{"id":16786,"date":"2021-11-07T09:29:30","date_gmt":"2021-11-07T09:29:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=16786"},"modified":"2025-04-19T12:40:56","modified_gmt":"2025-04-19T12:40:56","slug":"briefe-an-wiebeke-vii-drehbuchschreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=16786","title":{"rendered":"Briefe an Wiebeke (XX-20) \u00dcbers Drehbuchschreiben."},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg\" alt=\"Romische Zahlen am BUG\" class=\"wp-image-17347\" width=\"187\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg 220w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 187px) 85vw, 187px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/PDF-Rezepte-zum-Drebuchschreiben.pdf\">PDF Rezepte zum Drebuchschreiben<\/a><\/p>\n\n\n<p>Hallo Wiebeke,<\/p>\n\n\n\n<p>Drehbuchschreiben soll ein eintr\u00e4gliches Gewerbe sein. Das wei\u00df ich schon seit 1969 von dem Sohn eines Massenm\u00f6rders, der seine Arbeit als Drehbuchumschreiber, wie er meinte, locker verdient hat. Niklas Frank. Seinen Text, den er damals in der Zeitschrift Film ver\u00f6ffentlicht hatte, habe ich Dir beigef\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Rezepte zum Drehbuchschreiben f\u00fcr Fernsehfilme gibt es nat\u00fcrlich nicht. Das w\u00e4re ja sicher auch verboten. Sowas. Und es geht ja auch gar nicht darum, Anweisungen f\u00fcr die Drehbuchherstellung von Fernsehfilmen zu geben. Im Gegenteil.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Rezeptb\u00fccher f\u00fcr die sogenannten Kriminalfilme des Fernsehens scheint es schon zu geben. Wie anders w\u00e4re es zu erkl\u00e4ren, das immer wieder die gleichen Standard Situationen gezeigt werden? Was sozusagen \u00fcberall wiederkehrt. Zun\u00e4chst die Fragen:<\/p>\n\n\n\n<p>Je nach L\u00e4nge des Filmes kommt es zu Verhaftungen eines Verd\u00e4chtigen. Meist, je nach L\u00e4nge des Filmes, im dritten Drittel des Filmes. Bei einem Neunzigminutenfilm also in Minute 6O. Es ist die immer wiederkehrende Frage nach dem Alibi.<\/p>\n\n\n\n<p>Die lautet meist: Wo waren sie am 23. zwischen 23.00 und 24.00 Uhr? Es gibt Variationen. Zum Beispiel diese: Wo waren sie am 25. zwischen 20.00 und 22.00 Uhr. Eine Regel lautet, Mord findet im Dunklen statt. Weil im Dunkeln l\u00e4sst sich besser morden und die Zahl der Verd\u00e4chtigen ist damit geringer.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich gibt es nur 90 Minuten, in denen alles abgewickelt werden mu\u00df. Der Anfang ist einfach. Meist hat der Mord bereits vor Beginn des Filmes stattgefunden. So bleibt mehr Zeit f\u00fcr den Besuch der Leichenbeschau. Immer wieder die erste Frage, wann ist der Mord genau passiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Standardantwort, die bei 99 % der Filme zum Einsatz kommt, ist eine Verz\u00f6gerung in der Weise, da\u00df diese Frage erst nach der vollst\u00e4ndigen Obduktion beantwortet werden kann. Ist die Kommissarin oder der Kommissar besonders hartn\u00e4ckig, dann gibt der \u00bbObduzierer\u00ab, da kommen neuerdings auch oft Schauspielerinnen zum Zug, dann einen Zeitraum an. Meistens zwischen 22.00 und 23.00 Uhr. Auch da gibt es Variationen. Zum Beispiel, wenn der Todeszeitpunkt in der Hellphase eingetreten ist. Zwischen 9.00 \u2013 12.00 Uhr. Regel: Je l\u00e4nger der Zeitraum, desto mehr m\u00f6gliche T\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Wahl stehen, bei Wasserleichen 10 Tage bis mehrere Monate, bei einfachen Leichen k\u00fcrzere Zeitr\u00e4ume. Um Sendezeit zu gewinnen werden oft l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume genannt, die im Verlauf des Filmes dann pr\u00e4zisiert werden. Oft kommt jetzt die Frage, ob das Opfer Gegenwehr geleistet hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Variante keine Gegenwehr vom Drehbuchautor gew\u00e4hlt wurde, kommt dann regelm\u00e4sssig der Hinweis, das das Opfer seinen M\u00f6rder oder seine M\u00f6rderin, das ist eher selten, gekannt haben muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei dem weiblichen Mordopfer kommt dann regelm\u00e4ssig noch die Frage, ob sich Sperma in der Vagina befunden hat. Das wird meist anders ausgedr\u00fcckt. Es schauen ja auch Kinder zu. Besonders dann, wenn vorher der Warnhinweis kam, dass dieser Film f\u00fcr Jugendliche ab . . . nicht geeignet sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Offensichtlich ist ein Film mit einer Vergewaltigung spannender als einer ohne. Manchmal wird die Ermordete weder als Leiche noch im Leichenschauhaus gezeigt. Dann sind die Verletzungen und Verst\u00fcmmelungen so erheblich, dass kein Maskenbildner diesen Zustand mit herk\u00f6mmlichen Fernsehmitteln herstellen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn doch ein solcher Zustand gezeigt werden soll, um dem Zuschauer noch einen Schrecken einzujagen, dann greift man auf Fotos zur\u00fcck, die vermutlich aus Archiven stammen und auf tats\u00e4chliche Verbrechen zur\u00fcckgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neuerdings kommen immer mehr Mobiltelefone in die Drehb\u00fccher hinein. Da geht es immer darum, wo das Mobiltelefon eingelockt war, als der Mord geschah. Das bedenken viele M\u00f6rder bei den Vorbereitungen des Mordes oft nicht und sind dann meistens auch dran. Als Regel f\u00fcr den Fernsehzuschauer bleibt erhalten: Das Mobil Telefon beim Mord besser zuhause lassen und abschalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Lagerung im Eisfach des K\u00fchlschrankes wird selten propagiert. Auch das Entfernen des Akkus, das bei modernen Mobiltelefonen kaum noch m\u00f6glich ist und damals eine gute M\u00f6glichkeit war, nicht geortet werden zu k\u00f6nnen um den H\u00e4schern zu entkommen, wird nicht mehr gezeigt. Das k\u00f6nnte wom\u00f6glich den Absatz dieser Ger\u00e4te stoppen. Und das wollen wir ja nicht. Wegen der Arbeitspl\u00e4tze in der Industrie und so.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich stehen nur 90 Minuten Filml\u00e4nge zur Verf\u00fcgung. So mu\u00df auch die Zahl der Verd\u00e4chtigen eingegrenzt werden. F\u00fcnf Verd\u00e4chtige zu verh\u00f6ren dauert einfach l\u00e4nger als zwei oder drei.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Antworten sind standardm\u00e4ssig erfasst. Am unverd\u00e4chtigsten ist immer noch, wenn der potentielle T\u00e4ter oder die potentielle T\u00e4terin f\u00fcr die Tatzeit kein Alibi hat, was eigentlich nur bedeutet, das der Mord nicht gen\u00fcgend vorbereitet wurde und deshalb vielleicht gar keiner ist und die Tat im Affekt stattgefunden hat und damit strafrechtlich ein Totschlag ist, wie wir als aufmerksame Zuschauer schon lange wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>In f\u00fcnfzig von hundert Alibif\u00e4llen ist es die gutm\u00fctige Freundin oder der gutm\u00fctige Freund, der dem potentiellen T\u00e4ter oder der T\u00e4terin ein, nat\u00fcrlich falsches, Alibi verschafft, in dem behauptet wird, man sei die ganze Nacht mit jener Person im Bett gewesen. In Familienkriminalfilmen sind es immer die Ehefrauen, die dann aber hinterher, wenn der Kriminal weg ist, ein Theater anfangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf die T\u00e4tigkeiten, die man in dieser Alibizeit ausge\u00fcbt hat, wird nicht weiter eingegangen, aber alle wissen nat\u00fcrlich, was da stattgefunden hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Kriminalfilm wird darauf weiter nicht eingegangen, dass das Alibi nat\u00fcrlich nur Bestand hat, weil in dieser Zeit der Geschlechtsverkehr stattgefunden hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Niemals unterstellt der Kriminalbeamte, dass nach erfolgtem Geschlechtsverkehr, der M\u00f6rder oder die M\u00f6rderin das Bett verlassen hat, um noch schnell mal jemanden um die Ecke zu bringen, w\u00e4hrend der Geschlechtspartner oder die Geschlechtspartnerin geschlafen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Verdacht eines Beamten oder einer Beamtin er\u00fcbrigt sich zumeist. Vor allem deshalb, weil in der n\u00e4chsten Einstellung des Filmes, der Grund f\u00fcr das falsche Alibi auftaucht. Die Polizei und wir haben es ohnehin gewu\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal gibt es richtige Alibis und dann meist einen weiteren Verd\u00e4chtigen, was den Film ein wenig l\u00e4nger macht. In den englischen Serien, besonders bei den Filmen der BBC, die bei uns ausgestrahlt werden, kommt eine bestimmte Technik bei der Verfolgung der Straft\u00e4ter immer wieder zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcnf Beamte, die zusammen einen T\u00e4ter suchen. Alle machen irgend was. Verh\u00f6ren. Telefonkontakte \u00fcberpr\u00fcfen. Versicherungspolicen \u00fcberpr\u00fcfen. Kontobewegungen \u00fcberpr\u00fcfen. \u00dcberwachungsvideos ansehen und was es der T\u00e4tigkeiten sonst noch so gibt. Die Ergebnisse landen alle auf einer Tafel an der Wand. Das wird jetzt immer beliebter und hat sich, glaubt man den Drehbuchautoren, sogar bis L\u00fcbeck rumgesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Hauptkommissar hat in Minute 78, bei Filmen mit einer L\u00e4nge von 90 Minuten, einen Einfall, der alle Mitarbeiter erstarren l\u00e4sst. Er hat die L\u00f6sung gefunden und h\u00e4lt diese vor seinen Mitarbeiterinnen und seinen Mitarbeiter und vor uns nat\u00fcrlich geheim, weil sonst w\u00fcrden wir ja jetzt auf einen anderen Kanal wechseln .<\/p>\n\n\n\n<p>Damit das nicht passiert, beauftragt der Oberkriminal, alle Verd\u00e4chtigen zusammen zu rufen. Und dann brilliert er mit seinen Kriminalk\u00fcnsten und verkauft die Sache so, da\u00df seine Mitarbeiter und die Mitarbeiterinnen alles ganz logisch finden, was da passiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Und weil die das laut Drehbuch logisch finden, finden wir Zuschauer es auch logisch, was sich der Drehbuchautor oder die Drehbuchautorin da so zusammen spintisiert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Und sei es noch so herbeigeholt. Hauptsache, der T\u00e4ter oder die T\u00e4terin wird am Ende des Filmes \u00fcberf\u00fchrt. Meist wird er in Handschellen abgef\u00fchrt. Meist M\u00e4nner. Frauen werden selten Handschellen angelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur, wenn sie als ganz b\u00f6se, oder ganz hinterh\u00e4ltig dargestellt werden. Wenn der Film noch ein bi\u00dfchen l\u00e4nger gehen soll, dann gibt es manchmal noch einen Fluchtversuch, der in 90 % aller F\u00e4lle aber scheitert. Den gibt es auch mit der Variante Geiselnahme und Pistolenklau.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Variante, das ein \u00fcberf\u00fchrter T\u00e4ter oder eine T\u00e4terin, sich der gerechten Strafe durch einen Sprung aus dem Fenster oder dem Schuss aus der Pistole, den er im Zweifelsfall der ermittelnden Polizisten entwendet hat, rettet, oder umbringt kommt vor. Mi\u00dflingt aber meistens, weil dann wird der Film zu lang.<\/p>\n\n\n\n<p>Das f\u00fchrt im Regelfall dann zur n\u00e4chsten Szene, in der den ermittelnden Beamten und Beamtinnen von dem Vorgesetzten oder, was jetzt immer h\u00e4ufiger vorkommt, der Vorgesetzten, der Kopf gewaschen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das geschieht meist in der Form, dass sie ihre Pflichten grob verletzt haben. Sie h\u00e4tten einen Selbstmord, der zu vermuten war, auf jeden Fall verhindern m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun kommen wir zu den besonderen Bildern. Ein wiederkehrendes ist, wie der Polizeibeamte oder die Polizeibeamtin, dem T\u00e4ter beim Einstieg in das Polizeifahrzeug, f\u00fcr mich immer noch Peterwagen, in der Weise hilft, dass er ihm oder ihr auf den Kopf dr\u00fcckt, damit er oder sie sich nicht den Kopf an der Karosserie des Peterwagens st\u00f6\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor der Verhaftung kommt in vielen Filmen noch die Verfolgungsjagd und dann die Festnahme. Die Verfolgungsjagd hat, auch im Fernsehfilm verschiedene Varianten:<\/p>\n\n\n\n<p>1) Zu Fuss (eher selten)<\/p>\n\n\n\n<p>2) Mit dem Auto (sehr oft)<\/p>\n\n\n\n<p>3) Mit der U-Bahn (eher selten)<\/p>\n\n\n\n<p>4) Mit dem Zug (manchmal)<\/p>\n\n\n\n<p>5) Mit dem Schiff (ganz selten)<\/p>\n\n\n\n<p>6) Mit dem Pferd (wenn der Film Gmb spielt)<\/p>\n\n\n\n<p>7) Mit dem Fahrrad (fast nie)<\/p>\n\n\n\n<p>Das alles gibt es nat\u00fcrlich auch in einem \u00bbrichtigen\u00ab Film, bei dem manchmal nicht an Geld gespart wird. Bei dem f\u00fcrs Kino. Besonders ermutigend im richtigen, amerikanischen Film ist die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit mit der, vorwiegend gro\u00dfe Autos, dabei zerst\u00f6rt werden. Das macht mir immer besonders viel Freude, wenn auf den Stra\u00dfenkreuzungen die Stra\u00dfenkreuzer zu Schrott gefahren werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Steigerung des Vergn\u00fcgens gibt es nur noch dadurch, wenn es sich dabei um Polizeifahrzeuge handelt, die hier zu Schrott gefahren werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das geht nat\u00fcrlich in einem deutschen Fernsehfilm nicht, viel zu teuer, es sei denn, der unzul\u00e4ssig hohe Verdienst, der in Wahrheit nicht Verdienst heissen d\u00fcrfte, den der Intendant des Senders jeden Monat erh\u00e4lt, w\u00fcrde um die entsprechende Summe der zu zerst\u00f6renden Fahrzeuge gek\u00fcrzt. Was auch ein guter Vorschlag ist. Wozu braucht der Intendant vom WDR 490 Tausend Euro im Jahr?<\/p>\n\n\n\n<p>Doch das wird, so lange es \u00bb\u00d6ffentlichrechtliche\u00ab Sender gibt, sicher nicht passieren. Das mit der Fahrzeugzerst\u00f6rung auf der Kreuzung. In Fernsehfilmen wird h\u00f6chstens mal ein Auto gegen einen Baum gefahren, und das haben sie sich sicher vorher vom Schrottplatz geholt. Eben receycelt. Gr\u00fcnes Fernsehen. Nachhaltig. Eben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das n\u00f6tige Kleingeld wird notfalls noch ein Wetterbericht eingeschoben, den vielleicht eine noch andere M\u00fcslifirma finanziert. Wetterberichte, alle zehn Minuten dargebracht, kann es gar nicht genug geben. Und jeder Meterologe sieht es gern, wenn sich das Wetter an seine Vorhersagen h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Berichte von der B\u00f6rse, die vermutlich nur wenige Personen wirklich interessieren, verk\u00fcrzt auf jeden Fall die zu finanzierende Sendezeit. Manchmal ist es sogar so, dass abgehalftetete Moderatoren sich ihre Zuteilungen noch ein wenig aufbessern, in dem sie selber in den Ratesendungen, Quiz genannt, den Bl\u00f6dmann oder die Bl\u00f6dfrau machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das kommt immer gut. Sieht es doch jeder gern, wenn es im Fernsehen hochbezahlte Leute gibt, die noch weniger wissen, als man selber. Solche Sendungen machen uns Mut und sind deshalb scheinbar besonders beliebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die scheinen noch preisg\u00fcnstiger als die Fu\u00dfballspiele zu sein, mit denen man neuerdings das Wochenendabendprogramm gestaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn was falsch gemacht wird, trifft die Schande nicht die Fernsehredakteure, die f\u00fcr langweilige Fussballspiele nicht verantwortlich zu machen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr langweilige Filme, selbst produziert oder angekauft, schon. Und nicht erst bei der siebten Wiederholung. Doch nun zur\u00fcck zum eigentlichen Thema: Der durchschnittliche Kriminalfilm mit einer Leiche und einem M\u00f6rder, wahlweise, aber h\u00f6chst selten, mit einer M\u00f6rderin. (wird fortgesetzt oder auch nicht)<\/p>\n\n\n\n<p>Nachtrag: Wiebeke hat mich zu Recht darauf hingewiesen, dass in den neueren Fernsehfilmen der Datenstick und der Datenklau eine gro\u00dfe Rolle spielen. Nachts wird eingebrochen. Dann die aufregende Szene, wie das Passwort herausgefunden wird, w\u00e4hrend gleichzeitig der Wachdienst im Anmarsch ist. Manchmal mit der Variante, dass drau\u00dfen eine Komplize oder gar eine Komplizin Schmiere steht. So nennt man das aber heute nicht mehr. Ja. Das m\u00fcsste auch mal behandelt werden. Aber das passiert dann in einem der n\u00e4chsten Briefe an Wiebeke. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG_2229-1024x681.jpg\" alt=\"Alles Blau im Morgengrau\" class=\"wp-image-3222\" width=\"310\" height=\"205\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/DiletanttenhaufenNiklasFrankklein-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18661\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/DiletanttenhaufenNiklasFrankklein-300x258.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"258\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/DiletanttenhaufenNiklasFrankklein-300x258.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/DiletanttenhaufenNiklasFrankklein-1024x880.jpg 1024w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/DiletanttenhaufenNiklasFrankklein-768x660.jpg 768w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/DiletanttenhaufenNiklasFrankklein-1536x1320.jpg 1536w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/DiletanttenhaufenNiklasFrankklein-2048x1760.jpg 2048w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/DiletanttenhaufenNiklasFrankklein-1200x1031.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_6074-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6159\" width=\"291\" height=\"219\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG_4903jensschattensommerhausen2-e1602099097161-768x1024.jpg\" alt=\"SOMMERHAUSEN\" class=\"wp-image-3101\" width=\"221\" height=\"294\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/By-nc-sa_color-e1630525890316.png\" alt=\"cc\" class=\"wp-image-15670\" width=\"180\" height=\"121\"\/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Tieresehendichan1klein.jpg\" alt=\"Tier\" class=\"wp-image-14959\" width=\"111\" height=\"79\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Tieresehendichan1klein.jpg 500w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Tieresehendichan1klein-300x212.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 111px) 85vw, 111px\" \/><figcaption> <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PDF Rezepte zum Drebuchschreiben Hallo Wiebeke, Drehbuchschreiben soll ein eintr\u00e4gliches Gewerbe sein. 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Rezepte zum Drehbuchschreiben f\u00fcr &hellip; <a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=16786\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eBriefe an Wiebeke (XX-20) \u00dcbers Drehbuchschreiben.\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2030,2720,6595,5595,25,2810,4691,2948,650,298,3456,2571,4861,4860,4274,2572,135,2620,5710,189,8,2160,4207,1661,10,6273,2811,2656,144,2158,7282,1,1476,3211,27,7253,5418,2701,2702,6170,7422],"tags":[7277,7274,3544,7324,4193,7326,7343,26,7271,7269,7270,7341,7272,7328,7332,7278,7338,7339,7281,7340,7325,569,7342,7280,7336,2282,7329,7275,3567,2573,7334,7344,1243,7279,7273,7330,7700,7276,7331,7335,7333,3545],"class_list":["post-16786","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2030","category-2720","category-6595","category-5595","category-ard","category-behufe","category-constantin-film","category-deutsche","category-deutsche-filme","category-deutscher-film","category-deutsches-fernsehen","category-diletanttenhaufen","category-dilettant","category-dilettantenhaufen","category-dilletantenhaufen","category-falsche-leute","category-fernsehen","category-film","category-film-redaktion","category-filmfoerderungsanstalt","category-filmkritik","category-filmwoche","category-fsk","category-gloria-film-verleih","category-kinogeschichte","category-lehrbrief","category-luegen-ist-eine-grosse-kunst","category-miezislaus-den-ersten","category-ndr","category-ndr-koenigin","category-niklas-frank","category-uncategorized","category-unsere-polizei","category-was-darf-satire","category-zdf","category-zensur","category-zerstoerung","category-zusammensprudelln","category-zusammensprudeln","category-zweispaeltiges-hollywood","category-zwiespaeltiges-hollywood","tag-affekt","tag-alibi","tag-ard","tag-bbc","tag-beamte","tag-briefe-an-wiebeke","tag-datenstick","tag-degeto","tag-drehbruchschreiber","tag-drehbuchschreiben","tag-drehbuchschreiberin","tag-eingeloggt","tag-fernsehkrimi","tag-fernsehmord","tag-frenzy","tag-geschlechtsverkehr","tag-haendi","tag-handy","tag-hempels","tag-kommissar","tag-kriminalpolizei","tag-kuehlschrank","tag-leiche","tag-leid-tun","tag-mobiltelefon","tag-mord","tag-morden-im-norden","tag-morg","tag-ndr","tag-niklas-frank","tag-obduktion","tag-passwort","tag-polizei","tag-potenz","tag-rezeptbuecher","tag-serien","tag-tatzeit","tag-totschlag","tag-unfalltote","tag-vagina","tag-wasserleichen","tag-zdf"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16786","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16786"}],"version-history":[{"count":80,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16786\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28786,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16786\/revisions\/28786"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16786"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16786"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16786"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}