{"id":14632,"date":"2021-04-02T17:52:36","date_gmt":"2021-04-02T17:52:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=14632"},"modified":"2025-09-01T17:31:48","modified_gmt":"2025-09-01T17:31:48","slug":"mark-twain-die-schreckliche-deutsche-sprache-1880","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=14632","title":{"rendered":"Briefe an Wiebeke (XI-11)   \u00dcber Mark Twain. Die schreckliche deutsche Sprache (1880)"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"220\" height=\"330\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg\" alt=\"Romische Zahlen am BUG\" class=\"wp-image-17347\" style=\"width:156px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg 220w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 85vw, 220px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/wogehtsdennhiernachbuch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"702\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/wogehtsdennhiernachbuch-1024x702.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4685\" style=\"width:174px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/wogehtsdennhiernachbuch-1024x702.jpg 1024w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/wogehtsdennhiernachbuch-300x205.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/wogehtsdennhiernachbuch.jpg 1071w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto Jens Meyer<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Hallo Wiebeke, die Aufkl\u00e4rung \u00fcber den wunderbaren Text von Mark Twain h\u00e4tte ohne Dein Zutun nicht stattgefunden. Und damit die Erkenntnisse nicht verloren gehen und ohne Spuren zu hinterlassen gelesen und verbreitet werden k\u00f6nnen, habe ich den Text hier eingestellt. Nochmal  Danke.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die schreckliche deutsche Sprache<\/strong>                                                                                    Ein bisschen Bildung macht alle Welt verwandt. Spr\u00fcche 32,7<\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/PDFMark-Twain-Die-schreckliche-deutsche-Sprache1.pdf\">PDFMark-Twain-Die-schreckliche-deutsche-Sprache1<\/a><\/p>\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Ich\nging oft ins Heidelberger Schloss, um mir das Rarit\u00e4tenkabinett\nanzusehen, und eines Tages \u00fcberraschte ich den Leiter mit meinem\nDeutsch, und zwar redete ich ausschlie\u00dflich in dieser Sprache. Er\nzeigte gro\u00dfes Interesse; und nachdem ich eine Weile geredet hatte,\nsagte er, mein Deutsch sei sehr selten, m\u00f6glicherweise ein \u00abUnikat\u00bb;\ner wolle es in sein Museum aufnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Wenn\ner gewusst h\u00e4tte, was es mich gekostet hat, meine Kunst zu erwerben,\nso h\u00e4tte er auch gewusst, dass es jeden Sammler ruinieren w\u00fcrde,\nsie zu kaufen. Harris und ich arbeiteten zu dieser Zeit bereits seit\nmehreren Wochen hart an unserem Deutsch, und wir hatten zwar gute\nFortschritte gemacht, aber doch nur unter gro\u00dfen Schwierigkeiten und\nallerhand Verdruss, denn drei unserer Lehrer waren in der\nZwischenzeit gestorben. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Wer\nnie Deutsch gelernt hat, macht sich keinen Begriff, wie verwirrend\ndiese Sprache ist. Es gibt ganz gewiss keine andere Sprache, die so\nunordentlich und systemlos daherkommt und derma\u00dfen jedem Zugriff\nentschl\u00fcpft. Aufs Hilfloseste wird man in ihr hin und her\ngeschwemmt, und wenn man glaubt, man habe endlich eine Regel zu\nfassen bekommen, die im tosenden Aufruhr der zehn Wortarten festen\nBoden zum Verschnaufen verspricht, bl\u00e4ttert man um und liest: \u00abDer\nLernende merke sich die folgenden Ausnahmen.\u00bb Man \u00fcberfliegt die\nListe und stellt fest, dass es mehr Ausnahmen als Beispiele f\u00fcr\ndiese Regel gibt. Also springt man abermals \u00fcber Bord, um nach einem\nneuen Ararat zu suchen, und was man findet, ist neuer Treibsand. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Dies\nwar und ist auch jetzt noch meine Erfahrung. Jedes Mal, wenn ich\nglaube, ich h\u00e4tte einen dieser vier verwirrenden F\u00e4lle endlich da,\nwo ich ihn beherrsche, schleicht sich, mit furchtbarer und\nunvermuteter Macht ausgestattet, eine scheinbar unbedeutende\nPr\u00e4position in meinen Satz und zieht mir den Boden unter den F\u00fc\u00dfen\nweg. Zum Beispiel fragt mein Buch nach einem gewissen Vogel (es fragt\nimmerzu nach Dingen, die f\u00fcr niemanden irgendwelche Bedeutung\nhaben): \u00abWo ist der Vogel?\u00bb \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Die Antwort auf diese Frage lautet &#8211; gem\u00e4\u00df dem Buch &#8211; , dass der Vogel in der Schmiede wartet, wegen des Regens. Nat\u00fcrlich w\u00fcrde kein Vogel so etwas tun, aber \u00abDie Koffer waren gepackt, und er reiste, nachdem er seine Mutter und seine Schwestern gek\u00fcsst und noch ein letztes Mal sein angebetetes Gretchen an sich gedr\u00fcckt hatte, das, in schlichten wei\u00dfen Musselin gekleidet und mit einer einzelnen Nachthyazinthe im \u00fcppigen braunen Haar, kraftlos die Treppe herabgetaumelt war, immer noch blass von dem Entsetzen und der Aufregung des vorangegangenen Abends, aber voller Sehnsucht, ihren armen schmerzenden Kopf noch einmal an die Brust des Mannes zu legen, den sie mehr als ihr eigenes Leben liebte, ab.\u00bbBoden zum Verschnaufen verspricht, bl\u00e4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00abThe\ntrunks being now ready, he de-after kissing his mother and sisters,\nand once more pressing to his bosom his adored Gretchen, who, dressed\nin simple white muslin, with a single tuberose in the ample folds of\nher rich brown hair, had tottered feebly down the stairs, still pale\nfrom the terror and excitement of the past evening, but longing to\nlay her poor aching head yet once again upon the breast of him whom\nshe loved more dearly than life itself, parted.\u00bb \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Es ist jedoch nicht ratsam, zu lange bei den trennbaren Verben zu verweilen. Man verliert bald unweigerlich die Beherrschung, und wenn man bei dem Thema bleibt und sich nicht warnen l\u00e4sst, weicht <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">schlie\u00dflich das Gehirn davon auf oder versteinert. Personalpronomen und Adjektive sind eine ewige Plage in dieser Sprache, und man h\u00e4tte sie besser weggelassen. Das Wort \u00absie\u00bb zum Beispiel bedeutet sowohl \u00abyou\u00bb als auch \u00abshe\u00bb als auch \u00abher\u00bb als auch \u00abit\u00bb als auch \u00abthey\u00bb als auch \u00abthem\u00bb. Man stelle sich die bittere Armut einer Sprache vor, in der ein einziges Wort die Arbeit von sechs tun muss \u2013noch dazu ein so armes, kleines, schwaches Ding von nur drei Buchstaben. Vor allem aber stelle man sich die Verzweiflung vor, nie zu wissen, welche dieser Bedeutungen der Sprecher gerade meint.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Das\nerkl\u00e4rt auch, warum ich im Allgemeinen jeden, der \u00absie\u00bb zu mir\nsagt, umzubringen versuche, sofern ich ihn nicht kenne. Nun zum\nAdjektiv. Hier haben wir einen Fall, in dem Einfachheit ein Vorzug\ngewesen w\u00e4re, und nur aus diesem und aus keinem anderen Grund hat\nder Erfinder das Adjektiv so kompliziert gestaltet, wie es eben ging.\nWenn wir in unserer eigenen aufgekl\u00e4rten Sprache von unserem \u00abgood\nfriend\u00bb oder unseren \u00abgood friends\u00bb sprechen wollen, bleiben wir\nbei der einen Form, und es gibt deswegen keinen \u00c4rger und kein b\u00f6ses\nBlut. Im Deutschen jedoch ist das anders. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Wenn einem Deutschen ein Adjektiv in die Finger f\u00e4llt, dekliniert und dekliniert und dekliniert er es, bis aller gesunde Menschenverstand herausdekliniert ist. Es ist so schlimm wie im Lateinischen. Er sagt zum Beispiel: Singular Nominativ: Mein guter Freund (my good friend) Genitiv: Meines guten Freundes (of my good friend) Dativ: Meinem guten Freunde (to my good friend) Akkusativ: Meinen guten Freund (my good friend) Plural N.: Meine guten Freunde (my good friends) G.: Meiner guten Freunde (of my good friends) D.: Meinen guten Freunden (to my good friends) A.: Meine guten Freunde (my good friends) Nun darf der Kandidat f\u00fcrs Irrenhaus versuchen, diese Variationen auswendig zu lernen &#8211; man wird ihn im Nu w\u00e4hlen.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Vielleicht\nsollte man in Deutschland lieber auf Freunde verzichten, als sich all\ndiese M\u00fche mit ihnen zu machen. Ich habe gezeigt, wie l\u00e4stig es\nist, einen guten (m\u00e4nnlichen) Freund zu deklinieren; das ist aber\nerst ein Drittel der Arbeit, denn man muss eine Vielzahl neuer\nVerdrehungen des Adjektivs dazulernen, wenn der Gegenstand der\nBem\u00fchungen weiblich ist, und noch weitere, wenn er s\u00e4chlich ist.\nNun gibt es aber in dieser Sprache mehr Adjektive als schwarze Katzen\nin der Schweiz, und sie m\u00fcssen alle ebenso kunstvoll gebeugt werden\nwie das oben angef\u00fchrte Beispiel. Schwierig? M\u00fchsam? Diese Worte\nk\u00f6nnen es nicht beschreiben. Ich habe einen Studenten aus\nKalifornien in Heidelberg in einem seiner ruhigsten Augenblicke sagen\nh\u00f6ren, lieber beuge er hundertmal beide Knie als auch nur einmal ein\neinziges Adjektiv, und es handelte sich nicht etwa um einen Turner. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Der\nErfinder dieser Sprache scheint sich einen Spa\u00df daraus gemacht zu\nhaben, sie auf jede Art, die ihm nur in den Sinn kam, zu\nkomplizieren. Wenn man zum Beispiel ein Haus oder ein Pferd oder\neinen Hund beil\u00e4ufig erw\u00e4hnt, schreibt man diese W\u00f6rter wie\nangegeben; aber wenn man sich auf sie im Dativ bezieht, h\u00e4ngt man\nein n\u00e4rrisches und unn\u00f6tiges e an und schreibt sie \u00abHause\u00bb,\n\u00abPferde\u00bb, \u00abHunde\u00bb. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Da\nnun ein e oft den Plural bezeichnet (wie bei uns das s), kann es dem\nAnf\u00e4nger leicht passieren, dass er zwei Monate lang aus einem\nDativhund Zwillinge macht, bevor er seinen Irrtum entdeckt; und auf\nder anderen Seite hat manch ein Anf\u00e4nger, der sich solche Einbu\u00dfe\nnur schlecht leisten konnte, zwei Hunde erworben und bezahlt und nur\neinen von ihnen erhalten, da er diesen Hund unwissentlich im Dativ \nSingular kaufte, w\u00e4hrend er im Plural zu sprechen glaubte &#8211; wobei\ndas Recht gem\u00e4\u00df den strengen Gesetzen der Grammatik nat\u00fcrlich auf\nSeiten des Verk\u00e4ufers war und das verlorene Geld daher nicht\neingeklagt werden konnte. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Im\nDeutschen beginnen alle Substantive mit einem gro\u00dfen Buchstaben. Das\nist nun wahrhaftig mal eine gute Idee, und eine gute Idee f\u00e4llt in\ndieser Sprache durch ihr Alleinstehen notwendigerweise auf. Ich halte\ndiese Gro\u00dfschreibung der Substantive darum f\u00fcr eine gute Idee, weil\nman ihr zufolge ein Substantiv fast immer erkennen kann, sobald man\nes sieht. Hin und wieder irrt man sich allerdings und nimmt den Namen\neiner Person f\u00e4lschlich f\u00fcr den einer Sache und verschwendet viel\nZeit darauf, einen Sinn aus dem Ganzen herauszulesen. Deutsche Namen\nbedeuten fast immer etwas, und das f\u00f6rdert die T\u00e4uschung des\nLernbeflissenen. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Ich\n\u00fcbersetzte eines Tages einen Satz, in dem es hie\u00df, die w\u00fctende\nTigerin habe sich losgerissen und \u00abden ungl\u00fcckseligen Tannenwald\ng\u00e4nzlich aufgefressen\u00bb. Schon r\u00fcstete ich mich, dies zu\nbezweifeln, da fand ich heraus, dass Tannenwald in diesem Falle der\nName eines Mannes war. Jedes Substantiv hat sein grammatisches\nGeschlecht, und die Verteilung ist ohne Sinn und Methode. Man muss\ndaher bei jedem Substantiv das Geschlecht eigens mitlernen. Eine\nandere M\u00f6glichkeit gibt es nicht. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Um\ndas fertig zu bringen, braucht man ein Ged\u00e4chtnis wie ein\nTerminkalender. Im Deutschen hat ein Fr\u00e4ulein kein Geschlecht, eine\nR\u00fcbe dagegen schon. Welch eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Hochachtung vor der\nR\u00fcbe und welch eine kaltherzige Missachtung des M\u00e4dchens verr\u00e4t\nsich hier! Sehen Sie einmal, wie es sich gedruckt ausnimmt &#8211; ich\n\u00fcbersetze im Folgenden ein Gespr\u00e4ch aus einem der besten deutschen\nSonntagsschulb\u00fccher: Gretchen: \u00abWilhelm, wo ist die R\u00fcbe?\u00bb\nWilhelm: \u00abSie ist in der K\u00fcche.\u00bb Gretchen: \u00abWo ist das vielseitig\ngebildete, sch\u00f6ne englische M\u00e4dchen?\u00bb Wilhelm: \u00abEs ist in der\nOper.\u00bb Gretchen: \u00abWilhelm, where is the\nturnip?\u00bb Wilhelm: \u00abShe has gone to the\nkitchen.\u00bb Gretchen: \u00abWhere is the\naccomplished and beautiful English maiden?\u00bb\nWilhelm:  \u00abIt has gone to the\nopera.\u00bb \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Um\nmit den deutschen Geschlechtern fortzufahren: Ein Baum ist m\u00e4nnlich,\nseine Knospen sind weiblich, seine Bl\u00e4tter s\u00e4chlich; Pferde sind\ngeschlechtslos, Hunde sind m\u00e4nnlich, Katzen weiblich &#8211; Kater\nnat\u00fcrlich inbegriffen; Mund, Hals, Busen, Ellenbogen, Finger, N\u00e4gel,\nF\u00fc\u00dfe und Rumpf eines Menschen sind m\u00e4nnlichen Geschlechts; was auf\ndem Hals sitzt, ist entweder m\u00e4nnlich oder s\u00e4chlich, aber das\nrichtet sich nach dem Wort, das man daf\u00fcr benutzt, und nicht etwa\nnach dem Geschlecht des tragenden Individuums, denn in Deutschland\nhaben alle Frauen entweder einen m\u00e4nnlichen \u00abKopf\u00bb oder ein\ngeschlechtsloses \u00abHaupt\u00bb. Nase, Lippen, Schultern, Brust, H\u00e4nde,\nH\u00fcften und Zehen eines Menschen sind weiblich, und sein Haar, seine\nOhren, Augen, Beine, Knie, sein Kinn, sein Herz und sein Gewissen\nhaben gar kein Geschlecht. Was der Erfinder der Sprache vom Gewissen\nwusste, wird er wohl vom H\u00f6rensagen gewusst haben. Aus obiger\nSektion wird der Leser ersehen, dass in Deutschland ein Mann zwar\nglauben mag, er sei ein Mann, aber sobald er sich die Sache genauer\nansieht, m\u00fcssen ihm Zweifel kommen: \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Er\nfindet heraus, dass er in Wahrheit eine h\u00f6chst lachhafte Mischung\ndarstellt. Und wenn er sich dann mit dem Gedanken tr\u00f6sten m\u00f6chte,\ndass doch immerhin ein verl\u00e4ssliches Drittel dieses Durcheinanders\nm\u00e4nnlichen Geschlechts sei, wird der dem\u00fctigende zweite Gedanke ihn\nsofort daran erinnern, dass er sich da um nichts besser steht als\nirgendeine Frau oder Kuh im Lande. Eine Frau ist zwar im Deutschen\ninfolge eines Versehens des Erfinders der Sprache weiblich; ein Weib\njedoch ist es zu seinem Pech nicht. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Ein\nWeib hat hier kein Geschlecht, es ist ein Neutrum; laut Grammatik ist\nalso ein Fisch \u00aber\u00bb, seine Schuppen \u00absie\u00bb, ein Fischweib aber\nkeins von beiden. Ein Weib geschlechtslos zu nennen darf wohl als\neine hinter dem Sachverhalt zur\u00fcckbleibende Beschreibung gelten.\nSchlimm genug &#8211; aber \u00fcbergro\u00dfe Genauigkeit ist sicherlich noch\nschlimmer. Ein Deutscher nennt einen Bewohner Englands einen\n\u00abEngl\u00e4nder\u00bb. Zur \u00c4nderung des\nGeschlechts f\u00fcgt er ein \u00ab-in\u00bb an und bezeichnet die weibliche\nEinwohnerin desselben Landes als \u00abEngl\u00e4nderin\u00bb.\nDamit scheint sie ausreichend beschrieben, aber f\u00fcr einen Deutschen\nist das noch nicht exakt genug, also stellt er dem Wort den Artikel\nvoran, der anzeigt, dass das nun folgende Gesch\u00f6pf weiblich ist, und\nschreibt: \u00abdie Engl\u00e4nderin\u00bb (was soviel hei\u00dft wie \u00abthe\nshe-Englishwoman\u00bb). Meiner Ansicht nach ist diese Person\n\u00fcberbezeichnet. Sch\u00f6n. Aber auch wenn der Lernbegierige das\nGeschlecht einer gro\u00dfen Anzahl von Substantiven auswendig gelernt\nhat, h\u00f6ren die Schwierigkeiten noch nicht auf. Er kann n\u00e4mlich\nseine Zunge einfach nicht dazu bringen, die Dinge, die er\ngewohnheitsm\u00e4\u00dfig mit \u00abit\u00bb bezeichnet, nun auf einmal \u00abhe\u00bb und\n\u00abshe\u00bb bzw. \u00abhim\u00bb und \u00abher\u00bb zu nennen. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Mag\ner sich auch im Geiste den deutschen Satz mit allen \u00abhims\u00bb und\n\u00abhers\u00bb an der richtigen Stelle zurechtgelegt haben und sich unter\nAufbietung all seines Mutes anschicken, ihn auszusprechen &#8211; in dem\nAugenblick, in dem er den Mund aufmacht, bricht seine Zunge aus der\nBahn aus, und die sorgf\u00e4ltig erarbeiteten m\u00e4nnlichen und weiblichen\nFormen kommen als lauter \u00abits\u00bb ans Licht. Und selbst wenn er f\u00fcr\nsich deutsch liest, nennt er diese Dinge immer \u00abit\u00bb, obwohl er doch\neigentlich folgenderma\u00dfen lesen m\u00fcsste: [Es folgt der Text \u00abTale\nof the Fishwife and its sad Fate\u00bb; daf\u00fcr in der deutschen\n\u00dcbersetzung eingef\u00fcgt: Sehen Sie den Tisch, es ist gr\u00fcn.] \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Wohl\nin allen Sprachen sind \u00c4hnlichkeiten in Aussehen und Klang zwischen\nW\u00f6rtern, bei denen keine \u00c4hnlichkeit der Bedeutung besteht, eine\newige Quelle der Verwirrung f\u00fcr den Ausl\u00e4nder. Das ist in unserer\neigenen Sprache so und ganz besonders auch im Deutschen. Da h\u00e4tten\nwir zum Beispiel das l\u00e4stige Wort \u00abverm\u00e4hlt\u00bb. F\u00fcr mich hat es\neine so gro\u00dfe &#8211; wirkliche oder nur eingebildete &#8211; \u00c4hnlichkeit mit\ndrei oder vier anderen W\u00f6rtern, dass ich nie wei\u00df, ob es\ntats\u00e4chlich \u00abverheiratet\u00bb bedeutet (wie mir das W\u00f6rterbuch beim\nNachschlagen immer wieder versichert) oder ob ich es nicht doch\nwieder einmal mit \u00abverschm\u00e4ht\u00bb, \u00abgemalt\u00bb oder \u00abverd\u00e4chtigt\u00bb\nverwechselt habe. Solche W\u00f6rter gibt es haufenweise, und sie sind\neine echte Plage. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Damit\ndie Schwierigkeiten noch gr\u00f6\u00dfer werden, gibt es au\u00dferdem W\u00f6rter,\ndie einander zu \u00e4hneln scheinen, sich jedoch in Wirklichkeit ganz\nund gar nicht \u00e4hneln; aber sie machen nicht weniger \u00c4rger, als wenn\nsie es wirklich t\u00e4ten. Da haben wir zum Beispiel das Wort\n\u00abvermieten\u00bb und das Wort \u00abverheiraten\u00bb. Ich habe von einem\nEngl\u00e4nder geh\u00f6rt, der in Heidelberg bei einem Mann anklopfte und in\ndem besten Deutsch, das ihm zur Verf\u00fcgung stand, fragte, ob er ihm\nsein Haus verheiraten k\u00f6nne. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Dann\ngibt es da gewisse W\u00f6rter, die eins bedeuten, wenn man sie auf der\nersten Silbe betont, aber etwas ganz anderes, wenn man den Ton auf\ndie zweite oder letzte Silbe verschiebt. So kann man zum Beispiel mit\neinem Menschen umgehen oder aber ihn umgehen &#8211;  je nachdem, wie man\ndas Wort betont; und man darf sich darauf verlassen, dass man die\nBetonung in der Regel auf die falsche Silbe legt und \u00c4rger bekommt. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Das\nDeutsche besitzt einige \u00fcberaus n\u00fctzliche W\u00f6rter. \u00abSchlag\u00bb, zum\nBeispiel, und \u00abZug\u00bb. Im W\u00f6rterbuch ist eine Dreiviertelspalte mit\n\u00abSchlag\u00bb gef\u00fcllt und eineinhalb Spalten mit \u00abZug\u00bb. Das Wort\n\u00abSchlag\u00bb kann Hieb, Sto\u00df, Streich, Rasse, Haus (z. B. f\u00fcr\nTauben), Lichtung, Feld, Entt\u00e4uschung, Portion, rasche Folge (wenn\nes zu \u00abSchlag auf Schlag\u00bb gedoppelt wird), sodann einen Anfall,\neine unangenehme Wirkung des Schicksals, eine ebensolche des\nelektrischen Stroms und wahrscheinlich noch einiges mehr bedeuten. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Alles\ndas ist seine einfache und genaue, das hei\u00dft also: seine\nbeschr\u00e4nkte, seine gefesselte Bedeutung; aber es gibt au\u00dferdem noch\nM\u00f6glichkeiten, es freizulassen, so dass es davonschweben kann wie\nauf den Schwingen des Morgens und nie wieder zur Ruhe kommt. Man kann\nihm jedes beliebige Wort hinten anh\u00e4ngen und ihm so jede nur\ngew\u00fcnschte Bedeutung geben. Man kann bei der \u00abSchlagader\u00bb anfangen\nund dann Wort um Wort das ganze W\u00f6rterbuch anh\u00e4ngen, bis hin zu\n\u00abSchlagwasser\u00bb, einem anderen Wort f\u00fcr Bilgewasser, und\n\u00abSchlagmutter\u00bb, womit die Schwiegermutter gemeint ist. Nicht anders\nsteht es mit \u00abZug\u00bb. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Genau genommen bedeutet \u00abZug\u00bb eine Fortbewegungsform, Kennzeichen, Merkmal, Charaktereigenschaft, Teil des Gesichtsausdrucks, Neigung, Hang, Marsch, Prozession, Wagenreihe, Schublade, Luftstr\u00f6mung, Gespann, Richtung, Schwarm, Register (an der Orgel), Schluck, einen Vorgang beim Schachspiel und beim Atmen &#8211; aber was es nicht bedeutet, nachdem all seine rechtm\u00e4\u00dfigen Anh\u00e4nglinge angeh\u00e4ngt worden sind, hat man bisher noch nicht herausgefunden.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Der Nutzen von \u00abSchlag\u00bb und \u00abZug\u00bb ist einfach nicht zu \u00fcbersch\u00e4tzen. Mit weiter nichts als diesen beiden W\u00f6rtern und dem Wort \u00abalso\u00bb bewaffnet, bringt der Ausl\u00e4nder auf deutschem Boden fast alles zuwege. Das deutsche Wort \u00abalso\u00bb entspricht der englischen Wendung \u00abyou know\u00bb und bedeutet \u00fcberhaupt nichts &#8211; jedenfalls nicht beim Reden, wenn auch manchmal in einem gedruckten Zusammenhang. Sooft ein Deutscher den Mund aufmacht, f\u00e4llt ein \u00abalso\u00bb heraus, und sooft er ihn zuklappt, zerbei\u00dft er eins, das gerade entwischen wollte.  Mark Twain 1880<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Tieresehendichan1klein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13767\" style=\"width:179px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Tieresehendichan1klein.jpg 500w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Tieresehendichan1klein-300x212.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 85vw, 500px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Meine gute Freundin Wiebeke, die mich auf diesen Text von Mark Twain aufmerksam gemacht hat, hat berichtet, dass Mark Twain diesen Text in Englisch geschrieben und ver\u00f6ffentlicht hat. Daher kommt es auch, dass es verschiedene deutsche \u00dcbersetzungen dieses Textes gibt. Leider wird der Namen der \u00dcbersetzerin oder der Namen des \u00dcbersetzer oft nicht genannt. Eine \u00dcbersetzung von 2003 hat Ana Maria Brock angefertigt. Diese findet sich in der Buchausgabe von der  Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Tomas Hoof KG, Waltrop und Leipzig 2003 (8. Auflage). ISBN 3-933497-41-8 herausgegeben. Im Nachwort von Herausgeber Helmut Winter wird Mark Twain zitiert: &#8222;Ich habe das Deutsche Sprache gelernt und bin ein gl\u00fccklicher kind, you bet. Geborn 1835; 5 Fuss 1\/2 inches hoch; weight doch aber about 145 pfund; dunkel braun Haar und rhotes Moustache, full Gesicht mit sehr hohe Oren und leicht grau practvolles strahlende Augen und Verdammtes gut moral character!&#8220; (Marc Twain, Author von B\u00fccher)<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/P1110410klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"667\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/P1110410klein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-30813\" style=\"width:121px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/P1110410klein.jpg 500w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/P1110410klein-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 85vw, 500px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto Jens Meyer<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Fehlt nur noch, was Kurt Tucholsky \u00fcber die Englische Sprache geschrieben hat: <strong>\u00abDas Englische ist eine einfache, aber schwere Sprache. Es besteht aus lauter Fremdw\u00f6rtern, die falsch ausgesprochen werden.\u00bb<\/strong> zitiert nach: Kurt Tucholsky, Gesammelte Werke, D\u00fcnndruckausgabe, Band III, (1929 &#8211; 1932), Seite 833. Und ausserdem hat er in der Geschichte<strong> \u00abWo sind meine Schuhleisten &#8211; ? \u00bb <\/strong>auf Mark Twain hingewiesen. \u00abMark Twain hat mal eine Geschichte dar\u00fcber geschrieben, wie Hausm\u00e4dchen immer wichtige Briefe wegwerfen, dagegen irgendeinen alten Fetzen Papier einem beharrlich und vierzehn Tage lang immer wieder auf den Nachttisch packen . . .  wo sind die Dinger? Unterm Bett . . . Jetzt mu\u00df ich armer, alter Mann mit meinem dicken Bauch mich auch noch b\u00fccken, das ist mir auch nicht an der  Wiege gesungen worden. Mama konnte \u00fcbrigens gar nicht  singen. Da h\u00e4tte sie eben das Grammophon andrehen sollen. Unterm Bett sind sie auch nicht. Also man sollte es nicht f\u00fcr m\u00f6glich halten: haben denn diese M\u00e4dchen keine Leisten! Das ist  doch keine so gro\u00dfe Sache . . . Ich werde klingeln. Nein, ich werden <em>nicht<\/em> klingeln. Wir wollen doch mal sehen, ob die m\u00e4nnliche Intelligenz nicht imstande ist, den Schleichwegen weiblichen Schafsinns zu folgen. Wahrscheinlich hat sie sie in den Nachttopf gelegt. Auch nicht. Im Schreibtisch . . . ? Mich soll das nicht wundern. Frauen sind zu allem f\u00e4hig. Einmal in Gremsm\u00fchlen, lagen die Dinger in der Badewanne. \u00ab Ich dachte  . . . \u00bb         hat das Stubenm\u00e4dchen  nachher gesagt . . .  \u00bb (Seite 854 Band III &#8211;  Wo sind meine Schuhleisten -?) Erstver\u00f6ffentlichung unter dem Namen Peter Panter in der Vossischen Zeitung, Verlag Ullstein, am 10. Mai  1931, zitiert nach der Gesamtausgabe Kurt Tucholsky, Band III, D\u00fcnndruckausgabe. Seite 854. Ich mu\u00df gestehen, dass ich mit dem Wort Schuhleiste nichts anfangen konnte.  Deswegen habe ich mal nachgesehen. Das sind diese Dinger, die in Hamburg Schuhspanner heissen und die von Schustern gerne dazu benutzt werden, die Schuhe zu weiten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Tieresehendichan1klein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14959\" style=\"width:170px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Tieresehendichan1klein.jpg 500w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Tieresehendichan1klein-300x212.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 85vw, 500px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"486\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/By-nc-sa_color-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-14958\" style=\"width:172px;height:116px\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/By-nc-sa_color-1.png 720w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/By-nc-sa_color-1-300x203.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Wiebeke, die Aufkl\u00e4rung \u00fcber den wunderbaren Text von Mark Twain h\u00e4tte ohne Dein Zutun nicht stattgefunden. 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