{"id":19094,"date":"2022-08-18T09:40:26","date_gmt":"2022-08-18T09:40:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=19094"},"modified":"2026-03-28T18:52:37","modified_gmt":"2026-03-28T18:52:37","slug":"auf-der-suche-nach-henschel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=19094","title":{"rendered":"Auf der Suche nach Henschel"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Abschrift<\/strong> eines Artikels aus der Hamburger Rundschau vom                                             5. Dezember 1991 Nr. 50, Seite 13 von Otto Meyer<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auf der Suche nach Henschel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die verdr\u00e4ngte Geschichte des j\u00fcdischen Kinounternehmers Henschel<\/p>\n\n\n\n<p>Mit vielen Hamburger Kinos selbst ging auch deren Geschichte in den Tr\u00fcmmern des zerfallenden Nazi-Deutschlands unter. Eine Ausstellung im 3001 Kino in der Schanzenstra\u00dfe erinnert nun an den ehemaligen j\u00fcdischen Kinobesitzer James Henschel. VON OTTO MEYER<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausstellung zeigt brisante Fotos und Dokumente von 1905 bis 1938. Die Nazis und die von Ihnen beg\u00fcnstigten Kinobesitzer haben einen gro\u00dfen Anteil daran, da\u00df keiner in der Stadt mehr wei\u00df, wo beispielsweise das Lessingtheater stand, wie sein Erbauer 1912 hie\u00df, wer das Waterloo Theater in der Dammtorstra\u00dfe baute und wo es stand, wem das Passage Theater in der M\u00f6nckebergstra\u00dfe geh\u00f6rte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur ganz wenige wissen, da\u00df Hamburger Kinogeschichte in dieser Pionierzeit ohne deutsche Juden gar nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Henschel war einer von ihnen und einer der gr\u00f6\u00dften Kinobesitzer mit den sch\u00f6nsten und ger\u00e4umigsten Kinos. Und James Henschel (Jeremias) war einer der ersten, der in Hamburg Kinos gemacht hat. Keine Kneipen, wie die von Eberhard Knopf, in denen gelegentlich die Leinwand runtergelassen wurde, um die Trinker ein wenig abzulenken.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFeste\u201c H\u00e4user, die ausschlie\u00dflich der Vorf\u00fchrung von \u201elebenden Photographien\u201c dienten. Das \u201eHelios Theater\u201c wurde im Dezember 1905 in Altona\/Gro\u00dfe Bergstra\u00dfe Nr. 11-15 er\u00f6ffnet. Ein Jahr sp\u00e4ter das \u201eBelle Alliance\u201c. Schulterblatt 115, mit 1.400 Sitzpl\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(<\/strong><em><strong>Anmerkung 2022): <\/strong>Das wu\u00dfte ich damals noch nicht. Es wurde nicht ein Jahr sp\u00e4ter, sondern bereits einen Monat sp\u00e4ter im Januar 1906 er\u00f6ffnet.)<\/em>. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>(2. Anmerkung von 2022)<\/strong>: Ulrich Mott hat noch mehr neue Informationen: <strong>Das Belle Alliance Kino wurde am 28. April 1906 er\u00f6ffnet<\/strong>. Im Staatsarchiv hat er diese Information gefunden: &#8222;Herr Henschel, Gr. Bergstr. 11 wohnhaft, zeigt dem Polizei-Amt an, da\u00df er vom 28.4.06 ab in den Nachmittags- u. Abendstunden in dem Lokal Belle-Alliance, in welchem die erforderlichen Einrichtungen bereits getroffen sind, lebende Photographien vorzuf\u00fchren beabsichtige.&#8220; (Staatsarchiv 423-31_37 (Akten der Feuerwehr Altona).  <\/p>\n\n\n\n<p>Das f\u00fchrt zu folgenden \u00dcberlegungen: Da Henschels Pachtvertrag am 1. Januar 1906  begann, wurde der Ballsaal in den folgenden Monaten in einen Kinosaal umgebaut,  bis das Kino am 28. April 1906 er\u00f6ffnet werden konnte.Es wurde von 15.00 Uhr bis 1.00 nachts gespielt. Oft waren mehr als achttausend Besucher pro Tag im Kino. Der schlechteste Tag war der 3. Juli 1906: Die gesamte Tageskasse des Belle Alliance betrug 56 Mark \u2013 alle anderen Zuschauer hatten sich lieber den Brand der Michaeliskirche angesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Henschel baute in Wandsbek  das erste Filmtheater Welt, das ausschlie\u00dflich f\u00fcr Kinozweecke bestimmt war. F\u00fcr 550.000,00 Mark wurde in der Wandsbeker Chaussee das \u201ePalast Theater\u201c errichtet. <\/p>\n\n\n\n<p>(<em><strong>Anmerkung 2022<\/strong>): Auch das wu\u00dfte ich damals nicht. Es wurde gar nicht in Wandsbek, sondern in der Hamburger Stra\u00dfe in Hamburg gebaut. Der Fehler geht auf einen Artikel von Hermann Lobbes in einer Ausgabe der Lichtbildb\u00fchne (LBB) von 1930 zur\u00fcck. Da hat dann immer einer vom anderen abgeschrieben. Ich auch.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Einer der gewaltigsten Saalbauten jener Zeit mit einer Gesamttiefe von 86 Metern und einem lichten Durchmesser von 70 Metern. 1916 kaufte James Henschel das Passage Theater in der M\u00f6nckebergstra\u00dfe und das Lessingtheater am G\u00e4nsemarkt 46\/48. Eigentlich h\u00e4tten es \u201eGrammophonautomaten-Salons\u201c werden sollen. Aber bei einem Besuch von James und Friderike Henschel in Paris schlug Friderike vor, doch \u201eCin\u00e9\u201c zu machen. Die lange Schlange vor einem solchen hatte beide \u00fcberzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die UFA wurde 1918 gegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>(Anmerkung 2022)<\/strong>: Auch diese Angabe stimmt nicht. Die UFA wurde 1917 auf Veranlassung der Reichsregierung gegr\u00fcndet, die 8 Millionen als Startkapital bereit stellte. Dr. Klaus Kreimeier weist in seinem Buch: \u00bbDie UFA Story\u00ab auf Seite 462 auf einen geheimem Kontrollvertrag hin: \u201cDen Einflu\u00df des Reiches sicherte ein geheimer Kontrollvertrag, der in einem Schreiben des Kriegsministeriums an den Reichskanzler vom 18.4.1918 erl\u00e4utert wird. Darin werden die Aktion\u00e4re Frenkel und Wassermann ausdr\u00fccklich als \u00bbStrohm\u00e4nner\u00ab aufgef\u00fchrt, hinter deren Zeichnungen das Reichskapital von 7 Millionen Mark \u00bbverborgen\u00ab sei. Laut Kontrollvertrag h\u00e4tten sich die Gr\u00fcnder verpflichtet, \u00bbgegen alle Ma\u00dfnahmen zu stimmen, die den Regierungsvertretern, die zu Sitzungen eingeladen werden m\u00fcssen, nicht recht sind\u00ab. Das hat 1987 Wolfgang M\u00fchl-Benninghaus herausgefunden. (Dissertation 1987 Humboldt Universit\u00e4t Berlin (Ost)).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es war Ludendoff, der 1917 die Gr\u00fcndung einer gro\u00dfen deutschen Filmgesellschaft gefordert hatte. Viele Gener\u00e4le waren der Meinung, sie h\u00e4tten den Ersten Weltkrieg mit einer besseren Propaganda gewinnen k\u00f6nnen. Die Ufa sollte alles machen: Filme produzieren, Kinos betreiben, Kinoausstattung verkaufen. In Hamburg trat sie an James Henschel heran: \u201eEntweder Sie verkaufen uns ihre Kinos, oder wir bauen selber Kinos und machen Ihnen Konkurrenz\u201c, berichtete der Enkel Rolf Arno Streit. Henschel verpachtete. <\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>(Anmerkung 2022)<\/strong>: Auch das wu\u00dfte ich nicht besser. Es war alles viel komplizierter.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die James Henschel GmbH wurde am 29.11.1919 eine Tochtergesellschaft der UFA. F\u00fcnf Theater: Das \u201ePalast Theater\u201c und das \u201eZentral Theater\u201c, das \u201eLessing Theater\u201c, die \u201eHarvestehuder Lichtspiele\u201c, das \u201ePassage Theater\u201c und das \u201eZentral Theater\u201c gingen an die UFA. Die Grundst\u00fccke G\u00e4nsemarkt 46\/48, Hamburger Stra\u00dfe 5\/7 und Wandsbeker Chaussee 162 waren noch bis 1938 im Eigentum der James Henschel GmbH und sind vermutlich bis heute im Eigentum der Erben von James Henschel. <\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>(Anmerkung 2022)<\/strong>: Auch das wu\u00dfte ich 1991 nicht besser. Ursache ist vor allem der angebliche Datenschutz, der seit 1972 die Einsicht in die deutschen Grundb\u00fccher verhindert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn die Gestapo in Zusammenarbeit mit dem Oberfinanzpr\u00e4sidenten Hamburgs das \u201einl\u00e4ndische Verm\u00f6gen\u201c von James Henschel enteignet hat. Beispielhaft ist auch die Geschiche der legend\u00e4ren \u201eSchauburg Kinos\u201c. Die Schwiegers\u00f6hne von James Henschel, Hermann Urich Sass und Hugo Streit, die bereits seit 1914 gemeinsam die Gesch\u00e4fte der Firma Henschel f\u00fchrten, wurden per Vertrag mit der UFA als Geneneraldirektoren \u00fcbernommen. Auch wenn die Gestapo in Zusammenarbeit mit dem Oberfinanzpr\u00e4sidenten Hamburgs das \u201einl\u00e4ndische Verm\u00f6gen\u201c von James Henschel enteignet hat. Beispielhaft ist auch die Geschiche der legend\u00e4ren \u201eSchauburg Kinos\u201c. Die Schwiegers\u00f6hne von James Henschel, Hermann Urich Sass und Hugo Streit, die bereits seit 1914 gemeinsam die Gesch\u00e4fte der Firma Henschel f\u00fchrten, wurden per Vertrag mit der UFA als Geneneraldirektoren \u00fcbernommen. <\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>(Anmerkung 2022)<\/strong>: Auch das wu\u00dfte ich 1991 nicht besser. Nicht nur Hermann Urich Sass und Hugo Streit wurden \u00fcbernommen, sondern auch das gesamte Personal der Firma Henschel. Daf\u00fcr hatte sich James Henschel stark gemacht, dass alle Mitarbeiter von den Neugr\u00fcndung, der \u201eJ.Henschel GmbH\u201c \u00fcbernommen wurden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>1925 schieden sie aus dieser T\u00e4tigkeit aus und gr\u00fcndeten den \u201eHenschel Film- &amp; Theaterkonzern\u201c. Innerhalb von vier Jahren (1926-1930) wurden acht neue Kinos gebaut (Schauburg Millerntor, Schauburg Barmbek, Schauburg Hammerbrock, Schauburg St. Georg, Schauburg Nord, Schauburg Wandsbek, Schauburg Hamm, Apollo Theater). Vier weitere Kinos: Schauburg Hauptbahnhof (sp\u00e4ter Barke), Schauburg Uhlenhorst, Burg Theater, Schauburg Altona (fr\u00fcher Helios Theater) wurden \u00fcbernommen . Am 27. Januar 1933 starb der Henschel Schwiegersohn Hermann Urich Sass. <\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>(Anmerkung2022)<\/strong>: Das wu\u00dfte ich schon besser. Hatte allerdings dem Sohn Horst Urich Sass versprochen, das ich den Selbstmord seines Vaters erst nach seinem und dem Tod seiner Fraui Ciedra Urich Sass bekannt machen w\u00fcrde.<\/em> <em>An dieses Versprechen habe ich mich gehalten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>1936 fl\u00fcchteten seine S\u00f6hne Horst Urich Sass, Rolf Arno Streit und Carl Heinz Streit nach S\u00fcdamerika. James Henschel fl\u00fcchtete im August 1938 zusammen mit Ehefrau Friderike nach Holland und starb dort ein Jahr sp\u00e4ter. Friederike Henschel fl\u00fcchtete in die USA und ging nach New York. Die Henschels wurden der Staatsang\u00f6rigkeit f\u00fcr &#8222;verlustig&#8220; erkl\u00e4rt und das \u201einl\u00e4ndische Verm\u00f6gen\u201c nach dem Tode James Henschels 1938 beschlagnahmt. Die neuen &#8222;Besitzer&#8220; der Schauburgen waren die ehemaligen Angestellten von James Henschel: Paul Romahn und Gustav Sch\u00fcmann, beides NSDAP-Mitglieder.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>(Anmerkung 2022)<\/strong>: Sie waren nicht nur NSDAP Mitglieder, sondern auch \u201eMitglieder\u201c der SA. Das wu\u00dfte ich 1991 noch nicht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Sommer 1943 hatten sich Hitlers Kino Geschenke auch f\u00fcr die Beschenkten erledigt. Von 12 ehemaligen Schauburgen entkam nur eines dem Bombenhagel der Alliierten. Den Schlager \u201eKinder la\u00dft die Frau durch, sie will noch in die Schauburg . . . \u201e gibt es nur noch auf alten Schellackplatten. Die Geschichtswerkstatt in Barmbek hat sie wiedergefunden. Der Fotograf Reinhold S\u00f6gtrop, der die Henschelausstellung mit organisiert hat, hofft mit dieser Ausstellung auch noch weiter Zeitzeugen zu finden, die vielleicht noch Bilder aus der Fr\u00fchzeit der Schauburgen und der Henschel Kinos haben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Otto Meyer<\/em>*<\/p>\n\n\n\n<p><em>(*Manchmal mu\u00df man auch die anderen Vornamen benutzen, die einem die Eltern gegeben haben, weil man sonst keine Gelder von der Filmf\u00f6rderung bekommt)<\/em>. <\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/PDF-Stopersteine-auf-der-Reeperbahn.pdf\">PDF Stopersteine auf der Reeperbahn<\/a><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Auf-der-Suche-nach-Henschel-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-19130\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Auf-der-Suche-nach-Henschel-1-275x300.jpg\" alt=\"\" width=\"275\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Auf-der-Suche-nach-Henschel-1-275x300.jpg 275w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Auf-der-Suche-nach-Henschel-1-938x1024.jpg 938w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Auf-der-Suche-nach-Henschel-1-768x839.jpg 768w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Auf-der-Suche-nach-Henschel-1-1407x1536.jpg 1407w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Auf-der-Suche-nach-Henschel-1-1875x2048.jpg 1875w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Auf-der-Suche-nach-Henschel-1-1200x1310.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 275px) 85vw, 275px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Auf-der-Such-nach-Hensch2t.pdf\">PDF Auf der Suche nach Henschel Seite 2<\/a><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Hugo-und-Sophie-StreitSchauburgZeitung.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Hugo-und-Sophie-StreitSchauburgZeitung-1024x659.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19224\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hugo und  Sophie Streit mit der Schauburg Zeitung. Lil Dagover und Emil Jannings werden angek\u00fcndigt. Diese Ausgabe der Schauburg Zeitung erschien im Oktober 1930 zum Start der Filme:  &#8222;Liebling der G\u00f6tter&#8220; mit Emil Jannings am 13. Oktober 1930 und &#8222;Das alte Lied&#8220; mit Lil Dagover am 9. Oktober 1930.  Fotograf des Fotos war Louis Segall, dem die Flucht aus Deutschland gelungen ist. Der Fotograf ist also nicht unbekannt,  wie eine aktuelle Brosch\u00fcre der Hamburger Gedenkst\u00e4tten Stiftung (Kultur unter Kontrolle) f\u00e4lschlich berichtet.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/By-nc-sa_color.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"486\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/By-nc-sa_color.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17924\" style=\"width:178px;height:120px\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/By-nc-sa_color.png 720w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/By-nc-sa_color-300x203.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Eroeffnung-BELLE.pdf\">PDF Er\u00f6ffnung BELLE DTPortu<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/StaatsarchivRomahnSchuemann.pdf\">StaatsarchivRomahn&amp;Sch\u00fcmann<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abschrift eines Artikels aus der Hamburger Rundschau vom 5. Dezember 1991 Nr. 50, Seite 13 von Otto Meyer Auf der Suche nach Henschel Die verdr\u00e4ngte Geschichte des j\u00fcdischen Kinounternehmers Henschel Mit vielen Hamburger Kinos selbst ging auch deren Geschichte in den Tr\u00fcmmern des zerfallenden Nazi-Deutschlands unter. 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