{"id":24347,"date":"2023-10-27T16:19:24","date_gmt":"2023-10-27T16:19:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=24347"},"modified":"2025-08-27T12:27:52","modified_gmt":"2025-08-27T12:27:52","slug":"briefe-an-wiebeke-xxxx-der-flickenteppich-der-berlinale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=24347","title":{"rendered":"Briefe an Wiebeke (XL-40)                  Der Flickenteppich der Berlinale"},"content":{"rendered":"\n<p>(Zeichen 10.722)<\/p>\n\n\n\n<p>Briefe an Wiebeke (XL) Der Berlinale Flickenteppich<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"220\" height=\"330\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg\" alt=\"R\u00f6mische Zahlen am BUG\" class=\"wp-image-17347\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg 220w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 85vw, 220px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">R\u00f6mische Zahlen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Louise-Schroeder-1947.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"640\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Louise-Schroeder-1947.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24400\" style=\"width:310px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Louise-Schroeder-1947.jpg 480w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Louise-Schroeder-1947-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 85vw, 480px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Louise Sch\u00f6der 1947<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/PDF-Briefe-an-Wiebeke-Der-Flickenteppich-der-Berlinale-Zeichen-10.722-XXXX.pdf\">PDF Briefe an Wiebeke (XL) Der Flickenteppich der Berlinale (Zeichen 10.722)<\/a><\/p>\n\n\n<p>Hallo Jens,<br>ich habe den Eindruck, dass Du da gerade das Rad neu erfinden willst. Zu Alfred Bauer ist doch schon ganz schoen viel geschrieben worden. Und in den Einzelnachweisen der Wikipedia &#8211; Seite ueber Alfred Bauer findet sich auch so einiges, was vielversprechend aussieht. Was genau versuchst du denn rauszufinden, was noch nicht bekannt ist? Ob der Mann mal ueber einer Kneipe gewohnt hat, ist doch fuer die deutsche Film- oder politische Geschichte unerheblich. (wieder mal): Wiebeke<\/p>\n\n\n\n<p>Hallo Wiebeke,                                                                                                                              nein&nbsp; das Rad will ich nicht erfinden. Aus dem Link der Berlinale erklaert sich der schnelle Aufstieg Bauers nach dem Krieg. (Louise Schr\u00f6der, Dr. Joachim Tiburtius, Ernst Reuter, Oscar Martay, Thomas Beansch u. a., die da weggesehen haben). Nur die Zeit zwischen der Fertigstellung seiner Doktorarbeit und seiner Anstellung in hoher Position bei der neugegr\u00fcndeten Abteilung \u00bbReichsfilmintendanz\u00ab war mir nicht klar. Jetzt ist alles bueschen klarer. Sein Papa war Dr. phil. Fritz Bauer und in der Uni Beamter in der Bibliothek. [Staatsoberbibliothekar der Universit\u00e4tsbibliothek W\u00fcrzburg]. 1930&nbsp; wurde er pensioniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Alfred hatte zwei Schwestern (Betty&nbsp; geb. 1901, Louise geb.1905) als er am 18. 11. 1911 geboren wurde. Die Familie Bauer wohnte 1911 in W\u00fcrzburg Ludwigkai 17. [Manchmal auch Ludwigskai geschrieben]. 1936 starb sein Vater Friedrich (Fritz) Bauer.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laforet_Wilhelm-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"555\" height=\"582\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laforet_Wilhelm-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24420\" style=\"width:247px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laforet_Wilhelm-1.jpg 555w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laforet_Wilhelm-1-286x300.jpg 286w\" sizes=\"auto, (max-width: 555px) 85vw, 555px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wilhelm Laforet<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Im Juli 1938 promovierte Alfred Bauer an der &#8222;Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg&#8220;. Doktorvater war der Professor Dr. Wilhelm Laforet. So lautet die Behauptung. Und da Dr. Wilhelm Laforet auch Mitgr\u00fcnder der CSU war, h\u00e4tte er nach dem Krieg f\u00fcr eine Richtigstellung gen\u00fcgend Zeit gehabt. Aber die hat er genutzt, um am Grundgesetz mit zu arbeiten. Wie auch die von Dir so verehrte Louise Schr\u00f6der, die in Hamburg immerhin eine Stra\u00dfe  und in Berlin eine Turnhalle bekommen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Wiederholungen sind manchmal n\u00fctzlich. Was skchreibt Wikipedia? 1939 legte Dr. jur. Alfred Bauer in Berlin <em>&#8222;sein Assessor Examen ab.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht so wie Dr. Hans Bernd Gisevius, der danach bei der Gestapo landete?                                  Hier kommt der Originalton von H. B. Gisevius:                                                                                                               <em>&#8220; . . . Und da l\u00e4\u00dft es sich nicht vermeiden, da\u00df ich mit der erschreckenden Beichte beginne, da\u00df meine berufliche Laufbahn \u2014 in der Gestapo angefangen hat. Allerdings h\u00f6rt sich das schlimmer an, als es in Wirklichkeit war. Denn erstens war es noch nicht die Gestapo des Herrn Himmler, der Name Gestapo war den meisten \u00fcberhaupt noch nicht gel\u00e4ufig, und zweitens kam ich in dieses Institut im Zuge eines beinahe normalen Berufsganges.<\/em> <em>Juli 1933 machte ich mein juristisches Assessorexamen. Anschlie\u00dfend meldete ich mich zum Dienst in der Preu\u00dfischen Verwaltung. An sich war es dort sowieso \u00fcblich, da\u00df neuernannnte Assessoren, die aus irgendeinem Grunde qualifiziert waren, ihre Laufbahn bei der politischen Polizei begannen. Insoweit brauchte ich mich gar nicht sonderlich zu bem\u00fchen.&#8220; <\/em>                        [H. B. Gisevius, BIS ZUM BITTERN ENDE, Fretz &amp; Wasmuth Verlag AG. Z\u00fcrich. 5. Auflage, Seite 55]<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zu Alfred Bauer: Im Scherl Adressbuch von Berlin gibt es von 1939-1940-1941-1942-1943 (danach kein Scherl Adressbuch mehr im Netz):                                        34-35-36-37-33 x Alfred Bauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 1942 gibt es einen <strong>Wehrm. Angeh.<\/strong> Bauer, Alfred in Berlin N 65 in der Triftstra\u00dfe 3. Ein Haus mit 15 Wohnungen. [Scherl Adressbuch Berlin Seite 112, Haushaltsvorst\u00e4nde, Seite 890, Stra\u00dfenverzeichnis]. Das Haus geh\u00f6rt Feistl, der im gleichen Haus wohnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Kriegsbeginn, schreibt Wikipedia, wurde Alfred Bauer zur Wehrmacht eingezogen [Die Wehrpflicht dauerte 1938 zwei Jahre] und er wurde &#8222;<em>aufgrund gesundheitlicher Probleme<\/em>&#8220; am 23. M\u00e4rz 1942 von dieser  entlassen.<\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Pdf-Abschrift-Propaganda-Minist-Zeichen-3.23.pdf\">Pdf Abschrift Propaganda Minist (Zeichen 3.223)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Seite-542.pdf\">Seite 542<\/a><\/p>\n\n\n<p>Alfred Bauer wird Referent bei Reichsfilmintendant Fritz Hippler. [Fritz Hippler 1942 &#8211; 1943, SS-Sturmbannf\u00fchrer = Major]. [Das ist jener Verbrecher, der den widerlichsten antisemitischen Film \u00bbDer ewige Jude\u00ab gemacht hat, den ich je gesehen habe]. Sein Nachfolger [Seit April 1944] ist auch nicht besser: Hans Hinkel [Reichsfilmintendant und SS-Gruppenf\u00fchrer = Generalleutnant (1943)]<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1951-Alfred-Bauer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"556\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1951-Alfred-Bauer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24402\" style=\"width:224px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1951-Alfred-Bauer.jpg 400w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1951-Alfred-Bauer-216x300.jpg 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 85vw, 400px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Alfred Bauer 1951<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die erste Berlinale 1951 findet in dem Kino statt, das bis 1938 von dem j\u00fcdischen Filmunternehmer Karl Wolffsohn betrieben wurde. Hier eine Abschrift aus dem Klappentext des Buches von Ulrich D\u00f6ge \u00bbEr hat eben das hei\u00dfe Herz\u00ab. Da wird der Verleger und Filmunternehmer Karl Wolffsohn so beschrieben:<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Geboren 1881, erlernte Karl Wolffsohn im v\u00e4terlichen Betrieb und Ullstein Verlag das Druckerhandwerk. 1910 \u00fcbernahm er in Berlin erst den Druck, dann den Verlag der sp\u00e4ter zweitgr\u00f6\u00dften deutschen Filmfachzeitung &#8222;Lichtbild<\/em><em>b<\/em><em>\u00fchne&#8220;. F\u00fcr die im Entstehen begriffene Filmwissenschaft stellte Wolffsohn ein stetig erweitertes Sortiment an Fachb\u00fcchern und seine international einzigartige Fachbibliothek bereit.<\/em><em> <\/em><em>Unterst\u00fctzt vom Minderheitsgesellschafter Ullstein, pachte<\/em><em>te<\/em><em> er au\u00dferdem Kinos in Essen <\/em>[Lichtburg],<em> Berlin<\/em> [Lichtburg], <em>K\u00f6ln und D\u00fcsseldorf, zudem ein Variet\u00e9 in Dortmund. Doch die Nationalsozialisten zwangen ihn, sich umgehend von fast allen Unternehmen zu trennen. Sein Kino als Teil der Berliner Gartenstadt Atlantic konnte Wolffsohn zun\u00e4chst weiterbetreiben, weil er 1937 heimlich Eigent\u00fcmer der gesamten Wohnanlage wurde. Angeklagt, sich an deren \u00fcberf\u00e4lliger &#8222;Arisierung&#8220; bereichert zu haben, hielt ihn die Gestapo sechs Monate gefangen. 1939 fl\u00fcchtete er mit seiner Ehefrau Recha nach Pal\u00e4stina. Wegen zahlreicher R\u00fcc<\/em><em>k<\/em><em>erstattungsprozesse kehrte das Ehepaar ein Jahrzehnt sp\u00e4ter nach Deutschland zur\u00fcck. Karl Wolffsohn starb 1957 in Berlin.&#8220;<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00bbLichtburg\u00ab war ein Teil der \u00bbGartenstadt Atlantic\u00ab: Ein Wohnhausbau mit integriertem Cafe, Restaurant und einem gro\u00dfen Kino am Gesundbrunnen. Und nun kommst Du, J.<\/p>\n\n\n\n<p>Hallo Wiebeke,                                                                                                                          nat\u00fcrlich gebe ich Dir Recht, das ist ein richtiger  Flickenteppich geworden. Hier noch ein St\u00fcck davon: Ulrich D\u00f6ge schreibt auf Seite 378:                                       <em>&#8222;Mitte M\u00e4rz 1933 hatte Rudolf Sutthoff-Gro\u00df (1894-1945?) den sozialdemokratischen Weddinger B\u00fcrgermeister Carl Leid abgesetzt und sich zu seinem Nachfolger ernannt, ein Willk\u00fcrakt, best\u00e4tigt von der nationalsozialistisch dominierten Bezirksverordnetenversammlung. Vermutlich Ende Mai oder Anfang Juni<\/em> [1933]<em>, wurde Karl Wolffsohn ins preu\u00dfische Kultusministerium bestellt. Ihn begleiteten der nationalsozialistische Rechtsanwalt Wolfgang Schirmer und der Steuerberater Eduard Pissel. Hans Hinkel, Staatskommissar dieses Ministerium zu besonderen Verwendung, Leiter des preu\u00dfischen Kampfbundes f\u00fcr deutsche Kultur und Mitglied des Reichstages isolierte den Lichtburg P\u00e4chter <\/em>[Karl Wolffsohn] <em>von seinen beiden Begleitern und teilte im Beisein von SA- und SS-M\u00e4nner mit, als Jude d\u00fcrfe er das Theater nicht mehr f\u00fchren.&#8220; <\/em>(LBB Nr. 82, 05. 04. 1933; Die neue Kulturpolitik, in Vossische Zeitung , Nr. 161, 5.4.1933.)<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Hans-Hinkel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"256\" height=\"341\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Hans-Hinkel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24405\" style=\"width:172px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Hans-Hinkel.jpg 256w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Hans-Hinkel-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 256px) 85vw, 256px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hans Hinkel<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Hans_Hinkel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"220\" height=\"334\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Hans_Hinkel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24481\" style=\"width:131px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Hans_Hinkel.jpg 220w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Hans_Hinkel-198x300.jpg 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 85vw, 220px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hans Hinkel<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ernst Klee schreibt in seinem Buch: <em>\u00bb<\/em>Das Kulturlexikon zum Dritten Reich<em>\u00ab<\/em> \u00fcber Hans Hinkel:                                                                                                                            <em>&#8222;Hinkel, Hans. SS-Gruppenf\u00fchrer (1943)* 22.6.1901 Worms. 1920 Freikorps Oberland. 1921 NSDAP. 1930 MdR. 1930-1932 Berliner Schriftleiter des V\u00f6lkischen Beobachters. 1933 Staatskommissar im preu\u00df. Wissenschaftsministerium (\u00bbReichskulturverwalter\u00ab) mit besonderen Aufgaben wie \u00dcberwachung und \u00bbEntjudung\u00ab. Goebbels am 19.9. 1935 \u00bbEin geborener Intrigant und L\u00fcgner.\u00ab 1936 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Reichskulturkammer. 1944 Reichsfilmintendant. \u2020 8.2.1960 G\u00f6ttingen. Lit. Benz Enzyklop\u00e4die..&#8220;<\/em>                                                                                         [<strong>Die 16<\/strong> <strong>SS-R\u00e4nge<\/strong>, bei Ernst Klee, Personenlexikon zum Dritten Reich, Seite 719]                                                                                                                                            Sturmmann = Gefreiter                                                                                                       Rottenf\u00fchrer = Obergefreiter                                                                                    Unterscharf\u00fchrer (Uscha.) = Unteroffizier                                                                  Scharf\u00fchrer = Unterfeldwebel                                                                             Oberscharf\u00fchrer (Oscha.) = Feldwebel                                                          Untersturmf\u00fchrer (Ustuf.) = Leutnant                                                            Obersturmf\u00fchrer (Ostuf.) = Oberleutnant                                                  Hauptsturmf\u00fchrer (Hstuf.) = Hauptmann                                                      Sturmbannnf\u00fchrer (Subaf.) = Major                                                           Obersturmbannf\u00fchrer (OStubaf.) = Oberstleutnant                                Standartenf\u00fchrer (Staf.) = Oberst                                                                                Oberf\u00fchrer (Oberf.) = Oberst                                                                                     Brigadef\u00fchrer (Brif.) = Generalmajor                                                                 Gruppenf\u00fchrer (Gruf.) = Generalleutnant                                                  Obergruppenf\u00fchrer (OGruf.) = General                                                        Oberstgruppenf\u00fchrer = Generaloberst<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Und dann das Absurde und zugleich Komische: Da erzaehlt der Berliner Kulturfilmproduzent Theodor Blomberg nach dem Krieg der in Paris lebenden Filmhistorikerin Dr. Lotte Eisner \u2014 Alfred Bauer sei <em>&#8222;<strong>die Rechte Hand von Oswald Lehnich&#8220;<\/strong><\/em> [Pr\u00e4sident der Reichsfilmkammer 1935 und SS-Oberf\u00fchrer = Oberst] gewesen.                                                                                                                                             Als Alfred Bauer \u00fcber Umwege davon erf\u00e4hrt, bestreitet er dies \u2015 und dann kommt 34 Jahre nach&nbsp; seinem Tod (1986) heraus, dass er tats\u00e4chlich nicht bei Oswald Lehnich die <strong>Rechte Hand<\/strong> war, sondern bei dem <strong>SS-Sturmbannf\u00fchrer <\/strong>[Major]<strong> Fritz Hippler<\/strong> und seinem Nachfolger <strong>SS-Gruppenf\u00fchrer <\/strong>[Generalleutnant] <strong>Hans&nbsp; Hinkel<\/strong> (1943) [zwei&nbsp; SS-Dienstgrade hoeher als <strong>SS-Oberf\u00fchrer<\/strong> =<strong> Oberst<\/strong>] <strong>Oswald Lehnich<\/strong> die <strong>Rechte Hand<\/strong> gewesen&nbsp; ist.                                <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Und dann findet die erste Berlinale 1951 auch noch in einem Kino statt, das 1938 geraubt [arisiert] wurde und Karl Wolffsohn geh\u00f6rte. Und weil sich Spuren besser verwischen lassen, bekam es nach dem Raub einen anderen Namen. Aus <strong>\u00bbLichtburg\u00ab<\/strong> wurde <strong>\u00bbCorso Kino\u00ab<\/strong> .                                                                                          Der Standort, Gesundbrunnen, war von Dr. Alfred Bauer f\u00fcr die erste Berlinale 1951 gut gew\u00e4hlt. Es lag an der Sektorengrenze zum Russischen Sektor. Das Kino hatte nach der Wiederer\u00f6ffnung am 22. Dezember 1947 im ersten Jahr 2 Millionen &#8222;Grenzkinobesucher&#8220;. So wurden jene Zuschauer genannt, die aus Ost-Berlin kamen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Bei der Er\u00f6ffnung am 25.12.1929 hatte die \u00bbLichtburg\u00ab 1600 Sitzpl\u00e4tze im Parkett und 400 im Rang und in den Logen. [2000 Sitzpl\u00e4tze] [Eintritt 1949: 0,25 Pfennig West und 1,50 Ost.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Der Vorgesetzte von Alfred Bauer, <strong>SS-Gruppenf\u00fchrer Hans Hinkel<\/strong> von der Reichsfilmkammer kannte dieses Kino gut. Die Enteignung der J\u00fcdischen Kinobesitzer geh\u00f6rte zu seinem Aufgabenbereich. J.<br><br>Hallo Wiebeke, jetzt habe ich doch noch ein&nbsp; Adressbuch von 1937 von Wuerzburg gefunden. Da stellt sich Folgendes heraus: Seine Mutter hie\u00df&nbsp; Frieda Bauer&nbsp; und ist 1937 im Namensverzeichnis als Witwe bezeichnet und wohnt am Ludwigkai 4 (sehr nobel am Wasser) im zweiten Stock. Sohn Alfred Bauer wohnt als Dr. &nbsp;jur. Alfred Bauer in der Martin Luther St. 1 im ersten Stock. (1937). Dort wohnt im gleichen&nbsp; Stockwerk auch noch ein Mensch mit Namen Bauer, E., mit dem Beruf: Abteilungsleit.. Ebenfaklls im ersten Stock.&nbsp;Nicht sehr komfortabel,&nbsp;&nbsp;weil im Erdgeschoss ist die Kneipe <strong>\u00bbLouisengarten\u00ab<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Im Scherl Adressbuch von Berlin gibt es in der fraglichen Zeit mehrere Seiten mit dem Namen Bauer. Im fraglichen Zeitraum von 1938-1943 verzeichnen die Scherl Adress B\u00fccher                                                                                                                     1937 \u201435 x Alfred Bauer                                                                                                              1939 \u201434 x Alfred Bauer                                                                                                              1940 \u201436 x Alfred Bauer                                                                                                          1942 \u2014 33 x Alfred Bauer                                                                                                               1943 \u2015 35 x Alfred Bauer                                                                                                              <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Unter den 33 Alfred Bauers aus dem Jahr 1942 gibt es einen Alfred Bauer im Strassenverzeichnis des Scherl Adressbuches mit der Berufsangabe <strong>Wehrm. Angeh. <\/strong>N 65 in der Triftstra\u00dfe 3. Dort steht heute noch ein Haus, das so aussieht, als h\u00e4tte man es so wiederaufgebaut, wie es 1943 dort stand. Dicht am U &#8211; und S &#8211; Bahnhof Wedding.                                                                                                        Ein zweiter Alfred Bauer mit der Berufsangabe <strong>Reichsangest.<\/strong> wohnt in Tempelhof in der Gontermannstra\u00dfe 73. Von 1944 &#8211; 1954 stehen keine Adressb\u00fccher von Berlin im Netz.                                                                             Wikipedia schreibt: Alfred Bauer hat 1939 in Berlin das Assessor Examen bestanden. Bei Kriegsbeginn wurde er in Berlin zum zweij\u00e4hrigen Wehrdienst einberufen. Bei Kriegsbeginn am 1. September 1939 ist Alfred Bauer (geb. am 18. November 1911) 28 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">In W\u00fcrzburg gibt es 1937 \u2014 ca. 300 Pkersonen mit dem Namen Bauer, aber nur einen Alfred. Der wohnt Ludwigkai 28. Seine Mutter (Witwe) wohnt im gleichen Haus im zweiten Stock. Der Eintrag im Adressbuch W\u00fcrzburg aus dem Jahr 1937 lautet: Dr. jur. Alfred Bauer, Martin Lutherstra\u00dfe 1 (I. Stock). 1953-1959 ist der &#8222;Pressereferent&#8220; wie er sich nennt, Dr. Alfred Bauer, im Berliner Telefonbuch mit der Anschrift Berlin Charlottenburg, Westendallee 105 zu finden. J.<\/p>\n\n\n\n<p>Hallo Wiebeke, Wiederholungen sind manchmal angebracht, wenn man so schoene Postkarten findet. J.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ludwigkai_1906.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"828\" height=\"546\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ludwigkai_1906.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24394\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ludwigkai_1906.jpg 828w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ludwigkai_1906-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ludwigkai_1906-768x506.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ludwigskai<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Hallo Wiebeke,                                                                                                                                   ja die Familie Bauer hatte urspruenglich (als das Kind Alfred&nbsp; geboren wurde) am Ludwigkai 28 gewohnt. Und das NSDAP Gebaeude &nbsp;war im Haus Ludwigkai 4 auf der gleichen Strassenseite. Und nun rate mal wer der Ehrenb\u00fcrger in W\u00fcrzburg seit 1. Mai 1933 ist. Besonders interessant ist die Begr\u00fcndung: <em>&#8222;wurde in dankbarer Anerkennung seiner hohen Verdienste am Volk und Vaterland durch einstimmigen Beschlu\u00df des Stadtrates vom 2. Mai 1933 zum Ehrenb\u00fcrger der Stadt W\u00fcrzburg ernannt&#8220;<\/em>. Ehrenb\u00fcrger, weil er den 1. Mai 1933 zum gesetzlichen Feiertag gemacht hatte?<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignleft size-large\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/UNiversitaet-Wuerzburg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"703\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/UNiversitaet-Wuerzburg-1024x703.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24416\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/UNiversitaet-Wuerzburg-1024x703.jpg 1024w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/UNiversitaet-Wuerzburg-300x206.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/UNiversitaet-Wuerzburg-768x527.jpg 768w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/UNiversitaet-Wuerzburg.jpg 1049w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Universit\u00e4t W\u00fcrzburg<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Aber ich finde, das ist immer noch kein Grund f\u00fcr die Royal Air Force mit 380.000 Stabbrandbomben und 1.124 Sprengbomben aus 280 Flugzeugen am 16. M\u00e4rz 1945 innerhalb von 20 Minuten W\u00fcrzburg in Schutt und Asche zu legen. Und das alles nur um die verr\u00e4terische Doktorarbeit von Dr. Alfred Bauer zu verbrennen? Und hier kommen noch meine Fotofundst\u00fccke, alle unter cc Lizenz, bis auf das von der SDK, da  mu\u00df ich noch mal fragen, J.<\/p>\n\n\n\n<p>1<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/7August-1942.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"711\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/7August-1942-1024x711.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24365\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/7August-1942-1024x711.jpg 1024w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/7August-1942-300x208.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/7August-1942-768x533.jpg 768w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/7August-1942.jpg 1110w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">7. August 1942 Johannisthal. Von links nach rechts: <strong>Alfred Bauer,<\/strong>  Walter M\u00fcller-Goerne, Fritz Hippler, Karl Julius Fritzsche, Ewald von Demandowsky, Werner Klingner (mit Hut), Willy Reiber, Fritz Maurischat.- Foto Archiv SDK<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgBerlin-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"802\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgBerlin-1024x802.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24367\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgBerlin-1024x802.jpg 1024w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgBerlin-300x235.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgBerlin-768x602.jpg 768w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgBerlin-1536x1204.jpg 1536w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgBerlin-2048x1605.jpg 2048w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgBerlin-1200x940.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lichtburg 1930. Aus Bauwelt. Jg.21. Heft 38.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgWolffsonsBerlin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"757\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgWolffsonsBerlin-1024x757.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24369\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgWolffsonsBerlin-1024x757.jpg 1024w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgWolffsonsBerlin-300x222.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgWolffsonsBerlin-768x567.jpg 768w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgWolffsonsBerlin-1200x887.jpg 1200w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/LichtburgWolffsonsBerlin.jpg 1329w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/LichttburgBerlin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"770\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/LichttburgBerlin-1024x770.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25988\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/LichttburgBerlin-1024x770.jpg 1024w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/LichttburgBerlin-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/LichttburgBerlin-768x577.jpg 768w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/LichttburgBerlin-1536x1154.jpg 1536w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/LichttburgBerlin-1200x902.jpg 1200w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/LichttburgBerlin.jpg 2020w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lichtburg Berlin Gesundbrunnen, Architekt Rudolf Fr\u00e4nkel (1929\/30). Blick vom Rang in den Zuschauerraum, auf das Orchester und die B\u00fchne.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Lichtburg-Berlin-Gesundbrunnen-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"829\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Lichtburg-Berlin-Gesundbrunnen-829x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25990\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Lichtburg-Berlin-Gesundbrunnen-829x1024.jpg 829w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Lichtburg-Berlin-Gesundbrunnen-243x300.jpg 243w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Lichtburg-Berlin-Gesundbrunnen-768x948.jpg 768w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Lichtburg-Berlin-Gesundbrunnen-1244x1536.jpg 1244w, 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