{"id":12042,"date":"2020-06-29T18:45:10","date_gmt":"2020-06-29T18:45:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=12042"},"modified":"2026-03-07T08:31:12","modified_gmt":"2026-03-07T08:31:12","slug":"wir-luegen-selber-wie-die-daenen-sagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=12042","title":{"rendered":"Wir l\u00fcgen selber ! Wie die D\u00e4nen sagen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PDF-Wir-luegen-selber-wie-die-Daenen-sagen-Zeichen-9.246.pdf\">PDF Wir l\u00fcgen selber, wie die D\u00e4nen sagen (Zeichen 9.246)<\/a><\/p>\n\n\n<p>\u201c<em>Die\n<\/em><em>Habgier ist weniger Ausdruck einer vorgesellschaftlichen\nmenschlichen Natur als eines Mangels an Menschli<\/em><em>ch<\/em><em>keit.<\/em>\u201d\n (Zitat aus: Unsichtbares Komitee. An unsere Freunde. Edition\nNautilus. April 2015). \n<\/p>\n\n\n\n<p>Kurt\nTucholsky hat in seinem Sudelbuch schon alles \u00fcber die derzeitigen\nSpekulanten geschrieben: Text 340: \u201dDanke &#8211; wir l\u00fcgen selber! wie\ndie D\u00e4nen sagen.\u201d \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Das erste Konzept f\u00fcr die Umnutzung des Montblanc Simplo Gel\u00e4ndes stammt vom Februar 1987. Geschrieben von Peter Jorzick f\u00fcr die Lawaetz Stiftung, bei der er damals besch\u00e4ftigt war. Die F\u00f6rderung \u00f6rtlicher Besch\u00e4ftigungsinitiativen. Vierzehn Seiten mit einer Kostensch\u00e4tzung. Sechs DM pro qm sollten die Fl\u00e4chen kosten. Als Nettonutzfl\u00e4che gibt das Konzept 5.000 qm an. F\u00fcnf H\u00e4user zwischen Schanzenstrasse und Bartelsstrasse. Das Gel\u00e4nde war verschlossen. Wer es besichtigen wollte, mu\u00dfte an einem Pf\u00f6rtner in der Bartelsstrasse vorbei. An dem kamen nur die Arbeiterinnen und Arbeiter vorbei, die hier arbeiteten. In der Schanzenstrasse war noch ein Eingang. Da durften nur die Angestellten von Montblanc rein. Es brodelte im Viertel. Herr Kurz hatte bekundet, er wolle sein Phantom der Oper auf dem Gel\u00e4nde unterbringen, wo bis dahin der Laden von 1000 T\u00f6pfe untergebracht war. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Das geh\u00f6rte der Stadt und wurde von der Sprinkenhof verwaltet. Das konnte man dem Geb\u00e4ude auch ansehen. Ich kramte meinen schwarzen Hochzeitsanzug heraus mit den spitzen schwarzen Schuhen und wir verabredeten uns vor 1000 T\u00f6pfe zum Sektumtrunk, um den anderen Bewohnern zu zeigen, wie es w\u00e4re, wenn hier bald das Phantom der Oper gespielt w\u00fcrde. Jedenfalls entstand ein ordentlicher Trubel anschlie\u00dfend. Dieser hatte zur Folge, dass auch im Rathaus Unruhe einkehrte. Ein Wegzug von Montblanc w\u00fcrde den Druck zus\u00e4tzlich verst\u00e4rken. Besetzungsger\u00fcchte breiteten sich aus. Die Stadt entschlo\u00df sich f\u00fcr die Ausgabe von Beruhigungspillen an die Bev\u00f6lkerung. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Wir vom Kino kamen zur rechten Zeit und waren am rechten Ort. In der Oelkersallee hatten wir in einem Nebenraum des Oelkerscafes mit dem Duckenfeld im Oelkerscafe angefangen. Jeweils Sonnabends, Sonntags und Montags zeigten wir dort mit 21 Sitzpl\u00e4tzen seit 1983 Filme. Filme, die im \u00f6rtlichen Kinoprogramm keine Pl\u00e4tze gefunden hatten. Sechzehn Millimeter war unser Format. Ich arbeitete als Maschinenschlosser bei Blohm &amp; Voss. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Damals konnte man schon absehen, da\u00df dies nicht mehr lange gehen w\u00fcrde. Der Neubau von Schiffen bei Blohm &amp; Voss. Wir bauten nur noch Kriegsschiffe. Und das, so beschloss ich, macht auf Dauer keinen Spass. Ein Kino macht da viel mehr Spass. Wir waren erst zu zweit. Der Maschinenschlosser ohne Perspektive und der Pf\u00f6rtner vom Bodelschwinghaus. Um an die \u00f6rtlichen F\u00f6rdert\u00f6pfe f\u00fcr \u00f6ffentliche Mittel zu kommen, brauchten wir noch einen Dritten. Den wir fanden. Ein ehemaliger Sozialp\u00e4dagoge, der sich auf Kinderbetreuung auf dem Land spezialisiert hatte. Montblanc war f\u00fcr uns der richtige Ort. Ein Kino mitten in der Stadt. Am Mittwoch, d. 29. M\u00e4rz 1989 trafen wir uns beim Planerkollektiv mit Joachim Reinig in der Paulinenallee 32. In 2000 Hamburg 50. Von 15.00 &#8211; 18.00 Uhr. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Peter Jorzick wollte zun\u00e4chst nur seinen Freund Ulf von Kieseritzky mit der Umbauplanung von Montblanc beauftragen. Doch wir hatten schon schlechte Erfahrungen mit ihm gemacht. Beim Umbau des B\u00fcrogeb\u00e4udes der Zeise Propeller Fabrik zu einem Filmhaus. Mit dem Planerkollektiv hatten wir keine schlechten Erfahrungen gemacht. Also wurde das Vorderhaus in der Schanzenstrasse von der Gemo K geplant (Haus 1), und die H\u00e4user 2\/3\/4\/ und 5 vom Planerkollektiv. Joachim Reinig schied vorher aus. Und unsere Ansprechpartnerin war Elinor Schuees und sp\u00e4ter (w\u00e4hrend ihrer Schwangerschaft) Karin H\u00e4nisch. Eine erste Besichtigung des Gel\u00e4ndes fand im M\u00e4rz 1988 statt. Ich zeichnete mir einen \u00dcbersichtsplan in mein Notizbuch. F\u00fcr ein Kino kam nur das Geb\u00e4ude zwei in Frage. H\u00e4tte man es abgerissen, dann w\u00fcrde man dort keinen Neubau genehmigt bekommen. Also wurde beschlossen, das Geb\u00e4ude zu entkernen, die Aussenw\u00e4nde mit Zugankern zu versehen, damit sie w\u00e4hrend der Bauarbeiten nicht umfielen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Von der oberen Etage solte nur die Fassade stehen bleiben. Dann sollte das neue Betondach auf eine verlorene Schalung gegossen werden. Nach der sog. \u201cAnhandgabe\u201d an Peter Jorzick wurde der Komplex am 5. Januar 1990 gekauft, habe ich meinem Notizbuch anvertraut. Ein Bauausschuss wurde gegr\u00fcndet, der sich am 4. April 1990 beim Planerkollektiv traf. Mit dabei GEMO K (Ulf von Kieseritzky), Elinor Sch\u00fces und Karin H\u00e4nisch (Planerkollektiv) Rainer Zwanzleitner  (Satz und Repro), Edith Mandelkow (Hotel), Wolfgang Meins (Rechtsanw\u00e4lte), Andreas (Hapkido) und ich vom Kino.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Unsere Themen: Baufortschritt, Freimessung Asbest, Ausschreibungen, Auftragsvergabe, Antrag auf F\u00f6rdermittel (ASE), Gift im Anbau, Mittelspannungsanschlu\u00df, Auflagen des Amtes f\u00fcr Denkmalschutz, Auftrag f\u00fcr Heizungsanlage vergeben (200.000,00 DM ohne neuen Kessel an Heiner Farchau vergeben.) <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Der erste Tag im Kino war der erste Mai 1991. Noch im April wu\u00dften wir nicht so recht, ob bis dahin alles fertig w\u00fcrde. Doch dann erblickte die Leinwand das Licht des Projektors. Drei Tage war freier Eintritt. Das Hotel und die Gastst\u00e4tte wurden schon im M\u00e4rz er\u00f6ffnet. Die Verwaltung wurde von einer neugegr\u00fcndeten GmbH \u00fcbernommen, die zu 50 % der Stadt und zu 50 % der Handswerkskammer geh\u00f6rte. Das lief mehr oder weniger gut. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Wir gr\u00fcndeten den Verein der Nutzer, den Schanzenhof e. V., in der alle Mieter Mitglied wurden. Auch die Volkshochschule. Eine bunte Mischung aus allem M\u00f6glichen. Im Geb\u00e4ude eins (Sp\u00e4ter auch Haus A genannt), die Volkshochschule, die Rechtsanw\u00e4lte, die Gruppe Arbeit und Gesundheit, das Satz und Repro Kollektiv, das Institut f\u00fcr Sozialgeschichte, Aktiv Reisen, die Wissenschaftliche Stiftung. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Im Haus 2 (sp\u00e4ter auch Haus B genannt) das Stadtteilkino mit 98 Sitzpl\u00e4tzen. Im Haus 3 (sp\u00e4ter auch Haus C genannt) der Jugendclub-Kinderzentrum KIZ, die Stadtteiletage mit ihrem Versammlungsraum, der Meditationsraum von Hapkido. In Haus drei die Ambulante Drogentherapie &#8211; Palette, Das Atelier von Serena Kahnert, die Freie Ambulante Pflegegruppe. Im Haus 5 (sp\u00e4ter auch Haus E genannt) in der Bartelsstrasse das Hotel Schanzenstern und die Gastst\u00e4tte Schanzenstern, die Journalisten, Filmer und die Heilpraktikerinnen von Alchemilla. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Etwas am Rande der Legalit\u00e4t: Der Baugenehmigungsbescheid erfolgte am 21.01.1991. Grundbuchbezirk St. Pauli Nord Gemarkung Flurst\u00fcck 2. 807, 836 Bauliche Anlage  Nutzungs\u00e4nderung und Umbau der ehemaligen Mont Blanc Produktions- und Verwaltungsgeb\u00e4ude in der Schanzenstr. 75 und Bartelsstrasse 12, Haus A &#8211; E, Abri\u00df von Holzschuppen auf Flurst\u00fcck 836, Unterschrift Kurpierz. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">\u00dcber die Zeit als es uns gut ging, ist wenig zu berichten. Es hat mal durch die Betondecke des Kinos durchgeregnet und es hat eine Weile gedauert, bis der Schaden in der Dachfolie gefunden wurde. Aber das ist l\u00e4ngst vergessen. Wann der \u00c4rger genau begann? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Genau genommen mit dem Finanzsenator Herrn Wolfgang Peiner von der CDU. Aber das haben wir leider erst sp\u00e4ter begriffen. Es gab den zaghaften Versuch, das Anwesen selbst zu kaufen. Aber die Herren des Portfolios Schanzenhof haben  uns  nicht einmal geantwortet. Heute wissen wir auch warum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Genau genommen ist es nur Werner Grassmann vom Abaton Kino gelungen, das Geb\u00e4ude aus dem Portfolio von Wolfgang Peiner herauszul\u00f6sen und es selber zu kaufen. Und das nur mit t\u00e4tiger Unterst\u00fctzung der Kulturbeh\u00f6rde. Werner Grassmann war dann selber bei Ole von Beust und hat ihn letztlich \u00fcberzeugt, da\u00df ein solcher Verkauf des Abatons kontraproduktiv ist. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">In der Kulturbeh\u00f6rde gab es eine Referentin, Juana Bienenfeld, die geahnt hatte, welche Zukunft Kulturbetriebe unter der Spekulation haben w\u00fcrden: Keine. Sie hatte  daf\u00fcr gesorgt, dass vor dem Grundst\u00fccksverkauf das 3001 Kino einen Vertrag bekam, wo die Spekulanten erst im Jahre 2021 die Miete so erh\u00f6hen k\u00f6nnen, wie sie es jetzt schon mit den K\u00fcndigungen des Hotels und des Restaurantes Schanzenstern, der Drogenberatung Palette und der K\u00fcnstleretage vormachen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Vollmundig bel\u00fcgen sie Presse: Das Kino wollen sie erhalten. Nur gut, dass sie im Moment nicht k\u00f6nnen, was sie wollen. Gnade uns Gott, haben wir uns im Kino gesagt. Wenn wir es jetzt nicht schaffen, dass die Stadt das Geb\u00e4ude zur\u00fcckkauft, dann sind wir verratzt, wie alle anderen, die schon gegangen oder ausgezogen sind. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Es gab 2006 noch einen Gewerbehof an der Stresemannstrasse, wo ein Handwerksbetrieb ebenfalls versucht hatte, das Geb\u00e4ude zu kaufen. Auch die sind gescheitert. Dann kamen diese neuen Mietvertr\u00e4ge von der DIC aus Frankfurt. Nicht mehr 13 Seiten, wie die mit HaGG, sondern welche mit 35 Seiten, in denen stand nur, was sich alles nicht machen. Und heute wissen wir es. Fast zehn Jahre sp\u00e4ter ganz genau. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Sie unterscheiden sich in keiner Weise. Sie entscheiden, was sie reparieren und was nicht. Das Wort Instandhaltung fehlt in ihrem Wortschatz. Es ist ihnen kurz gesagt, alles scheissegal. Sie vermehren nur ihr Geld. Geld das sie uns aus der Tasche ziehen. Wenn die Steine aus den Fensterst\u00fcrzen auf den Hof fallen, dann nageln sie Holzlatten davor, damit die Fenster und die Steine den Leuten nicht auf den Kopf fallen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Wenn der Heizkessel im Alter von 35 Jahren seinen Geist aufgibt und nicht mehr elektronisch zu regeln ist, dann erzeugen sie W\u00e4rme eben ohne Regelung. Wenn die Regenwasserzisternen im Wege sind, dann werden sie einfach zerkloppt. Wenn in der Folge der fehlenden Regenwassernutzung f\u00fcr die Toilettensp\u00fclung die Wasserkosten unerme\u00dflich steigen, dann \u00fcberb\u00fcrden sie diese einfach komplett auf die Mieter, die sie ohnehin los werden wollten. 6.000 oder 7.000 Euro k\u00fcmmern sie nicht. Bent Jensen von der Schanze 75 GmbH: \u201cDas macht wirtschaftlich keinen Sinn.&#8220; (Die Wiederherstellung der Regenwasseranlage). Und doch w\u00e4re es mit wenig Geld so leicht zu machen gewesen. Zuerst wird das Kinderzentrum  von der Jugendbeh\u00f6rde zum Umzug gezwungen. Es sei angeblich sinnvoll, wenn das Kiz geschlossen wird und in das Haus der Jugend am Pferdemarkt umzieht. Noch ein weiteres Projekt aus der Beckstrasse wird von der Beh\u00f6rde zu einem solchen Umzug gezwungen. Dann verschwindet die Heilprakterinnen Schule Alchemilla. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Die Kursteilnehmerinnen sind nicht besonders zahlungsfreudig und der Schuldenberg f\u00fchrt zu einem kurzfristigen Auszug. Die Umstellung in der Druckindustrie ist gewaltig und macht auch vor der Firma Satz und Repro keinen Halt. Rainer Zwanzleitner und seine Kolleginnen sind die Opfer dieser Entwicklung. Zuletzt verschwinden auch noch die Anw\u00e4lte aus dem Schanzenhof. Und wenn jetzt keine Umkehr erreicht wird, dann verf\u00e4llt das Geb\u00e4ude weiter, w\u00e4hrend die Mieten immer weiter steigen. 30. Oktober 2015. Jens Meyer<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"686\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/0062-1024x686.jpg\" alt=\"Klostergarten B\u00e4ume gef\u00e4llt\" class=\"wp-image-1708\" style=\"aspect-ratio:1.492714176570569;width:196px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Montblanc1989-1024x995.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5500\" style=\"aspect-ratio:1.0291594786801213;width:206px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"462\" height=\"726\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Montblanc11.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5121\" style=\"aspect-ratio:0.6368421052631579;width:152px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Montblanc11.jpg 462w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Montblanc11-190x300.jpg 190w\" sizes=\"auto, (max-width: 462px) 85vw, 462px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"755\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/MontblancF\u00fcllerKontrolle-1024x755.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6286\" style=\"aspect-ratio:1.3618677042801557;width:245px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/IMG_2357kleinDer-Reisende.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/IMG_2357kleinDer-Reisende.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-31448\" style=\"width:185px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/IMG_2357kleinDer-Reisende.jpg 800w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/IMG_2357kleinDer-Reisende-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/IMG_2357kleinDer-Reisende-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/IMG_2357kleinDer-Reisende-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/By-nc-sa_color.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"486\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/By-nc-sa_color.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17924\" style=\"width:169px;height:114px\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/By-nc-sa_color.png 720w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/By-nc-sa_color-300x203.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Fotos Jens Meyer<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PDF Wir l\u00fcgen selber, wie die D\u00e4nen sagen (Zeichen 9.246) \u201cDie Habgier ist weniger Ausdruck einer vorgesellschaftlichen menschlichen Natur als eines Mangels an Menschlichkeit.\u201d (Zitat aus: Unsichtbares Komitee. 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