{"id":25516,"date":"2024-02-13T13:09:21","date_gmt":"2024-02-13T13:09:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=25516"},"modified":"2025-05-07T14:10:05","modified_gmt":"2025-05-07T14:10:05","slug":"tucholsky-abschrift-die-hochtrabenden-fremdwoerter-ii-diesmal-vollstaendig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=25516","title":{"rendered":"Tucholsky Abschrift Die Hochtrabenden Fremdw\u00f6rter (II)  (diesmal vollst\u00e4ndig)"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-resized\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"220\" height=\"330\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17347\" style=\"width:168px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck.jpg 220w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Roemische-Zahlen-am-Heck-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 85vw, 220px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">R\u00f6mische Zahlen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/PDF-Tucholsky-Die-hochtrabenden-Fremdwoerter.pdf\">PDF Tucholsky Die hochtrabenden Fremdw\u00f6rter<\/a><\/p>\n\n\n<p>(Zeichen 8.046)                                                                                                                                 Kurt Tucholsky <strong>DIE HOCHTRABENDEN FREMDW\u00d6RTER<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Redaktionspost lag neulich ein Brief. \u00abLiebe Weltb\u00fchne! Wenn ich diese Zeilen an dich richte, so bitte ich in Betracht zu ziehen, da\u00df ich nicht ein Zehntel so viel Bildung besitze wie deine Mitarbeiter. Ich geh\u00f6re vielleicht zu den primitivsten Anf\u00e4ngern deiner Zeitschrift und bin achtzehn Jahre alt. Dieses schreibe ich dir aber nur, damit du dich \u00fcber meine folgenden Zeilen nicht allzu lustig machst.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus deinen Aufs\u00e4tzen habe ich ersehen, da\u00df du trotz aller Erhabenheit \u00fcber die politischen Parteien doch mit den Linksradikalen am meisten sympathisierst.<\/p>\n\n\n\n<p>Schreibst du auch f\u00fcr einen Proleten, der sich in einem Blatt orientieren will, da\u00df er objektiv urteilt? F\u00fcr den aber ist es, was f\u00fcr den Fuchs die Weintrauben. Also: much to high.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich selbst bin auch nur ein Autodidakt und mu\u00df \u00f6fter das Lexikon zur Hand nehmen, wenn ich die Artikel verfolge. Wenn du darauf Wert legst, die Sympathie und das Interesse der revolution\u00e4ren Jugend und der einfachen Arbeiterschaft zu erwerben, so sei gelegentlich sparsamer mit deinen hochtrabenden Fremdw\u00f6rtern und deinen manchesmal unverdaulichen philosophischen Betrachtungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hochachtungsvoll Erna G.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Hm. H\u00f6r mal zu \u2013 die Sache ist so:<\/p>\n\n\n\n<p>Etwa die gute H\u00e4lfte aller Fremdw\u00f6rter kann man vermeiden; man solls auch tun \u2013 und da\u00df du keine \u00abPuristin\u00bb bist, keine Sprachreinigerin, keine von denen, die so lange an der Sprache herumreinigen, bis keine Flecke mehr, sondern blo\u00df noch L\u00f6cher da sind, das wei\u00df ich schon. Ich wei\u00df auch, da\u00df es wirklich so etwas wie \u00abhochtrabende\u00bb Fremdw\u00f6rter gibt; wenn einer in Deutschland \u00abph\u00e4nomenologisches Problem\u00bb schreibt, dann hat er es ganz gern, wenn das nicht alle verstehn. So wie sich ja auch manche Schriftsteller mit der katholischen Kirche einlassen, nur damit man bewundre, welch feinen Geistes sie seien . . . Soweit hast du ganz recht. Aber nun sieh auch einmal die andre Seite.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt heute in Deutschland einen Snobismus der schwieligen Faust, das Fremdwort \u00abSnobismus\u00bb wollen wir gleich heraus haben. Es gibt da also Leute, die, aus Unf\u00e4higkeit, aus Faulheit, aus Wichtigtuerei, sich pl\u00f6tzlich, weil sie glauben, da sei etwas zu holen, den Arbeitern zugesellen, Leute, die selber niemals mit ihrer H\u00e4nde Arbeit Geld verdient haben, verkrachte Intellektuelle, entlaufene Volksschullehrer, Leute, die haltlos zwischen dem Proletariat der Arme und dem des Kopfes, zwischen Werkstatt und B\u00fcro hin- und herschwanken \u2013 und denen nun pl\u00f6tzlich nichts volkst\u00fcmlich genug ist. Maskenball der Kleinb\u00fcrger; Kost\u00fcm: Monteurjacke. Nein, du geh\u00f6rst nicht dazu \u2013 ich erz\u00e4hle dir nur davon. Und da hat nun eine Welle von \u00abArbeiterfreundlichkeit\u00bb eingesetzt, die verlogen ist bis ins Mark.<\/p>\n\n\n\n<p>Man mu\u00df scharf unterscheiden:<\/p>\n\n\n\n<p>Schreibt einer f\u00fcr die Arbeiter, f\u00fcr eine Leserschaft von Proletariern, so schreibe er allgemeinverst\u00e4ndlich. Das ist viel schwerer als dunkel und gelehrt zu schreiben \u2013 aber man kann vom Schriftsteller verlangen, da\u00df er gef\u00e4lligst f\u00fcr die schreibe, die sein Werk lesen sollen. Der Proletarier, der abends m\u00fcde aus dem Betrieb nach Hause kommt, kann zun\u00e4chst mit so einem Satz nichts anfangen:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00abDie vier gr\u00f6\u00dften Banken besitzen nicht ein relatives sondern ein absolutes Monopol bei der Emission von Wertpapieren.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Satz aber ist von Lenin (<em>\u00ab<\/em><em>Der Imperialismus als j\u00fcngste Etappe des Kapitalismus<\/em>\u00bb), und der Satz ist, bei aller Klarheit des Gedankens, nicht f\u00fcr die Stra\u00dfenpropaganda geschrieben. Denn hier l\u00e4uft die Grenzlinie:<\/p>\n\n\n\n<p>Die einen betreiben den Klassenkampf, indem sie ihre Schriften verteilen lassen, sie wirken unmittelbar, sie wenden sich an jedermann \u2013 also m\u00fcssen sie auch die Sprache sprechen, die jedermann versteht. Die andern arbeiten f\u00fcr den Klassenkampf, indem sie mit dem wissenschaftlichen R\u00fcstzeug der Philosophie, der Geschichte, der Wirtschaft zun\u00e4chst theoretisch abhandeln, wie es mit der Sache steht. Lenin hat beides getan; der Fall ist selten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Art Schriftstellerei kann nun nicht umhin, sich der W\u00f6rter und Ausdr\u00fccke zu bedienen, die bereits vorhanden sind. Ich habe mich stets \u00fcber die Liebhaber der Fachausdr\u00fccke lustig gemacht, jene Affen des Worts, die da herumgehen und glauben, wer wei\u00df was getan zu haben, wenn sie \u00abAkkumulation des Finanzkapitals\u00bb sagen, und denen das Maul sch\u00e4umt, wenn sie von \u00abPr\u00e4ponderanz der innern Sekretion\u00bb sprechen. \u00dcber die wollen wir nur lachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergi\u00df aber nicht, da\u00df W\u00f6rter Abk\u00fcrzungen f\u00fcr alte Denkvorg\u00e4nge sind; sie rufen Gedankenverbindungen hervor, die bereits in den Menschen gleicher Klasse und gleicher Vorbildung schlummern und auf Anruf anmarschiert kommen \u2013 daher sich denn auch Juristen oder Kleriker oder Kommunisten untereinander viel leichter und schneller verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen als Angeh\u00f6rige verschiedener Gruppen untereinander.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nun f\u00fcr einen Schriftsteller einfach unm\u00f6glich, alles, aber auch alles, was er schreibt, auf eine Formel zu bringen, die jedem, ohne Bildung oder mit nur wenig Bildung, verst\u00e4ndlich ist. Man kann das tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann aber sinkt das Durchschnittsma\u00df des Geschriebenen tief herunter; es erinnert das an den Stand der amerikanischen Tagesliteratur, die ihren Ehrgeiz daran setzt, auch in B\u00fcrgerfamilien gelesen werden zu k\u00f6nnen, bei denen kein Ansto\u00df erregt werden darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so sieht diese Literatur ja auch aus. Will man aber verwickelte Gedanken, die auf bereits vorhandenen fu\u00dfen, weil keiner von uns ganz von vorn anfangen kann, darstellen, so mu\u00df man sich, wenn nicht zwingende Gr\u00fcnde der Propaganda vorliegen, der Fachsprache bedienen. Keiner kommt darum herum.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Lenin hat es so gehalten. Oder glaubst du, da\u00df seine Schrift <em>\u00ab<\/em><em>Materialismus und Empiriokritizismus<\/em><em>\u00bb <\/em><strong>(*)<\/strong> f\u00fcr jeden Proletarier ohne weiteres verst\u00e4ndlich sei? Das ist sie nicht. Wer \u00fcber Kirchengeschichte des zweiten Jahrhunderts schreibt, kommt ohne die lateinischen Ausdr\u00fccke der damaligen Zeit nicht aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Soll er eine \u00dcbersetzung beigeben? Schopenhauer platzte vor Wut bei dem Gedanken, solches zu tun; er wurzelte aber \u2013 bei aller Gr\u00f6\u00dfe \u2013 in dem Ideal der humanistischen Bildung seiner Zeit und seiner Klasse; er hatte recht und unrecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt heute bereits eine Menge Schriftsteller und Zeitschriften, die jedem fremdsprachigen Zitat die \u00dcbersetzung folgen lassen; es ist Geschmackssache.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich tue es selten; ich zitiere entweder gleich auf deutsch oder manchmal, wenns gar nicht anders geht, lasse ich die fremdsprachigen S\u00e4tze stehn \u2013 dann n\u00e4mlich, wenn ich das, was in den fremden W\u00f6rtern schlummert, nicht \u00fcbertragen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann alles \u00fcbersetzen \u2013 man kann nicht alles \u00fcbertragen. Es gibt zum Beispiel gewisse franz\u00f6sische Satzwendungen, W\u00f6rter . . . die sind so durchtr\u00e4nkt von Franz\u00f6sisch, da\u00df sie auf dem Wege der \u00dcbersetzung grade das verlieren, worauf es ankommt: Klang, Melodie und Geist.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun kenne ich das Gef\u00fchl sehr wohl, das einen beseelt, der solches liest und der nicht oder nicht gen\u00fcgend Franz\u00f6sisch kann. Man kommt sich so ausgeschlossen vor. Man f\u00fchlt die eigne Schw\u00e4che; man wird b\u00f6se, w\u00fctend . . . und man w\u00e4lzt diese Wut, die eige<\/p>\n\n\n\n<p>ntlich der eignen Unkenntnis (verschuldet oder nicht) gilt, auf den andern ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich spreche zum Beispiel miserabel Englisch und verstehe es kaum, und es hat jahrelang gedauert, bis ich mit dem Verstande dieses dumpfe Wutgef\u00fchl aus mir herausbekommen habe. Lese oder h\u00f6re ich heute Englisch, so schmerzt es mich, es nicht gut zu verstehen \u2013 aber ich bin auf den Schreibenden oder Sprechenden nicht mehr b\u00f6se. Er kann doch nichts daf\u00fcr, da\u00df ich es so schlecht gelernt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Siehst du, so ist das.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist kein Verdienst der S\u00f6hne, wenn ihre V\u00e4ter so viel Geld hatten, da\u00df sie die S\u00f6hne aufs Gymnasium schicken konnten, gewi\u00df nicht und was in den meisten F\u00e4llen dabei herauskommt, wissen wir ja auch. Aber unterscheide gut, Erna, zwischen den beiden Gattungen, die da Fremdw\u00f6rter gebrauchen:                         den Bildungsprotzen, die sich damit dicke tun wollen, und den Schriftstellern, die zwischen \u00abinduktiv\u00bb und \u00abdeduktiv\u00bb unterscheiden wollen und diesen Denkvorgang mit Worten bezeichnen, die geschichtlich stets dieser Bezeichnung gedient haben.                                                                                                      Die Intellektuellen eines Volkes sollen nicht auf dem Niveau von schnapsdumpfen Gutsknechten stehn \u2013 sondern der Arbeiter soll in Stand gesetzt werden, die intellektuellen Leistungen der Gemeinschaft zu verfolgen. Nicht: reinlich gewaschene K\u00f6rper sind ein Abzeichen von Verrat am Klassenkampf \u2013 sondern: alle sollen in die Lage gesetzt werden, sich zu pflegen. Den K\u00f6rper, Erna, und den Geist.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuerst erschienen in WB (Die Weltb\u00fchne), 16\/573 \u201515.04.30, III\/418 Abgeschrieben im Dritten Band der Gesamtausgabe (D\u00fcnndruck, Seite 418 &#8211; 421)<\/p>\n\n\n\n<p>Leider hatte ich bei meinen Sonderzeichen nicht das verwandte Zeichen in dem Buchdruck. Deswegen habe ich diese Zeichen genommen: \u00ab \u2015\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hier die Wiederholung:<\/strong><em> <\/em><em>&#8222;Soll er eine \u00dcbersetzung beigeben? Schopenhauer platzte vor Wut bei dem Gedanken, solches zu tun; er wurzelte aber \u2013 bei aller Gr\u00f6\u00dfe \u2013 in dem Ideal der humanistischen Bildung seiner Zeit und seiner Klasse; er hatte recht und unrecht:&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/UmschlagLerneLachenohnezuweinen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"595\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/UmschlagLerneLachenohnezuweinen.jpg\" alt=\"Buchumschlag\" class=\"wp-image-14667\" style=\"width:103px;height:191px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rowohlt Verlag<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Damit man es nicht suchen mu\u00df: <strong>(<\/strong><em><strong>*)<\/strong> <\/em><strong><em>Empiriokritizismus<\/em> <\/strong>= (Duden Fremdw\u00f6rterbuch) Seite 265 = <em>erfahrungskritische Erkenntnistheorie, die sich unter Ablehnung der Metaphysik allein auf die kritische Erfahrung beruft. <strong>Pr\u00e4ponderanz<\/strong><\/em>= Duden Fremdw\u00f6rterlexikon Seite 799 = <em>\u00dcbergewicht (z.B. eines Staates)<\/em> <strong>Sekretion<\/strong>= (Duden Fremdw\u00f6rterbuch) Seite 901- 1.) (Med.) = Vorgang der Produktion und Absonderung von Sekreten durch Dr\u00fcsen 2.) (Geol.) = das Ausf\u00fcllen von Hohlr\u00e4umen im Gestein durch Minerall\u00f6sungen. <strong>induktiv<\/strong>= Seite 433 (Duden Fremdw\u00f6rterbuch) 1.) Vom Einzelnen  zum Allgemeinen hinf\u00fchrend. 2) Durch Induktion wirkend.  <strong>deduktiv<\/strong>= Seite 199 (Duden Fremdw\u00f6rterbuch)= Den  Einzelfall aus dem Allgemeinen ableitend.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/nilpferd_tumb.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1042\" height=\"830\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/nilpferd_tumb.png\" alt=\"Nilpferd\" class=\"wp-image-15\" style=\"width:146px;height:auto\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zeichnung Helga Bachmann<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PDF Tucholsky Die hochtrabenden Fremdw\u00f6rter (Zeichen 8.046) Kurt Tucholsky DIE HOCHTRABENDEN FREMDW\u00d6RTER In der Redaktionspost lag neulich ein Brief. \u00abLiebe Weltb\u00fchne! 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