{"id":218,"date":"2014-05-17T20:20:53","date_gmt":"2014-05-17T20:20:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=218"},"modified":"2025-07-27T07:56:00","modified_gmt":"2025-07-27T07:56:00","slug":"4001-tagebuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=218","title":{"rendered":"4001 Tagebuch und eine kleine Vorgeschichte"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/48Seiten4001Kinotagebuchneu.pdf\">PDF 48Seiten4001Kinotagebuchneu<\/a><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Comic Sans MS,cursive;\"><span style=\"font-size: large;\"><b><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Tieresehendichan3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6877 alignleft\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Tieresehendichan3-1024x780.jpg\" alt=\"Tieresehendichan3\" width=\"164\" height=\"125\" \/><\/a>Das 4001 Kinotagebuch und eine kleine Vorgeschichte<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Wir nennen es die Vorgeschichte, oder das erste Kapitel, die vom Mittwoch, d. 1. Januar 1992 bis Dienstag, d. 19. Dezember 1995 geht. Der K\u00f6nig der Schachteln stirbt; ein Beamter traut sich nicht nach St. Pauli; Unternehmer erhalten kleine Geschenke; ein Vermieter wei\u00df nicht, wer bei ihm wohnt; ein Spekulant wird Spekulationsobjekt; das Schwein und das Kartellamt.<!--more--><\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wir sind auf der Suche nach alten Kinos, die wieder aufgebaut werden k\u00f6nnen. Wir: das sind in unterschiedlichen Besetzungen: Paul S., Rainer K., Carl S., Ralf D. und ich. Am Sonnabend, d. 11. Januar 1992 stirbt der K\u00f6nig der Kino Schachteln <strong>Heinz Riech<\/strong>. (Wir sind daran unschuldig). Besichtigung des ehemaligen Klick Kinos in der Glash\u00fcttenstrasse; HEW Kraftwerk in der Lippmannstrasse 79; Rialto Kino Wilhelmsburg, am Vogelh\u00fcttendeich 30; Palladium Kino Barmbek; Rinderschlachthalle mit Architekt Ulrich Feyerabend. Die Gew\u00fcrzfabrik Hermann Laue hat in Ahrensburg neu gebaut. 1989 hat die Stadt ein Vorkaufsrecht f\u00fcr das Gel\u00e4nde, nimmt es aber nicht wahr. Hans-Erich Dabelstein kauft das Gel\u00e4nde und will alles abreissen und Luxuswohnungen bauen. Erhebliche Unruhe im Viertel.<\/span><\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_10645\" aria-describedby=\"caption-attachment-10645\" style=\"width: 773px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?attachment_id=10645\" rel=\"attachment wp-att-10645\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10645 size-full\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Filmb\u00fchneSteinplatzBerlin.jpg\" alt=\"Filmb\u00fchne am Steinplatz in Berlin\" width=\"773\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Filmb\u00fchneSteinplatzBerlin.jpg 773w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Filmb\u00fchneSteinplatzBerlin-300x172.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Filmb\u00fchneSteinplatzBerlin-768x439.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10645\" class=\"wp-caption-text\">Filmb\u00fchne am Steinplatz in Berlin<\/figcaption><\/figure>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonnabend, d. 5. Juni 1993 <\/b>Taz HH Bericht 81 Zeilen von SAKO. \u00dcberschrift: \u201cKein Pulverfass, sondern lebendiges Viertel \u201c . . . F\u00fcr den Laue Komplex an der Sternstrasse h\u00e4tten sich nach langen Verhandlungen mit dem Investor Hans Erich Dabelstein auf ein sozial vertr\u00e4gliches Konzept geeinigt. Danach sollen auf dem Gel\u00e4nde zu 60 % Wohnungen (Gro\u00dfteil gef\u00f6rderter Wohnraum) und 40 % Gewerbe entstehen. Gro\u00dfer Haken an der Sache. Trotz der Baureife der Pl\u00e4ne tut sich nichts. Ger\u00fcchten zufolge steckt Dabelstein in Geldschwierigkeiten.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 1. September 1993 <\/b>Taz Bericht 120 Zeilen von Kai von Appen: \u201cDer gro\u00dfe Sanierungs-Flop\u201c. Untertitel \u201cSeit \u00fcber drei Jahren steht das Laue Areal im Schanzenviertel leer. Die Branche munkelt \u00fcber Liquidit\u00e4tsprobleme . . . 1990 verscherbelte der Senat das sogenannte Laue Gel\u00e4nde f\u00fcr 17,0 Millionen an Voscheraus Jura Studienfreund Hans-Erich Dabelstein. Jetzt scheint dem Anwalt und Immobilienh\u00e4ndler die Puste auszugehen, der Voscherau Coup zum Flop zu werden.\u201c Henning Voscherau dementiert am 7. 9. 93:\u201c . . .\u00a0 Herr Dr. Dabelstein geh\u00f6rt nicht zu meinen Jura Studienfreunden. \u201cVon 1990 bis 1993 passiert nichts. Die H\u00e4user verfallen. Dabelstein hat sich verspekuliert und geht sp\u00e4ter pleite. Um ihr Geld zu retten, \u00fcbernehmen die Banken (Warburg Bank) das Areal. Mehrere Haus Besetzungen. An der Spitze die Wohngruppe \u201cNimm zwei\u201c. Es ist wie Cowboy und Indianerspiel. Die H\u00e4user werden besetzt, die Eigent\u00fcmer lassen r\u00e4umen. Es passiert nichts, ausser, da\u00df die H\u00e4user immer weiter verfallen. Sp\u00e4ter nach dem Konkurs von Dabelstein sind der Verwaltung die Mietvertr\u00e4ge abhanden gekommen. Der Hausmeister bittet die Mieter um Fotokopien ihrer Mietvertr\u00e4ge, die sie ihm auch geben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>1994 Dienstag, d. 25. Januar 1994 <\/b>Taz Bericht von Marco Carini: \u201cGr\u00fcnes Licht f\u00fcr Kino-Flebbe\u201c. Untertitel : \u201cSenat entscheidet heute \u00fcber 35-Millionen Projekt\u201c. Die Stadt erh\u00e4lt f\u00fcr die \u00dcberlassung des Grundst\u00fcckes im Erbbaurecht rund 11 Millionen Mark aus dem Portemonnaie von Flebbe und dessen Finanzier Rolf Deyhle . . . Nicht weniger brisant: Flebbe soll das Grundst\u00fcck zum Schn\u00e4ppchen Preis bekommen. Rund 17 Millionen\u00a0 . . . m\u00fcssten Flebbe und Deyhle berappen. Da dieser Preis\u00a0 . . .\u00a0 bei den Investoren nicht durchsetzbar war, verzichtete die Stadt gro\u00dfz\u00fcgig auf 6 Millionen Mark.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Dienstag, d. 27. September 1994 <\/b>erscheint in der Taz HH ein 56 Zeilen Kommentar unter dem Titel \u201cBogen \u00fcberspannt\u201c von Kai von Appen: \u201cSicher hat diese Zur\u00fcckhaltung (meint Zur\u00fcckhaltung der Polizei bei der R\u00e4umung) etwas damit zu tun, da\u00df seit dem Polizeiskandal im Apparat Verunsicherung herrscht. Eine andere Ursache liegt aber auch darin, da\u00df sich bei Polizisten langsam die Erkenntnis durchsetzt, da\u00df die B\u00f6sen nicht immer diejenigen sind, die H\u00e4user besetzen, sondern auch diejenigen sein k\u00f6nnen, die intakten Wohnraum leerstehen lassen. Und Hausbesitzer Dabelstein hat den Bogen \u00fcberspannt &#8211; nicht nur nach den Ma\u00dfst\u00e4ben derjenigen, die so gern zu Szene gerechnet werden. Dabelstein ist aber kein Alleint\u00e4ter. Die politischen Verantwortlichen sitzen vielmehr im Hamburger Rathaus. Sie haben allen Warnungen zum Trotz 1989 nicht nur auf das Vorkaufsrecht der Stadt verzichtet, als Laue das Terrain an Dabelstein verscherbelte. Nein, sie haben ihn sogar als Wohlt\u00e4ter f\u00fcr die Stadt gepriesen . . . \u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>1995 Am Freitag, d. 10. M\u00e4rz 1995 <\/b>erscheint in der Taz Hamburg ein Bericht von Kai von Appen \u00dcberschrift: \u201cSternstrasse 107 &#8211; Der Druck wird massiver. F\u00fcnf Jahre nach dem Verkauf des Laue Gel\u00e4ndes im Schanzenviertel an die Rechtsanw\u00e4lte Hans-Erich Dabelstein und Michael Backhu\u00df ist die Zukunft des leerstehenden Areals weiter ungewi\u00df. Angeblich wollte Dabelstein alles allein abwickeln, nach Taz Informationen hat er nun das Handtuch geworfen und seine Anteile an seine ehemaligen Partner verditscht.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonnabend, d. 22. April 1995 <\/b>erscheint in der Taz HH ein Bericht (108 Zeilen) von Marco Carini.Titel: \u201cTauschen gegen Zeit und Geld\u201c. Wohngruppe Nimm 2 besetzte STEG B\u00fcro. \u201cSeine Neigung, mit Leuten zu reden, die nur einen Mund, aber keine Ohren haben, ist bei Peter Jorzick, Chef der Stadterneuerungsgesellschaft (Steg) wenig ausgepr\u00e4gt. Doch da er seine Drohungen (\u201cIch lasse gleich r\u00e4umen\u201c) nicht wahrmachte, die vermeintlich schlechten Zuh\u00f6rerinnen aber auch nicht freiwillig das B\u00fcro am Schulterblatt verliessen, blieb Jorzick nichts anderes \u00fcbrig, als sich den Mund fusselig zu reden: . . . \u201cSeit dem Ausscheiden des Rechtsanwaltes Hans-Erich Dabelstein aus der Investorengruppe am 28. Februar kommen nach Auskunft von Steg Chef Peter Jorzick &gt;die Vorhandlungen voran&lt;. Denn die Zeit dr\u00e4ngt: Zwischen der Steg und der personell ver\u00e4nderten Investorengruppe BOSW KG um den Hamburger Bankier Max Wartburg (sch\u00f6ner Schreibfehler) und den Rechtsanwalt Michael Backhu\u00df soll auf Dr\u00e4ngen der Stadtentwicklungsbeh\u00f6rde noch bis zum Sommer ein st\u00e4dtebaulicher Vertrag geschlossen werden\u201c.PDF <a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/48Seiten4001Kinotagebuchneu.pdf\">48Seiten4001Kinotagebuchneu<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 2. Mai 1995 um 17.00 Uhr <\/b>hat die AG Kino um 17.00 Uhr ein Treffen mit Hamburgs h\u00f6chsten Kulturbeamten Herrn Volker Plagemann verabredet. Man will sich im B-Movie in der Brigittenstrasse treffen. Aber Herr Plagemann hat Angst ins Viertel zu kommen. Die Morgenpost ist voll von den gestrigen Strassenk\u00e4mpfen mit Barrikaden. Auch die Hamburger Bank wurde in Mitleidenschaft gezogen. Unter einem Vorwand sagt er das Treffen kurzfristig ab. Es treffen nur die Leute ohne Angst im B-Movie ein (Matthias E., Werner G., Jens M., Dirk E., Rainer K.). Auch die Taz meldet am 3.5. 1995 unter dem Titel: Spanien, Schweiz, Schweden und das Schanzenviertel einen Bericht \u00fcber die Randale vom 1 auf den 2. Mai. Es wird zitiert der Polizeisprecher Werner Jantosch: \u201cWir k\u00f6nnen doch nicht wegsehen, wenn eine Bank \u00fcberfallen wird.\u201c Volker Plagemann hat es jedenfalls leicht mit dem Wegsehen, er kommt gar nicht erst her. Der Sommer vergeht, es kommt der Winter.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 20. November 1995, 10.00 Uhr <\/b>Wir machen einen Termin bei STEG Mitarbeiter Reinhard Schramm \u00fcber m\u00f6gliche Kinostandorte. Der macht einen gemeinsamen Termin am:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, 6. Dezember 1995 um 11.00 Uhr <\/b>in der Ludwigstrasse 8 bei Thomas Lange (B &amp; D Grundbesitzgesellschaft) und Carlos Nugent (B &amp; D). Zusammen mit Reinhard F. Schramm (STEG) sind Jens Meyer, Frank Stahmann, Peter D. vom 4001 Kino in Gr\u00fcndung dabei. Baupl\u00e4ne. Grundriss Sternstrasse 117. Besichtigung der m\u00f6glichen Geb\u00e4ude f\u00fcr ein Kino. Steinway Halle 2000 qm. Die Steinwayhalle liegt nach den bisherigen Planungen am Ende in einem Innenhof mit einer Blockrandbebauung und kommt wegen der m\u00f6glichem L\u00e4rmentwicklung eher nicht in Frage. 8500 qm Wohnungen, 81 Altbauwohnungen (6500 qm), 188 Wohnungen mit 14.000 qm. Der Neubau (der anstelle der jetzigen Laue Fabrik entstehen soll) aus Eigent\u00fcmersicht ebenfalls nicht, weil der zu erzielende qm Preis in den Erdgeschossfl\u00e4chen doppelt so hoch (40,&#8211; DM qm) liegen w\u00fcrde. Lange bietet eine m\u00f6glichen Neubau in der Sternstrasse\/Ecke Kampstrasse an. Abriss der alten Geb\u00e4ude im M\u00e4rz 1996. Fertigstellung im Herbst 1997. qm Preis 20,00 DM netto kalt. Ben\u00f6tigt werden ca. 400 bis 500 qm. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Geschossh\u00f6he mindestens 5 m. Zehn Jahres Mietvertrag.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 11. Dezember 1995 <\/b>kommt es zwischen den neuen Eigent\u00fcmern (mit den alten Angestellten) und der Stadt (STEG\/STEB) zu einem Abschluss eines st\u00e4dtebaulichen Vertrages f\u00fcr das Laue Gel\u00e4nde, das im noch g\u00fcltigen Bebauungsplan als Gewerbefl\u00e4che vorgesehen ist. FSK Radio Interview Markus (?). Interviewpartner Thomas Lange. Lange beschreibt seine Aufgaben als Projektsteuerer so: \u201cAuswahl der Architekten, Auswahl der beteiligten Bauunternehmen. Versuch das Projekt zeitnah zu realisieren. Bauherr Christian Olearius, Max Warburg, Horst Schl\u00fcter. Dr. Dabelstein hat seine Anteile im Februar 1995 verkauft. 300 Sozialwohnungen im Innenbereich der ehemaligen Ketchupstrasse, fast ausschlie\u00dflich im ersten F\u00f6rderweg. 14.000 qm Gewerbe. Erste Geb\u00e4ude werden 1997 fertig, fr\u00fchestens. Kleinteiliges Gewerbe, kleine L\u00e4den. 56\/62 Innenabriss begonnen. Sozialterassen. St\u00e4dtebaulicher Vertrag. Alter Bebauungsplan mit fast 100 % Gewerbe. G\u00fcltiger Bebauungsplan Agadi\/Dabelstein frei finanziert. Keine frei finanzierten Wohnungen. \u00dcbergabetermin Ludwigstrasse 8 am 1.7. 1996 1500 qm. Keine Wohngruppe 107\/109. Sternstrasse 30. 4. ausgelaufen. Lange Leerst\u00e4nde. Sanierungsgebiet Konsens. Begonnen wir im zweiten Halbjahr 1998. Fertigstellung 31. 12. 1999. 3,5 Jahre Restbauzeit. Jahrhundertwende\/Fabrikgel\u00e4nde, Punkahaus Kampstrasse w\u00fcrden wir gerne anfangen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 19. Dezember 1995 <\/b>kommt von der UIP HH die Mitteilung, da\u00df die Zentrale in Frankfurt entschieden hat, dass \u201cSchweinchen Babe\u201c trotz Terminbest\u00e4tigungen f\u00fcr Kindervorf\u00fchrungen nicht ausgeliefert wird. Frau S\u00f6nksen tut es furchtbar leid. Wir k\u00f6nnen die Kopien haben, wenn wir den Film in allen vier Vorf\u00fchrungen zeigen. Das wollen wir aber nicht. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Ein Fall f\u00fcr Supergoof, den Regionalsprecher der AG Kino.<\/b> Das 3001 Kino hat eine TB (Terminbest\u00e4tigung) ab 18. 1., das Elbe Kino ab 11.1., das Fama Kino ab 11.1., das Abaton ab 25. 1. Gemeinsamkeit ist gefragt, kommt aber nicht zustande. Nur J\u00f6rg Ramcke gliedert sich ein und schreibt selbst noch einen Brief an Paul Steinschulte (Direktor UIP Frankfurt) (Tontarra sagt immer: Schweineschulte). Ich telefoniere mit Frau Seiffert vom Landeskartellamt. Ein Kino sagt, sie m\u00f6chten bei der Aktion nicht namentlich auftauchen, ein Kino sagt, man mu\u00df doch auch die UIP verstehen, wenn der Film so gut l\u00e4uft. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich telefoniere mit Dr. Feldmann und Dr. Buchwald in M\u00fcnchen. Auch das Telefonat mit Detlef Rossmann ist hilfreich. Die Dame vom Kartellamt erreicht innerhalb von zwei Stunden, das alle Hamburger Kinos beliefert werden, auch die, die nicht genannt werden wollen. Ich denke, Solidarit\u00e4t ist machbar, Herr Nachbar und fahre mit Detlev zur Besichtigung des Cinemaxx im Kieler Bahnhof. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Eine Frittenmeile mit angeschlossenem Kino<\/b>. Aber f\u00fcr Kiel bedeutet es einen Hundert Jahre Sprung bez\u00fcglich der Kinotechnik. In Kino 5 des Bahnhof Cinemaxxes betr\u00e4gt die Sitzbreite 57 cm, der Reihenabstand 1,25 m die Treppenstufen (immer zwei pro Sitzreihe) sind 15 und 20 cm hoch (Also 35 cm von Reihe zu Reihe) Wenn man da an die schrecklichen Ufa Teile denkt, die auch hier Palast genannt wurden. Ein Kieler Sprung ins 20. Jahrhundert, wobei man sagen mu\u00df, da\u00df die Kieler Kinos, bevor Herr Riech sie hatte, kurz nach dem Kriege, auch schon mal im 20. Jahrhundert waren. Nicht immer bringt der Fortschritt nur Gutes hervor.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Das zweite Kapitel; Es wird festgestellt, dass die alten Geb\u00e4ude alle nicht kinotauglich sind; B\u00fcror\u00e4ume bringen derzeit keine Renditen; Spekulanten suchen nach Imageverbesserungen; ein Kettenhund wird losgelassen; ein Baumeister des Sozialismus wird geehrt; Hamburg hat 700 qkm leere B\u00fcros; wir lernen cashfloh; Zuh\u00e4lter gegen Multis; hohe Herren besch\u00e4ftigen sich mit Kleinkram; folgenlose Briefe an Senatoren; Kinowelt geht an die B\u00f6rse; ein Verein will sich vereinigen; eine Geldvernichtungsmaschine kommt Ingang.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>1996 Am Mittwoch, d. 3. Januar 1996, 20.00 Uhr <\/b>Grosse Freiheit 75, Frank Stahmann\/Jens Meyer. Wir unterhalten uns dar\u00fcber, wie ein neues Kino gehen kann. 50 TDM geteilt durch 4, ergibt f\u00fcr jeden 12.500 DM. Die H\u00e4lfte mu\u00df eingezahlt werden. Gr\u00fcndungkosten betragen ca. 6000 DM. Die Gesellschaft k\u00f6nnte KGMS heissen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonnabend, d. 13. Januar 1996 <\/b>erscheint in der Taz Hamburg die dpa Meldung unter dem Titel \u201cBankrott eines Baul\u00f6wen. Die Hamburger Riesenimmobilenpleite. . . . Einer der gr\u00f6\u00dften privaten Hamburger Immobilienbesitzer ist pleite. Das Amtsgericht er\u00f6ffnete am Mittwoch den Konkurs \u00fcber Hans Erich Dabelstein . . . \u00dcber die H\u00f6he wollte der Konkursverwalter Hinnerk-Joachim M\u00fcller keine Angaben machen: Eine Milliarde Mark seien aber eher &gt;zu hoch&lt;.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 15. Januar 1996 <\/b>Taz Hamburg 156 Zeilen, Autor: Florian Marten zum Konkurs von Dabelstein. \u201cBoom Boom Bumerang\u201c ist der Titel. Untertitel \u201cHamburgs Spekulantenklinker zeigt Risse\u201c. \u201cDabelstein ist tief gefallen. Das Amtsgericht hat ein Konkursverfahren gegen ihn eingeleitet . . . Heute bem\u00fchen sich die Commerzbank, die Bayrische Hypotheken und Wechselbank sowie die M. M. Warburg Bank, die den gr\u00f6\u00dften Teil von Dabelsteins Imperium finanzierten, einen \u00dcberblick \u00fcber den Schaden zu gewinnen: In der Mehrzahl der Projekte sollen die Kredite den aktuellen Verkehrswert \u00fcbersteigen . . . Wollen die Banken ihr Geld wiedersehn, hilft nur langer Atem\u201c.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 19. Januar 1996. <\/b>Flug nach Wellington. 21 000 Kilometer\/27 Stunden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 27. M\u00e4rz 1996 <\/b>Besichtigung in Boizenburg Kino an der B 5. Ein Kino steht leer und der B\u00fcrgermeister hat es am 17. Februar 1996 im Filmecho annociert. Das Buch der FFA \u201cEntw\u00fcrfe f\u00fcr das Kino von Morgen\u201c 1990 (von Flagge, Henkel und Birkh\u00e4user, 91 Seiten) und das Buch \u201dDas Kino von Morgen\u201c des HDF\/Wiesbaden 1987, 88 Seiten ist vergriffen und beide werden auch nicht neu aufgelegt. Boizenburg hat 11 Tausend Einwohner und das Kino wurde bis 1993 betrieben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 15. Mai 1996, 9.30 Uhr <\/b>Termin bei Carlos Nugent. (B &amp; ). Die Baupr\u00fcfabteilung fordert f\u00fcr Kinos: ab 7 Sitzpl\u00e4tze ein PKW Stellplatz 300 Stellpl\u00e4tze in der Tiefgarage. 480 : 7 = 30 vorhanden, 30 nachgewiesen, angemietet. Es wird ein zweiseitige Absichtserkl\u00e4rung \u00fcber die Planung eines Kinos erstellt zwischen der 4001 Kino GmbH in Gr\u00fcndung und der B &amp; D Grundbesitz GmbH &amp; Co KG. Baubeginn 1.3. 1997, Fertigstellung 30. 9. 1998, 700 qm und 150 qm f\u00fcr Gastronomie. Laufzeit des Vertrages 10 Jahre und 2 x 5 Jahre Option. 6 Monatsmieten Mietkaution, veredelter Rohbau. Planung auf der Grundlage des vorliegenden Entwurfs \u201eVariante 2\u201c des Architekten Hohaus.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 30. Mai 1996 20.00 Uhr <\/b>Restaurant Vogel. Rothestrasse. Treffen mit Peter Jorzick. Stellplatzfrage. Standortsuche f\u00fcr Kino. Hertie Kaufhaus Eppendorf. Grundst\u00fccke der HAGG\/STEG ?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 24. Juli 1996 14.45 Uhr <\/b>Werner Grassmann und Jens Meyer (AG Kino) bei Senatsdirektor Rainer Hanus (Senatskanzlei) wegen Kinof\u00f6rderung in Hamburg. Vortragen des Wunsches der AG Kino: Verlagerung der Kinof\u00f6rderung von der Kulturbeh\u00f6rde zur Filmf\u00f6rderungs GmbH.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 19. August 1996 16.00 Uhr <\/b>Telefonat mit Peter Illies Stadtplanungsamt Hamburg Mitte. Standort f\u00fcr Kino ist aus unserer Sicht noch nicht klar. Wir w\u00fcrden das Kino lieber auf dem Grundst\u00fcck in der Schanzenstrasse gegen\u00fcber dem 3001 haben. Ich kaufe ein Massband 30 m. Die Front w\u00fcrde ausreichen 37 m, nur die Bebauungstiefe ist etwas kurz. Kontakt durch Ursula Schneider (GAL), Bauausschuss Hamburg Mitte. Die arbeitet im Museum der Arbeit. Telefonische Kontakte mit K\u00fchlhorn (CDU). Niels Boltze (SPD). Ausser Gelaber kommt nichts heraus mit den beiden Abgeordneten. Egbert Kossak wird am 24.8. 1936 geboren und wird laut einem Bericht der Welt vom 19.8. jetzt 60 Jahre alt. W. C. Fields meint: \u201cAus anderer Leute Taschen ist jeder freigiebig\u201c. und \u201cIch hungere mit tot. Ich habe es gestern schon probiert\u201c. Und: \u201cSoll ich ihm was an den Kopf schmeissen. Aber es ist doch dein Vater\u201c (Aus Bank Dick). <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag 20. August 1996 18.00 Uhr <\/b>Treffen mit Stefan Golega. (Zeise Kino), Frank Stahmann. (B-Movie) im Millers Kneipe, Ecke Clemens Schulz Detlev Bremer Strasse. Teilnahme von Stefan Golega. darf nicht in die Ohren von Zeise Gf. gelangen. Sonst fliegt Stefan da raus.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonnabend, d. 14. September 1996 <\/b>Taz Hamburg. Bericht 90 Zeilen von Marco Carini, Titel: \u201cNimm 2 ab Mai dabei\u201c. Wohnprojekt auf dem Laue Gel\u00e4nde kurz vor dem Startschuss. Streit um Kaufpreis dauert noch an. Vermittlerin die Staatsr\u00e4tin Barbara Maier-Reimer von der STEB.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag 19. September 1996 17.00 Uhr. <\/b>Treffen mit Torsten Teichert \u00fcber die Kinosituation in Hamburg (Dr. Gert Weiland- auch nicht unbekannt in der Stadt) Torsten Teichert findet die Situation der Kinos in Hamburg fatal. Gut w\u00e4re der Einstieg eines mittelgrossen Konkurrenten, der beiden Gro\u00dfen (UFA Flebbe) eine Konkurrenz sein k\u00f6nnte. (Beispiel Kloster Berlin). Deswegen war er ja damals auch so daf\u00fcr, da\u00df nicht Flebbe die Zeise Kinos bekommt, sondern die Leute von Sputnik. Das nimmt ihm Flebbe heute noch \u00fcbel. Zeise 2 muss kommen. Ich denke, man sollte mal mit Leuten reden, die etwas verstehen, von dem was sie tun. Ich denke: man sollte mal mit CDU Mitglied Klaus Lattmann Kontakt aufnehmen. Guter Mann in Sachen Kultur. Oder sollten wir es lieber mit dem adligen Polizeiobermeister Ingo von Kleist versuchen? Keiner mag. Paul kann nicht, weil er schon mehrfach \u00f6ffentlich mit ihm aneinandergeraten ist. Oder sollen wir es mit dem Herren der kleinen Anfrage J\u00fcrgen Klimke (CDU) versuchen? <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u201c<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Um Grosses zu vollenden, muss man begeistert sein\u201c (Karl Marx).<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 8. Oktober 1996 18.00 Uhr<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Treffen mit Andy Hertel und Reinhard Schramm (jetzt B &amp; D sp\u00e4ter GON), Schanzenstern. Andy Hertel m\u00f6chte im Michael Fett Haus von 1896 in der Schanzenstrasse 56 ein Wiener Cafe einrichten. Er hat ja auch noch das Spiegelzelt irgendwo zwischengelagert. (Wird nix). Stattdessen wird er von den Grundst\u00fcckseigent\u00fcmern (Warburg) sp\u00e4ter in die Eidesstattliche Versicherung getrieben, weil er angeblich den Mietvertrag nicht angetreten hat. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonnabend 16. November 1996 11.00 Uhr. <\/b>3001 Kino, Der Geh\u00fclfe mit Thomas Lange. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag d. 13. Dezember 1996 19.00 Uhr <\/b>GAL Veranstaltung zur Kinosituation in Hamburg in der Aula der Schule Carsten Rehder Strasse. Von der AG Kino J\u00f6rg Ramcke (Elbe) Jens Meyer (3001). Von der UFA (Manfred Gl\u00f6de), von der GAL (Christine M\u00fcller, Jo M\u00fcller, Peter Schwanewilms), von der Kulturbeh\u00f6rde (Juana Bienenfeld). Veranstaltung ist ganz gut. Hinterher gibts noch einen Brief von mir an die GAL mit den Zahlen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>1997 Am Donnerstag, d. 9. Jan 1997 16.30 Uhr <\/b>Meyers Besuch im Cinemaxx Dammtor. Ein Bericht von mir erscheint im Filmecho (gek\u00fcrzt) am 25.1. 1997 unter dem Titel: \u201cEin Festspielhaus hab ich nicht gesehen\u201c. Daneben eine Gegendarstellung von der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Daniela Behrend Breuer, die mir dann Monate sp\u00e4ter im Zusammenhang mit einer Sendung von 90,3 (NDR Hamburg Welle) ein G\u00e4stebuch vorlegt, wo ich meine Meinung \u00fcber das Kino reinschreiben soll. Offensichtlich wei\u00df sie nicht, da\u00df ich der Schreiber der abf\u00e4lligen Zeilen bin. Ich dr\u00fccke deshalb die Sache positiv aus und schreibe, da\u00df ich es besser gefunden h\u00e4tte, wenn das Cinemaxx so wie das Civic Kino in Auckland oder das Rex Kino in Paris geworden w\u00e4re.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 16. Januar 1997 <\/b>Hamburger Abendblatt Seite 17. Es erscheint ein Artikel von Ax\u00f6 (gut recherchiert). Titel: Neues Kino f\u00fcr das Schanzenviertel. 3001 Macher werden Betreiber \u2013 informierte das Amt wieder falsch? Es gibt ein Luftfoto, einen Ausriss aus dem Stadtplan und eine Entwurfszeichnung der Wellenfassade. Ich werde zitiert (richtig?). Der k\u00fcnftige Betreiber Jens Meyer vom 3001:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u201c<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Das mit dem Wohngebiet scheint uns so problematisch nicht. Gegen\u00fcber dem Kino w\u00e4re ein Laden, daneben zwei Bankfilialen, nebenan noch ein Laden. Eine ruhige Wohnlage w\u00e4re das auch ohne uns nicht und Hamburgs Kino-Landschaft mu\u00df vielf\u00e4ltiger werden. Hier laufen zurzeit in 90 S\u00e4len nur 30 verschiedene Filme\u201c, sagte Meyer. Das kleinere M\u00fcnchen bietet da mehr, von Berlin ganz zu schweigen. Die neuen Multiplex Kinos (2000 Pl\u00e4tze und mehr) schaffen keine Vielfalt im Filmangebot, sondern bringen nur mehr Kopien der selben Filme in gr\u00f6\u00dfere S\u00e4le.<\/b>\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u201c<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Baubeginn soll noch 1997 sein. Ein Vorbescheids- bzw. Bauantrag wurde noch nicht eingereicht,\u201c hie\u00df es von Seiten des Investors.\u201c Der Artikel ist gut recherchiert und bringt noch einen Leif H\u00f6rfunkauftritt in 90,3 Abendjournal ein.<b> <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Axel Ritscher hiess der Mann, der das geschrieben hatte.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 21. Januar 1997: <\/b>DAX\/Ibis ist auf 3001<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 23. Januar 1997 11.00 Uhr <\/b>Ludwigstrasse 8, Carlos Nugent., Thomas Lange, Frau E., Rainer Krisp, Frank Stahmann, Jens Meyer. Ich messe die Mindestbreiten im 3001. 820 mm Treppenbreite zum Vorf\u00fchrraum, 750 mm Treppenbreite zum Keller, 530 mm hinter dem Tresen. Der Vorf\u00fchrraum ist 3040 mm tief. So, Herr M. mu\u00df das mindestens aussehen. Hinter dem Tresen k\u00f6nnte gut mehr Platz sein. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Passt hier zwar nicht her, ist aber trotzdem gut. \u201cWas Bullrich Salz f\u00fcr die Verdauung ist Ulbricht f\u00fcr die Weltanschauung\u201c. Wir zeigen die Lachnummer Walther Ulbricht, Baumeister des Sozialismus. Ulbrichts Losung: \u201cJedermann an jedem Ort, jede Woche einmal Sport.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 29. Januar 1997 11.00 &#8211; 16.00 Uhr. <\/b>Besuch beim Bali Kino Kassel, Henry Witzel zeigt uns alles: Rainer, Paul und Jens<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Hamburger Abendblatt vom 1. Februar 1997 <\/b>In Hamburg stehen zurzeit 700 qkm B\u00fcroraum leer. Hamburg ist nur wenig gr\u00f6\u00dfer: 755 qkm.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 12. Februar 1997 9.00 Uhr <\/b>Planbesprechung Ludwigstrasse 8, Rainer Krisp., Paul Stahmann und ich bei Carlos Nugent und Thomas Lange.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 13. Februar 1997 <\/b>meldet die FFA 132,9 Millionen Zuschauer im Jahr 1996. Jeder Alt- und Neudeutsche ging 1,62 mal ins Kino. Es gibt 3.913 Kinos\u00e4le in Deutschland.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonntag 16. Februar 1997 13.30 Uhr.<\/b>Treffen mit Michael K\u00f6lmel (Berlinale Cafe Einstein\/Hamburger Fr\u00fchst\u00fcck) Vermittlung durch Michael Fl\u00fcgger. Er ist interessiert an dem neuen Kino. Als Abspielstelle f\u00fcr die Kinos. Classic Reihe. Beteiligung. Marx Brothers mit neuem Werbematerial. Hamburg als Stadt der Printmedien. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag 11. M\u00e4rz 1997 9.00 Uhr <\/b>Planungsbesprechung im Thomas Lange. B\u00fcro 12.00 Uhr Termin bei J\u00f6rg Ramcke zur \u00dcbernahme des Elbe Kinos in der Rosenhagenstrasse. 13.15 Uhr Nachdem der ehemalige Teilhaber verschwunden ist (wir erfahren das nur \u00fcber Umwege) machen wir einen Termin mit J\u00fcrgen Fabricius im 3001 wegen Beteiligung am 4001 Kino und schmieden an einer Programmkino Allianz. Wird dann doch 15.00 Uhr bevor es beginnt. Wir lernen neue Worte: Cashflow und breakevenpoint. Der Duden meint. \u00dcberschuss, der einem Unternehmen nach Abzug aller Kosten verbleibt. Und das andere: \u00dcbergang zur Gewinnzone\/ Rentabilit\u00e4tsschwelle. Na haben wir doch schon wieder was dazugelernt. Aber wird nix draus.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 2. April 1997, 14.30 Uhr. <\/b>Termin bei J\u00f6rg Ramcke. Sein Sohn ist auch dabei. Besprechung der \u00dcbergabemodalit\u00e4ten f\u00fcrs Elbe Kino, Osdorfer Landstrasse. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 3. April 1997, 10.00 Uhr <\/b>Planungsbesprechung bei Thomas Lange, mit Architekt M., der noch von Dabelstein den Auftrag f\u00fcr die Planung f\u00fcr dieses Geb\u00e4ude erhalten hat.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag 29. April 1997 8.00 Uhr <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ludwigstrasse 8, Carlos Nugent, Thomas Lange, Jens Meyer, Rainer Krisp, Paul Stahmann. Planungsbesprechung.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 12. Mai 1997 15.30 Uhr <\/b>Planungsbesprechung bei Nugent und Lange.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 23. Mai 1997. 10.00 Uhr Landgericht Saal 717<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ewald Tontarra .\/. Columbia Pictures, wegen Liefersperre nach Absetzen des Filmes \u201cVier lieben Dich\u201c im Hansa Kino Bergedorf. Anwalt Siegfried von Saldern (guter Mann). Da f\u00e4llt mir doch die AG Kino Regionalversammlung ein, die im Elbe Kino Foyer stattfand. Ewald Tontarra war umgeben von Zuh\u00e4ltern, oder zumindest solchen Menschen, wie sich Jens Meyer, Rainer Krisp und der wie immer zu sp\u00e4t kommende Stefan Golega diese Sorte Mensch im Aussehen vorstellen. Goldkettchen eben und breite Schultern. Vor Gericht sah das ganz anders aus. Da war ein kleines Kino gegen einen multinationalen Konzern angetreten. Immerhin viel mutiger, als all die anderen Pfeifen, die mit der Faust in der Tasche immer nicht genannt werden wollen, wenn sie etwasirgendwemsagen. Jedenfalls ist der Termin so wichtig, da\u00df ein neuer Termin am 11. Juli um 11.00 Uhr im Landgericht vereinbart wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 10. Juni 1997 11.00 Uhr <\/b>Stefan G. ist bei Nil Film in M\u00fcnchen gelandet, die uns noch 3000 Mark schulden. Er meint, wir sollten uns vergleichen. Der Spruch Bl\u00f6de gibt es viele am Rhein und auch am Nile hat Dagmar K. ordentlich w\u00fctend gemacht. Die ordentliche Wut kostet sie sp\u00e4ter knapp 20 TDM von denen wir leider nur 2 bekommen. Den Rest steckt das Gericht und die Anw\u00e4lte ein. Aber besser als vergleichen war das allemal und Wolfgang und die Damen haben daf\u00fcr auch eine Menge gearbeitet. Und auch der K\u00fcnstleranwalt der Gegenseite hat viel Papier bedeckt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 13. Juni 1997 16.00 &#8211; 18.00 Uhr <\/b>Gespr\u00e4ch mit J\u00fcrgen Fabricius \u00fcber Beteiligung 4001. Entscheidung in 2 Monaten am Mittwoch 13. 8. 97. Mit Kinowelt m\u00f6chte er nichts zu tun haben. Da f\u00e4llt mir drei Jahre sp\u00e4ter ein: Geschmeidig musst du in dieser Branche sein. Bin ich aber nicht. Jedenfalls habe ich mir damals (f\u00fcr den Notartermin mit Herrn F.) den Geburtstag aufgeschrieben 29. Januar 1954 in Engelskirchen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 17. Juni 1997 10.00Uhr. <\/b>Baupr\u00fcfabteilung Herr K., Gespr\u00e4ch \u00fcber die Stellplatzfrage. Ich fertige eine Aktennotiz. (Scheisse, der 17. Juni ist kein Feiertag mehr. Auszug Roter Kalender 1974 zum 17. Juni: 17. Juni 53, Aufstand in der DDR, Kein Aufstand in der BRD. Seit dem der Tag der deutschen Einheit). Aber kommt nichts bei raus, ausser einer DIN A4 Seite Papier. Symphatischer Mann.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 19. Juni 1997 <\/b>Wir \u00fcbersenden an Projektsteuerer Nugent und Lange: Darlehenszusage AGIR, Auszug aus den F\u00f6rderrichtlinien der FFA, Antragsvordrucke, FFA intern August 1996, FFA intern Februar 97, Auszug aus den F\u00f6rderrichtlinien der Filmf\u00f6rderungs GmbH Hamburg<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 23. Juni 1997 9.00 Uhr <\/b>Termin bei Rea Neuling.. Mietvertragsentwurf. Neuling meint, sie haben alle Schweinevertr\u00e4ge in einem Entwurf zusammengefasst. Doch aus der Position der Schw\u00e4che lassen sich schlecht Ver\u00e4nderungen erreichen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>14.00 Uhr <\/b>Kinopl\u00e4ne an Kinowelt geschickt. Genau genommen lautet die Postanschrift: Studio Filmtheater z. Hd. Michael K\u00f6lmel, Keltenring 12, 82041 Oberhaching.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>15.00 Uhr <\/b>Ich rechne aus, was die Stellpl\u00e4tzabl\u00f6se an Geld in die Kassen der Baubeh\u00f6rde sp\u00fclen w\u00fcrde, wenn sie heute bezahlt werden m\u00fc\u00dften: (Ich gehe von einem Einheitswert von 25.000,&#8211; DM pro Stellplatz aus, je dichter an der B\u00f6rse, desto teurer)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Abaton 500 : 7 X 25 TDM = 1,8 Mill<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Studio 340 : 7 x 25 TDM = 1,2 Mill<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>3001 96 : 7 X 25 TDM = 343 TDM<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Zeise 560 : 7 x 25 TDM = 1,8 Mill<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Metropolis 270:7 x 25 TDM = 964 TDM<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Cinemaxx 2700:7 x 25 TDM = 9,5 Mill<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Ufa 3400:7 x 25 TDM = 12,1 Mill<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Summe: 27,7 Mill<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das sind die theoretischen Zahlen. Das Studio Kino (auch mal ein Objekt unserer Begierde, aber ein solcher Mensch wie Eberhard Erhardt, das tue ich mir nicht ein zweites Mal an) &#8211; Er\u00f6ffnung 1989 &#8211; (Ufa) hat 3 Stellpl\u00e4tze nachgewiesen. Beim Cinemaxx wurde gro\u00dfz\u00fczig auf 9,5 Mill verzichtet (Dazu die 6 Millionen beim Grundst\u00fcckskauf macht 15.5 Mill\/Stellt sich doch die Frage: Wem geh\u00f6rt die Stadt?). Als das Metropolis gebaut wurde (1952), da sind alle Kinobesucher noch mit dem Fahrrad gefahren und nur die Reichen mit dem Motorrad in das Filmkunsttheater Dammtor gefahren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">So \u00e4ndern sich die Zeiten. Heute gilt der Grundsatz: je gr\u00f6\u00dfer das Kino oder der Betreiber, desto kleiner Ablass, der in den Stadts\u00e4ckel flie\u00dft und dann stimmt es ja auch wieder mit der Vergangenheit \u00fcberein.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 25. Juni 1997 11.30 Uhr <\/b>Meyer bei Rechtsanwalt Dr. Matthias N.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 15. Juli 1997 11.00 Uhr <\/b>Treffen mit Anwohnervertreter Ronald H. im Schanzenstern. Die Anwohner haben Angst vor den vielen Autos der Kinobesucher. Das wird so wie in Ottensen beim Zeise Kino. Ich tr\u00f6ste mit der Tiefgarage und 350 Parkpl\u00e4tzen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 18. Juni 1997 19.00 &#8211; 23.00 Uhr <\/b>Gespr\u00e4ch mit Reinhard S. (jetzt GON) \u00fcber die Kommanditgesellschaft B &amp; D. Die besteht aus Max Warburg, Christian Olearius (ebenfalls Warburg Bank) und Immobilienkaufmann Horst Schl\u00fcter. Der Namensgeber ist nicht der russische Geheimdienst, sondern sind die ausgeschieden Vorbesitzerspekulanten: B wie Michael Backhu\u00df und D wie Hans Erich Dabelstein. Die neuen (Drei sind namentlich bekannt) drei waren die letzten 20 Jahre nicht im Kino. Die Kosten f\u00fcr den Kinoneubau betragen f\u00fcr 850 qm ungef\u00e4hr 4000 DM\/qm = also <b>ca 3,4 Mill Mark. <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 18. Juli 1997 11.00 Uhr <\/b>Vorbereitung eines Mietvertrages. Als Voraussetzung nennt Thomas L. (f\u00fcr die Gegenzeichnung des Mietvertrages): Werbevertrag mit Agir. Kl\u00e4rung der Stellpl\u00e4tze (Hanus und Koch), Zusage des Brauereidarlehens, Zusage der FFA, Mietsicherheit 6 Monatsmieten (Haspa\/Hamburger Bank)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 21. Juli 1997, 11.00 Uhr<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Telefonat mit Rainer Hanus (Senatskanzlei) 3681-2007 (Wie kann er auf welche Weise dem kleinen Kino zur L\u00f6sung der Stellplatzfrage helfen? Es kommen nur die \u00fcblichen Spr\u00fcche.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 12. August 1997 10.00 Uhr <\/b>Anruf von Architekt Carlos M.. vom B\u00fcro Hohaus und Partner. Sie haben fertig. Ob der Bauantrag abgegeben ist, weiss er nicht. Fotob\u00fccher schickt er zur\u00fcck.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 13. August 1997, 11.30 Uhr <\/b>Kreditgespr\u00e4ch (Avalb\u00fcrgschaft) mit der Hamburger Bank, Zweigstellenleiter Werner D. mit den \u00fcblichen Unterlagen. Er darf dar\u00fcber nicht entscheiden und schickt alles weiter zur Zentrale.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 18. August 1997, 12.00 Uhr <\/b>Termin bei N. und L.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 22. August 1997 <\/b>Hannover. S. und Meyer. Abschlu\u00df eines Werbevertrages mit AGIR in Hannover. Werbestufe 6 = 130 tausend Zuschauer. 400\/500 tausend Vorausdarlehen<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 29. August 1997 11.00 Uhr <\/b>Telefonat mit K\u00fchlhorn (?) wegen der Stellplatzfrage<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 2. September 1997 11.00 Uhr <\/b>Telefonat mit Doris B.. Was ist von den \u00dcbernahmeger\u00fcchten von Abaton und Kieft und dem angestrebten Mietpreis des Herrn Mayr bez\u00fcglich Zeise zu halten? Marlies Kieft w\u00fcrde niemals etwas gegen ihre wirtschaftlichen Interessen machen, w\u00fcrde also schlicht keine 40 DM pro qm bezahlen, 42 schon gar nicht. Sind im Kunstbereich nicht t\u00e4tig. Machen alles dezentral. Fabritius spielt toter Mann in Sachen Ok Pur Verteilungsrechnung. Bez\u00fcglich unserer 4001 Stellpl\u00e4tze sollen wir doch mal an Herrn E. schreiben. Machen wir aber nicht. Bez\u00fcglich Abaton Zeise notiere ich von Franz Fanon: \u201cDa wo der Feind \u00fcberm\u00e4chtig erscheint, zerfleischen sich die Unterdr\u00fcckten gegenseitig.\u201c Gutes Zitat, aber passt das auf die beiden Schlitzohren?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 8. September 1997 11.00 Uhr <\/b>Termin bei Herrn B. von der Haspa wegen Avalb\u00fcrgschaft 6 Monatsmieten. Paul hat eine sch\u00f6ne Mappe gemacht. Aber die Kredite gehen jetzt \u00fcber die Zentrale. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch &#8211; Freitag d. 16. &#8211; 18. September 1997 <\/b>M\u00fcnchen. Treffen am Donnerstag, d. 18. September 1997 um 14.00 Uhr im Hotel Marienbad, Barer Str. 1. 14.00 &#8211; 16.00 Uhr. Michael K\u00f6lmel kann sich eine Beteiligung von 100 tausend am Kapital und ein Darlehen von 400 tausend gut vorstellen. Kapitalerh\u00f6hung von Zentralfilm von 100 auf 200 Tausend DM. Einzelheiten sollen sp\u00e4ter gekl\u00e4rt werden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 10. Oktober &#8211; Sonnabend 18. Oktober 1997<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Filmfestspiele Mannheim. Ich sitze in der AG Kino Jury, zusammen mit Eugen D. (d&#8217;Linse) und Martin S. (Universum Kino Bramsche). Wir pr\u00e4mieren Filme f\u00fcrs Kino. Aber nur wenige davon finden einen Verleih. Das Festival bezahlt die Fahrt und die \u00dcbernachtung und einen kleinen Spesensatz (So klein, da\u00df ich vergessen habe wieviel)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 21. Oktober 1997 17.00 Uhr <\/b>Meyer bei Matthias N.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 23. Oktober 1997 11.00 Uhr <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Beerdigung Wolle <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 30. Oktober 1997 <\/b>Treffen mit Witha, Ama ist jetzt 10 Jahre tot und in der Nordsee verstreut.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch 5. November 1997 <\/b>Paul ist aus den USA zur\u00fcck KLM<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 14. November 1997 12.00 Uhr <\/b>Anruf bei L.. L. ist nicht da. Montag 17.11. soll er wieder da sein. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 28. November 1997 <\/b>9.00\/10.00 \/12.00\/16.00 L. ist immer in Besprechung. Es geht nur immer Frau E. ans Telefon. Ich bitte um R\u00fcckruf n\u00e4chste Woche.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 3. Dezember 1997 <\/b>Sohn Fiete nimmt telefonisch den Termin mit Thomas L. f\u00fcr den 15. Dezember bei Noodles um 15.30 Uhr auf, doch L. erscheint nicht. Um 16.00 Uhr rufe ich im B\u00fcro an. Er entschuldigt sich und kommt dann gleich.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 5. Dezember 1997, 15.00 Uhr <\/b>Buchladen Nautilus, Renate F. Unser 3001 Kino Programmzettelkasten an der Fassade vom Nautilus Buchladen, den ich am 27. 11. 97 um 13.00 Uhr dort angeschraubt hatte, ist Herrn Mayr aufgefallen. Der hat dar\u00fcber Herrn T. informiert, der hat Holger K. informiert, der hat dem Hausmeister Bescheid gesagt, der hat Renate F. Bescheid gesagt, da\u00df der sofort wieder ab mu\u00df, weil die Fassade denkmalgesch\u00fctzt sei. Womit sich die hohen Herren doch besch\u00e4ftigen, staunt man da, wo sie &#8211; wenn es um eigene Interessen geht &#8211; doch sonst nicht so sehr auf Gesetze achten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 9. Dezember 1997 10.00 Uhr \u2013 11.00 Uhr <\/b>Gespr\u00e4ch mit Marco C. \u00fcber die Kinos in Norderstedt. Er hat noch zwei Halbschwestern, beide \u00fcber 70 Jahre, eine in Italien, eine uninteressiert. Papa ist letztes Jahr (1996?) mit 94 Jahren gestorben. Spektrum Kino (Kosten 2 Mill) Haus geh\u00f6rt Plambeck. 250 tausend Zuschauer pro Jahr. Werbefirma verkauft.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 11. Dezember 1997 <\/b>9.00 Uhr &#8211; 14.00 Uhr Bau des Schaukastens <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Anschliessend zerbreche ich mir den Kopf, <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>was Kinos so kosten heutzutage:<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>31. 10. 1970 300 Pl\u00e4tze Abaton 280 TDM<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>1.5. 1991 96 Pl\u00e4tze 3001 350 TDM<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>3.3. 1993 540 Pl\u00e4tze Zeise 1,3 Mill<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>21.10.1993 160 Pl\u00e4tze Alabama 550 TDM<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>28. 8. 1997 400 ? Spektrum 2 Mill<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag 15. Dezember 1997, 15.30 Uhr <\/b>Termin im B\u00fcro bei Thomas L.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag 16. Dezember 1997 11.00 Uhr <\/b>Termin bei Notar Petersen<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 19. Dezember 1997 9.00 &#8211; 11.00 Uhr <\/b>Blitzeis\/Eisregen<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 22. Dezember 1997 12.00 Uhr <\/b>Termin im B\u00fcro bei Thomas L.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 31. Dezember 1997 <\/b>Lesen wir im Filmecho, da\u00df J\u00fcrgen F. nach M\u00fcnchen zu Prokino wechselt. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 31.12. 1997 <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Zwischenruf der Statistiker:Wieviel Zuschauer <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>haben Hamburger Kinos?<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Abaton Geh-KA-OH 260 Tausend <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>3001 35 Tausend<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Aladin 52 Tausend<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Alabama 35 Tausend<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Zeise 260 Tausend<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Blankenese 78 Tausend<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Hansa Studio 52 Tausend<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Elbe 26 Tausend<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Koralle 52 Tausend<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Magazin 78 Tausend<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Mundsburg 156 Tausend<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Neues Broadway 130 Tausend<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Neues Cinema 26 Tausend<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am 1998 Donnerstag, d. 8. Januar 1998, 9.45 Uhr <\/b>Telefonat (Versuch) mit Michael K\u00f6lmel. Alle Nummern Kinowelt Dann ist aber doch nur die Mobilbox von D1 dran. Ich probiere die Nummer vom Studio Filmtheater, Keltenring 12, Oberhaching. Auch nix.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 12. Januar 1998, 11.00 Uhr <\/b>Gespr\u00e4ch mit Frau H. vom Arbeitsamt \u00fcber die Bezahlung der Besch\u00e4ftigungsbeihilfe f\u00fcr Jan F. Frau S. sagt ja, aber nur zu einem Mindestlohn, der merkw\u00fcrdigerweise \u00fcber dem liegt, was wir selber verdienen. Aber wir sind eben unterbezahlt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 16. Januar 1998 11.30 Uhr <\/b>Termin im B\u00fcro der STEB mit der Gebietsbetreuerin Marianne H. zur Vorbereitung des Termins am Montag bei der Baupr\u00fcfabt. HH. Mitte<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 19. Januar 1998 10.15 Uhr <\/b>Klosterwall 6 K. Frau F. Herr K., Frau H., Jens Meyer. Ergebnis 50 % der Stellpl\u00e4tze m\u00fcssen abgel\u00f6st werden, also 27 x 17.600 DM. 30 m\u00fcssen gebaut werden. (Vorschl\u00e4ge: Schulh\u00f6fe, Spriag Herr M., Schlachthof, Fleischgrossmarkt Herr G., Tunnel). Passt zwar nicht hierher ist aber trotzdem sch\u00f6n.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u201c<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Der Knecht singt gern ein Freiheitslied, des Abends in der Sch\u00e4nke, das f\u00f6rdert die Verdauung und w\u00fcrzet die Getr\u00e4nke\u201c. (Heinrich Heine) <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>1863 wurde ST. PAULY noch mit \u00dcpsilon geschrieben.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 19. Januar 1998 15.00 Uhr <\/b>Telefonat mit Conti Markt, Marktleiter Herr L. . 960 Stellpl\u00e4tze sind auf dem Gel\u00e4nde. Ob er das eine langfristige Vermietungsregelung hinbekommt, weiss er nicht. Anruf bei der Sprinkenhof AG Herrn M. Zwischenruf der Statistiker: Hamburg hat 755 qkm. Die Hamburger Kinos befinden sich zu 90 % auf einem Quadrat von 5 km also 25 qkm. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Notiere in mein B\u00fcchlein Spr\u00fcche aus Filmen:<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u201c<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Kein Pr\u00e4miensegen und so weiter, weil nur im Trinken Bestarbeiter\u201c. (Kalina Krassnaja). \u201cWir sitzen hier, wie zwei Haare auf der Glatze\u201c.(Verraten und verkauft von Nikita Michalkow). <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das Abaton macht einen merkw\u00fcrdigen Kreis um das Abaton, wo keine zweite Kopie wegen Konkurrenzschutz gezeigt werden darf. Der Kreis sieht aus wie eine krumme Acht. In vertraue meinem Tagebuch an: M. E. denkt er spiele in der Bundesliga, dabei spielt er nur in der Kreisklasse. Dabei hatten wir beiden Abaton GFS eine Teilhaberschaft f\u00fcr das neue Kino angeboten. Aber ein ernsthaftes Gespr\u00e4ch weder mit Junior- noch mit Seniorchef kommt nie zustande. (Zwei Jahre sp\u00e4ter stelle ich fest, die Monopolisierung des Hamburger Kinomarktes scheint beim Juniorchef zu positiven Einstellungs\u00e4nderungen zu f\u00fchren)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 23. Januar 1998 10.00-16.00 <\/b>Staatsarchiv Kattunbleiche, Angebot von Peters und Genossen gefunden f\u00fcr den Bau der Bahnlinie. Gibt es einen Ausgang zur Lagerstrasse? Plankammer Volker Reissmann. Der Bahnhof Sternschanze wurde am 15. Mai 1903 er\u00f6ffnet. Ich finde ein sch\u00f6nes Foto von einem der Hamann Br\u00fcder bei der Landesbildstelle. Ich bestelle einen Kontaktabzug, der ist 18 x 24 gro\u00df. So gross ist auch das Glasnegativ. Gestochen scharf. Da k\u00f6nnte sich heute so mancher eine Scheibe von abschneiden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonntag, d. 25. Januar 1998 12.00 <\/b>Telefonat mit Ibo Harder. (ehemals Baubeh\u00f6rde und Stellplatzbeschaffer Schanzenhof). Er meint, das es den Tunnel nicht gegeben habe. Aber als das Stadion gebaut werden sollte, war auch der Tunnel in der Diskussion. Im Winter werden dort noch Ski Reise Z\u00fcge beladen. Der Viehhof hatte dort Pferche, in denen die Rinder sortiert wurden. Findet er jedenfalls interessant, den Tunnel wieder aufzubauen und keine Abl\u00f6se an die Stadt zu zahlen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 27. Januar 1998 14.00 Uhr <\/b>B\u00fcrgschaftsgemeinschaft Hamburg GmbH, Habichtstrasse 41, Brigitte C., Werner K. (BG), Frank (Paul) S., Jens Meyer. Paul hat den Termin vorbereitet mit dem \u00fcblichen Quatsch: Bilanz Mietvertrag Gewinnerwartung Liquidit\u00e4tsplan. Gespr\u00e4ch mit der B\u00fcrgschaftsgemeinschaft dauert eine Stunde. Ergebnis: Wenn wir gen\u00fcgend Geld h\u00e4tten (Grundst\u00fcck von der Oma), dann w\u00fcrde die B\u00fcrgschaftsgemeinschaft f\u00fcr uns b\u00fcrgen. Guter Ratschlag zum Schlu\u00df: Wir sollen die Eigent\u00fcmer des Grundst\u00fccks zwingen, die Stellplatzfrage auf eigene Rechnung zu kl\u00e4ren. Einen Termin, den man sich auch an die Backe schmieren kann.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 28. Januar 1998 12.00 Uhr <\/b>Telefonat mit Reinhard S. (GON). In der Tiefgarage sind 12 Stellpl\u00e4tze f\u00fcrs Kino nachgewiesen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 30. Januar 1998 11.00 Uhr <\/b>Termin mit Peter Gero, Bezirk Hamburg Mitte. Peter Gero ist nicht da. Er l\u00e4sst sich entschuldigen und l\u00e4sst sich vertreten durch den Sanierungsbeauftragten Hamburg Mitte Herrn T. und Herrn K. (jetzt Baubeh\u00f6rde). <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 3. Februar 1998 11.00 Uhr <\/b>Vertrag f\u00fcrs Kino abholen bei Reinhard S. (jetzt GON), gemacht. Abgabetermin 9. M\u00e4rz 11. Uhr bei Thomas L. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 6. Februar 1998 <\/b>Briefe an alle Senatoren (Bau\/Finanz\/STEB\/Kultur\/Wissenschaft\/B\u00fcrgermeister\/Wirtschaft\/ namentlich Ortwin Runde, Willfried Maier, Christina Weiss, Ingrid N\u00fcmann Seidewinkel, Eugen Wagner, Thomas Mirow Antwort kommt nur von der STEB. Der Abgeordnete Dr. Martin Schmidt h\u00e4lt unseren Gleichbehandlungansatz f\u00fcr korrekt. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b><span style=\"color: #000000;\">Am Donnerstag, d. 12. Februar 1998 11.00 <\/span><\/b>Cafe Filmb\u00fchne am Steinplatz. Treffen mit Ulrike W. (Die U-Bahn Tante aus Hamburg) Magisterarbeit von 1986 Die Hamburger Hochbahn und Bauten bis 1915. Interessante Arbeit, aber kein Tunnelnachweis zu finden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 13. Februar 1998 11.00 \u2013 13.00 Uhr<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Dietmar B., Elsa F. wegen Umbau Neubau <b>Palladium Kino Barmbek<\/b>. Globetrotter Reisen. Bargkoppelstieg. Aber sie wollen lieber woanders neu bauen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b><span style=\"color: #000000;\">Am Sonntag, d. 15. Februar 1998 13.30 Uhr <\/span><\/b>Hamburger Fr\u00fchst\u00fcck im Cafe Einstein w\u00e4hrend der Berlinale. Zusammen mit einem englischen Journalisten und Michael F. warte ich vergeblich auf das Eintreffen von Michael K\u00f6lmel. Das H\u00e4ndi ist abgestellt. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Sensation: Hertha BSC hat gegen Bayern gewonnen 2:1. Zweite Sensation: Hertha hat alle Tore geschossen. Die Nachrichtensendungen sind voll davon.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 26. Februar 1998 <\/b>Anruf bei Michael K\u00f6lmel 9.45 Uhr D1 Mobilbox geht nicht ran. 14. 00 Uhr Anruf bei Dr. Hanno Jochimsen. Schildere die Umst\u00e4nde und frage um Rat, wer eine solche Stellplatzb\u00fcrgschaft bringen kann. Er nennt G\u00fcnther B. bei der Hamburgischen Wirtschaftsf\u00f6rderungs Gesellschaft HWF Horst B.. Beide Herren sind nicht da, jedenfalls komme ich nicht \u00fcber das Vorzimmer hinaus. H\u00e4ndi von Peter J.. Er steht auf einem Bahnhof im Ruhrgebiet. H\u00f6rt am 31.3. 98 bei der STEG auf. So richtig einfallen tut ihm auch nichts bez\u00fcglich der B\u00fcrgschaft. Schildert nur noch mal, wies im Schanzenhof gegangen ist, wo die B\u00fcrgschaft ins Grundbuch eingetragen ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Das geh\u00f6rt auch nicht dazu, ist aber wichtig. <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Schon mancher Tunnel hat die Welt ver\u00e4ndert. Denken wir nur an den Tunnel zwischen Reichstag und Herrmann G\u00f6rings Amtssitz, wenn man das denn so nennen will und welche Rolle der Tunnel am 27. Februar 1933 um 21.00 Uhr spielte. Ohne den h\u00e4tte man das Benzin durch den Vordereingang tragen m\u00fcssen und damals waren die ja noch nicht so ge\u00fcbt wie sp\u00e4ter im Fall Gleiwitz.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 3. M\u00e4rz 1998 erscheint <\/b>der Artikel von Heike Haarhoff in der TAZ Hamburg. 135 Zeilen mit Bild. \u00dcberschrift: \u201cNicht am Ende des Tunnels\u201c. Untertitel Irgendwo muss er sein, der unterirdische Gang vom Schanzenbahnhof zur Lagerstrasse. Mit Kinobetreiber Jens Meyer sucht Heike Haarhoff.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag 9. M\u00e4rz 1998 11.00 Uhr <\/b>Heute soll der unterschriebene Mietvertrag bei L. abgegeben werden. Ist aber noch nicht zur\u00fcck von Michael K\u00f6lmel. Gebe ihn ab und bitte um Geduld. Kellermiete sollen sie noch mal \u00fcberpr\u00fcfen und ein paar andere Kleinigkeiten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 12. M\u00e4rz 1998 13.00 Uhr <\/b>Landgericht HH 3001 .\/. Nil Film, Wolfgang M. streitet f\u00fcr unsere gerechte Sache. Letztlich erfolgreich.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 18. M\u00e4rz 1998 9.00 Uhr <\/b>erreiche ich Michael K\u00f6lmel. Verspricht, der unterschriebene Vertrag kommt noch diese Woche. Tut er aber nicht. Versuche am 26. 3. und 30.3. f\u00fchren nur zu der Mobilboxdame.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 26. M\u00e4rz 1998 11.00 Uhr <\/b>Anruf bei Frau K. FFA Berlin. Die n\u00e4chsten Termine f\u00fcr Kinof\u00f6rderantr\u00e4ge sind 31. 3.\/30.6.\/30.9.\/ 6 Wochen sp\u00e4ter ist die Sitzung, 8 Wochen sp\u00e4ter kommt das bewilligte Geld.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 30. M\u00e4rz 1998 <\/b>wird das Aladin Kino geschlossen. Lothar Behrend (Jahrgang 1915) geht mit 83 Jahren in den Ruhestand. Das Kino wurde 1952 er\u00f6ffnet.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 22. April 1998 <\/b>L. will es wissen. Es soll einen Termin zwischen K\u00f6lmel und ihm geben. Ich verspreche mich zu k\u00fcmmern. Tue ich auch. Das ganze soll vor dem Urlaubsantritt von L. sein. Der ist am 30. April. Geplant wird Montag der 27. April 11.00 Uhr. Ich erreiche Michael K\u00f6lmel \u00fcber H\u00e4ndi in Berlin am 24. April. Kann er noch nicht zusagen. Stattdessen meldet sich am 27. 4. 1998 Manfred W. am Telefon. Spricht mit Rainer M. Gibt seine Nummer. Michael h\u00e4tte ihm die Sache \u00fcbergeben. Er w\u00fcrde sich jetzt k\u00fcmmern. Ich soll zur\u00fcckrufen. Ein H\u00e4ndi hat er auch. Er ist von der Studio GmbH der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich rufe am <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag d. 28. 4. 1998 um 9.30 Uhr <\/b>das H\u00e4ndi von Michael K\u00f6lmel an. Ich spreche mein Spr\u00fcchlein, von wichtig und so und was das denn solle. Bin aber ziemlich stinkig, weil dem Mann kein guter Ruf vorausgeht und das hatte ich Michael auch gesagt. Diese Tonb\u00e4nder sind doch wie tiefe Brunnen, in die man Steine hineinschmeisst und man den Aufschlag ins Wasser nicht h\u00f6rt. Deswegen rufe ich vom Kino aus um 17.15 bei Manfred W. an. Der Knebelvertrag gef\u00e4llt ihm nicht. Viel zu teuer. Pl\u00e4ne hat ihm Michael K\u00f6lmel nicht gegeben. Begrenzte B\u00fcrgschaft? Morgen ist er in Bremen, wo sie auch noch Kinos haben. (gekauft 6. 10. 1994 Taz Bremen\/verkauft am 3.9.98 Taz Bremen). Ich schicke alles noch mal an die Studio GmbH per Fax . Grundrisse, Rea Brief Hack, Senator Brief, Agir Vertrag an die Schwere Reiterstrasse 35 Geb\u00e4ude 14 80797 M\u00fcnchen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 7. Mai 1998 11.00 Uhr <\/b>Telefonat mit Elinor Sch\u00fces vom Planerkollektiv \u00fcber die Stellplatzfrage. Elinor meint. Das ist richtig, die Stellplatzfrage mu\u00df man vorher l\u00f6sen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 12. Mai 1998 <\/b>Erster Ausgabetag der Kinowelt Aktien. Ausgabekurs 7,03 \u20ac<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 28. Mai 1998 <\/b>kommt Post vom Anwalt Martin Hack. Nicht sehr erfreulich. Eher unerfreulich.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 2. Juni 1998 <\/b>Matthias N. schreibt einen Brief an den Rechtsanwalt der Gegenseite Martin Hack. Ich bin jetzt auch mal in Urlaub<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 3. Juni 1998 11.00 Uhr <\/b>Paul telefoniert mit Frau B. von der Baubeh\u00f6rde. Diese gibt an den Bezirk weiter, da\u00df dem Bezirk 29 Stellpl\u00e4tze f\u00fcr das Kino empfohlen werden sollen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 24. Juni 1998 <\/b>Paul S. trifft sich mit Dirk D. wegen des Mietvertrages.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Passt auch nicht, aber musste mal abgeschrieben werden: <i>\u201cWenn die B\u00fcrger schlafen gehen in der Zipfelm\u00fctze und zu ihrem K\u00f6nig flehn, dass er sie besch\u00fctze, ziehn wir festlich angetan, hinter die Tavernen, Schlendrian, Schlendrian unter den Laternen. Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, die Nacht ist da, das was gescheh. Ein Schiff ist nicht nur f\u00fcr den Hafen da. Es muss hinaus, hinaus auf hohe See. Berauscht und freute sich und liebt und lacht und lebt den sch\u00f6nsten Augenblick. Die Nacht die man in einem Rausch verbracht, bedeutet Seligkeit und Gl\u00fcck. \u201c . . . <\/i><\/b>Der Rest vom Lied hatte der damals Staatspartei nicht mehr so gut gefallen. Weiter gings:<b><i> \u201cWenn der Morgen endlich blaut hinter dunklen Scheiben und die M\u00e4nner ohne Braut beeinander bleiben, schmieden sie im Fl\u00fcsterton aus Gespr\u00e4chen Bomben. Rebellion, Rebellion in den Katakomben . . .\u201c\u00a0 <\/i><\/b>(Das kommt aussem Kino und wird gesungen. Peinlicher Weise aus dem Film \u201cTanz auf dem Vulkan\u201c (DR) 1938 Gustav Gr\u00fcndgens Hans Steinhoff, der gleich danach einen &#8211; Werbefilm f\u00fcr die NSDAP gemacht hat, das Leben ist voller Widerspr\u00fcche). Und ich liege auf Levanzo in der Sonne und trinke Granita al Limone.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 24. Juni 1998 <\/b>Manfred W. kommt nach Hamburg. Paul holt ihn vom Flughafen ab und f\u00e4hrt mit ihm zu Thomas L. und Reinhard S. (GON). Kinowelt m\u00f6chte noch 2 weitere Kinos in dem Geb\u00e4ude unterbringen. Kinowelt sagt Mietkautionen und Patronatserkl\u00e4rung zu. Sp\u00e4ter gibt es einen Entwurf von Hohaus und ein Angebot f\u00fcr die Umplanung,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 8. Juli 1998, 15.00 Uhr <\/b>Telefonat mit Herrn J. von Hasso Kinotechnik. Er schickt ein Angebot f\u00fcr die Kinos Mitte August. Kommt dann auch.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 23. Juli 1998 11.00 Uhr <\/b>Telefonat mit Hanno Z. Bitte um Angebot f\u00fcr die drei Kinos. Kommt dann auch. Im Filmecho Heft 31 erscheint ein Beitrag des Abaton GF Matthias Elwardt unter dem Titel \u201cUnter Kannibalen\u201c. Ich kann mir einen Leserbrief am<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 5. August 1998 <\/b>ans Filmecho nicht verkneifen. Ziemlich polemisch das Ganze. Gef\u00e4llt mir aber immer noch gut (Stand 1. 12. 2000). \u201c . . .\u00a0 keinesfalls werde ich mich dazu hinreissen lassen zu schreiben, da\u00df die Flebbe AG und die UFA AG einen Verdr\u00e4ngungswettbewerb begonnen haben und nat\u00fcrlich zuerst die kleinen Hamburger Kinos verdr\u00e4ngen werden (wie das 3001), danach auch die kleinen Gro\u00dfen (wie das Abaton und das Zeise). Sie werden das Verschwinden dieser Kinos nicht begr\u00fcssen, aber sie werden auch nicht lange weinen, wenn es diese Kinos nicht mehr gibt. So was werden sie von mir nicht h\u00f6ren. Da schliesse ich mich Herrn Elwardt an, die Namen der Kannibalen werden nicht genannt . . . \u201c Aber M. E. scheint ziemlich stolz auf seinen Artikel zu sein. Er wird dann auch noch in voller L\u00e4nge im Abaton Programm Heft abgedruckt. Das bemerke ich allerdings erst viel sp\u00e4ter.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 13. August 1998 17.00 Uhr <\/b>Treffen der AG Kino Nord im Gasthaus Schanzenstern. Um 18.00 Uhr soll Eva Hubert dazu stossen, weil es geht um die Hamburger Kinof\u00f6rderung.Dieses Jahr fiel der Sommer auf die Tage: Von Sonnabend, d. 8 August bis Donnerstag d. 13. August. Davor und dahinter ist in Hamburg bestes Kinowetter.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 21. August 1998 <\/b>heiratet C. seine P. Es wird ein rauschendes Fest und am n\u00e4chsten Tag habe ich doch einen Muskelkater. Sogar Sabine B. tanzt viel.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 1. September 1998 <\/b>gibt es einen Notartermin um 14.00 Uhr bei Notar Petersen. Wir machen die Kapitalerh\u00f6hung von 100 auf 200 TDM. W\u00e4hlen einen zweiten (ebenfalls allein vertretungsberechtigten) Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, gehen hinterher ins Pale essen und schauen dann noch mal bei den Bauherren vorbei. Dabei Rainer K., Jens Meyer, Paul S., Manfred W.. (nach dem Alfabet sortiert). Alles geht ziemlich schnell. Paul hat Manfred W. vom Flughafen abgeholt und ihm die Stadt gezeigt. Stammeinlagen jetzt 16 Tausend Rainer, 32 Tausend Paul, 50 Tausend Jens, 102 Tausend Manfred. (Im Unterschied zu Kinowelt bringen wir unser eigenes Geld mit.)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 8. September 1998 11.00 &#8211; 13.00 Uhr <\/b>Rathausallee 72, Besichtigung Spektrum Kino Norderstedt, Paul und ich bei Uwe B. 1997 hatten sie 150 Tausend Zuschauer. 1998 hofft er auf 180 tausend. Wegen dem Weber Kartenkomputersystem ist einer von ihnen in der Klappsm\u00fchle gelandet. Drei neue Projektoren Ernemann 15. Nebenumsatz 3 DM. B. ist Jahrgang 1940. Er hat keine Belieferungsschwierigkeiten, weil beide Kinos nicht als Hamburger, sondern als Norderstedter Kinos gelten. Seine Tips: Mehrere Einzelbereiche f\u00fcr Verkauf vorsehen. Computersystem von Wolfgang Schrick aus Salzwedel nehmen. Tontarra kannte er auch und J\u00fcrgen Hansen vom Gloria in Harburg. Riech hat gekauft. Die Klimaanlage hat der Vermieter Plambeck eingebaut. Batterieraum Verordnung ist in Schleswig Hollstein noch in Kraft. Alle drei Kinos mit Vorhang. Ein f\u00fcnfer Teller f\u00fcr 2 Kinos.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 21. September 1998 10.00 Uhr <\/b>Pressevorf\u00fchrung von \u201cLove is a devil\u201c von Time im Holi. F\u00e4ngt p\u00fcnktlich an und ich verpasse die erste Viertelstunde. W\u00e4r ich doch sp\u00e4ter gekommen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 23. September 1998 11.00 Uhr <\/b>Telefonat mit Thomas L.11.10 Uhr Telefonat mit Carlos M. bei Hohaus und Partner. Themen Baufehler: Wendeltreppen\/Runde Treppen. Treppung Vorf\u00fchrraum. Fenster in der Aussenfassade. Lastenaufzug.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonnabend, d. 26. September 1998 12.30 Uhr <\/b>Ich wette mit Detlef Rossmann (Vorsitzender der AG Kino) f\u00fcr die Verh\u00e4ltnisse nach den Wahlen. Wird der halbe Mehrwertsteuersatz nach der Wahl (Egal welche Regierung) angehoben oder nicht? Ich gewinne eine Flasche Champagner.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 1. Oktober 1998 <\/b>Ich telefoniere mit dem Fraktionsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer (?) oder Kreisgesch\u00e4ftsf\u00fchrer (?) der SPD Hamburg Mitte Herrn S\u00fchlmann weil Ronald H. erz\u00e4hlt hat, meine Tunnelpl\u00e4ne w\u00fcrden demn\u00e4chst umgesetzt werden. Ich bin ziemlich \u00fcberrascht und kann das gar nicht glauben. Aber Herr S\u00fchlmann meint, die STEG STEB w\u00fcrde diese Pl\u00e4ne \u201cin absehbarer Zeit umsetzen wollen\u201c. Danach h\u00f6rt man nichts mehr von Herrn S\u00fchlmann. Ich suche nach einer Filmkopie von Grete Minde, der mal bei der UIP war und finde keine. Auch nicht bei Heidi Genee.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 2. Oktober 1998 11.30 Uhr<\/b>Ich telefoniere mit Manfred W. \u00fcber den Einbau eines 70 mm Projektors im neuen Kino. Er hat noch irgendwo einen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Feiertag Am 3. Oktober 1998 (ein Sonnabend, wie gemein) <\/b>Liebes Tagebuch. Die AG Kino ist der taugliche oder untaugliche Versuch, verschiedenen Interessen, die sich auch gegeneinander wenden, zusammenzubringen. Man weiss immer vorher, da\u00df diese Interessen kaum zu b\u00fcndeln sind. Aber es wird dennoch immer wieder versucht. Das ist wie beim Bauernverband. Dort haben auch nur die Gro\u00dfbauern was zu sagen, aber organisiert sind auch die Kleinbauern. Es m\u00fcsste so sein, da\u00df keine Interessen geb\u00fcndelt werden, sondern der Marktanteil gemeinsam verteilt und verteidigt wird. Wie aber soll man gemeinsam etwas machen? Das ist ungel\u00f6st. Ein paar Jahre sp\u00e4ter formuliere ich: Die AG Kino ist wie der Kaninchen Z\u00fcchterverband, nur ohne Kaninchen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 6. Oktober 1998 <\/b>Wir erfahren von Thomas L. , da\u00df der Bauantrag abgegeben ist und wollen erfahren, ob die notwendigen \u00c4nderungen noch aufgenommen worden sind? Weiss er nicht sagt er. Ich soll M. anrufen. Mache ich am <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 7. Oktober 1998 11.00 Uhr <\/b>Anruf bei Carlos M.., dem Architekt der Firma Hohaus und Partner. Frage: Sind die gew\u00fcnschten \u00c4nderungen eingezeichnet? Nein. Wer das entschieden hat? Projektsteuerer Carlos N.. Originalton Carlos M.: \u201cDas k\u00f6nnen wir alles noch \u00e4ndern\u201c. Beim Vertragspartner GON meldet sich nur Herr Thalheim. Gf S. ist krank. Ich bitte um drei S\u00e4tze Zeichnungen, weil M. nur seinem Auftraggeber liefern will. Eine Wette mit Paul: Wie lange braucht in Hamburg ein Bauantrag. Sechs Wochen oder sechs Monate? Thomas L. Kommentar zu dieser Wette: Paul soll schon mal sparen. Anruf bei Manfred W. 15.00 Uhr. Jetzt ist grade die Umwandlungsphase. Demn\u00e4chst heissen beide Firmen (Also Studio &amp; Futura) Arthaus Kinobetriebs GmbH, darunter wie \u00fcblich: Ein Unternehmen der Kinowelt Medien AG. Im Vertrag steht ein \u00a7 der dem \u00a7 184 STBG widerspricht. Soll gestrichen werden. Macht der GON Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer sp\u00e4ter auch. Sp\u00e4ter lerne ich: Mit langen Laufzeiten bei der B\u00fcrokratie kann man Wetten gewinnen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonnabend, d. 17. Oktober 1998 <\/b>lese ich im Filmecho, da\u00df Karl Baumgartner und Reinhard Brundig ihre Butze (Pandora Filmverleih) an Kinowelt verkauft haben. Matthias E. sorgt sich um die Kultur und die Falten in seinem neuen Anzug. Tr\u00e4gt er \u00fcberhaupt Anz\u00fcge?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ein Text von Wolfgang Neuss: (Neuss Deutschland). <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u201c<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Ich stehe rum. Ich w\u00fcrd ihn viel lieber trinken. Ich w\u00e4re gern ne<\/b><b> Strassenbahn, dann h\u00e4tt ich Fenster und man k\u00f6nnte aus mir winken.<\/b> Und auch die Geschichte von der SED ist nicht schlecht. <b>Ein Gespr\u00e4ch zwischen der (Alt) Genossin Fitmann und Paul Verner (Mitglied des Politb\u00fcros): \u201cGenossin Fitmann, hatte Bulle Verner gesagt, wo<\/b> <b>warste denn auf der letzten Parteiversammlung. Wann war die denn? Am Freitag. Freitag? Tja, wenn ich gewu\u00dft h\u00e4tte, das es die letzte war, dann w\u00e4r ich auch gekommen.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Dienstag, d. 3. November 1998 12.00 Uhr <\/b>Anruf bei Hohaus und Partner. Carlos M.. Wo sind die zugesagten Zeichens\u00e4tze? Vor einer Woche an Thomas L. gegangen. Anruf bei L.. Sind nicht bei ihm. R\u00fcckruf bei Hohaus. Wenn noch nicht gemacht, dann machen wir jetzt. Kommen mit Kurier am Montag, d. 9. November 1998. Kinoschnitte gibt es nicht.Thomas L. Kommentar: Brauchen sie nicht f\u00fcr den Bauantrag. Ich: Brauchen wir aber f\u00fcr die Kinoplanung.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 9. November 1998 10.00 Uhr <\/b>Treffen mit Birgit M. \u00fcber das Umsiedlungsprogramm der Wirtschaftsbeh\u00f6rde. Confront Rolf W. &#8211; die haben 400 TDM f\u00fcr die Neuansiedlung an den Spritzenplatz als besonders zinsg\u00fcnstiges Darlehen gegeben. Aber in diesem Falle, m\u00fc\u00dfte man das 3001 Kino bei der Neuansiedlung zu machen. Wollen wir aber nicht. Dann gibt es auch keine F\u00f6rdermittel aus dem Programm. Frau M. will uns gerne helfen, aber aus dem Topf gehts nicht. Der Crone Zigaretten Automat steht jetzt schon seit 20. M\u00e4rz 1996 im Foyer und wir haben noch nie Geld gesehen. Den Strom zahlen wir auch.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 19. November 1998 <\/b>AG Kino und Gilde in Frankfurt. Ich fahre zum Vereinigungs Parteitag. Hotel\u00fcbernachtung wird bezahlt. Hin und R\u00fcckfahrt auch. Ein Essen zahlt die Gilde auch. Sp\u00e4ter am Abend werden alle ziemlich blau. Manche schlafen auch w\u00e4hrend der Diskussion ein. Jedenfalls wird das alles nix, obwohl ich mir grosse M\u00fche gebe. Aber M\u00fche geben allein, reicht eben nicht. Freitag morgen gehts zur\u00fcck nach Hamburg, aber die Gilde tagt anschliessend noch mit ihren Mitgliedern. Manche sind auch Doppelmitglieder (Dreifachmitglieder gibt&#8217;s auch) in beiden Verb\u00e4nden und plaudern hinterher bei dem anderen Verein.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 26. November 1998 11.00 Uhr <\/b>Telefonat mit Manfred W. \u00fcber die Patronatserkl\u00e4rung. Die Bilanz 1998 und Zwischenbilanz seit der Kapitalerh\u00f6hung (per 30. September 1998). Bezahlung der Einlage und der \u00dcbertragung von Pauls Einlageteil (2 TDM) an Kinowelt. Daf\u00fcr soll Paul ne Rechnung schreiben. Die Patronatserkl\u00e4rung kann (wg. der H\u00f6he) nur von Eduard Unzeitig, dem Finanzvorstand der Kinowelt Medien AG unterschrieben werden. Die Bilanz 1998 soll sp\u00e4testens am 10. Januar 1999 bei Alis P. sein, damit sie rechtzeitig verarbeitet werden kann. Das ist aber ein Sonntag. Ich telefoniere mit Uwe K., da\u00df wir das auch hinbekommen. <b>Der DVU fehlen in Hamburg nur 195 Stimmen, um \u00fcber die 5 % H\u00fcrde zu kommen. Na gottseidank.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am 10. Dezember 1998 von 11.00 \u201315.00 <\/b>Beim Kinob\u00fcro Hannover. Eine Veranstaltung der AG Kino zur Vereinigung mit der Gilde deutscher Filmkunsttheater. Ich fahre hin, bin daf\u00fcr. Klappt dann aber doch nicht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>1999 Am Montag, d. 11. Januar 1999 <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Frage an Rechtsanwalt Wolfgang M. Sind M\u00e4use Ungeziefer im Sinne des Mietvertrages? Wolfgang meint: Ja.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 14. Januar 1999 14.00 Uhr <\/b>Anruf bei Alis P. von Kinowelt. Ob denn alles geklappt hat mit der Bilanzeinspielung Eurofib Zentralfilm 1998? Sie steckt aber noch im Datenstau. Anruf bei Thomas L., Machtwort. Seit drei Monaten warte ich auf den Schnitt durch das grosse Kino. So kann man doch keine L\u00fcftungsanlage planen, wenn man nicht mal weiss, wieviel qm 3 Luft in dem Raum sind. N\u00fctzt aber nix.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 18. Januar 1999 11.45 Uhr <\/b>Anruf bei Manfred W.. Thomas L. m\u00f6chte gemeinsamen Termin f\u00fcr Stellplatzb\u00fcrgschaft und Patronatserkl\u00e4rung mit der Spitze des Unternehmens von Kinowelt. Manfred W. h\u00e4lt den Termin f\u00fcr Tourismus, weil die oberen Herren besch\u00e4ftigen sich normalerweise mit solchem Kleinkram nicht, aber er versucht mal einen Termin mit Unzeitig hinzubekommen. Schwerer Fehler meinerseits: ich gebe Manfreds Einstellung locker an Thomas L. weiter. Der ist schwer beleidigt. Aber was denkt er denn, wer er ist? Ich hab von den Eigent\u00fcmern seiner merkw\u00fcrdigen Kommanditgesellschaft auch noch nie jemanden gesehen. Oder k\u00f6nnte er sich vielleicht vorstellen, da\u00df ich auf die Idee k\u00e4me, ein Gespr\u00e4ch mit Max Warburg direkt zu fordern, in dem ich mit ihm \u00fcber die Farbe der Fassade seines zu bauenden Hauses sprechen kann? Die Herren arbeiten ja nicht selbst, sondern ihr Vorteil ist ja gerade, dass sie andere f\u00fcr sich arbeiten lassen k\u00f6nnen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag , d. 26. Januar 1999 11.00 Uhr <\/b>Anruf bei Detlef Rossmann in Oldenburg. Bei welchem Antragstermin der FFA gibt es die h\u00f6chste Quote? Kann man leider nicht beantworten. Quote lag immer ziemlich gleich zwischen 20 und 35 % der vorhandenen Antr\u00e4ge. Zu den Terminen am Jahresende gibt es immer mehr Antr\u00e4ge als sonst. Aber eine generelle Aussage gibt es leider nicht. Die Obergrenze liegt bei 300 TDM, aber so hohe Darlehenssummen wurden lange nicht mehr bewilligt. 13.50 Uhr Versuch einer Kontaktaufnahme mit Gerd Hinnerk Behlmer (Staatsrat in der Kulturbeh\u00f6rde), das war 1967 der Mann rechts auf dem Foto, der das Transparent tr\u00e4gt: \u201cUnter den Talaren, der Muff von 1000 Jahren\u201c. Doch ich bleibe im Vorzimmer bei Frau M\u00fcller h\u00e4ngen. Die entsprechenden Herren und Damen sind alle nicht zu sprechen. Ob mein Brief denn wenigstens eingegangen sei? Die Beantwortung hat Herr Prof. Denker \u00fcbernommen, aber der braucht noch etwas Zeit, wie ich sp\u00e4ter erfahre. \u00dcbrigens mit den Antworten, die wir selber alle schon herausgefunden haben und zwar vor Jahren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 27. Januar 1999 <\/b>Kontakt mit Rainer Hanus (jetzt Wirtschaftsbeh\u00f6rde). Der stellt weiter zu Frau Struck, nachdem ich ihm die derzeitige Notlage erkl\u00e4rt habe. Es kommt heraus: Ein Telefonat mit Frau S. von der Wirtschaftsbeh\u00f6rde bez\u00fcglich der Stellpl\u00e4tze und der Gleichbehandlung mit Flebbes Cinemaxx. Sie verspricht: Sie ist am Freitag in der Baubeh\u00f6rde bei Frau B. und kl\u00e4rt mit ihr die M\u00f6glichkeiten. Kommt aber nix bei raus, wie ich sp\u00e4ter erfahre. Auch der neuerliche Anruf bei der Kulturbeh\u00f6rde bei Frau M. gibt keine neuen Erkenntnisse. Keiner da (Behlmer nicht, Plagemann nicht und Denker schon gar nicht). Telefonat mit Werner L. von der GLS Bank \u00fcber die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine Stellplatz Aval B\u00fcrgschaft. Ergebnis des 30-Minuten Gespr\u00e4ches leider negativ. Hauptgrund, dass diese B\u00fcrgschaft niemandem zu erkl\u00e4ren ist. Ich verstehe das ja selber nicht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 1. Februar 1999 14.00 Uhr <\/b>Termin mit Annette Ter Meulen. Beruf B\u00fchnenbildnerin am Schauspielhaus. Lichtdesign. Bringt Muster ihrer Arbeit vorbei und ich erz\u00e4hle, wie ich auf diesen Berufszweig f\u00fcr die Innenausstattung des Kinos gekommen bin. Wir wollen Anfang M\u00e4rz ein neues Treffen vereinbaren, sobald die Sache mit dem Kino etwas klarer ist. Macht einen guten Eindruck. Telefonat mit Herrn R. von der Messe Congress GmbH wegen der Stellpl\u00e4tze. Ich soll mich im Sommer noch mal bei ihm melden, wenn klar ist, da\u00df die Messe wirklich dort am Standort bleibt. Es gibt jetzt einen Termin in M\u00fcnchen mit der Kinowelt Medien AG. Am Mittwoch d, 3. Februar 1999 um 12.00 Uhr bei Kinowelt in der Schweren Reiter Strasse. Ich treffe mich am <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 2. Februar 1999 um 14.00 Uhr <\/b>mit L. bei Noodles (Once upon a time in Amerika), um den Termin entsprechend vorzubereiten. Ich fahre heute abend mit dem Nachtzug. Er fliegt morgen fr\u00fch mit der 9.25 Maschine der Lufthansa, die um 10.40 Uhr da sein soll. Anruf bei der Kulturbeh\u00f6rde. Ich hatte doch an Behlmer geschrieben. Wieso er sich nicht damit besch\u00e4ftigt? Denker hat die Sache \u00fcbernommen. Ob das die Arbeitsteilung in der Beh\u00f6rde sei. Frau M. Antwort: Ja. Ich denke, na dann gut Nacht Marie und ich werde Wochen sp\u00e4ter auch nicht entt\u00e4uscht. Bis heute hat der Herr Professor noch nicht mal Kontakt mit Frau B. in der Baubeh\u00f6rde aufgenommen. Es kommt genauso wie ich bef\u00fcrchtete. Anruf im B\u00fcro von Martin Schmitt (GAL Rathausfraktion). Er hat im Auftrag der Stadtentwicklungsbeh\u00f6rde geschrieben. Ich soll ihm die Unterlagen schicken. Mache ich. Er will dann nachdenken und sich wieder melden. Macht er aber nicht. Melden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 3. Februar 1999 <\/b>Morgends um 8.00 Uhr ist der Nachtzug von Hamburg in M\u00fcnchen. Wunderbarer Zug. Es ist der TALGO aus Spanien, der seine Kojen in L\u00e4ngsrichtung hat. Wie bei \u2033Manche m\u00f6gens heiss\u201c, nur das damals Marilyn Monroe mit im Abteil war. Ich treffe mich mit meiner Schwester in M\u00fcnchen. Wir fr\u00fchst\u00fccken zusammen und dann rufe ich von ihrer Wohnung noch mal in Hamburg bei Frau Struck. 9.30 Uhr an bei der Wirtschaftsbeh\u00f6rde. Ob sie was in Sachen Stellpl\u00e4tze erreicht hat? Nein, hat sie nicht. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Um 11.00 Uhr<\/b> treffe ich auf dem ehemaligen Kasernengel\u00e4nde von Kinowelt auf Thomas L., der sich einen Mietwagen genommen hat, um vom Flughafen hierher zu kommen. Wir sind beide erwartungsfroh. Bekommen beim Empfang die Anstecker von Kinowelt und landen im B\u00fcro von Sonja B. und Manfred W., die sich gegen\u00fcber sitzen. Es gibt auch einen Ordner mit Zentralfilm 4001, aber auch einen anderen, hinter dem das Zeise Kino steht. Um 12.00 Uhr. K\u00f6lmel und Unzeitig sind im Haus aber nicht zu sehen. Sonja B. ruft immer wieder im Sekretariat von Unzeitig an, aber die sind noch in einer Besprechung. Als Unzeitig um 13.00 Uhr immer noch nicht da ist, schl\u00e4gt Manfred vor, doch erstmal in die Kantine zum Essen zu gehen. Wird gemacht. W\u00e4hrend wir die Nudeln mit Tomatensosse reinstopfen, kommen auch die Vorst\u00e4nde der Aktiengesellschaft in die Kantine. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Michael K\u00f6lmel und Eduard Unzeitig zusammen mit dem einfachen Volk. Alle duzen sich und essen auch die gleichen Speisen. Ich kann nicht verhehlen, dass es mir eine gewisse Genugtuung bereitet, dass Michael K\u00f6lmel auf mich zugeht und mich freundlich begr\u00fcsst. Dann wird auch Thomas L. vorgestellt. Die Herren gehen dann gemeinsam zur Essenausgabe und setzen sich dann an einen anderen Tisch. Wir kehren ins B\u00fcro zur\u00fcck, warten dort ein bi\u00dfchen und eruieren die M\u00f6glichkeiten. Ein Grundbucheintragung im Grundst\u00fcck Kampstrasse lehnt L. ab. Das w\u00fcrde den Wiederverkaufswert des Hauses unzumutbar belasten. W. spricht von einem Grundst\u00fcck in Bochum, wo man eine solche Eintragung machen k\u00f6nne. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich rufe in Hamburg bei der Baubeh\u00f6rde Herrn K.an, wie denn eine solche Sicherheitsleistung erfolgen k\u00f6nne? Aber Herr Koch ist nicht da und Frau Bestmann, sagt, da\u00df sie eine solche Sache nicht entscheiden k\u00f6nne. Die konkrete Frage an Sie lautete: W\u00fcrde eine B\u00fcrgschaft der Kinowelt Medien AG als B\u00fcrgschaft f\u00fcr die Stellpl\u00e4tze ausreichen oder nicht? Das w\u00fcrde ihre Kompetenz \u00fcberschreiten. Formulierungen werden ausgehandelt. Thomas L. telefoniert mit Martin Hack in Hamburg und liest die ausgehandelten Texte vor. Die gehen auch per Fax nach Hamburg. Dann gibt es \u00c4nderungsw\u00fcnsche. Die werden eingearbeitet. Hack ist einverstanden. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Unzeitig auch. Es wird unterschrieben. L. und ich sind gl\u00fccklich und fahren in die Stadt, was Essen. Ich verabrede mich mit Manfred W. um 18.00 Uhr, dann wollen wir zusammen nach Diessen am Ammersee fahren, wo heute abend noch ein Kinowelt Kino er\u00f6ffnet werden soll. Ich rufe die Schwester an, ob sie Lust hat mit zu kommen. Sie hat Lust, aber sie kann nicht. L. will anschliessend noch ein paar Tage Urlaub machen. Wir verabreden uns f\u00fcr den n\u00e4chsten Abend im Hofbr\u00e4uhaus, dann kann ich direkt in den Nachtzug nach Hamburg steigen. Wir (L. und Freundin und ich) treffen uns am n\u00e4chsten Abend und trinken zusammen Bier. Anschliessend bringen mich beide zum Stachus, wo ich in der U-Bahn zum Hauptbahnhof M\u00fcnchen verschwinde. Die R\u00fcckfahrt ist wunderbar. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Geh\u00f6rt hier auch nicht hin ist aber gut. Die drei Tornados in einem Sketch \u00fcber die \u00d6kobank, die einen Wasserwerfer (einen Volkswasserwerfer) finanzieren soll:<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u201e<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>&#8230;.Sie reden hier immer von Sicherheit, Eigenkapital&#8230;.. Alter r\u00fcck die Kohle raus, dann haben wir mit Sicherheit Eigenkapital..\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 10. Februar 1999 <\/b>Telefonat mit Sabine M. vom Zeise Kino. Kino ist zu verkaufen, die Eigner haben keine Lust mehr. Kaufpreis 2 Mille. Die Miete soll von 18,&#8211; auf 37,&#8211; DM pro qm steigen. Ist nicht richtig ernst gemeint. Wir witzeln \u00fcber den Vermieter. Von 0 &#8211; auf 100 in 6 Sekunden, Von 18 &#8211; auf 37 in 6 Jahren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 11. Februar 1999 15.00 Uhr <\/b>Ich schaue mir ein Kino von Kinowelt in Berlin an. Kinowelt in den Spreeh\u00f6fen, das vor kurzem er\u00f6ffnet worden ist. Die Berliner nennen den Stadtteil Oberschweine\u00f6de, richtig heisst er aber Oberschwaneheide. Sehr gute Glasfaserbeleuchtung an der Decke, die den Raum auch hell macht. Sehr praktisch. Man muss nicht an die Decke krabbeln, um die Lampen zu wechseln. Berlin hat jetzt 73 Kinos mit 210 Leinw\u00e4nden. In den Kinos fangen die Vorf\u00fchrungen erst sp\u00e4ter an, deswegen komme ich am<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonntag, d. 14. Februar 1999 <\/b>ein zweites Mal und w\u00e4hle in Kino 2 \u2033Der Prinz von \u00c4gypten\u2033. Kein Vorhang keine Bildbegrenzung. L\u00fcftung h\u00f6rbar zu laut. Unten Schatten auf der Leinwand, oben K\u00f6pfe abgeschnitten. Ton ok. Notbeleuchtung ung\u00fcnstig positioniert. Projektor zu weit vom Bildfenster weg. Treppung ok. Es gibt viele Angestellte, die sich heute ziemlich langweilen, aber daf\u00fcr Kinoweltpullover anhaben. Ein ferngesteuertes Kino. Die Leute im Kino k\u00f6nnen mit dem Namen Kinowelt nicht so richtig was anfangen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 17. Februar 1999 11.00 Uhr <\/b>Besuch bei der Yorck Kino GmbH, Rankestrasse. Georg Kloster. Ich bin nicht verabredet, sie sind trotzdem sehr freundlich und haben auch ein wenig Zeit f\u00fcr mich. Was der Entwurf f\u00fcrs FAF gekostet hat? So bei 100 TDM. Die St\u00fchle im Cinema Paris kommen aus Norwegen von der Firma Skeije und kosten 430,&#8211; DM. Ich schicke Paul noch mal zum Probesitzen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 18. Februar 1999 11.00 Uhr <\/b>Wir (Paul und ich) treffen Vera D. in ihrem Atelier in der Axel Springer Strasse. Das ist nur ein kurzes St\u00fcck von der Lindenstrasse in Kreuzberg und endete fr\u00fcher nach 50 m an der Mauer. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jetzt fahren die Autos einfach durch. Vera D. hat die Ausstattung im FAF Friedrichshain gemacht. Das gelbe Noppenkino. Toll. Auch das mit den blauen quadratischen Lichtimpulslampen ist toll. Sie erkl\u00e4rt, da\u00df sie das vorher gar nicht ausprobiert hat, sondern einfach gemacht hat. Ich gerate ins Gr\u00fcbeln. Was w\u00e4re gewesen, wenn es nicht funktioniert h\u00e4tte? Das neue AG Kino Info ist da. Der einzig gute Beitrag ist der von Eva Matlok. Der Rest ist die \u00fcbliche Mischung aus Selbstmitleid, Jammern und Weihrauch, wie gut doch unsere Kinos sind. Ganz schrecklich das Interview mit Jan Sch\u00fctte. Fr\u00fcher nannte man solche Fragen Suggestivfragen. Bei jeder Frage liefert der Frager die richtige Antwort gleich mit. Man redet sich seine eigenen Kinos gut. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Da f\u00e4llt mir ein Spruch von der Schiessbude auf dem Hamburger Dom ein. Da stand: \u201cBei uns werden die Tonr\u00f6hren nicht abgemeckert, sondern abgeschossen.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonntag, d. 21. Februar 1999 <\/b>Besuch beim FSK Kino am Oranienplatz. Fragen, wie sie in Europa Cinemas gekommen sind und warum sie nicht Mitglied der AG Kino sind? Leider keiner da. Mu\u00df man anrufen. Mache ich dann auch.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 22. Februar 1999 <\/b>Der IC Max Liebermann. Der ganze Zug ist v\u00f6llig leer. Wo wollen die eigentlich die Fahrg\u00e4ste f\u00fcr ihren Transrapid herbekommen? In dem Wagen, in dem ich sitze, gibt es 12 Abteile mit jeweils 6 Sitzpl\u00e4tzen= 72 Sitzpl\u00e4tze. Davon sind nur drei Pl\u00e4tze besetzt. Der Zug kommt immerhin aus Dresden. Es gibt f\u00fcnf sog. Langsamfahrstellen auf der Strecke nach Hamburg. Fr\u00fcher gab es drei Z\u00fcge in jeder Richtung, jetzt sind es 16 in jeder Richtung. Doch der Zug braucht nur 2,5 Stunden. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Vor Jahren hat er noch fast 7 Stunden gebraucht, mit den ganzen Kontrollen und so. G\u00e4nsefleisch mal da linge Oohr freimachen? Ich habe mir fest vorgenommen, das Berliner Play it again Modell nach Hamburg zu importieren, nach den Zahlen aus Potsdam und den aus dem FAF. Nur welche Kinos? Zeise 3001 Elbe? Szene NDR Abendblatt HH 19?. Ich telefoniere mal mit Christiane N., die das alles organisiert. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und mit Thomas B.. Mache ich <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am 26. Februar 1999<\/b>. Die haben noch Tip und Zitty dabei, die abwechselnd im 14 Tage Rhythmus erscheinen. Ich finde einen Zettel von Jan F. im B\u00fcro. Die Filmf\u00f6rderung Hamburg hat angerufen. Es soll am <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 2. M\u00e4rz 1999 15.00 Uhr <\/b>ein Treffen mit den Beh\u00f6rdenvertretern \u00fcber die k\u00fcnftige Kinof\u00f6rderung stattfinden. Keiner hat Lust. Ich eigentlich auch nicht. Gehe dann aber doch hin. Alle \u00fcbrig gebliebenen Programmkinos sind anwesend. Das Abaton sogar mit Senior- und Juniorchef. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Es werden flammende Reden gehalten. Christian P. von der Wirtschaftsbeh\u00f6rde Abt. Mittelstandsf\u00f6rderung versteht nicht, was Kinobesitzer gegen die B\u00fcrgschaftsgemeinschaft haben, trotz meines gl\u00fchend vorgetragenen Erlebnisberichtes. Aber am Ende ist es doch nur das Haushaltsloch, das da bestaunt werden soll. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Hubert fasst nach zwei Stunden zusammen: Sie findet es gut, dass sich 4001 mit Kinowelt zusammengetan hat (Woher sie das wohl hat, jedenfalls nicht aus erster Hand) und ob sie das vorhandene Geld (220 TDM) vielleicht doch irgendwie umschichten soll? Ende gegen 17.30 Uhr.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 26. Februar 1999 <\/b>sagen wir Vera D. ab. Paul kennt den Menschen, mit dem sie in Hamburg zusammen arbeiten will, als ziemlich unzuverl\u00e4ssig und dann die vielen Telefonkosten und Reisekosten und nicht zuletzt der markierte Satz von dem \u2033einfach machen\u201c.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 8. M\u00e4rz 1999 11.00 Uhr <\/b>Treffen mit Babka und Karatsch \u00fcber die Lichtgestaltung und Einrichtung im 4001 Kino. Ich gebe ihnen Pl\u00e4ne und das wunderbare franz\u00f6sische Buch \u00fcber Kinos mit. Ich schw\u00e4rme von der Glasfaserbeleuchtung. Sie denken sich mal paar Vorschl\u00e4ge aus und melden sich dann wieder. Machen sie aber nicht und wir haben auch keinen Grund, sie irgendwie zu dr\u00e4ngen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Montag, d. 15. M\u00e4rz 1999 15.00 Uhr <\/b>Planungstermin bei Querkraft Rolf A..<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag 16. M\u00e4rz 1999 <\/b>Sabine M. k\u00fcmmert sich um 90,3 und play it again. Sollten wir nicht das Abaton fragen? Das musst du machen, ich frag den nicht. Tut sie. Rainer K. will sich um das Abendblatt k\u00fcmmern, aber dann doch wieder nicht. Mit Hans P. J. will keiner so richtig reden und Sabine ist jetzt ein paar mal mit ihm \u00fcber quer gewesen. Bei der Szene mu\u00df das die Gesch\u00e4ftsleitung entscheiden. Ich lasse mir die Vertr\u00e4ge aus Berlin kommen und schreibe sie brav ab, auf Hamburger Verh\u00e4ltnisse umgem\u00fcnzt. Aber dann geht sp\u00e4ter doch alles ohne unterschriebenes Papier. Es soll nach dem Filmfest am 7. Oktober 1999 losgehen. Der Herr namens Marko Willke, der das Kino in Boizenburg gekauft hat, hat ein halbfertiges Kino und eine Menge Schulden bei den Handwerkern hinterlassen. Seine Firma Delta Filmtheaterbetriebe ist pleite und der Herr ist fl\u00fcchtig. In Berlin werden seine Kinos geschlossen. Und wo steckt eigentlich Manfred W.? Er soll am 12. April wieder im Lande sein.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 13. April 1999 15.30 Uhr <\/b>telefoniert Paul S. in meiner Anwesenheit mit einem hohen Herrn (namentlich bekannt, weil Aktennotiz) der Baubeh\u00f6rde. Der Mann ist nur Vertretung. Mu\u00df aber zugeben, da\u00df die Firma Flebbe bez\u00fcglich des Kulturtickets die Baubeh\u00f6rde \u00fcbern Tisch gezogen hat. Vorher hat er gesagt, er macht das und dann haben sie vergessen, die Abmachung in die Baugenehmigung zu schreiben. Und hinterher hat er gesagt, dass er sich mit dem HVV nicht \u00fcber den Preis einigen konnte. Jedenfalls hat ihm das ne Menge Geld gespart. Ist eigentlich auch viel zu teuer, weil kein Schwein sich eine Kinokarte im Vorverkauf besorgt (wie z. B. beim Stones Konzert oder so).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 15. April 1999 <\/b>erreiche ich endlich Manfred W. am Telefon. Wo bleibt die Unterschrift? Ist auf dem Weg. (H\u00f6rt sich fast so an, wie der Scheck ist in der Post). Dirk Evers kommt mit dem Kulturbahnhof an. Wir besichtigen die Hallen und machen einen Termin mit dem Projektentwickler Jeannot und seinem Chef Herrn Ullrich am 20. April (Dirks Geburtstag) 1999 um 11.00 Uhr in der Brandstwiete 1.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 27. Mai 1999<\/b> stirbt Rolf Petersen nach einer Operation. Wir sind um 12.00 Uhr mit Herrn O. in der V6 verabredet, um sie m\u00f6glicherweise wieder in Betrieb zu nehmen. Wird aber nix. Wir treffen uns mit Marion Breker, die eventuell auch f\u00fcr die Inneneinrichtung des Kinos in frage kommt und sie zeigt uns ihre Entw\u00fcrfe. Hat leider auch noch kein Kino gemacht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Dienstag, d. 29. Juni 1999 11.00 Uhr <\/b>Anruf von Thomas L. Baugenehmigung ist da. Eine freudige Nachricht, die ich sofort weitergebe an Sonja B.. Wette mit Paul gewonnen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Mittwoch, d. 30. Juni 1999 <\/b>Telefonat mit Manfred W.. Aufstellung der Gr\u00fcndungskosten schicken. Das angebotene Union Kino in Berlin ist eine Schrottbude. Kino in Poppenb\u00fcttel\/Wellingsb\u00fcttel (Idee von Paul). Die Dinger in den Nobelvierteln laufen nicht. Da gibt es so eins in Solm. Gebaut f\u00fcr 1,5 Mille. Sechs Monate sp\u00e4ter wurde es schon f\u00fcr 500 TDM angeboten. In den Spreeh\u00f6fen hat er unheimlich Randale Sch\u00e4den, soda\u00df er einen Sicherheitsdienst eingestellt hat. Grosses Filmpaket gekauft. Eventuell ist \u201eDie Entf\u00fchrer lassen gr\u00fcssen\u201c dabei.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 8. Juli 1999 11.00 Uhr <\/b>Sitzung der AG Kino im Kinob\u00fcro Hannover. Es geht immer noch darum, wer an der Nichtvereinigung der beiden Verb\u00e4nde die Hauptschuld hat, obwohl es doch eigentlich klar ist: Schuld haben immer die anderen. Auf dem R\u00fcckweg fahre ich noch ein bisschen nach G\u00f6ttingen und besuche die Leute vom Kairos Filmverleih und wie man Kontakt mit der Ikone der Filmkunst Walter Kirchner bekommen kann. Um 15.00 Uhr treffe ich Walter Kirchner. Aber ein Interview mit der Nagra will er auf keinen Fall.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 9. Juli 1999 13.00 Uhr <\/b>Rolf A. und Thomas L. Besprechungstermin bei N. und L.. Paul, ich und J\u00f6rn Plettke warten vor der T\u00fcr. Es stellt sich aber nach 15 Minuten heraus, dass Rolf bereits oben ist und alle auf uns warten, w\u00e4hrend wir unten auf Rolf warten. Geht dann aber doch.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonnabend, d. 7. August 1999 <\/b>mache ich Urlaub. Es geht in Richtung Norwegen<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 20. September 1999 14.00 Uhr <\/b>DB Imm Treffen mit Jeannot Brandstwiete. Mietvertragsverhandlung f\u00fcrs Bali Kino. Mietvertrag ab 1. November 2000. 11,&#8211; qm \/3,50 Nebenkosten. 3 Monatsmieten Kaution. Laufzeit 10 Jahre und 2 x 5 Jahre Option. Frau Rohm und Herr Falke. DB bezahlt Heizung und W\u00e4rmed\u00e4mmung, Elektro und Sanit\u00e4r und sorgt f\u00fcr die Stellpl\u00e4tze. Alles vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptverwaltung in Frankfurt. Aber die kommt nie. Stattdessen ruft Frau Gronert vom NDR immer wieder an und m\u00f6chte dabei sein, wenn wir unterschreiben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 23. September 1999 15.00 Uhr <\/b>Treffen mit Architekt. Carlos M., H.,Rolf A., Paul S., Jens Meyer.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 5. Oktober 1999 <\/b>stirbt der (ehemalige Chef) von Architekt Carlos M., der B\u00fcrgermeisterbauer Uwe Hohaus. Im Abendblatt gibt es mehrere Todesanzeigen. Eine vom Uhlenhorster Hockey Club, deren Mannschaftskamerad er seit 34 Jahren war. Er wird 59 Jahre alt. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonntag, d. 10. Oktober 1999 <\/b>Er\u00f6ffnung Cinemaxx Harburg. Tag der offenen T\u00fcr. Ich besichtige und mache mir Notizen. Aber schreibe nix, weil, es gibt nicht richtig was zu meckern.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 18. Oktober 1999 um 17.00 Uhr <\/b>gibt es einen Empfang im Rathaus. 20 Jahre Kommunales Kino Metropolis. Einer mu\u00df hin, aber allein will ich auch nicht. Ich verabrede mich mit Rainer vor dem Rathaus. Wir gehen dann gemeinsam rein und treffen dort auch nette Menschen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 17. November 1999 <\/b>Paul und Rolf kommen vom Termin mit Frank P., H., M., Falke und Christoph R.. H. meint, da\u00df der Baubeginn im M\u00e4rz 2000 sein k\u00f6nnte. Isser aber nicht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 14. Dezember 1999 <\/b>telefoniere ich mit Rechtsanwalt Matthias N.. \u201eZahlen auf erstes Anfordern ist letztlich eine Machtfrage\u201c, meint er. Wenn icn versuche, irgend Jemandem zu erkl\u00e4ren, was die Investoren eigentlich von uns wollen, dann versteht das sowieso niemand, am wenigsten ich selber.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 22. Dezember 1999<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Thomas L. auf unserem AB. Sein Text: Patronatserkl\u00e4rung\/Stellplatznachweis in beiden F\u00e4llen h\u00e4tten wir uns wieder mal nicht gek\u00fcmmert. Jetzt werden sie am 4. Jan Klage einreichen. Na dann sch\u00f6nes Fest, denke ich.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>2000<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Vom Montag, d. 3. bis Freitag, d. 7. Januar 2000<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">laufen in M\u00fcnchen nur die bekannten Anrufbeanterworterb\u00e4nder<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 11. Januar 2000<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">(Telefoniere nie mit einem Kinomann am Montag, du k\u00f6nntest dir Feinde machen) telefoniere ich mit Manfred W.. Es sind jetzt Kosten da, wo bleibt die GmbH Einlage? Und dann kommt ein Satz, der mich richtig sauer macht: Einlage nicht vor L\u00f6sung der Konflikte mit dem Vermieter. Stellt sich aber sp\u00e4ter heraus, das war nicht so gemeint. Einlage kommt dann doch.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 12. Januar 2000 <\/b>Telefonat mit der Mobilbox von Michael K\u00f6lmel mit der Bitte um R\u00fcckruf. Kommt aber keiner. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 21. Januar 2000 15.30 &#8211; 19.30 Uhr<\/b> Kneipe SchanzensternTreffen mit GON Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Reinhard S.. Die Zeche zahle ich (46 Maak). Lohnt sich das eigentlich? Damals dachte ich dass ich das lohnt. Hat sich aber nicht gelohnt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonntag, d. 13. Februar 2000 um 11.00 Uhr<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Hamburger Fr\u00fchst\u00fcck im Cafe Einstein. Ich bin mit Manfred W. verabredet und mu\u00df daf\u00fcr den ersten Zug von Hamburg nehmen. Wir wollen zu dritt versuchen, die Kulturbeh\u00f6rde in die Pflicht zu nehmen. Es gelingt auch ein Gespr\u00e4ch mit der Senatorin und ihrem Staatsrat, Gert Hinnerk Behlmer. Er schreibt sich (wieder) alles auf.Und dann h\u00f6rt man nichts mehr davon. Anschliessend lande im K\u00fcnstlerheim Louise. Ein Hotel mit einem Bahnanschlu\u00df direkt im Zimmer. Alle dreissig Sekunden kommt ein Zug durchs Zimmer. Ich bin zwar ein Eisenbahnfan, aber das ist mir dann doch zuviel. Wer kommt auf sonne Idee, hier eine \u00dcbernachtungsst\u00e4tte zu bauen?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Es soll einen Termin geben <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 3. M\u00e4rz 2000<\/b>. W. und L. sollen die anstehenden Probleme kl\u00e4ren. Leider erkrankt die Lebensabschnittspartnerin von W. schwer und der Termin findet nicht statt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 15. M\u00e4rz 2000<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">notiere ich in meinem Tagebuch: Es kommt nicht h\u00e4ufig vor, da\u00df ein Vermieter, der noch keiner ist, weil er noch nichts zu vermieten hat, einen Mieter, der noch keiner ist, weil die R\u00e4ume noch gar nicht gebaut sind, vor Gericht verklagt. Wir sind jetzt jedenfalls Hamburgs erstes Kino ohne Kino, aber schon mit einem Proze\u00df mit dem Vermieter. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 31. M\u00e4rz 2000 14.00 &#8211; 15.20 Uhr<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Termin im B\u00fcro von L.. Wir (Paul und ich) sollen uns jetzt warm anziehen. Wir seien zwar sehr symphatisch. Aber es reiche ihm jetzt. Besonders der letzte Brief von W., in dem er nur geschrieben hat, was alle Kaufleute wissen sollten \u2013 n\u00e4mlich das eine GmbH nur mit ihrer Einlage haftet &#8211; , deswegen heisst sie auch so, ist ihm sauer aufgestossen. Taktisch war das nicht so klug von W.. Ich schreibe einen Brief an die Projektsteuerer, da\u00df wir (und auch Kinowelt) gespr\u00e4chsbereit sind, um die Konflikte zu l\u00f6sen. Kommt aber nie ne Antwort.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 27. April 2000 <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">erscheint die letzte Ausgabe der Hamburger Rundschau. Das 3001 Kino wird demn\u00e4chst neun Jahre alt. Die Geschichte des 4001 Kino Projektes wird bald 5 Jahre alt, aber die Statik des Geb\u00e4udes ist bis heute nicht gerechnet. Wir frieren unsere Planungen ein, weil von der Ludwigstrasse die Parole der Nachrichtensperre ausgegeben wurde. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch d. 31. Mai 2000 um 15.00 Uhr<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">sitzen wir bei Rechtsanwalt Wolfgang M. \u00fcber der Streitschrift vom KGB &amp; D (der Gegenseite). Es geht um zwei Punkte: \u201eZahlen auf erstes Anfordern\u201c und \u201egenehmigungsf\u00e4higer Nachweis der Stellplatzfrage\u201c. In der ersten Frage sind nicht wir direkt gemeint, sondern die Kinowelt Medien AG. Auch in der zweiten Frage geht es um ungelegte Eier. Solange man nicht weiss, wieviele Sitzpl\u00e4tze am Schluss herauskommen, weiss man auch nicht, wieviele Stellpl\u00e4tze zum Schlu\u00df zusammengez\u00e4hlt herauskommen. Die Stadt hat sich bisher auch immer geweigert, mit uns als Betreiber des Kinos Verhandlungen aufzunehmen. Dann warten wir mal ab, was Richter Sternl dazu sagt. Streitwert des Prozesses der Vermieter gegen uns 800 TDM. Die Geldvernichtungsmaschinen der Anw\u00e4lte sind begeistert. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Donnerstag, d. 13. Juli 2000 um 10.00 Uhr<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">treffen beide Parteien sich vor dem Landgericht. Frank Peplau treffe ich beim Essen. Bei Wolfgang M. bin ich jetzt oft im B\u00fcro. Rainer erf\u00e4hrt vom Friseur in der Schanzenstrasse, da\u00df der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Vermietergesellschaft GON fristlos gek\u00fcndigt hat oder ist. Jedenfalls ist er nicht mehr da. Der Richter Sternl entscheidet: Der Vermieter mu\u00df dem Mieter erst einmal eine Verhandlungsvollmacht f\u00fcr die Stellpl\u00e4tze geben. Kinowelt mu\u00df den Passus \u201eauf erstes Anfordern\u201c unterschreiben. Machen Sie aber nicht, sondern spielen Toter Mann. Der Rechtsanwalt von Kinowelt Upmeier ist erst nicht im Film, dann doch und sagt dem Finanzvorstand Eduard Unzeitig bescheid, da\u00df er er diese Klausel unterschreiben mu\u00df. Macht er aber nicht. Der Kugelschreiber ist grade nicht da. Der Prozess kostet 13 TDM und man weiss nicht recht, ob man das Geld von der Gegenseite je wiederbekommt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Auf Jedenfall herrscht jetzt Funkstille zwischen der Luwigstrasse und der Schanzenstrasse. H\u00f6r mal Emma Funkstille<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Kapitel drei<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Ein Finanzvorstand l\u00e4sst sich nicht vorschreiben, was er unterschreiben soll; ein Aktiengesellschaftsanwalt weiss erst alles besser, dann nicht mehr; einen Konzernchef sieht man nur im Filmecho; ein Senator besch\u00e4ftigt sich mehr mit den theoretischen Fragen der Kinolandschaft; eine Kulturbeh\u00f6rde tut das, was sie immer tut; alle handeln nach dem alten Prinzip: liegen lassen und warten, bis sich alles von selbst gekl\u00e4rt hat; Gerichte werden bem\u00fcht, um von der Spur der eigenen Unt\u00e4tigkeit abzulenken; ein Banker soll ein netter Mann sein, wenn man an ihn rankommt &#8211; weiss aber nur, dass da dicke Luft zwischen uns und seinen Angestellten ist; Dicke Luft jedoch scheint ihm nicht unbekannt: <span style=\"color: #000000;\">Die Zeit vergeht und so viel bleibt im Strassenstaub (Rio Reiser)<\/span><\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 6. Oktober 2000 <\/b>fahre ich in Urlaub Richtung S\u00fcden. Im Moment w\u00fcrde sowieso kein Platz sein, um die Kinobaustelle einzurichten. Doch das \u00e4ndert sich nach meiner R\u00fcckkehr aus Spanien <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonntag, d. 29. Oktober 2000<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Rohbau der Terassenbauten daneben ist fast fertig.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Dreimallangdreimalkurzgeschichte (SOS) vom 4001 Kino <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">vom Donnerstag, d. 2. November 2000 bis Donnerstag, d. 28. Dezember 2000.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 2. November 2000 <\/b>8.15 Uhr &#8211; 8.55 Uhr. Termin (auf neutralem Gebiet) Stehcafe gegen\u00fcber M\u00f6wenpick, Spitaler Strasse, Klaas O., Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer KGB &amp; D, Jens Meyer Zentralfilm. In der reichsten Stadt der Republik m\u00fcssen 12 Menschen auf der Spitaler Strasse schlafen. Um 8.00 Uhr packen sie gerade Ihre Schlafs\u00e4cke zusammen. Klaas O.:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u201c<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Wir haben den Eindruck gewonnen, Kinowelt hat sich von dem Projekt 4001 Kino verabschiedet\u201c. Das w\u00fcrde auch die z\u00f6gerliche Haltung bei der Leistung einer Unterschrift im Rahmen des vorhandenen Mietvertrages mit Zentralfilm erkl\u00e4ren. Wir sprechen dar\u00fcber, wie diese Sicherheit in kurzer Frist geschaffen werden kann. Ein Wort von Michael K\u00f6lmel als Konzernchef der Kinowelt w\u00fcrde der KGB &amp; D ausreichend sein. Er soll sagen, ich will, dann k\u00f6nnte man \u00fcber alle \u201cnotwendigen \u00c4nderungen\u201c (meine Formulierung) des Kinoneubaus sprechen und konstruktive, bauliche L\u00f6sungen finden. Das Gespr\u00e4ch m\u00fcsste bis Sonntag, d. 5. November erfolgt sein. Er w\u00e4re auch das ganze Wochenende erreichbar. Ich verspreche, mich darum zu k\u00fcmmern und notiere die Telefonnummern.<\/b> <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 2. November 2000 16.00 Uhr <\/b>Ich probiere die alte H\u00e4ndinummer von Michael K\u00f6lmel aus. Sie funktioniert noch, aber es geht nur die freundliche Mobilbox D1 Stimme dran. Ich spreche meinen Wunsch auf Band. Er m\u00f6ge mir den pers\u00f6nlichen Gefallen tun, Klaas Ockens anzurufen und ihm zu versichern, da\u00df Kinowelt an dem 4001 Projekt festh\u00e4lt. Ich spreche beide Telefonnummern auf Band, mit dem Hinweis, da\u00df das Gespr\u00e4ch bis Sonntag stattfinden sollte. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag 18.30 Uhr Planungsb\u00fcro Querkraft. <\/b>Die nachgereichten Schnitte der als \u201cAusf\u00fchrungsplanung\u201c bezeichneten Kinopl\u00e4ne, haben sich &#8211; seit dem letzten Stand vor der \u201cNachrichtensperre\u201c am 14. Februar 2000 nicht wesentlich ge\u00e4ndert. Von den urspr\u00fcnglich 220 Sitzpl\u00e4tzen in Kino 1 gibt es noch 195 und wenn die Fassade so wellig bleibt, dann reduziert sich die Sitzplatzzahl im grossen Kino 1 notwendigerweise auf 183 Sitzpl\u00e4tze. Im Projektionsraum ist jetzt ein 80 cm hoher Doppel T &#8211; Tr\u00e4ger, so da\u00df ein Filmprojektor in Normalausf\u00fchrung nicht mehr unter den Tr\u00e4ger passt. Sollte es zu einem 4001 Kino kommen, dann m\u00fcssten diese beiden entscheidenden Fehler (Aussenfassade\/ Projektionsraum) beseitigt werden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 3. November 2000 <\/b>Ich telefoniere mit dem Sekretariat von Michael K\u00f6lmel. Melanie R. ist am Telefon, schreibt sich alles auf, wei\u00df allerdings nicht, ob sich Michael K\u00f6lmel noch mal bei Ihr meldet. Sie kann nichts versprechen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonnabend, d. 4. November 2000 <\/b>Von 11.50 &#8211; 19.15 versuche ich (jede Stunde einmal) mit Klaas O. per H\u00e4ndi zu telefonieren. Trotz Zusicherung, auch am Wochenende erreichbar zu sein, ist das H\u00e4ndi die ganze Zeit abgestellt. Sonntag Auskunft 11833. Die Auskunft hat zwei Privatnummern von Klaas O. Beide Anschl\u00fcsse sind abgemeldet. Ich frage Olaf Holst nach einer Nummer. Auf dem Anschluss meldet sich niemand. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonntag, d. 5. November 2000 14.00 Uhr <\/b>erreiche ich Klaas O. am Telefon. Michael K\u00f6lmel hat sich noch nicht bei ihm gemeldet. Ich kontere: Konnte er ja auch nicht, weils Telefon abgestellt war. Erz\u00e4hle, da\u00df Melanie Rechenberg gesagt hat, da\u00df K\u00f6lmel vermutlich erst am Mittwoch wieder in Europa sei, sich aber hin und wieder telefonisch im B\u00fcro meldet. Montag 9.15 Michael K\u00f6lmel ist am Telefon. Ob ich ihm schon auf die Nerven gehe? Nein, sei schon in Ordnung. Er ist auf dem Weg ins B\u00fcro und kl\u00e4rt die Sache. 9.20 rufe ich das H\u00e4ndi von Klaas Ockens an und berichte von dem Gespr\u00e4ch. \u201eDann warten wir mal, was da kommt\u201c.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 7. November 21.30 Uhr. <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich treffe Wolfgang M. auf der Strasse. Ein Funkpilot hat die fristlose K\u00fcndigung des Mietvertrages im Anwaltsb\u00fcro vorbei gebracht. Ich soll ihn morgen mal anrufen. Mache ich <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 8. November um 10.30 Uhr<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Er berichtet die wesentlichen Passagen der K\u00fcndigung. Bei Zentralfilm ist noch keine K\u00fcndigung angekommen. Wir einigen uns darauf, da\u00df eine K\u00fcndigung ordnungsgem\u00e4\u00df zugestellt werden muss. Erst dann kann sie als zugestellt gelten. Das schafft uns drei Tage. Ich telefoniere mit Klaas Ockens, ob Michael K\u00f6lmel sich bei ihm gemeldet habe. Nein, hat er nicht. Von der fristlosen K\u00fcndigung spreche ich nicht. Ich teile mit, da\u00df ich mich weiter um die Verwirklichung des 4001 Projektes bem\u00fchen werde. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 9. November 2000<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Anrufbeantworter, Melanie R. 9.05 Uhr\u00a0 (noch keiner da) Michael K\u00f6lmel 9.10 Uhr. Meine Ansage auf Band. Die haben am Dienstag die fristlose K\u00fcndigung des Mietvertrages bei den Rechtsanw\u00e4lten vorbei gebracht. Am besten w\u00e4re die L\u00f6sung Kinowelt w\u00fcrde die Kommanditgesellschaft kaufen, aber vielleicht gibt es unterhalb dieser L\u00f6sung noch ein kleinere. Ruf mich doch mal an. Entweder zuhause oder im B\u00fcro Melanie Rechenberg. Ich wollte Michael K\u00f6lmel einen Text schicken. Wie ist die Fax Nummer? Es geht nicht durch. Ist die Nummer richtig. Ja. Sie hat nur grad ein 60 Seiten Fax. Das Fax geht durch. Ich fax es auch an Manfred W.. Nix passiert. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 10. November 2000 <\/b>12.20 Uhr.Gespr\u00e4ch mit Manfred W.. Manfred kommt nicht an Unzeitig ran und hat auch keine Zeit sich zu k\u00fcmmern. Die Kinowelt Kinos werden ab 1. 1. 2001 durch Herrn Jochum von Theile Hoyts disponiert. 12.30 Uhr. Es meldet sich nicht die Zentrale von Kinowelt sondern ein Pflegeheim. Der freundlichen Dame scheint das schon \u00f6fter passiert zu sein. Ich soll statt der Null eine Sechs w\u00e4hlen. Es meldet sich die Zentrale von Kinowelt, die zum Sekretariat von Unzeitig durchstellt. Es ist ein Band dran. Ich schildere mein Anliegen und hinterlasse meine R\u00fcckrufnummer 13.10 Uhr klingelt das Telefon. Die Sekret\u00e4rin ist dran. Sie kennt weder die Firma Zentralfilm noch das Kinoprojekt 4001, noch die Beteiligung von Kinowelt. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich kl\u00e4re Sie auf, da\u00df wir dringend die Unterschrift von Herrn Unzeitig f\u00fcr das Projekt brauchen. Sie verspricht, sich darum zu k\u00fcmmern. Ich lasse mir noch mal die Durchwahlnummer des Sekretariats von Unzeitig geben 17.00 Uhr. Ich telefoniere mit Eva Matlok in Berlin, was von den Aktivit\u00e4ten von Kinowelt zu halten ist, weil sie gerade mal wieder unser Projekt abbuddeln lassen. Wer Theile ist und wie die arbeiten. Theile ein Kinounternehmer aus Darmstadt. Ist zusammen mit Kinowelt gro\u00df geworden. Macht zusammen mit Hoyts aus Australien und Kinopolis in Deutschland Multiplexe. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Herr Jochum kommt aus der Programmkino Ecke. Das Sein bestimmt das Bewu\u00dftsein. Sie kann mir nur raten, immer wieder anrufen und nachfragen. Rumnerven. Sonst passiert nix. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und richtig: Passieren tut nichts. Keine R\u00fcckruf. Keine Unterschrift. Nix. Um 18.00 versuche ich noch mal die H\u00e4ndinummer von Michael K\u00f6lmel. Es meldet sich Melanie R. Apparat Michael K\u00f6lmel. Ich fange mir einen Ordnungsruf ein. Also wissen Sie Herrn Meyer, das geht jetzt langsam zu weit. Sie haben Herrn K\u00f6lmel, Herrn W. und das Sekretariat von Herrn Unzeitig von ihrem Anliegen unterrichtet. Ich dagegen: F\u00fcr mich geht es um 5 Jahre Arbeit und 200 TDM, die da grade verschwinden. Sie hat &#8211; scheints &#8211; ein gutes Herz und will sich noch mal k\u00fcmmern. Am Wochenende beginnt der Karneval und es herrscht Funkstille. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Die Aktie von Kinowelt liegt jetzt bei 20 \u20ac \u2013 9,7 %. 10.11<\/b>. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>2000 Am Montag, d. 13. November 2000 <\/b>Kein R\u00fcckruf auf keiner Leitung von irgendeiner Stelle von Kinowelt. Gespr\u00e4ch mit meinen Teilhabern, was wir noch tun k\u00f6nnen? Gespr\u00e4ch mit Wolfgang M.. Der m\u00f6gliche Konkurs von Zentralfilm wird keinen Eindruck bei der Aktiengesellschaft machen. Aber was bleibt anderes?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 14. November 2000. 6.45 Uhr <\/b>Anrufbeantworter vom Sekretariat Eduard Unzeitig. Ich spreche auf Band. Zentralfilm Hamburg, Meyer, ich bitte darum, Herrn Unzeitig folgende Meldung zu \u00fcberbringen: Wir senden seit zwei Monaten SOS Signale aus Hamburg wegen der fehlenden Unterschrift. Kinowelt verspricht Hilfe, aber nichts passiert. Ich m\u00f6chte darauf hinweisen, da\u00df wenn diese Unterschrift nicht bis Ende der Woche eintrifft, dann werde ich gezwungen sein, den Konkurs der Firma anzumelden. Kinowelt ist immerhin zu 51 % an Zentralfilm beteiligt. Das kann nicht ohne Beunruhigung an der B\u00f6rse vernommen werden. bricht ab&#8230; ob vor der B\u00f6rse oder hinter&#8230; wei\u00df ich nicht. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Die Aktie von Kinowelt liegt jetzt bei 19 \u20ac -5 %.<\/b> <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">In den letzten sechs Monaten war der niedrigste Stand 17 \u20ac &#8211; der h\u00f6chste 70 \u20ac.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 15. November 2000 <\/b>B\u00f6rsenschlu\u00df gestern abend 19.70 \u20ac + 3,7 %, H\u00e4ndi Michael K\u00f6lmel 9.10 Uhr. Er ist dran. Ich: Ich bin schon am Rande der Verzweiflung. Er: Du hast doch die Telefonnummer von Manfred. Ich: Manfred sagt nur, da\u00df er den Unzeitig nicht erreicht. Ich ruf Dich nachher noch mal an. H\u00e4ndi Manfred W. 9.15 Uhr. Ansage: Sie haben die Mobil Box von Manfred W.. Mein Text: Ich bin am Rande der Verzweiflung und gehe durch die Hanfl\u00e4den, um mir einen kr\u00e4ftigen Strick auszusuchen. Ruf mich doch mal an Sonja B.: 9.20 AB. Mein Text: ich bin am Rande der Verzweiflung und gehe durch die Hanfl\u00e4den, um mir eine kr\u00e4ftigen Strick auszusuchen. <span style=\"color: #000000;\">Anruf bei J\u00fcrgen Fabritius (jetzt Arthaus) 10.30 Uhr. Der telefoniert. Die Sekret\u00e4rin schreibt sich meine Nummer auf und verspricht, er ruft zur\u00fcck. Jetzt ist es 11.30 Uhr. <\/span>Die Aktie von Kinowelt liegt jetzt bei 19,70 \u20ac 0,00 %. 13.30 Uhr Zweiter Versuch. J\u00fcrgen Fabritius ist gerade aus dem Haus. Ich melde mich am Nachmittag noch mal unter dem Anschlu\u00df \u2013 8900. Bis 13.35 Gibt es nur einen Anruf. Den von Paul S. <span style=\"color: #000000;\">Die Zeit vergeht und so viel bleibt im Strassenstaub. Wir scheinen dazuzugeh\u00f6ren. <\/span><b><span style=\"color: #000000;\">Kinoweltaktie Schlusstand 19,80 \u20ac + O,5 %.<\/span><\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">J\u00f6rg L. (Broker im M\u00fcnchen) \u00fcber Finanzvorst\u00e4nde: \u201cAngst machen kann man ihnen nicht, sonst w\u00e4ren sie nicht Finanzvorstand und an ihr Gewissen appellieren ist ebenfalls zwecklos, weil sie haben keins. Jedenfalls ist die Unterschrift immer noch nicht da. Noch mal mit meinen beiden Gesellschaftern und Wolfgang M. konferiert. Warum bekommt man keine klare Aussage von der Aktiengesellschaft ich welcher Richtung auch immer.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 16. November 2000, 6.50 Uhr <\/b><span style=\"color: #000000;\">eine gute Zeit, um ein Fax durch die Leitung zu schicken. Fax an Manfred W. geht nicht durch. Ist wohl der PC abgestellt. Sp\u00e4ter noch mal versuchen. 7.15 Uhr. Es ist kein R\u00fcckruf von der Schweren Reiter Strasse gekommen. Als ich das damals alles angefangen hatte, da gab es diese Aktiengesellschaft noch nicht und ich ahnte nicht davon, wie sehr sie uns mal h\u00e4ngen lassen w\u00fcrde. 11.25 Uhr Manfred W. auf meinem AB. Ich war die letzten Tage nicht im B\u00fcro und hatte das H\u00e4ndi nicht dabei. Es w\u00e4re nett, wenn Du mich mal anrufen w\u00fcrdest. Mache ich, aber nicht sofort, sondern zur passenden Zeit, n\u00e4mlich 5 Minuten nach 12.00 Uhr, also 12.05. Die Uhrzeit passt gut zum Stand des 4001 Projektes. Kurz: er \u2013W.- bringt Eduard Unzeitig nicht dazu, eine Unterschrift unter die Formulierung &#8211; auf erstes Anfordern &#8211; zu leisten. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das t\u00e4te ihm zwar sehr leid und das w\u00fcrde wohl das Aus f\u00fcr 4001 bedeuten. Aber wie gesagt, seine M\u00f6glichkeiten w\u00e4ren damit ersch\u00f6pft. Er w\u00e4re ja in diesem Bereich auch nur noch der Abwickler. Und ehrlich m\u00fcsse er sagen, da\u00df er immer wieder, wenn der Vorstand ihn nach den Stellpl\u00e4tzen gefragt h\u00e4tte, antworten mu\u00dfte, da\u00df die Stellplatzplatzfrage ungekl\u00e4rt sei. Der einzige, der Herrn Unzeitig zu einer Unterschrift bringen k\u00f6nne, w\u00e4re Herr Jochum, der den Bereich jetzt schon und ab 1.1.2001 betreuen w\u00fcrde. Ich sage: <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Antwort mit den Stellpl\u00e4tzen w\u00e4re auch falsch gewesen. F\u00fcr 10 Stellpl\u00e4tze gibt es bereits Mietvertr\u00e4ge, 16 sind in der Tiefgarage, die zurzeit fertig gestellt wird, die restlichen werden durch das Kulturticket abgemindert und ausserdem steht die ben\u00f6tigte Anzahl noch gar nicht fest, weil gar nicht bekannt ist, wieviel Sitzpl\u00e4tze herauskommen. Die richtige Antwort w\u00e4re also gewesen: 60 % der Stellplatzfrage ist gekl\u00e4rt, f\u00fcr die restlichen gibt es gen\u00fcgend Zeit (18 Monate) um sie zu kl\u00e4ren. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wir einigen uns folgendermassen. Er ruft Hans J\u00fcrgen Jochum an und gibt ihm die H\u00e4ndi Nummer von Klaas O.. Ich rufe Klaas O. an und gebe ihm die H\u00e4ndi Nummer von Hans J\u00fcrgen Jochum. 12.45 Uhr Anruf auf B\u00fcroleitung von Klaas O.. Ich berichte die Situation brauche aber eine halbe Stunde, damit er sich wenigstens die Nummer von Jochum aufschreibt. Die andere Seite muss den ersten Schritt tun, ist seine Meinung. Sie seien Kinowelt lange genug hinterhergelaufen. Ich rufe Wolfgang M. an, schildere die Situation mit dem Leberwurstverhalten (er findet nicht) und bitte um einen Vermittlungsversuch, was um 12.55 Uhr dazu f\u00fchrt, dass Manfred W. noch mal bei mir anruft, warum ich denn die Nummer weitergegeben h\u00e4tte, Jochum w\u00e4r ja noch gar nicht informiert. Das w\u00fcrde erst um 14.00 Uhr am Freitag passieren. Das spreche ich Wolfgang aufs Band: Jochum ist noch nicht im Film. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">16.30 Wolfgang M. auf dem AB (in w\u00f6rtlicher Rede, weil so gut)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u201c<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b><i>Ja, tach, hier spricht der Rechtsanwalt. Also: Herr Jochum hat mich, nachdem er erst zu der vereinbarten Zeit mich nicht angerufen hat, dann nach einem weiteren Anruf bei ihm auf seine Mailbox, auch sehr prompt dann zur\u00fcckgerufen und hat mir erz\u00e4hlt, dass er den ganzen Vorgang ja nun erst vor ein paar Tagen auf den Tisch gekriegt h\u00e4tte, weil seine Firma ja ganz neu damit befasst sei und immerhin h\u00e4tte er ja 18 Multiplexe zu f\u00fchren und da h\u00e4tte er ganz viel mit zu tun, aber er sei ein Mann der Tat und keiner des Verschleppens und deshalb w\u00fcrde er sich jetzt gleich ransetzen und sich drum k\u00fcmmern und morgen fr\u00fch h\u00e4tte er einen Termin mit W. und anschliessend mit Unzeitig. Und ich hab ihm erz\u00e4hlt, da\u00df irgendwie alles ziemlich brennt und dass man dann sich doch bittesch\u00f6n ein bisschen beeilen sollte, weil man k\u00f6nne vielleicht noch was reissen aber dann m\u00fcsse man sich jetzt auch k\u00fcmmern und ausserdem sollen sie gef\u00e4lligst sagen, was sie wollen und selbst wenn sie sagen sie wollen nicht. Ja und dann sollen sie das auch sagen. Und das fand er auch in Ordnung, weil er ist ja kein Mann des Verschleppens. So also, er hat mir versprochen, da\u00df er mich morgen anruft und denn schaun wir mal.\u201c <\/i><\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Silberstreif am Horizont 18.30<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Donnerstag, d. 16. November 2000, 21.00 Uhr<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Anruf L. Broth. Aus der Beobachtung der B\u00f6rse ergibt sich, da\u00df Kinowelt etwas klamm ist. Sie bekommen ihr 200 Mill. Filmpaket nicht richtig los. Und das letzte haben sie dann unter Wert verkauft.<b> <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Kinowelt Aktie Donnerstag abend 18,90 \u20ac &#8211; 4,5 %<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b><span style=\"color: #000000;\">Am Freitag, d. 17. November 13.00 Uhr <\/span><\/b><span style=\"color: #000000;\">Post Susannenstrasse. Ich treffe den Nachbarn aus der Kampstrasse, der \u00fcber Erikas Eck wohnt. Der hat gestern mit einem Polier von der Baustelle gesprochen. Der hat gesagt, da kommt kein Kino hin. L\u00e4den oder so. Das mit dem Kino sei wohl gescheitert. <\/span>Freitag 15.00 Wolfgang M. im Kino. Der Herr des Verschleppens hat sich nicht gemeldet. War auch bisschen schwierig, weil sie nachmittags das Band laufen haben. Am Wochenende wird wohl nix passieren aus dieser Richtung, beschliessen wir. Und wir haben Recht. Sonnabend und Sonntag bleibt das Telefon tot.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonntag, d. 19. November 2000<\/b>Ich schreibe einen Brief an Senator Wilfried Maier von der STEB und bitte um Vermittlungshilfe, die ich per Fax abends an die Beh\u00f6rde und per Post (Susannenstrasse) 3,&#8211; DM. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 20. November 2000 <\/b>abschicke. Montag passiert nix. Nur ein Anruf von Rolf A., der auf den Sachstand m\u00f6chte. Die Sp\u00e4twiederholung von Markt im Dritten. Es geht auch um Kinos. Die gro\u00dfen Popkornkinos und die kleinen, die auf der Strecke bleiben, weitere Informationen auf www.ndrtv.de. Zu Wort kommen Eva Hubert, Hans Peter Jansen (an der Kasse vom Elbe Kino) und Matthias Elwardt (im Abaton Gang), ausserdem gibt es eine Aussenansicht vom Magazin Kino. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 21. November 2000, 10.00 Uhr <\/b>Ich rufe Rolf an und kl\u00e4re ihn auf. Die m\u00fcssten doch eine \u00c4nderung der Baugenehmigung beim Bezirk beantragen, wenn sie was anderes bauen wollen. Er ruft mal im Planungsb\u00fcro an. 12.20 Uhr Anruf bei Rea Wolfgang M. Hat sich der Herr des Verschleppens bei ihm heute oder gestern gemeldet? <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nein hat er nicht. 14.00 Uhr Gespr\u00e4ch mit Teilhaber Rainer K. \u00fcber Teilhaber Kinowelt: Wer solche Partner (wie Kinowelt) hat, der braucht keine Feinde. Recht hat er. Aber Recht haben gen\u00fcgt leider nicht. Ein Schadenersatzproze\u00df in gew\u00fcnschter H\u00f6he (1 Mill DM) kostet mindestens 30 TDM. Woher nehmen? F\u00fcr einen Anruf bei der Staatsr\u00e4tin der STEB Barbara Maier-Reimers (ist sie dort \u00fcberhaupt noch?) ist es heute noch zu fr\u00fch. Aktienkurs Kinowelt bei B\u00f6rsenschluss \u20ac 19,97 &#8211; 4,5 %. Ich grabe zwei alte (einer von 1970\/ einer von 1983) <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Artikel von Helmut F\u00e4rber \u00fcber Kino aus. Wirklich gro\u00dfartig. \u00dcber die (fehlende) Kritik an den Arbeitsmethoden der Branche (1970): \u201cDarum wurde der Pressechef der Firma Paramount sofort entlassen, als er einmal in einem Interview sagte &gt;Diese Branche ist eine Branche der R\u00fcckst\u00e4ndigkeit&lt; und &gt;Alle Gruppen stimmen nicht in diesem Gesch\u00e4ft&lt; und noch etliches, wovon wenigstens f\u00fcnf Pressechefs verschiedener, gro\u00dfer Verleihfirmen sagten, sie f\u00e4nden alles richtig, was sie aber nicht gesagt haben durften. Es ist immer aufschlu\u00dfreich, wenn Leute sich in einem liberalen Land verhalten als w\u00e4re hier eine Diktatur.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Und, das passt zwar nicht hierher, ist aber trotzdem sch\u00f6n:\u00a0 \u201cDie Revolution machen heisst auch, Dinge an ihren Platz zu stellen, die sehr alt, aber vergessen sind (Charles P\u00e9guy)\u201c. <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Und 1983 hat er geschrieben: \u201c . . . Zumal die jetzt in mehrere unterteilten Kinos sind oft so gebaut und technisch ausger\u00fcstet, da\u00df, wer beschreibt, wie es in ihnen zugeht, erwarten kann, da\u00df der Konzern, dem sie geh\u00f6ren, ihn verklagt.\u201c <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Die Klagen hat es damals gegeben. Inzwischen sind die Kinos, um die es damals ging, abgerissen oder geschlossen. Ein Konzern ist von einem anderen Konzern \u00fcbernommen. Die neue Linie der Treppung hat im Lande Einzug gehalten. Und nun sieht jedes Kino so aus, wie ein anderes in einer anderen Stadt und wer aus einem Kino raus kommt, kann sich sp\u00e4ter nicht mehr erinnern, in welcher Stadt, in welchem Land er einen Film gesehen hat. Es sieht so aus, wie es \u00fcberall aussieht. <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 21. November 2000, 20.15 Uhr <\/b>Ein Fax an Reinhard F. S.. Es interessiert ihn. Er will sich melden. Macht er aber nicht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b><span style=\"color: #000000;\">Am Mittwoch, d. 22. November, 11.30 Uhr <\/span><\/b><span style=\"color: #000000;\">Anruf bei Wolfgang M.. Hat sich der Mann des Verschleppens bei ihm gemeldet ? Nein, hat er nicht. Er hat ihm die Privatnummer auf die Mailbox gesprochen. Ich soll ihn nachmittags zu hause noch mal anrufen, ob was passiert ist. <\/span><b><span style=\"color: #000000;\">Das tue ich um 17.00 Uhr. AB<\/span><\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b><span style=\"color: #000000;\">15.00 Uhr<\/span><\/b><span style=\"color: #000000;\"> In der Ludwigstrasse wird umgeplant. Die Welle ist jetzt weg. Auf der Baustelle wird Verbau gemacht. Das meint Grundbau. Das Hermes Geb\u00e4ude steht auf einer Torflinse und damit es nicht jeden Monat ein St\u00fcckchen nach unten rutscht, mu\u00dften sie da viel Geld im Boden verschwinden lassen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Es f\u00e4llt mir der Film \u201cDas Neue Hamburg\u201c \u00fcber den Architekten Konstantin Gutschow von Christian Bau ein. Der Architekt des F\u00fchrers konnte seine Hochbr\u00fccke \u00fcber die Elbe nicht bauen, weil der Untergrund so schlammig ist und auch die vielen anderen \u201csch\u00f6nen\u201c Dinge, die uns erspart geblieben sind. Jedenfalls ist das, was sie jetzt auf der Baustelle Kampstrasse machen, noch kein Pr\u00e4judiz daf\u00fcr, f\u00fcr das was da sp\u00e4ter mal hinkommt. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b><span style=\"color: #000000;\">Bis 19.00 Uhr<\/span><\/b><span style=\"color: #000000;\"> kein Anruf von den S\u00fcddeutschen. Vielleicht haben die immer noch Buss und Bettag und nur wir wissen es nicht.Kinowelt Aktie bei B\u00f6rsenschluss 18,30 \u20ac &#8211; 8 %. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 23. November 10.00 Uhr<\/b> <span style=\"color: #000000;\">Anwaltsb\u00fcro. Kein R\u00fcckruf und keine Unterschrift aus S\u00fcddeutschland. Rea und ich beschliessen, sich beide noch mal telefonisch in Erinnerung zur bringen. <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>15.00 Uhr <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">Ich spreche auf das Band von Hans J\u00fcrgen Jochum. Nette Stimme. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"color: #000000;\"><b>16.00 Uhr<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"> Oh Wunder ein R\u00fcckruf. Im Hintergrund eine Ger\u00e4uschplatte mit Bauger\u00e4uschen. Er sei auf der Baustelle in Rosenheim und kommt n\u00e4chste Woche Montag nach Hamburg. Das mit den Stellpl\u00e4tzen, was Manfred W. ihm erz\u00e4hlt hat, sieht ja nicht gut aus. Er erz\u00e4hlt von den 18 Multiplexen, die er leitet und wie denn die Situation der Kinos sei, ob da \u00fcberhaupt noch Platz w\u00e4re f\u00fcr ein neues. Meine Antwort ja. Aber ob das Montag noch zu wuppen sei, ist die Frage. Solange die Unterschrift von Unzeitig nicht vorliege, braucht man auch nicht zu telefonieren. Der Anwalt h\u00e4tte ihn angerufen und da w\u00e4re seinerseits noch ein R\u00fcckruf f\u00e4llig, ob ich dort bescheid sagen k\u00f6nne. Mache ich. Ich betone, das ist unser Anwalt. Das ganze klingt nicht nach Entscheidung, sondern nach neuerlicher Verz\u00f6gerung. Kinoweltaktie bei B\u00f6rsenschluss 21,50 \u20ac + 17,50 % Paul ist in Wien. Am Sonnabend gewinnen wir im Lotto (Wird aber wieder nix). <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Freitag, d. 24. November 2000 <\/b><span style=\"color: #000000;\">B\u00fcrotelefon ist tot. Na ja nicht richtig. Aber es klingelt nicht. Aber das Amtszeichen ist da. Aber die T\u00fcrklingel geht noch. Um 12.45 Uhr klingelt es. Rainer geht an die Gegensprechanlage. Ein Herr Hack ist da. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b><span style=\"color: #000000;\">Der Rechtsanwalt als Brieftr\u00e4ger.<\/span><\/b><span style=\"color: #000000;\">Ich stelle mich vor und er \u00fcbergibt einen Brief. Er h\u00e4tte schon zweimal den Gerichtsvollzieher mit dem Brief geschickt, aber der h\u00e4tte ihm berichtet, da\u00df er von Zentralfilm niemanden angetroffen h\u00e4tte. Da w\u00e4re er selbst jetzt gekommen. Das Schreiben sei daher etwas sch\u00e4rfer ausgefallen. Ich erz\u00e4hle ihm, da\u00df ich am Montag Herrn Jochum, den Herr \u00fcber 18 Multiplexe erwarte und hoffe, da\u00df damit der Bau doch noch zu retten sei. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jedenfalls ist die K\u00fcndigung jetzt auch bei Zentralfilm angekommen. Ich rufe Wolfgang M. an und bitte darum, da\u00df er am Montag mit dabei sein solle, wenn Herr Jochum auftaucht. Ich mu\u00df jetzt dringend ins Bett.18.30 Uhr Uhr Wolfgang ruft an. Welche juristischen M\u00f6glichkeiten gibt es, Kinowelt zu zwingen? Bitte s\u00e4mtliche Originalvertr\u00e4ge bereitlegen. Er kommt Sonntag im Kino vorbei. Kinowelt Aktie B\u00f6rsenschluss 23,0 \u20ac + 8 %<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Montag, d. 27. November 2000 <\/b><span style=\"color: #000000;\">Warte von 11.00 &#8211; 14.00 am Zentralfilmtelefon auf den R\u00fcckruf von Hans J\u00fcrgen Jochum. Vergeblich. Rainer K. wartet von 14.00 &#8211; 16.00 Uhr (vergeblich) Nur Paul ruft 2 mal an. Und eine Emil aus M\u00fcnchen. Michael K\u00f6lmel hat der Zeitung erz\u00e4hlt, dass Sie 280 Mill DM liquider Mittel haben. Wo ist dann das Problem ?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Dienstag, d. 28. November 2000 <\/b>Von 10.00 &#8211; 11.30 Uhr nix. Dann spreche ich um 11.30Uhr noch mal auf Jochums D1 Mobilbox und warte weiter. Um 15.30 Uhr meldet sich eine weibliche Stimme von Theile Hoyts aus Darmstadt. Herr Jochum hat mich gebeten, Sie anzurufen. Er hat es nicht geschafft. Er w\u00e4re am Freitag, d. 8. Dezember in Hamburg. Ob man dann ein Treffen einrichten k\u00f6nne. Die arme Dame kann ja nichts daf\u00fcr. Aber ich bin doch sehr an den Sketsch von Emil erinnert, der einen Feuerwehrmann am Telefon spielt und immer wieder aus einem brennenden Haus angerufen wird, wann die Feuerwehr den Brand l\u00f6scht und Emil will dann Termine abmachen. Ich schreibe die Telefonnummer auf 06151\/297813. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Verarschen &#8211; so hat man bei Blohm &amp; Voss gesagt &#8211; k\u00f6nnen wir uns auch alleine.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Rainer meint &#8211; Vergiss es. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wolfgang M. ruft Herrn Jochum an. Meldet sich 20 Minuten sp\u00e4ter wieder bei mir. Er w\u00e4re in der Sitzung sagt die Dame in Darmstadt, kommt dann aber doch raus, als er das Wort Rechtsanwalt h\u00f6rt. Er ist auch ein armer Mensch, der immer von T\u00fcr zu T\u00fcr geschickt wird zwischen K\u00f6lmel, Unzeitig und W. hin und her. Wolfgang: So gehts uns seit einem Jahr. Morgen trifft er K\u00f6lmel. Am Donnerstag meldet er sich. Und dann werden wir am Freitag, d. 8. Dezember eine gemeinsame Beerdigunsfeier auf dem Grundst\u00fcck in der Kampstrasse organisieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Spaten sind da, ich hab noch eine Offiziersm\u00fctze von der OPDR, die kriegt Klaas O., f\u00fcr Jochum holen wir eine billige am Hafen, die f\u00fcr Touristen, dann kriegen sie die Spaten (leihweise) in die Hand und Architekt M. kann sein Holzmodell da rein tun. Der Senator k\u00f6nnte mit einer Schere kommen (das w\u00e4re ja auch schon eine Aktivit\u00e4t) und zur Feier des Tages das Absperrband durchschneiden. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Ich stelle mir die Frage, wann Hans Erich Dabelstein verstorben ist. Ich finde nur das Datum der Konkursanmeldung: (Mittwoch, d. 10. Januar 1996).<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Mittwoch, d. 29. November 2000 <\/b>Keine Nachrichten aus S\u00fcddeutschland. War ja auch nicht zu erwarten. Aber Wolfgang M. hat einen Handelsregisterauszug von der Studio GmbH und der Futura GmbH rausgefischt. Was kann man damit machen? Da gibt es einen Beherrschungsvertrag.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Donnerstag, d. 30. November 2000 <\/b>Herr Jochum von Theile Hoyts meldet sich (erwartungsgem\u00e4ss) nicht bei mir und nicht bei Wolfgang M.. Morgen ist Wolfgang nicht im B\u00fcro und ich verabrede mich mit Rea Jan Mohr. Gibt es eine M\u00f6glichkeit eine Aktiengesellschaft zu irgendwas juristisch zu zwingen, oder soll man besser gleich mit der Tagebuchver\u00f6ffentlichung im Internet drohen? Wolfgang h\u00e4lt das f\u00fcr eine Kamikaze Aktion. 22.00 Uhr. Morgen sollte ich mal Kai von Appen anrufen. Der wei\u00df bestimmt das genaue Todesdatum von Spekulant Dabelstein. In der Taz gibt es nur das Todesdatum von Willi Dabelstein aus Tonndorf. Der 73 j\u00e4hrige Lottoladenbesitzer, der am 29. Juni 1998 ermordet worden ist. Beim Korrekturlesen fallen mir keine groben Fehler auf. Nur hatte ich vergessen zu schreiben, da\u00df ich mich mehrfach schon mit weisser M\u00fctze und einer Geldtasche auf einem Parkplatz ohne Kino gesehen hatte, um das Geld f\u00fcr die angemieteten Parkpl\u00e4tze, die der Projektentwickler uns immer wieder aufdr\u00e4ngen wollte, wieder rein zu kriegen. Da k\u00f6nnte ich auch auf dem Parkplatz beim Zeise Kino gut kassieren. Da ist wenigstens schon das Kino vorhanden. Die Kinowelt Aktie liegt bei B\u00f6rsenschlu\u00df bei 19,95 \u20ac &#8211; 4,1 %. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Anruf bei Kai von Appen am <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Freitag, d. 1. Dezember 2000.<\/b>Auch er kann sich leider nicht erinnern, wann Spekulant Hans-Erich Dabelstein verstorben ist. Besuch beim Tierfutterh\u00e4ndler Dabelstein im Schulterblatt. Nee, die Scheiben sind ihm deswegen nie eingeschmissen worden, aber es hat schon immer wieder Nachfragen gegeben, ob er was mit diesem Spekulantenschwein zu tun gehabt h\u00e4tte. Und der hat ja ziemlich viele Dinger im Schanzenviertel gedreht. Stimmt. Aber jetzt sitzt er unten und wird gekocht, wenn die Bilder aus dem Konfirmaden Unterricht richtig sind. (Sind leider falsch, wie sich sp\u00e4ter herausstellt, denn er sitzt noch oben am Pool). Anruf beim Hamburger Abendblatt. Lokalredaktion Frau Scheer. Ob Sie mir das Todesdatum von Hans-Erich Dabelstein heraussuchen k\u00f6nne. Ja, macht Sie, aber nicht sofort.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Nikolaus 6. Dezember 2000 (Ein Mittwoch) <\/b>R\u00fcckruf vom HA. 12.00 Uhr. Nach unseren Unterlagen lebt Herr Dabelstein. Auch Norbert Hackbusch von der Gruner &amp; Jahr Dokumentation kann kein Ableben feststellen. 14.00 M. erz\u00e4hlt, dass N. gestern (Dienstag, d. 5. Dezember 2000) einen \u00c4nderungsantrag f\u00fcr das Grundst\u00fcck in der Kampstrasse\/Sternstrasse bei der Baupr\u00fcfabteilung HH Mitte gestellt hat. Am 8. Dezember vor zwanzig Jahren ist John Lennon erschossen worden, aber Dabelstein lebt. Wo bleibt die Gerechtigkeit? Auch dem anderen Spekulanten scheint es gut zu gehen. Michael Backhus soll in Spanien leben. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Spr\u00fcche von Bertold Brecht sind auch immer gut, <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>passen aber auch oft nicht in den Text:<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u201e<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Frauen: \u00dcber das Fleisch, das euch in der K\u00fcche fehlt, <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>wird nicht in der K\u00fcche entschieden.\u201c <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Und der Spruch, der in Kreuzberg auf einer Fassade stand: <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u201e<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Dass du dich wehren musst, wenn du nicht untergehen willst, das wirst du doch verstehen.\u201c <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich treffe mich mit Matthias E. und Sabine M. wegen Play it again, dem dritten Durchgang. Hinterher stelle ich fest: Die Monopoliserung auf der Flebbe Ufa Seite, bringt ein \u00e4ussert angenehmes Klima zwischen den Gro\u00dfen Kleinen und den Kleinen Kleinen hervor. Um 17.30 haben wir das Programm bis Juni fertig gestrickt. Matthias bestellt. Das Abaton und das Zeise werden, wenn der Dezember so bleibt, am Jahresende jeweils 200 Tausend Zuschauer haben. Das 3001 wird 42 tausend Zuschauer haben. Und ob es ein 4001 geben wird, das wird sich hoffentlich am Freitag endg\u00fcltig entscheiden. Das Warten macht uns ganz krank. Telefoniere mit Uwe Lodemann, ob er mit das genaue Datum herausfinden kann, wann genau Kinowelt an die B\u00f6rse gegangen ist. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Macht er: (Es ist der 12. Mai 1998, also noch bevor wir am 1. September 1998 mit W. beim Notar waren)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 7. Dezember 2000 <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">meldet sich auf dem Zentralfilm AB ein Herr Durek von Theile\/Hoyts mit einer B\u00fcro und einer Handy Nummer. Ich rufe auf der B\u00fcronummer an. Es meldet sich eine freundliche Damenstimme. Der Herr sei auf Dienstreise. Ich probiere die Handy Nummer. Herr Durek hat die Sache von Herrn Jochum \u00fcbernommen. Er ist jetzt auf dem Weg nach M\u00fcnchen, um mit Herrn W. \u00fcber die Sache zu reden. Sobald er informiert ist, meldet er sich wieder. Ob das bedeuten w\u00fcrde, da\u00df der Termin am Freitag um 11.00 Uhr mit Herrn Jochum in Hamburg nicht stattfinde? Ja das w\u00fcrde es wohl bedeuten. Er w\u00fcrde sich dann am Freitag noch mal melden, um einen Termin in der n\u00e4chsten Woche zu machen. Ob er denn einen schwarzen Anzug habe, ist meine spontane Antwort. Ob er auf dem Weg nach Hamburg w\u00e4re? Nein, er w\u00e4re auf dem Weg nach Frankfurt. Ich gebe ihm die Kinonummer, wo ich ab 16.00 sein werde, aber er hat keinen Stift, um sich die Nummer aufzuschreiben. Meldet sich dann noch mal, als er einen Stift gefunden hat. Ich sage Wolfgang M. bescheid, da\u00df der Termin mit Herrn Jochum am Freitag vermutlich ausf\u00e4llt. Wolfgang ist morgends in der Bibliothek. Um kurz vor 2.00 Uhr morgends verlasse ich nach Ghost Dog das Kino und treffe Thomas Bronner am Ausgang. Er kommt vom Abaton Kino (die hatten heute ihre Weihnachtsfeier und brauchten deshalb Ersatz) und berichtet, da\u00df die Flebbe Aktien jetzt ganz im Keller sind, nachdem sie gro\u00dfe Verluste im letzten Halbjahr zugeben mussten. Thomas Bronner empfiehlt daf\u00fcr folgende L\u00f6sung. Jeder Cinemaxx-Aktienbesitzer kann seine Aktien im Cinemaxx gegen eine T\u00fcte Popkorn eintauschen, was ungef\u00e4hr ihrem jetzigen Wert entspricht. Ausserdem legt der Silver Cine Verleih Chef Wert auf die Feststellung, da\u00df er im 3001 Termine f\u00fcr seine Verleihfilme machen wollte, insbesondere Gendernauts. Am Freitag ist Flebbe mit seinen Verlusten und einem gro\u00dfen Bild auf der ersten Seite des Abendblatts. In dem Artikel stehen nur die bekannten Tatsachen. Die einzige Neuigkeit ist der rasante Kursvertall.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 8. Dezember 2000 <\/b>bin ich ab 10.30 Uhr im B\u00fcro. Herr Durek meldet sich nicht und auch Herr Jochum taucht nicht auf. Ich schreibe die Einladung von Jan M. f\u00fcr die GmbH Versammlung am n\u00e4chsten Donnerstag ab und lasse ihn noch mal Korrektur lesen. Am Freitag um 23.50 faxe ich die Einladungen am W., an K\u00f6lmel und nachrichtlich nach Darmstadt zu Herrn Jochum. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Anschliessend wandle ich das Schreiben in eine Emil, um und mehle sie um 23.57 an o.g. Mehlanschrift. Am Sonnabend werde ich das zweiseitige Schreiben per Einschreiben an die Arthaus Kinobetriebs GmbH schicken. Von der STEB gibt es bisher keine Reaktion und ernsthaft warte ich auch auf keine. Die Post Mc Paper in der Susannenstrasse ist bis 13.00 Uhr offen. Um 12.45 Uhr bin ich da. So gibt es jetzt zwei Briefe nach M\u00fcnchen. Einen per Einschreiben mit R\u00fcckschein und einen ganz normalen f\u00fcr 1,10 DM.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonntag, d. 10. Dezember 20.15 Uhr <\/b>telefoniere ich mit Michael F.. Er kennt Michael K\u00f6lmel ein wenig, aber nicht so richtig. Sie unterhalten sich hin und wieder auf Festivals. Aber wenn er das so richtig beobachtet, dann haben sie bei Kinowelt ja auch eine Menge Probleme. Er war eigentlich eingeladen zur Er\u00f6ffnung des Kinos von Franz Stadler in Westerland. Der hat dort nicht seinen Alterssitz genommen (wie ich dachte) sondern er soll dort die Kinowelt Kinos machen. Aber das zieht sich auch schon ewig hin, jedenfalls ist bis heute keine Einladung gekommen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 11. Dezember 2000 <\/b>bin ich den ganzen Tag im B\u00fcro. Aber kein emp\u00f6rter Anruf aus S\u00fcddeutschland. Merkw\u00fcrdig. Sollten wir wirklich so unwichtig sein?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 12. Dezember 2000 <\/b>heute ist wie Montag. Ich versuche den Kontakt mit Elfriede S.. Max erz\u00e4hlt, da\u00df sie auf einer einsamen Insel sei. Auf Jeden Fall herrscht jetzt Funkstille zwischen der Schweren Reiter Strasse der Luwigstrasse und der Schanzenstrasse. H\u00f6r mal Emma Funkstille.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch 13.12. 2000 18.20 Uhr <\/b>Manfred W. bei mir zuhause am Telefon. Er kommt Morgen um 9.05 mit dem Flugzeug LH nach Hamburg. Anruf bei Paul: Kann W. nicht vom Flughafen abholen. Kinowelt Aktie bei B\u00f6rsenschluss \u20ac 20,50 + 3,3 %. Telefonat mit Jan M. Wir k\u00f6nnen morgen in den Konferenzraum der Anw\u00e4lte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag 14. Dezember 2000 11.00 14.00 Uhr <\/b>Gesellschafterversammlung: Anwesende: Rainer K., Jens Meyer, Frank S. und f\u00fcr Arthaus Kino GmbH Manfred W.. Manfred W. berichtet, dass der Vorstand von Kinowelt<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 12. Dezember 2000 <\/b>beschlossen habe, das Projekt 4001 Kino nicht weiter zu verfolgen. Er selber habe an dem Vorstandsgespr\u00e4ch nicht teilgenommen, sondern nur die Entscheidung mitgeteilt bekommen. Der Vorstand sei damit einem Rat von Hans J\u00fcrgen Jochum gefolgt. Es sei dem Vorstand klar, das ein Ausstieg nicht zum Nulltarif zu haben sei. Die Minderheitsgesellschafter erkl\u00e4ren, da\u00df sie an dem Projekt weiter festhalten wollen. In einer weiteren GmbH Versammlung sollen Ausstiegs\/\u00dcbergabemodalit\u00e4ten besprochen werden. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Ich notiere: Der neue Aktienmarkt ist nur der alte Kapitalismus mit jovialen Umgangsformen, weswegen man einige Zeit braucht, um ihn zu erkennen.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Anschliessend bringe ich den <b>\u201cAbwickler\u201c<\/b> -wie er sich selbst nennt- Manfred W. zur Baustelle 4001 Kino und zu einer Taxe, damit er seinen Flieger nach M\u00fcnchen bekommt. Die Minderheitsgesellschafter, wie wir uns jetzt nennen, wissen nicht so recht weiter. Ein gro\u00dfer, starker Partner, der den Bauherren Vertrauen einfl\u00f6ssen k\u00f6nnte, ist nicht in Sicht. Sollen wir das Unternehmen nicht lieber an Kinowelt verkaufen? Immerhin ist unser Unternehmen mit einem Gr\u00fcndungsdatum vom August 1984 schon \u00e4lter als alle Kinowelten der K\u00f6lmels zusammen. Aber werden sie einen angemessenen Preis daf\u00fcr zahlen, wo sie doch so sparsam sein m\u00fcssen?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 19. 12. 2000 15.00 Uhr <\/b>Wir entwerfen ein Angebot f\u00fcr Kinowelt, die Firma Zentralfilm komplett zu \u00fcbernehmen. Ein Schn\u00e4ppchen Angebot. Jan Mohr will es morgen fr\u00fch \u00fcberarbeiten. Macht er. Und auch Paul und Rainer. Ich schreibe alles noch mal ab und bringe es am Donnerstag, d. 21. 12. 2000 zum Briefkasten in der Susannenstrasse. (allerdings wird der Kasten erst wieder Freitag, d. 22. 12. 2000 geleert. Zur Sicherheit mache ich noch eine E Mehl daraus und schicke es an K\u00f6lmel und W. an die jeweiligen Faxnummern. Auch mein Tagebuch schicke ich an Michael K\u00f6lmel mit zwei Fotos von dem Zustand der Baustelle am 2. November.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Mittwoch, d. 20. Dezember 2000 <\/b>Anruf Wolfgang M.. Ob ich schon das Hamburger Abendblatt von heute kenne. Ne. Kenne ich nicht. Dann aber bald. Auf Seite 1 und Seite 15 die Meldung, da\u00df Eugen Wagner zum 1.1. 2001 die Stellplatzabl\u00f6se von 17.600,00 auf 12 TDM senken will, das ganze mu\u00df noch durch die B\u00fcrgerschaft. Ich faxe den Artikel nach S\u00fcddeutschland und fertige eine Emil f\u00fcr Manfred W.. Reaktion gibt es nicht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 22. Dezember 2000 <\/b>Marianne H. meldet sich. Es gibt noch keine Vorschriften f\u00fcr die neue Stellplatzverordnung ab 1.1. 2001. Sie k\u00fcmmert sich.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonnabend, d. 23. Dezember 2000 <\/b>Ich fertige eine Kleinserie und versende an ausgew\u00e4hlte Pers\u00f6nlichkeiten- meine Teilhaber sind solche Pers\u00f6nlichkeiten. <span style=\"color: #000000;\">Im Spiegel 51\/2000 steht von Susanne Weingarten und Martin Wolf ein dreiseitiger Artikel zur Kinosituation unter dem Titel: <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\">\u201c<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Wir haben uns verrechnet\u201c.(Ein Zitat von Herrn Flebbe).<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 9. Januar 2001 <\/b>Post vom Senator. Dem einzigen Senator von Hamburg, der offenbar Briefe liest und auch beantwortet. Und es scheint auch so, als ob er sich mit den Sachen besch\u00e4ftigt. Nur seine Mitarbeiter scheinen nicht besonders fleissig. Sein Schreiben tr\u00e4gt das Datum vom 21. Dezember 2000. Der Freistempler auf dem Umschlag ist aber erst am 5. Januar 2001 erfolgt. Jedenfalls tut es ihm leid und er hat den Eindruck gewonnen, die wollten wirklich ein Kino bauen. Offenbar hat sogar jemand mit N. und L. telefoniert. Das ist viel mehr als ich erwartet habe. Wir terminieren die n\u00e4chste GmbH Versammlung auf Donnerstag, d. 6. Februar 2001.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Donnerstag, d. 25. Januar 2001 <\/b>Post vom KGBD. Die Kommanditgesellchaft hat einen neuen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer: Dr. F. Benedict Heyn. Dar\u00fcber Stern Quadrant, Wohnen, arbeiten leben mit Zukunft. Jeder scheint das zu lesen, was er lesen will. Schuld sind immer die anderen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 26. Januar 2001 <\/b>Es meldet sich telefonisch auf dem AB eine Dame von Kinowelt. Sie sei die Assistentin von Herrn Unzeitig. Ich rufe zur\u00fcck, bin aber nicht besonders freundlich, jedenfalls nicht so wie es sonst so meine Art ist, wenn ich mit soviel Unwissenheit konfrontiert werde. Langsam gen\u00fcgt es mir nicht mehr, die Einarbeitung der immer neuen Mitarbeiter der Kinowelt kostenlos zu \u00fcbernehmen. Auf die Frage, wo denn die Bilanz 1999 sei, antworte ich nur barsch, da\u00df die seit 1 \u00bd Jahren in der Schweren Reiter Strasse liegt. Sie gibt mir ihre Mehlanschrift. Ich schicke was ich so habe. Am Sonntag ist es wieder da, weil ich ein o statt ein u gemacht habe. Der Fu\u00dfpost war das fr\u00fcher egal.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, den 29. Januar 2001 17.15 Uhr<\/b> Post Susannnenstrasse.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie immer seit dem Umbau eine Schlange bis auf die Strasse. Die neuen Telefonb\u00fccher sind da. Ein Einschreiben mit R\u00fcckschein. Ob ich mich da auskenn? Der Mann hinter dem Schalter ist erstaunt, wie gut es mir gelingt. Inzwischen hab ich das ja auch schon ein paar mal gemacht. Nicht ganz billlig so ein Brief mit Beweiskraft. Immer 8.60 DM.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 30. Januar 2001 <\/b>Paul meldet sich. Frau K. hat sich gemeldet. Ihnen ist doch mal unser GmbH Vertrag in die Finger gefallen und oh Wunder aufgefallen, da\u00df ein Gesellschafter sich nicht von irgend wem vertreten lassen kann. Wir sollen ihr schriftlich versichern, da\u00df wir davon eine Ausnahme machen. Als wenn wir keine anderen Probleme h\u00e4tten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Dienstag, d. 6. Februar 2001 <\/b>11.30 Uhr Broder Cordsen aus Flensburg von Kinowelt kommt. Wir gehen zu Jan M. im Anwaltsb\u00fcro und fangen an, \u00fcber die Neuigkeiten und die Vergangenheit zu reden. Auch einen Versuch \u00fcber die Zukunft zu reden gibt es. W. hat bei Kinowelt aufgeh\u00f6rt. Sonja B. auch. Cordsen ist \u00fcber die Vorg\u00e4nge halb informiert und er ist von Beruf Rechtsanwalt. Auf der Karte steht noch Attorney at law und Legal &amp; Business Affairs. Er hat keine Verhandlungsangebote mitgebracht. Um 14.00 Uhr trennen wir uns mit einem neuen Terminvorschlag am 21. oder 22. Februar. Dann soll auch Herr Jochum dabeisein. Wir maschieren zu viert zur Baustelle und treffen Frank P.. Auf unseren Vorschlag gehen Frank P. und Broder Cordsen gemeinsam zu Thomas L.. Es findet auch ein Gespr\u00e4ch statt, sagt Frau E. am Telefon.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Sonntag, d. 11. Februar 2001 11.00 Uhr <\/b>Wir sind in Berlin, bei der st\u00e4ndigen Vertretung der Freien und Hansestadt in der Mauerstrasse. Die hiess schon so, da gab es noch keine und die heisst immer noch so, auch nachdem es keine mehr gibt. Es ist die Einladung des Senats zur Berlinale. F\u00fcnfzehn Jahre wars im Cafe Einstein. Jetzt hier. Bis 1988 gab es im Tiergarten ein Grundst\u00fcck, das dem Hamburger Senat geh\u00f6rte, bis 1943 stand auch ein Haus drauf, dann pl\u00f6tzlich nicht mehr. Ein Jahr bevor die Mauer fiel, hat man es unter Verlust verkauft. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Was tut eigentlich der Hamburger Verfassungschutz und wof\u00fcr werden eigentlich die ganzen Spione bezahlt, wenn sie nicht mal in der Lage sind, die k\u00fcnftigen Wertsteigerungen von Grundst\u00fccken vorherzusagen? Aber von Kinowelt taucht niemand auf. Jedenfalls keiner oder keine, der etwas entscheiden k\u00f6nnte. Aber gibt es die bei Kinowelt \u00fcberhaupt ? In der Woche telefoniere ich dreimal mit dem Handy von Michael K\u00f6lmel und seiner Mobilbox, der laut Berlinale im Grand Hyatt abgestiegen ist. Aber obwohl ich nur den Wunsch \u00e4u\u00dfere, ein Bier mit ihm trinken zu wollen, meldet er sich (erwartungsgem\u00e4ss) nicht. Vielleicht mag er kein Bier?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Freitag, d. 16. Februar 2001 <\/b>Die Schwester schickt einen Zeitungsausschnitt vom gleichen Tag aus der S\u00fcddeutschen Zeitung. Es handelt sich um eine zweispaltige Tabelle mit jeweils 25 Aktiengesellschaften (Links: Deutsche Aktien\/Rechts: Neuer Markt). \u00dcberschrift: Hitliste der Kapitalvernichter. Auf Platz 24 Kinowelt Medien. Aber sie arbeiten sich bestimmt noch weiter nach oben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Am Montag, d. 20. Februar 2001. <\/b>Keine Nachricht im B\u00fcro von dem Mann des Liegenlassens, welchen der beiden Termine (21. oder 22. Februar) f\u00fcr eine GmbH Versammlung er pr\u00e4ferieren w\u00fcrde. Paul ruft Broder Cordsen an. Um 20.15 Uhr landet ein Fax von Herrn Jochum im B\u00fcro mit zwei m\u00f6glichen Terminen. Um 21.00 Uhr ein zweites Fax mit nur noch einem Termin. Besondere Eile scheinen die Herren jedenfalls nicht zu haben.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\">\u201e<strong>D<span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">er Herr<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>der sprach zum Knecht<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>mir ist entsetzlich schlecht<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>da sprach<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>der Knecht zum Herrn <\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>das h\u00f6rt man aber gern\u201c <\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>(Heinrich Heine) <\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Personen der Handlung sind frei erfunden. \u00c4hnlichkeiten mit tats\u00e4chlichen Personen, Ereignissen und Verhaltensweisen waren nicht zu vermeiden<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Courier New,monospace;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Jens Meyer<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Tieresehendichan3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6877 alignright\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Tieresehendichan3-1024x780.jpg\" alt=\"Tieresehendichan3\" width=\"117\" height=\"89\" \/><\/a>Nicht <\/span><\/span>ver\u00f6ffentlicht: Am 21. 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