{"id":19435,"date":"2022-09-11T08:07:05","date_gmt":"2022-09-11T08:07:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=19435"},"modified":"2025-04-19T12:35:17","modified_gmt":"2025-04-19T12:35:17","slug":"briefe-an-wiebeke-xxv-ueber-rhythmographie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=19435","title":{"rendered":"Briefe an Wiebeke (XXV-25) (Die Dackelf\u00fc\u00dfe f\u00fcr die Wasserwaage)"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg\" alt=\"Romische Zahlen am BUG\" class=\"wp-image-17347\" width=\"162\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg 220w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 162px) 85vw, 162px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Hallo Wiebeke,<\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Briefe-an-Wiebeke-XXV-Die-Dackelfuesse-fuer-die-WasserwaageZeichen-8.855.pdf\">PDF Briefe an Wiebeke (XXV) (Die Dackelf\u00fcsse f\u00fcr die WasserwaageZeichen 8.855)<\/a><\/p>\n\n\n<p>ja, das ist so eine Sache. Und wie ich darauf komme? Naja. Wer 1964 eine handwerkliche Ausbildung begonnen hatte, dem wurden bestimmte Aufgaben gestellt, um zu pr\u00fcfen, ob es der Lehrling auch Wert war, ausgebildet zu werden. Wer als Klempnerlehrling angefangen hatte, der konnte mit den Dackelf\u00fc\u00dfen punkten. Die anderen wurden zur Werkzeugausgabe geschickt, um die Gewichte f\u00fcr die Wasserwaage zu holen. Heute gibt es Suchmaschinen, die einem die Dackelf\u00fc\u00dfe erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Na zuallererst sind es die Schreibfehler, die uns immer wieder in die Irre f\u00fchren. Du erinnerst Dich, wie die Rechtschreibhilfe aus einem Urich einen Ulrich gemacht hat?<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, so \u00e4hnlich ist es auch mit der Rhythmographie. Das w\u00e4re eine gute Fernsehquizfrage: Wieviele &#8222;has&#8220; sind in Rhythmographie? Die richtige Antwort lautet: Manchmal zwei und manchmal drei. Da kommt so einiges zusammen. Wenn mein Freund Peter O. nicht w\u00e4re, die Pandemie und die viele Zeit, die man dadurch hat, dann w\u00e4re das alles weiter im Dunkel.<br>Aber jetzt ist alles hell. Manche Sachen sind weiterhin nebelig und unklar.<\/p>\n\n\n\n<p>Naja. Vielleicht fange ich doch mal vorne an. Du erinnerst Dich an die Deutsche Fassung von \u00bbIm Westen nichts Neues?\u00ab Da hat es bei mir  angefangen. Ich hab sie nicht gez\u00e4hlt, die Dissertationen und Hausarbeiten, die \u00fcber die Herstellung dieses Filmes verfasst wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt eine Methode, mit der ich glaube, herausfinden zu k\u00f6nnen, wie ich begreifen kann, wenn ich etwas nicht verstehe. Die beste Methode in Bezug auf meine Person ist, den Versuch zu unternehmen einer anderen Person, die es genauso wenig versteht wie ich, eine Sache zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Hast Du diese Methode auch schon mal ausprobiert? Wenn der Versuch gegl\u00fcckt ist, was manchmal vorkommt, dann verstehe ich hinterher auch selber einen Vorgang, den ich vorher selbst nicht verstanden habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Im Netz hatte ich den Hinweis gefunden, das die Deutsche Fassung des Filmes von Lewis Milestone 1929 in Berlin hergestellt wurde. Die Angaben, die dort genannt wurden, habe ich \u00fcberpr\u00fcft. Alles korrekt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis auf eine entscheidenende Kleinigkeit, die aber doch eher nebens\u00e4chlich ist: Die Anschrift der Firma, die diese Fassung angeblich hergestelllt haben soll, lautet \u00bbAm Halleschen Ufer\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Hausnummer fehlt. Wer, so wie ich, mal in Berlin Zeitungen ausgetragen hat, wei\u00df wie chaotisch das System der Stra\u00dfen und ihrer Nummernvergabe  ist. Viele Stra\u00dfen gibt es mehrfach in den verschiedensten Ecken der Stadt. Vermutlich ist deshalb die Hausnummer vom Halleschen Ufer weggelassen worden. <\/p>\n\n\n\n<p>Meistens hat alles einen Grund. Jedenfalls habe ich die infrage kommenden Jahre durchgesehen und keine Rhythmographiefirma in dieser Stra\u00dfe gefunden. Wo er oder sie das wohl  abgeschrieben hat?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Die Quelle der Adressb\u00fccher: Nur um den Nachwachsenden zu helfen, die solche Adressb\u00fccher gar nicht mehr kennen: Es gab in den Zeiten, die schon lange vergangen sind, mindestens zwei Sorten Adressb\u00fccher:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.<\/strong> Sortiert: Das eine Mal nach den Nachnamen der Bewohner und das                      <strong>2.<\/strong> andere Mal nach den Hausnummern, von den H\u00e4usern, in denen diese Bewohner wohnen. Namentlich. Nat\u00fcrlich fehlt auch die Angabe des Stockwerks nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Sogar der Besitzer oder die Besitzerin des Hauses wird bis 1970 mit einem K\u00fcrzel <em>(E) oder (+) <\/em>angegeben. Manchmal sogar mit seinem oder ihrem Wohnsitz. Sehr hilfreich. Dennoch braucht es zur Suche viel Geduld. Bestimmte Eigenheiten brechen in Berlin immer wieder durch. Die \u00bbAlte Jacobstra\u00dfe\u00ab findet sich nicht, wie man annehmen k\u00f6nnte, unter dem Buchstaben A, sondern unter dem Buchstaben J: wie Jacobstrasse, alte. Daraus wird jedoch in Berlin keine Regel. Mal so, mal so.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Sonntags gab es in den Berliner Zeitungen die Wohnungsanzeigen. Bei den anstehenden Wohnungsbesichtigungen ist es mir mehrfach gelungen, zwar in der richtigen Stra\u00dfe, aber im falschen Bezirk zu landen. Wir sind dann im Horstweg,  im Falkplan, den auch keiner mehr kennt, im Planquadrat K 14 gelegen, gelandet. In der deutschen Geschichte gibt es  eine Menge Horste, deren  Rufe oft nicht gut sind. Den Horstweg gabs es nur einmal in Berlin. Welcher Horst der Namensgeber war, habe ich nie nachgesehen. Bleibt nur noch anzumerken, da\u00df in der Anzeige von einem \u00bbGartenhaus\u00ab zu Lesen war. Eine sehr romantische Vorstellung hatte sich bei mir eingeschlichen. Pustekuchen. Von wegen Garten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Noch mal zur\u00fcck zur Numerierung. Auch mit der Art zu Z\u00e4hlen ist es in jedem Stadtteil in Berlin anders: Mal grade und mal ungerade Zahlen auf verschiedenen Seiten, mal auf der einen Seite runter und auf der anderen rauf, soda\u00df es passieren kann, das die Nummer 300 und gegen\u00fcber, auf der anderen Stra\u00dfenseite der Nummer 1 dieser Stra\u00dfe ist. Dann passiert es auch noch, das eine Z\u00e4hlweise in einer Stra\u00dfe wechselt, wenn die Stra\u00dfe in einen anderen Stadtteil kommt. Dieser Wirrwarr setzt sich nat\u00fcrlich auch in dem Scherl Adressb\u00fcchern von 1919 \u2013 1945 fort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Es gibt und gab zwar die Stra\u00dfe: \u00bbHallesches Ufer\u00ab, aber keine Stra\u00dfe mit Namen: \u00bbAm Halleschen Ufer\u00ab. Vorsichtshalber wurde in der Ver\u00f6ffentlichung der vergessenen Filme keine Hausnummer genannt. Im Stra\u00dfenverzeichnis der Stra\u00dfe &#8222;Hallesches Ufer&#8220; aus den Jahren 1929, 1930, 1931 und 1932 habe ich keinen Eintrag einer Firma gefunden, die irgendwas synchronisiert hat. Das &#8222;Hallesche Ufer&#8220; geht von der &#8222;Belle Alliance Br\u00fccke&#8220; bis zur &#8222;Sch\u00f6neberger Stra\u00dfe&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Aber Du willst ja auch keine endlose Vortr\u00e4ge lesen. Also, Sprung nach vorn: <strong>Ich habs gefunden, was ich gesucht habe!<\/strong> Zun\u00e4chst mit Hilfe meines Freundes Peter O.                                                                                                                                                         Sein Ratschlag war folgender:                                                                                                               <strong>1.<\/strong> Eine Suchmaschine. (Ich hab searx.org gew\u00e4hlt, die gef\u00e4llt mir zurzeit am besten, die ist nicht so neugierig, wie die anderen).                                                                                 <strong>2.<\/strong> In die Suchmaschine eingeben: Deutscher Reichsanzeiger. Dann erscheint die Universit\u00e4t Mannheim. Sehr praktisch mit dem Suchfeld.                                                        <strong>3<\/strong>. Eingeben: L\u00fcdtke Rohnstein.                                                                                                  <strong>4.<\/strong> Es erscheinen zehn Hinweise u. a. Dt. RAnz 1933 , S. 258\/7.                                                            <strong>5.<\/strong> DtRAnz 1938, S. 40\/6.                                                                                                                 Diese Kurzhinweise sind elektronisch gelesene und ausgedruckte Texte aus dem Reichsanzeiger zu dem eingegebenen Suchbegriff. Um den ganzen Text, der zu diesen Ausz\u00fcgen geh\u00f6rt, lesen zu k\u00f6nnen folgt:                                                                <strong>6<\/strong>. zur\u00fcck zu Pkt. <strong>2<\/strong>. (s. oben)                                                                                                               <strong>1<\/strong>. Links zur Digitalausgabe, Ausgabe nach Jahr anklicken; hier kannst Du jetzt den gesamten Text lesen; S.= Seite, die Zahl hinter dem Schr\u00e4gstrich, vermute ich, ist die Spaltenangabe, wei\u00df ich aber auch nicht genau. Ich gr\u00fc\u00dfe, Peter O.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich fand den Text sehr hilfreich und habe ihn mir ausgedruckt und neben den Bildschirm geh\u00e4ngt. Du brauchst das vermutlich gar nicht. F\u00fcr Dich sind das gewi\u00df Olle Kamellen. Auf diese Weise ist es mir gelungen die Anmeldung der Firma:                                                                                                                                 <strong>Rhytmographie Gesellschaft mit beschr\u00e4nkter Haftung<\/strong> vom <strong>30. November 1929<\/strong> auf Seite 3 unter der Nr. 43259 zu finden.                                                         Abschrift Text: \u201cRhytmographie Gesellschaft mit beschr\u00e4nkter Haftung, Sitz: Berlin. Gegenstand des Unternehmens: Die Verwertung von gewerblichen Schutzrechten und Anmeldungen auf dem Gebiete der Rhyt<strong>h<\/strong>mographie (!), d. h. dem Gebiet der Aufnahme und Wiedergabe von rhythmischen Bewegungsfolgen phonischer und optischer Art. Stammkapital 75 000 RM. Gesellschaft mit beschr\u00e4nkter Haftung. Der Gesellschaftsvertrag ist am<strong> 16. September 1929 <\/strong>errichtet und am 14. November ge\u00e4ndert. Sind mehrere Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bestellt, so erfolgt die Vertretung durch zwei Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Zum Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bestellt ist:                                              <strong>1. Ingenieur Karl Robert Blum, Berlin,                                                                                       2. Kaufmann Karl Egon Martiny, Berlin,<\/strong>                                                                                     <strong>3. Ingenieur Walter Hahnemann, Berlin<\/strong>                                                                          Auff\u00e4llig finde ich, das in der Eintragung im Handelsregister zwei verschiedene Schreibweisen nebeneinander bestehen. Im Scherl Adressbuch von <strong>1931<\/strong> von Berlin habe dann auf Seite 444 den Eintrag gefunden:                          <strong>Rhythmographie G.m.bH.<\/strong>, Phono \u2013 u. Kinotechn. Ind. SW 68, Alte Jacobstr. 133.                                                                                                                                                          Die Angabe, wann der Redaktionsschlu\u00df f\u00fcr diese Ausgabe 1931 war, konnte ich in dem Adressbuch nicht finden. Ein \u00e4hnliches Adressbuch aus dem gleichen Jahr aus Karlsruhe gibt als Redaktionsschlu\u00df f\u00fcr die 1931 Ausgabe den 15. Oktober 1930 an. Man kann also davon ausgehen, dass die Firma <strong>Rhythmographie GmbH <\/strong>diese R\u00e4ume in der Alten Jacobstra\u00dfe 133 schon 1930 bezogen hatte.                                                                                                                                    Einen weiteren Eintrag aus dem Handelsregister fand ich \u00fcber die gleiche Seite im Netz. Der Eintrag ist vom 19. Juni 1930. Unter der Nummer 43259 ist der Text ver\u00f6ffentlicht:                                                                                                            <strong>Rhythmographie Gesellschaft mit beschr\u00e4nkter Haftung<\/strong>                                      Dem Erich Radsack in Berlin und dem Dr. Willi Matthias in Berlin Lichterfelde=Ost ist Prokura erteilt, da\u00df jeder berechtigt ist, die Gesellschaft gemeinsam mit einem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zu vertreten. Karl  Egon Martiny ist nicht mehr Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Eine weitere Eintragung findet sich im Telefonbuch von Berlin in der Ausgabe 1931 auf Seite 157 (Branchen Telefonbuch)                                                                                                                <strong>Rhythmographie G.m.b.H., SW 68 , Alte Jacobstr. 133. T. A 7 D\u00f6nh. 3272<\/strong>                 Wann Konrad Paul Rohnstein nach Anfertigung seiner Doktorarbeit nach Berlin umgesiedelt ist, konnte ich nicht herausfinden. Ein erster Eintrag findet sich im Telefonbuch von 1927 (Vermutlicher Redaktionsschluss <strong>15. Oktober 1926<\/strong>).         <\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Luedtke-RohnsteinBriefv23041934.pdf\">PDF L\u00fcdtke RohnsteinBriefv23041934<\/a><\/p>\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Da er sich als Dr. rer. pol. ins Telefonbuch eintragen l\u00e4sst, ist zu vermuten, das er diesen Titel also zu diesem Zeitpunkt bereits hatte. Im Netz habe ich Teile seiner Dissertation (<em>Beitr\u00e4ge zur wirtschaftlichen Entwicklung der deutschen Filmindustrie,<\/em> Universit\u00e4t W\u00fcrzburg 1922) lesen k\u00f6nnen. Er besch\u00e4ftigt sich dort keineswegs mit technischen Fragen der Filmherstellung. Der Eintrag lautet:      <strong>Rohnstein, Paul. Dr. rer. pol. Falkenhagener Str. 7, Spandau, T 22 42.    <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unter der Nr. 78867<\/strong> ist am Freitag , d. 3. November 1933 im Handelsregister eingetragen:                                                                                                                                 <strong>L\u00fcdtke, Dr. Rohnstein &amp; Co.,<\/strong> Berlin, Offene Handelsgesellschaft seit 9. August 1933. Gesellschafter sind: Kaufmann Alfred L\u00fcdtke, Produktionsleiter, Dr. rer. pol. Konrad P. Rohnstein und Ingenieur Erich Luschnath, s\u00e4mtlich Berlin. Zur Vertretung sind nur je zwei gemeinschaftlich erm\u00e4chtigt.<strong> <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Aus den Adressb\u00fcchern kommen noch ein paar Erkenntnisse, die sozusagen nebenbei entstanden sind:<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wohnanschrift von:                                                                                                        <strong>Alfred L\u00fcdtk<\/strong>e, Kaufmann, C\u00f6penick, Flemingstr. 16- 17 II. Stock.                                   <strong>Max Bing<\/strong>, Regisseur, Charlottenburg, Dernburgstr. 45, (Mitarbeit an der Deutschen Fassung von \u00bbIm Westen nichts Neues\u00ab)                                                        <strong>Viktor Abel<\/strong>, Dramaturg, bei der UFA 1933 entlassen, weil er Jude war. Er leitete die Synchronarbeiten der deutschen Fassung von \u00bbIm Westen nichts Neues\u00ab. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Es gibt einige neue Erkenntnisse und viele neue Vermutungen. Immer wieder stelle ich fest: Da w\u00e4ren doch noch viele Fragen gewesen, die man h\u00e4tte stellen k\u00f6nnen, die aber offensichtlich nicht gestellt wurden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Bei Wikipedia gibt es das Geburtsdatum von Konrad Paul Rohnstein.  Offensichtlich hat die Neugier nicht gereicht um bis 2022 herauszufinden, wann er gestorben ist. Im Netz gibt es eine Angabe von einer Barbara mit dem selben Nachnamen, die ebenfalls mal in Berlin Spandau gewohnt hat. Auch die wurde vermutlich nicht gefragt, ob sie vielleicht die Tochter von Konrad Paul Rohnstein (geb. 1900) ist . Ich hoffe nur, da\u00df ich nicht zu viele Abschreibefehler gemacht habe. Aber die wirst Du dann ja sicher finden, so wie immer, J.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Wiebeke, PDF Briefe an Wiebeke (XXV) (Die Dackelf\u00fcsse f\u00fcr die WasserwaageZeichen 8.855) ja, das ist so eine Sache. Und wie ich darauf komme? Naja. Wer 1964 eine handwerkliche Ausbildung begonnen hatte, dem wurden bestimmte Aufgaben gestellt, um zu pr\u00fcfen, ob es der Lehrling auch Wert war, ausgebildet zu werden. Wer als Klempnerlehrling angefangen hatte, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=19435\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eBriefe an Wiebeke (XXV-25) (Die Dackelf\u00fc\u00dfe f\u00fcr die Wasserwaage)\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1975,2126,2398,2626,2409,2698,1988,4679,5875,2449,2037,2455,5665,5750,2359,1607,2680,4220,1606,6275,6278,2026,4317,2538,69,2810,199,1231,4984,595,3306,5040,2948,650,298,2489,3310,3285,2620,5648,945,6305,6306,7772,6443,5647,3276,6880,4511,4661,282,1049,10,7703,45,4403,488,7305,2171,5634,4356,1,1725,4512,6170,7422],"tags":[7881,7875,7472,7888,7885,7896,7890,559,7893,7891,7481,7498,7469,7889,1521,7886,1728,7461,7894,7895],"class_list":["post-19435","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1975","category-2126","category-2398","category-2626","category-2409","category-2698","category-1988","category-4679","category-5875","category-2449","category-2037","category-2455","category-5665","category-5750","category-2359","category-1607","category-2680","category-4220","category-1606","category-35-mm-film","category-35-mm-projektoren","category-al-szeckler","category-alhambra","category-arisierer","category-arisierung","category-behufe","category-berlin","category-berlin-kreuzberg","category-berliner-kinos","category-carl-laemmle","category-carl-laemmle-2","category-david-stewart-hull","category-deutsche","category-deutsche-filme","category-deutscher-film","category-deutsches-reich","category-erich-maria-remark","category-erich-maria-remarque","category-film","category-film-kurier","category-fotos","category-fritz-kuhnert","category-fritz-kuhnert-revisionsabteilung-ufa","category-fritz-lang","category-geschichte-des-films","category-hans-feld","category-im-westen-nicht-neues","category-im-westen-nichts-neues","category-juden","category-juedische-fluechtlinge","category-kiew","category-kinobesitzer","category-kinogeschichte","category-nazis","category-nsdap","category-obrigkeit","category-reichsfluchtsteuer","category-restitution","category-stolpersteine","category-theater-lebender-photographien","category-theresienstadt","category-uncategorized","category-urich","category-urich-sass","category-zweispaeltiges-hollywood","category-zwiespaeltiges-hollywood","tag-alfred-luedtke","tag-alte-jacobstr-133","tag-carl-robert-blum","tag-dackelfuesse","tag-deutscher-reichsanzeiger","tag-erich-radsack","tag-hallesches-ufer","tag-im-westen-nichts-neues","tag-karl-egon-martiny","tag-karl-robert-blum","tag-konrad-paul-rohnstein","tag-lewis-milestone","tag-rhythmographie-gmbh","tag-rhytmographie","tag-ulrich-limmer","tag-universitaet-mannheim","tag-urich-2","tag-viktor-abel","tag-walter-hahnemann","tag-willi-matthias"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19435","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19435"}],"version-history":[{"count":124,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19435\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28774,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19435\/revisions\/28774"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19435"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19435"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19435"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}