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Schon wieder ein Kindergarten abgerissen

P1050059BartelsstrasseAber wer braucht schon Kindergärten?P1050060BartelsstrasseBy-nc-sa_colorNilpferd7Fotos Jens Meyer

Veröffentlicht unter 2018, Bezirk Hamburg Altona, Bezirk Hamburg Mitte, Bodenspekulation, Fotoarchiv Jens Meyer, Fotos, Hamburg, Hamburg Altona, Immobilienhaie, Kinderstube Altona, Schanzenviertel, schanzenviertel Hamburg, Schommartz, SPD, Spekulation, Sternschanze, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Alsterblicke

P1050058P1050057AlsterblickFotos Jens Meyer By-nc-sa_colorNilpferdeinauge

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Alte Postkarten

AltePostkarteHamburgKirchenstrasseAltePostkarteHamburgKornträgergangAltePostkarteHelgoland1AltePoskarteHelgoland2AltePostkarteStQuentin1AltePostkarteStQuentin3AltePostkarteStQuentin5AltePostkartStQuentin6NilpferdeinaugeAltePostkarteBrasilien1AltePostkarteBrasilien2Nilpferd7Nielpferd4AltePostkartePalanga

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UFA in Hamburg wird abgerissen

UFAAbbruch2UFAAbbruch3By-nc-sa_colorNilpferd7Fotos Jens Meyer

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Mein Vater und der Hamburger Aufstand

OktavheftStatistiküberGehalt1StatistiküberGehalt2StatistiküberGehalt3StatistiküberGehalt4StatistiküberGehalt5By-nc-sa_colorNilpferd7

 

 

Vom Steuerberater zum Millionär. Die Geschichte ist so ähnlich wie die vom Tellerwäscher zum Millionär. Nur realistischer. Der Mann um den es hier geht, ist von Beruf Steuerberater. Er nennt sich Steuersyndicus und ist arbeitslos. In der Zeit, als auch mein Vater arbeitslos ist. Sie wohnen im gleichen Ort. Er und mein Vater. In Bergedorf. Mein Vater hat eine Lohnstatistik angelegt. Wieviel er im Monat verdient. 1921 bekommt er monatlich 125,00 RM. 1922 steigt sein Gehalt auf 200,00 RM monatlich. Aber schon im April 1922 verdient er das doppelte 400,00 RM. Im Dezember 1922 bekommt er schon 7.000,00 RM. Im Oktober 1923 ist sein Gehalt schon auf 313.842.800.00,00 Reichsmark angestiegen. Dann die Gehaltskürzung. Im Dezember 1923 bekommt er nur noch 52,00 RM. Was ist da passiert? Hat er beim Hamburger Aufstand im Oktober 1923 mitgemacht? Grund genug hätte er ja gehabt. Aber kein Zeitzeuge berichtet davon.

Der Steuerberater, von dem hier berichtet wird, ist offensichtlich einem anderen, einem erfolgreichen Weg gefolgt, der ebenfalls in Hamburg Bergedorf möglich war. 1927 tritt er als Steuerberater in eine Firma ein, die zwei jüdischen Kaufleuten gehört. Er arbeitet sich hoch. 1932 ist er bereits Prokurist dieser Firma, die zu diesem Zeitpunkt bereits, durch diverse Neubauten, eine marktführende Position im Kinogewerbe in Hamburg hat. Er wird zu Verhandlungen nach Berlin geschickt. Zusammen mit einem der Inhaber dieser Firma. Sie verhandeln mit der großmächtigen UFA über eine Beteiligung oder einen Verkauf. Während der Verhandlungen nimmt sich einer der beiden Inhaber am 27. Januar 1933 das Leben. Die Verkaufsverhandlungen werden abgebrochen. Die UFA ist der Meinung, dass der Verkaufspreis dieser Firma in den nächsten Monaten weiter fallen werde.

Am ersten Mai 1933 ist es dann so weit. Der Prokurist einer jüdischen Firma wird Mitglied der NSDAP. Schon bald wird die Firma ihm gehören. Und so kommt es dann auch. Zu seinem Leidwesen können die restlichen Besitzer aus Deutschland fliehen. 1943 sind die meisten Kinos dieser Firma durch Bombenangriffe der Allierten zerstört. Der Prokurist investiert das angehäufte Geld in Immobilien. Von denen er 1945 eine Reihe sein eigen nennt. Eins in der Adolphstrasse 22 (heute Herbert Weichmannstrasse 22), vier in Husum (fast eine ganze Strasse in der Volquard Paulstrasse 18/20/22/24), eins in Flensburg, in der Moltkestrasse 38, zwei  in Wyk auf Föhr, das Kurhotel, Sandwall 23 und das Haus Daheim, Sandwall 60, eins in Ahrensburg in Hollstein, Jungborn 20. Alle Häuser ohne Bombenschaden. Nein, arm sind sie nicht geworden in den 12 Jahren. Auch dem Herren, der sie bei der “Arisierung” (Enteignung) so gut unterstützt hatte, ging es nach dem Kriege nicht schlecht. Er sammelte in diesem 12 Jahren eine Menge Geld ein. Ein Haus an der Elbchaussee 99 (heute Elbchaussee 454), ein Haus in Kampen auf Sylt, Lerchenweg 5 (“Paradieschen”). Ein Kino in Kiel am Dreiecksplatz. Achja. Da war doch was? Die Wiedergutmachung. Eine Kinobesitzerin in Hamburg meinte, sie hat nichts wieder gut zu machen. Die Justiz im Nachkriegsdeutschland ist auf ihrer Seite. Dafür musste sie nicht einmal in die Nazipartei eintreten. Im Gegenteil. Sie hat eben nur die Gunst der Stunde genutzt. Mein Papa hatte 1945 immerhin noch das Büchlein mit der Gehaltsstatistik, das er seinem Sohn hinterlassen hat.IMG_6176Hamburg Bergedorf, Glindersweg 47 Foto vom 23. Mai 2018. Hier wohnten meine Eltern von 1937 – 1967. Und ein Foto von 1952.Glindersweg1952P1040974Hamburg Bergedorf, Karolinenstrasse 10 (Heute Möllers Kamp 10). Hier wohnte der genannte Steuerberater. Später kaufte er zusammen mit seinem “Kameraden” ein Haus in der Adolphstrasse 22 (Heute Herbert Weichmannstrasse 22) in Hamburg Uhlenhorst. Unter dem haben sie es nicht gemacht.P1040973P1040985By-nc-sa_colorNilpferdeinaugeFotos Jens Meyer

Aufnahmen vom 23. Mai 2018IMG_6212P1050014P10500581950 haben die beiden Arisierer es fast geschafft. In der Adolphstrasse 22 (heute Herbert Weichmannstrasse 22), einen Steinwurf entfernt von der Alster, besitzen sie ein Villa. Eine Villa mit sechs Wohnungen. Versteckt hinter Bäumen. Wie sichs gehört. Von den enteigneten zwölf Kinos der jüdischen Besitzer gibt es nur noch eins. Die restlichen Kinos wurden von allierten Bomberpiloten zerstört. Die vorhandenen Trümmergrundstücke, einstmals im Besitz des Henschel Film und Theaterkonzerns,  überlassen sie gerne dem Wiedergutmachungsprozess. Die Flüchtlinge von damals wollen in dieses Land nicht zurückkehren. Einige von ihnen, denen man die deutsche Staatsangehörigkeit weggenommen hatte, beantragen die Deutsche Staatsangehörigkeit neu. Und bekommen sie. Einer von ihnen will die deutsche Staatsangehörigkeit nicht wiederhaben. Das ist die Ausnahme.

Veröffentlicht unter 1921, 1922, 1923, 1924, 1952, 2018, Alster, Arisierer, Bergedorf, Bezirk Hamburg Bergedorf, Ernst Henning, Fotos, Hamburg, Hamburg Aufstand Oktober 1923, Hamurg Uhlenhorst, Herbert Weichmann Strasse, Inflation, Kinobesitzer, Kinogeschichte, NSDAP, Statistik über Gehalt, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Eine teure Flucht

Was kostet 1938 ein Pass? Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1933, 1938, Arisierung, Belle Alliance, Beverly Hills, Enteignung, Fotoarchiv Jens Meyer, Fotografen, Fotos, Hamburg, Henschel Film Konzern, Hermann Urich Sass, Hugo Streit, James Henschel, Jeremias Henschel, Judenvermögungsabgabe, Kinobesitzer, Kinogeschichte, Licht Bild Bühne, Lichtbildbühne, NSDAP, Oberfinanzpräsident Hamburg, Reichsfluchtsteuer, Richard Adam, SPD, Stadtverwaltung, Thalia Kino, Uncategorized, Waterloo Kino | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fotografien von John Holler

alsterlichtspielegroß1Fotograf John Holler, 20.09.1950Pamirholler2By-nc-sa_colorNilpferd7 Pamir

Fotos von John Holler

(1909 – 1996)

 

Wenn Sie die Fotos gewerblich auswerten wollen, wenden Sie sich bitte an Pidder Holler,  Groß Sonnendeich, 25370 Seester.

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Führungszeugnis 1938 für die Kinobesitzerin Rosa Hirschel

Es wäre komisch, wenn es nicht so ernst wäre. Im März 1938 beantragt die enteignete Hamburger Kinobesitzerin Rosa Hirschel (>Neues Reichstheater< im Neuen Steinweg 70/71 enteignet (arisiert) 1934 und >Theater Nobistor<, Reeperbahn 161) bei dem >Polizeipräsident in Hamburg< ein polizeiliches Führungszeugnis. Dieses benötigt sie für ihre Ausreise, für die Flucht aus Deutschland nach Brasilien. 1938 ist die Polizei fest in den Händen der Nazi Mörder. Und die Nazi Mörder bestätigen ihr auch noch (unter Punkt 2) dass sie “sich nicht an Bestrebungen beteiligt, welche die Änderung der zur Zeit bestehenden sozialen und politischen Ordnung bezwecken, noch dass sie – zu Parteien oder Gruppen gehört die diesen Zweck verfolgen“. Der Generalkonsul von Brasilien in Hamburg hat dieses Führungszeugnis offensichtlich verlangt, sonst hätte er am 10.08.1938 sicher nicht seinen VISTO (GRATIS) darunter gesetzt.FührungszeugnisRosaHirschelkleinMarcusHirschelRosaHirschel1934ManfredHirschelArgentinien2

Von links nach rechts (Marcus Hirschel 1930)   (Rosa Hirschel 1934)   (Manfred Hirschel,  Sohn von Marcus und Rosa Hirschel, Foto von 1937 in Argentinien)

Marcus und Rosa Hirschel betrieben in Hamburg zwei Kinos. Das >Neues Reichstheater< im Neuen Steinweg 70/71 (Dort wurde nach dem Krieg die Zentrale der Hamburger Sparkasse gebaut) und das >Theater am Nobistor< in der Reeperbahn 161. Auch der Sohn von Marcus und Rosa Hirschel, Manfred Hirschel, ging ins Kinogewerbe. Er kaufte 1929 von Jeremias Henschel das >Waterloo Theater< in der Dammtorstrasse 14, das dieser 1910 erbaut hatte. Er wurde ebenfalls enteignet (arisiert) und es gelang ihm mit seiner Frau (Gretchen Hirschel, geb. Streit) und seinen beiden Kindern (Eva und Günther) die Flucht aus Deutschland. Erst die sog. >Wiedergutmachungsakte< hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass auch die beiden sog. “Nachfolger“ (Heinz B. Heisig und Clara Esslen (Klara Esslen)) das Kino einem Juden weggenommen hatten. Damit hatte sich auch die letzte Vorzeigefigur des Hamburger Kinogewerbes als nicht mehr vorzeigbar entlarvt. (Heinz B. Heisig war 1945 als einziger Hamburger Kinobesitzer nicht Mitglied der NSDAP und seiner verschiedenen Organisationen gewesen).

Die sog. >Wiedergutmachungsakte>konnten wir nur ansehen und fotografieren, weil uns der damals der 81 Jahre alte Sohn von Manfred Hirschel >Günther Hirschel< eine Vollmacht zur Einsicht der Akte gewährt hat. Die ist in ihrem Inhalt kein Ruhmesblatt für die beiden Arisierer Heinz B. Heisig und Clara Esslen. Am Ende des sog. >Wiedergutmachungsprozesses< hat es eine Abfindung von 50.000,00 DM (In Worten = Fünfzigtausend)gegeben. Eine lächerliche Summe, wenn man den heutigen Wert dieses Grundstücke berücksichtigt. VollmachtGüntherHirschel2kleingeschwärztVollmachtGüntherHirschelkleingeschwärztManfredHirschelmitEvaBy-nc-sa_colorNilpferd7Der Kinobesitzer Manfred Hirschel mit seiner Tocher Eva Hirschel (1936) in Hamburg.IMG_1335UrlaubvonostlKriegschauplatz13.August1917Urlaub vom östl. Kriegsschauplatz 13. August 1917. Manfred Hirschel und andere.

Wie ich mir dieses Foto angesehen habe, da habe ich gedacht, gehört noch unbedingt ein Text drunter. Und da man bei Tucholsky inzwischen klauen darf, habe ich dies getan. Auf Seite 1159 im Band 1 – (1907 – 1924 meiner dreibändigen Gesamtausgabe) gibt es zwei Texte >Wie uns aus< und >Sechzig Fotografien<. In dem zweiten Text geht es um sechzig Fotografien über den Weltkrieg (1), die man in Paris kaufen kann. Der Text ist von 1924. Da wurde der Weltkrieg noch nicht numeriert. Am Ende schreibt Tucholsky: (Seite 1162 im Band 1)

Du schießt drüben immer den Kamerad Werkmeister tot – niemals den einzigen Feind, den du wirklich hast. Dein Blut verströmt für Dividende. Dein bißchen Sterben, dein armseliges Verrecken wird mühsam mit einer Gloriole von Romantik umkleidet, erborgt aus den Emblemen von Jahrhunderten, entliehen aus verschollenen Zeiten. Wirf deine Flinte weg, Mensch! Es wird immer Kriege geben? Solange du willst, wird es sie geben. Nagle dir diese Bilder an die Wand, zeig deinen Kindern, was das für eine Schweinerei ist: der Krieg; was das für eine Lüge ist: der Krieg; was das für ein Wahnsinn ist: der Krieg! Und dann setze dich mit deinen Arbeitsgenossen auf der anderen Seite hin, vertraue ihnen, denn es sind dieselben armen Luder wie du – und gib ihnen die Hand. Nieder mit dem Staat! Es lebe die Heimat!“ Nilpferdeinauge

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WIR SCHMINKEN EURE ZÜGE ICE – GRATIS (Beauty-ICE)

P1040635P1040637P1040634BahnhofSternschanze2P1040875P1040880By-nc-sa_colorFotos Jens Meyer Nilpferdzweiaugen

Veröffentlicht unter 2018, Augsburg, Augsburg Hbf, Züge schminken | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bruno Tesch ./. Louise Schröder

IMG_6096IMG_6091IMG_6081IMG_6080IMG_6082By-nc-sa_colorNilpferdeinaugeFotos Jens Meyer

Veröffentlicht unter 1910, 1931, 1933, 1936, 1937, 1938, Auf der Reeperbahn, Bezirk Hamburg Altona, Bismarck, Fotoarchiv Jens Meyer, Fotografen, Fotos, Hamburg Altona, SPD, Uncategorized, Untergrund | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar