{"id":19594,"date":"2022-09-14T12:27:12","date_gmt":"2022-09-14T12:27:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=19594"},"modified":"2022-09-20T17:28:44","modified_gmt":"2022-09-20T17:28:44","slug":"apropos-viktor-abel-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=19594","title":{"rendered":"Apropos Viktor Abel (III) Der Hunger nach guten Stoffen (2. Kapitel)"},"content":{"rendered":"\n<p>Abschrift aus: Der gute Film, Heft 219, Heft 21 von 1937, <\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ODF-Abschrift-Der-Hunger-nach-guten-StoffenViktor-Abel.pdf\">PDF Abschrift Der Hunger nach guten StoffenViktor Abel<\/a><\/p>\n\n\n<p><strong>Der Hunger nach guten Stoffen<\/strong> von Viktor Abel, Wien. 10.397 Zeichen<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cSoeben erscheint im Sensen=Verlag Wien=Leipzig, verfa\u00dft von Viktor Abel, ehem. Chefdramaturgen der Ufa, ein Buch \u201eWie schreibe ich ein Filmmanuskript?\u201c Mit Erlaubnis des Verlages entnehmen wir dem Buche den nachfolgenden Abschnitt.<\/p>\n\n\n\n<p>Viel geliebt und viel geschm\u00e4ht, hat sich im Laufe der letzten drei Jahrzehnte der Film die Welt erobert, in der er von Jahr zur Jahr mehr Bedeutung und Einflu\u00df gewinnt.<\/p>\n\n\n\n<p>In den dem abendl\u00e4ndischen Kulturkreis angeh\u00f6renden Produktionsl\u00e4ndern, die f\u00fcr uns allein in Frage kommen, werden im Laufe eines Jahres durchschnittlich ungef\u00e4hr tausend Spielfilme herausgebracht, und die Anzahl der erworbenen Manuskripte ist noch weit gr\u00f6\u00dfer, denn nicht jeder angekaufte Stoff wird auch wirklich \u201egedreht\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Man sollte nun meinen, da\u00df diesem Bedarf ein gen\u00fcgend gro\u00dfes Angebot an guten Manuskripten gegen\u00fcberst\u00fcnde. Weit gefehlt! Der Weltbedarf an guten Filmstoffen kann zur Zeit auch nicht ann\u00e4hernd gedeckt werden, aber die Betonung liegt auf dem W\u00f6rtchen \u201egut\u201c. Wie gewaltig der Hunger nach interessanten, ideenreichen Manuskripten ist, beweist schlagend der Ausspruch eines erfolgreichen Filmautors: \u201eHollywood braucht im Jahre 300 gute Filmideen, und uns allen zusammen fallen nicht mehr als   d r e i   ein!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zehntausend, wenn nicht hunderttausend Manuskripte werden eingereicht. Und wie gering ist der Prozentsatz der Manuskripte, die \u00fcberhaupt diskutabel sind!<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei werden die Anspr\u00fcche des Kinopublikums von Mal zu Mal gr\u00f6\u00dfer, bessert sich der Geschmack des Publikums immer mehr. Zuerst vielleicht nur der Geschmack der \u201egebildeten\u201c und \u201eintellektuellen\u201c Kreise. Aber allm\u00e4hlich breitet sich der Wunsch nach Steigerung des Niveaus wellenf\u00f6rmig aus, erfa\u00dft immer weitere Kreise.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergessen wir nicht, da\u00df wir in einer Zeit der vorher noch nie erlebten Umschichtung und Erweiterung der Kulturbed\u00fcrfnisse leben. Und wenn das Kino sich nicht den Forderungen seiner Besucher nach g u t e n Filmen anpa\u00dft, dann kann es zu einer Katastrophe der Filmindustrie kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was aber hei\u00dft ein  g u t e r  Film?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, weil der Film ja nicht Tausenden von Menschen gefallen mu\u00df wie ein Bild, oder Zehntausenden wie das Theater, auch nicht Hunderttausenden wie ein gutes Buch, sondern mit Millionen Menschen aus allen Kreisen, aus den verschiedensten Schichten der Bev\u00f6lkerung, aus den unterschiedlichsten Gegenden der ganzen Welt rechnen mu\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie ist es m\u00f6glich, Millionen, die doch so verschieden sind in ihren W\u00fcnschen, Gef\u00fchlen, Gedanken und Lebensumst\u00e4nden, auf ein einzigen Nenner zu bringen? (Und der Film braucht, um rentabel zu sein, diese Menschenmillionen!)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Filmproduzenten mu\u00dften naturgem\u00e4\u00df auf den Ausweg kommen, d i e Themen zu behandeln, die a l l e Menschen angehen und interessieren, a l l e n Menschen bekannt und verst\u00e4ndlich sind. Da es sich dabei nur um f\u00fcnf, sechs ewige Urmotive handelt, war es unausbleiblich, da\u00df der Film bei seinem Bestreben nach einer m\u00f6glichst breiten Basis nur selten einen Schritt abseits vom Wege des Gewohnten und Gew\u00f6hnlichen ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Der so entstandene Normal= und Standardfilm \u00fcbt zwar vorl\u00e4ufig noch seine Anziehungskraft auf Millionen Menschen aus, aber die verschiedenen Filmgesellschaften, die ja zumeist von guten Kaufleuten geleitet werden, beginnen zu erkennen, da\u00df es auf diesem Weg auf die Dauer nicht weitergehen kann. Man versucht, die alte Ware zumindest in neuer Verpackung zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit wahren Wundern an Ausstattung, mit der Anwendung neuer technischer Erfindungen, mit ausgefallenen Milieus versucht man es. Und immer wieder gelingt es findigen K\u00f6pfen, Altes in neuem Gewand zu zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber das alles wird auf die Dauer nicht gen\u00fcgen. Nur von der innerlichen Erneuerung des Manuskriptmaterials her kann eine anhaltende Belebung des Publikumsinteresses erzielt, eine allm\u00e4hliche Erstarrung vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Filmindustrie darf nicht weiter auf den ausgetretenen Wegen wandeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Neue Wege wagt sie aber nicht zu gehen, weil sie f\u00fcrchtet, da\u00df die \u201ebreite Masse\u201c ihr auf diesen Wegen nicht folgen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Publikum dr\u00fcckt seine W\u00fcnsche nach dem, was es sehen will, nur dadurch aus, da\u00df es dem Kinotheater fern bleibt oder ihm in Mengen zustr\u00f6mt, je nach dem, ob die Filme, die man ihm bietet, es befriedigen oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Ausdrucksm\u00f6glichkeit ist das einzige Barometer, das die Filmindustrie hat, die demnach lediglich durch die Kassenrapporte die Publikumsstimmung kontrolliert und registriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Da der Film zwar an und f\u00fcr sich eine Kunst ist, aber durch die Art seiner Herstellung und die Art seiner Verbreitung weit mehr als jede andere Kunstgatttung auf die Hilfe der Industrie angewiesen ist, so ist der Film \u2014 wie jedes Industrieerzeugnis \u2014 auf kaufm\u00e4nnischen Gewinn gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier setzt der Kampf zwischen Kaufmann und K\u00fcnstler ein. Der Kaufmann lehnt k\u00fcnstlerische Filme zumeist ab, weil er an Hand der Kasseneing\u00e4nge feststellt, da\u00df die k\u00fcnstlerischen Filme nur selten finanzielle Erfolge sind. Andrerseits haben aber die am Film schaffenden K\u00fcnstler das Bestreben, dem Volke K u n s t zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun darf man dabei nicht au\u00dfer acht lassen, da\u00df sich der Film nicht wie Musik und Malerei an eine begrenzte Gemeinde kunstverst\u00e4ndiger Menschen wendet, sondern an die \u201eMasse\u201c, die man erst zur Kunstbetrachtung und zum Kunstgenu\u00df erziehen mu\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der bisherigen mangelhaften oder nicht ausreichenden Erziehung und Vorbildung hat die \u201ebreite Masse\u201c vom Wesen der Kunst keine oder keine richtige Vorstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Bem\u00fchungen der Literatur= und Kunsthistoriker haben im Verlauf von Jahrhunderten nur in geringem Ma\u00dfe vermocht, das Volk zur Kunst zu erziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Film, dieses j\u00fcngste Kind in der Reihe der K\u00fcnste, soll, ehe es noch richtig laufen und sprechen kann, von heute auf morgen dort Erfolge erzielen, wo seine begabten Onkel und Tanten zum gr\u00f6\u00dften Teil versagt haben!<\/p>\n\n\n\n<p>Nun w\u00e4re es nat\u00fcrich falsch, daraus den Schlu\u00df zu ziehen: was nicht einmal den gro\u00dfen K\u00fcnsten gelungen ist, wird die junge Kunst bestimmt nicht erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man soll nicht nachlassen in dem Bestreben, den Film aus den Niederungen emporzuheben. Und die    Aber es darf nicht s p r u n g w e i s e , sondern es kann und mu\u00df nur s c h r i t t w e i s e geschehen. Bewu\u00dft oder unbewu\u00dft beginnt die Industrie zum Teil diesen Weg bereits zu gehen. Sie hat in letzter Zeit (durch die Kassenrapporte) festgestellt, da\u00df sie ihre \u201eWare\u201c nicht mehr als billigen Massenartikel, sondern als Qualit\u00e4tsware herstellen mu\u00df.Qualit\u00e4t bedeutet noch nicht Kunst, wenn sich auch diese beiden Begriffe in der Praxis der Filmherstelllung meist decken. Der Qualit\u00e4tsfilm kann \u2014 braucht aber nicht ein k\u00fcnstlerischer Film zu sein. Qualit\u00e4t wird erreicht: 1. durch begabte Darsteller, 2. durch sorgf\u00e4ltig vorbereitete, gediegene Aufnahmen, 3. durch ein gutes Manuskript.<\/p>\n\n\n\n<p>Die S c h a u s p i e l e r k\u00f6nnen durch die K u n s t d e r D a r s t e l l u n g ein einfaches Thema auf ein hohes Niveau heben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Regisseur und seine k\u00fcnstlerischen und technischen Mitarbeiter k\u00f6nnen einen Film durch die   K u n s t   d e r   B i l d f or  m u n g    zu hoher Qualit\u00e4t steigern.Der Autor aber bietet ihnen allen die Basis, auf der sie bauen k\u00f6nnen, bringt das Material, mit dem sie schaffen m\u00fcssen. (Wir werden sp\u00e4ter mehr dar\u00fcber h\u00f6ren.)Wenn aber der Regisseur und Darsteller in dieser Weise vom Autor abh\u00e4ngig sind, dann k\u00f6nnen sie zwar durch ihre Arbeit und ihre Kunst eine   Q u a l i t \u00e4 t s b e s s e r u n g   des Films erzielen, doch eine E r n e u e r u n g des Films \u2014 abgesehen vom Technischen \u2014 k\u00f6nnen sie ohne Hilfe des Autors nicht erreichen. Jeder ehrlich ringende K\u00fcnstler im Film will loskommen von der Schablone, in der wir stecken. Wir wollen nicht mehr die \u00fcblichen Magazin=Liebesgeschichten, die ewigen Verwechslungen und die Erf\u00fcllung l\u00e4ngst \u00fcberholter Wunschtr\u00e4ume vorgesetzt bekommen.                                            Wir wollen N e u e s , N e u e s , N e u e s !!!<\/p>\n\n\n\n<p>Erneuerung im Filmstoff und damit des Films \u00fcberhaupt bedeutet aber nicht Andersmachen um jeden Preis, bedeutet nicht Gr\u00fcbeln \u00fcber Theorien, sondern ganz einfach: Bessermachen durch Entkitschung, Vermenschlichung, durch gr\u00f6\u00dfere Lebensn\u00e4he.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Nachwuchsautor braucht sich nur die erfolgreichsten Filme der letzten Zeit in Erinnerung zu rufen und sie in Gedanken ein wenig zu analysieren, um zumindest in gro\u00dfen Umrissen zu erkennen, wie diese Erneuerung des Filmbuches vor sich gehen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Filme, denen zum gro\u00dfen Teil auch ein voller \u00e4u\u00dferer kommerzieller Erfolg zuteil wurde, von denen die ganze Welt \u2014 in Valparaiso ebenso wie in Helsingfors \u2014 spricht, waren zumeist keine k\u00fcnstlerisch revolution\u00e4ren Filme, keine Werke, die mit aller Gewalt \u201eanders\u201c sein wollten. Sie wirkten auch auf den \u201eeinfachen Mann\u201c und hielten sich ihrem ganzen Aufbau zufolge an die Motive und Wirkungen, die seit vielen Jahren ausprobiert und als \u201erichtig\u201c anerkannt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die alten Schl\u00e4uche sind auf k\u00f6stliche Art mit neuem Wein gef\u00fcllt!<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Teil sind es Lustspiele, die sich gar nicht besonders anspruchsvoll geben, die aber \u00fcbersprudeln von \u00fcberlegenem Witz und von aus dem Menschlichen str\u00f6mendem wirklichem Humor, unter Verzicht auf Schwank und Burleske.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Teil sind es ganz schlichte Liebesgeschichten, die auf jede verkitschte, neckisch=s\u00fc\u00dfe Verniedlichung verzichten, die an Stelle des sentimentalen Klischees Erlebnisse setzen, die dir und mir ebenso h\u00e4tten passieren k\u00f6nnen, die Menschen von Fleisch und Blut zeigen statt Puppen!<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Teil sind es Schicksale starker Pers\u00f6nlichkeiten, deren Charaktereigenschaften beispielgebend auf uns wirken und deren Tat uns in begl\u00fcckender Art erregen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mag auch vieles, ja das meiste von dem, was man heute im Kino sieht, unzul\u00e4nglich und unbefridigend sein, ein wirklich guter Film kann Mut und Kraft geben und die Gewi\u00dfheit, durch unerm\u00fcdliches Streben allm\u00e4hlich herauszugelangen aus der W\u00fcsteneie der heutigen Normalprduktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier geht der Weg!<\/p>\n\n\n\n<p>Viktor Abel<\/p>\n\n\n\n<p>Abschrift aus dem Buch: \u00bbWie schreibt man einen Film?\u00ab Es handelt sich dabei um das 2. Kapitel unter dem Titel: \u00bbDer Hunger nach guten Stoffen\u00ab Das Buch ist 1937 im Sensen=Verlag, Wien Leipzig, erschienen. Die Anschrift des Sensen Verlags war 1937 die Sensengasse Nr. 4, in Wien IX.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vorwort schreibt Viktor Abel:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHier habe ich ein fabelhaftes Buch\u201c, sagt ein kleiner Bub zu seinem Vater, wenn man das gelesen hat, kann man schwimmen!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Arbeit ist kein wissenschaftliches Lehrbuch, keine Lessingsche Dramaturgie, sondern nur ein kleiner Wegwe\u00edser f\u00fcr den Film=Laien, f\u00fcr den Nachwuchs, f\u00fcr die vielen jungen Kr\u00e4fte, die zum Film streben, ohne zu wissen, wie sie in dieses \u201eTraumland\u201c (das kein Schlaraffenland ist) gelangen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem ernsthaft sich Bem\u00fchenden soll Schritt f\u00fcr Schritt gezeigt werden, seine Ideen und Einf\u00e4lle auch ohne \u201eAtelier Erfahrung\u201c so zu gestalten, da\u00df sie den Anforderungen entsprechen, die von den Filmfirmen an ein Manuskript gestellt werden.\u201eLeute vom Bau\u201c werden aus meinen Ausf\u00fchrungen nicht viel lernen. Das Buch wendet sich an den Laien, an den Au\u00dfenstehenden, an den, der noch nie ein Filmmanuskript geschrieben, oder richtiger gesagt, der noch eines angebracht hat.Ich bitte meine Leser, nicht voller Ungeduld sich gleich auf das Praktikum zu st\u00fcrzen, sondern a l l e   K a p i t e l    i n   d e r    g e g e b e n e n        R e i h e n f o l g e    zu lesen.                                                                                                                            Schlo\u00df Laxenburg<\/p>\n\n\n\n<p>September 1937<\/p>\n\n\n\n<p>V. A.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\"><strong>Anmerkungen 2022:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1. Das Schlo\u00df Laxenburg liegt 8 km entfernt von der Wiener Stadtgrenze und geh\u00f6rte bis 1918 den Habsburgern. Dann wurde diesen das Schlo\u00df weggenommen. Neuer Eigent\u00fcmer des Schlosses Laxenburg wurde der \u00bbKriegsgesch\u00e4digtenfonds\u00ab. Nach dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht im M\u00e4rz 1938 wurde der Ort Laxenburg in den Stadtbereich von Wien eingegliedert.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Wann Viktor Abel aus Wien vor den Nazis gefl\u00fcchtet ist, habe ich nicht herausgefunden. Jedenfalls hat er 1941 in Prag einen Ausweis beantragt.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Wenn man den Suchmaschinen glauben kann, dann hat das Haus in der Sensengasse 4, in dem der Sensen \u2014 Verlag 1937 untergebracht war, den Krieg \u00fcberstanden. Links daneben in der Sensengasse steht ein Neubau der Uni Wien. Ob es den \u00bbSensen \u2014 Verlag\u00ab in Wien noch gibt, habe ich nicht herausgefunden. In den Angeboten der Antiquariate ist das j\u00fcngste Buch aus dem \u00bbSensen \u2014 Verlag\u00ab von 1984.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Nilpferdzwinkert-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Nilpferdzwinkert-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17883\" width=\"91\" height=\"68\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Nilpferdzwinkert-1.jpg 993w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Nilpferdzwinkert-1-300x228.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Nilpferdzwinkert-1-768x585.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 91px) 85vw, 91px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abschrift aus: Der gute Film, Heft 219, Heft 21 von 1937, PDF Abschrift Der Hunger nach guten StoffenViktor Abel Der Hunger nach guten Stoffen von Viktor Abel, Wien. 10.397 Zeichen \u201cSoeben erscheint im Sensen=Verlag Wien=Leipzig, verfa\u00dft von Viktor Abel, ehem. 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Kapitel)\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2578,2008,2126,2398,2626,2409,2698,1988,4679,5875,2449,2037,2455,5665,5750,2359,1607,2680,4220,1606,6275,519,2538,7408,69,595,3306,2948,298,2489,3285,2620,5648,8,3305,3276,6880,4511,4661,1049,10,826,49,7703,4216,5913,3301,6307,7676,5643,7423,2171,1687,1,7903,6170,7422],"tags":[7900,7902,7467,7901,41,7462,7461,7466,1974],"class_list":["post-19594","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2578","category-2008","category-2126","category-2398","category-2626","category-2409","category-2698","category-1988","category-4679","category-5875","category-2449","category-2037","category-2455","category-5665","category-5750","category-2359","category-1607","category-2680","category-4220","category-1606","category-35-mm-film","category-antisemitismus","category-arisierer","category-arisiert","category-arisierung","category-carl-laemmle","category-carl-laemmle-2","category-deutsche","category-deutscher-film","category-deutsches-reich","category-erich-maria-remarque","category-film","category-film-kurier","category-filmkritik","category-hanns-brodnitz","category-im-westen-nicht-neues","category-im-westen-nichts-neues","category-juden","category-juedische-fluechtlinge","category-kinobesitzer","category-kinogeschichte","category-licht-bild-buehne","category-lichtbildbuehne","category-nazis","category-prominente","category-regisseur","category-remarque","category-revisionsabteilung-ufa","category-rhytmographie","category-schauspieler","category-schauspielerinnen","category-stolpersteine","category-ufa-2","category-uncategorized","category-wien","category-zweispaeltiges-hollywood","category-zwiespaeltiges-hollywood","tag-chefdramturg-viktor-abel","tag-der-gute-film","tag-sensen-verlag","tag-sensen-verlag-wien","tag-ufa","tag-victor-abel","tag-viktor-abel","tag-wie-schreibt-man-einen-film","tag-wien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19594","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19594"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19594\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19768,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19594\/revisions\/19768"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}