{"id":304,"date":"2014-06-04T15:38:50","date_gmt":"2014-06-04T15:38:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=304"},"modified":"2023-08-25T20:16:08","modified_gmt":"2023-08-25T20:16:08","slug":"vortrag-fuer-studenten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=304","title":{"rendered":"Vortrag f\u00fcr StudentInnen \u00fcber den Henschel Film- und Theaterkonzern"},"content":{"rendered":"<p align=\"JUSTIFY\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><strong><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Vortragf\u00fcrSTudentinnen.pdf\">pdf Vortrag f\u00fcr Studentinnen<\/a><\/strong><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><strong>Vortrag vom 28. Mai 2008 Auf der Suche nach dem Henschel Film und Theaterkonzern Manuskript f\u00fcr einen Redebeitrag vor StudentInnen der Geschichte. <\/strong>Als Marei B. mich von ihrer Gruppe angerufen und mit mir diesen Termin ausgemacht hat, war eine ihrer Fragen, wie ich denn auf die Spur dieser j\u00fcdischen Kinobesitzer gekommen bin? Leider muss ich da etwas ausholen. Zun\u00e4chst einmal, ich bin 1946 geboren und geh\u00f6re damit zu der Generation, die von ihren Eltern keine oder falsche Antworten bekommen hat, was denn da in ihrem Beisein von 1933 &#8211; 1945 passiert ist. Unsere Generation war es gewohnt, keine Antworten auf unsere Fragen zu bekommen, bzw. in der Regel wurden wir angelogen, sowohl im allgemeinen, als auch im pers\u00f6nlichen. Ich war also ge\u00fcbt im &#8222;Angelogen Werden&#8220;.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Gleichwohl war das (auch sp\u00e4ter) immer die Generation, die Europa in Schutt und Asche gelegt hatte und sich bei meiner Generation dar\u00fcber beschwerte, wenn bei einer Demonstration ein paar Fensterscheiben bei Banken kaputt gingen. Das war der Boden. Wie nun Kinos? Schon als Junge interessierte ich mich f\u00fcr Kino. Sp\u00e4ter brach ich ein Ingenieur Studium (bei der Ingenieur Schule f\u00fcr Produktions- und Verfahrenstechnik) nach drei Semestern ab und bewarb mich an der Filmakademie in Berlin (dffb).<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wir wollten Filme machen, um dieses Land aufzuwecken. Die Wahrheit zutage f\u00f6rdern und die Verh\u00e4ltnisse zu \u00e4ndern, von denen wir behaupteten, dass die alten Nazis noch immer die Politik bestimmten und die (ihre) Verbrechen versteckten. Als kleiner Junge (10 Jahre) war ich stets der Meinung, dass die Kommunisten den Krieg begonnen h\u00e4tten. Kein Wunder also, dass sie in dem Deutschland, in dem ich langsam gr\u00f6\u00dfer wurde, verachtet wurden und verboten waren. Erst viel sp\u00e4ter erfuhr ich, dass es die Konservativen in Verbindung mit den Nazis waren, die den zweiten Weltkrieg begonnen hatten. So viel zur Ausgangslage.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">1976 war ich mit dem Studium an der Akademie (dffb) fertig und begann mich nach einer Berufsperspektive umzusehen. Fernsehen und Film. Ein Abfallprodukt des Studiums war die Besch\u00e4ftigung mit der Geschichte des Kinos. Ein Bereich, weitgehend unerforscht. Filmgeschichte besteht aus Schauspielern, ber\u00fchmten Filmen, manchmal kommen die Namen von Regisseuren dazu, selten die Kameram\u00e4nner und die Tonleute. Aber niemals tauchen Kinobesitzer auf. Sie sind das Unwichtigste in der Filmgeschichte \u00fcberhaupt, obwohl sie doch den Filmen erst die Chance geben, das sie das Licht der Welt erblicken. Irgendwann fielen mir dann, in der gut sortierten Bibliothek der dffb, die Reichskinoadressb\u00fccher in die H\u00e4nde. Das Reichs Kino Adressbuch 1934. Eine Reihe von Kinos kannte ich, viele gab es nicht mehr.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Oft waren Stra\u00dfen umbenannt worden. Merkw\u00fcrdig war auch, dass zwischen 1933 und 1938 viele Kinos den Besitzer gewechselt hatten. Die Sache begann mich zu interessieren. Ich habe es damals so probiert, wie sie auch heute eine solche Sache vermutlich beginnen w\u00fcrden. Ich bin in die Kinos gegangen und habe gefragt.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Und es kam nur Schrott dabei heraus. Ja &#8211; aber man wisse nicht. Die Zuschauer schon gleich gar nicht. Nun, das ist nicht weiter verwunderlich, habe ich mir damals gesagt. Fragen sie mal heute einen, wem das Cinemaxx geh\u00f6rt, oder das Streits Kino. Nur wenige wissen es. Und f\u00fcr den Besuch eines Kinos ist das auch nicht wichtig. Doch auch die Besch\u00e4ftigten hatten keine Kenntnisse.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Ja, sie w\u00e4ren ja im Krieg gewesen und haben gar nichts mitbekommen. Die alte Leier. Wegsehen, L\u00fcgen. Ich gab dann die Befragung von Zeitzeugen auf und sah mir stattdessen die Reichskinoadressb\u00fccher an. Da gab es einen &#8222;Henschel Film und Theater Konzern&#8220;, eine Firma mit zw\u00f6lf Kinos, die sich im Laufe der Jahre von einer OHG in eine KG verwandelte und dann in einer Schauburg GmbH endete.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Mir begegneten die Namen Urich Sass und Streit. Sp\u00e4ter Romahn und Sch\u00fcmann. In der Filmakademie in Berlin gab es die Mikrofilme von zwei Tageszeitungen (6 x mal in der Woche), die sich ausschlie\u00dflich mit Film besch\u00e4ftigten. (In Hamburg gab es damals diese Mikrofilme nicht).<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die &#8222;Lichtbildb\u00fchne&#8220; und den &#8222;Kinematograph&#8220;. Der Kinematograph geh\u00f6rte dem Medienzar Hugenberg, das wusste ich, die Lichtbildb\u00fchne war weitgehend unabh\u00e4ngig. Also machte ich mich ran. An das Studium der Lichtbildb\u00fchne. Sechs mal die Woche, 52 Wochen und eine Menge Seiten. Nach drei Wochen war ich immer noch nicht weiter.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Eigentlich wusste ich auch gar nicht, was ich suchte. Ich wollte schon aufgeben, denn so viel Zeit hatte ich auch nicht. Das Stipendium war ausgelaufen. Also beschr\u00e4nkte ich mich auf historische Daten. Der 30. Januar 1933 war ein solches historisches Datum. An diesem Tag hatte der konservative Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Die Nazis nannten das sp\u00e4ter und heute auch noch, Machtergreifung. (Das stimmte nicht, wie ich heute wei\u00df &#8211; 2014). Genau an diesem Tag wurde einer der beiden Kinobesitzer des Henschel Film und Theater Konzerns, Hermann Urich Sass im j\u00fcdischen Teil des Hamburger Friedhofs Ohlsdorf beerdigt.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Ich wechselte die Mikro Filme gegen die Grabplatten aus und suchte vor Ort. Und fand den Grabstein dieses Herrn. Ohne diese Zeitungsnotiz mit der Beerdigung auf dem J\u00fcdischen Friedhof w\u00e4ren weiter alles nur Vermutungen gewesen. Das Grab wurde gepflegt und nach Landesbrauch kann die Pflege nicht ohne Geld erfolgen, also musste es Jemanden geben, der f\u00fcr die Grabpflege dieses J\u00fcdischen Grabes bezahlte. Ich schrieb ein 19- seitiges Manuskript, in denen ich die wenigen Vermutungen \u00fcber den Verbleib des Henschel Film und Theaterkonzerns unterbrachte.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/husass.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-305 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/husass.jpg\" alt=\"husass\" width=\"2912\" height=\"4368\" \/><\/a>\u00a0Foto Henning Scholz<a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/By-nc-sa_color1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4411 alignright\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/By-nc-sa_color1.png\" alt=\"By-nc-sa_color\" width=\"322\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/By-nc-sa_color1.png 720w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/By-nc-sa_color1-300x202.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 322px) 85vw, 322px\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3013-300x199.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4372 alignleft\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3013-300x199.jpg\" alt=\"IMG_3013-300x199\" width=\"282\" height=\"187\" \/><\/a>Ich gab mein Manuskript in Hamburg in der Fruchtallee bei der J\u00fcdischen Gemeinde ab und bat diese, das Manuskript an die Leute weiterzuleiten, die f\u00fcr die Grabkosten von Hermann Urich Sass aufkamen. Und ich hatte Gl\u00fcck, nach drei Monaten bekam ich Antwort aus Mexiko und aus Brasilien. Dorthin waren die entkommen, deren V\u00e4ter damals dieser Kino Konzern geh\u00f6rte. Es stellte sich heraus, ich hatte nicht schlecht vermutet. Die j\u00fcdischen Besitzer waren enteignet worden. Einige von ihnen waren der Deutschen Mordmaschine entkommen. Das Thema, so stellte sich heraus, war \u00f6ffentlich-rechtlich nicht interessant.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Da ich beim Hamburger Filmb\u00fcro als St\u00f6renfried schon mehrfach aufgefallen war, stellte ich einen Antrag und benutzte dazu nicht meinen Rufnamen, sondern einen der beiden anderen, den mir meine Eltern mangels anderer Sch\u00e4tze vermacht hatten.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Und Otto Meyer hatte Gl\u00fcck, sein Antrag wurde mit 80 TDM gef\u00f6rdert. Zusammen mit dem Kameramann Dietmar Bruns fuhr ich nach Amerika (Nord und S\u00fcd) und wir befragten die Zeitzeugen. Sie haben mich gefragt, wie ich vor zwanzig Jahren darauf gekommen bin, nach diesen j\u00fcdischen Kinobesitzern zu suchen. Ich wei\u00df es nicht. Aber als ich diese gefunden hatte, die S\u00f6hne und T\u00f6chter jener Kinobesitzer, da haben diese mir die gleiche Frage gestellt. Allerdings mit einem Zusatz. Wieso hat das so lange gedauert?<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Und das ist wirklich die Frage, wieso hat es sechzig Jahre gedauert, dass sich jemand gefragt hat, wo sind die geblieben? Die M\u00f6rder von damals laufen ja noch alle frei rum. (Inzwischen nicht mehr, weil viele verstorben sind 2014). Mehrere Generationen hatten teilgenommen. Am Ende hatten sich alle T\u00e4ter zu Mitl\u00e4ufern erkl\u00e4rt. Wer lange genug Krimis liest, wei\u00df, was das gro\u00dfe Problem des M\u00f6rders und der M\u00f6rderin ist. Das Verstecken der Leiche, insbesondere der Kopf macht Schwierigkeiten. Wir sind immer noch auf der Suche nach dem perfekten Mord und der wird mit den neuen technischen M\u00f6glichkeiten immer unm\u00f6glicher.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Anders dagegen ist es, wenn sich ganze V\u00f6lker auf vielf\u00e4ltige Weise an diesem Mord beteiligen. Sich dann die Beute teilen und die Leichen verbrennen. Dann wird die Sache schon viel einfacher f\u00fcr jede\/n einzelne\/n M\u00f6rderIn. Dann halten sie alle zusammen. Und wenn es dann noch um Leute geht, die man normalerweise nicht wahr nimmt, weil sie selbst in einem Teil des Unternehmens arbeiten, das man als Kunde nicht wahrnimmt, dann verschwinden diese Menschen fast spurlos. Oder kennen sie den Menschen, der f\u00fcr die Cinemaxxe die Filme aussucht? Oder gar jenen, der vor einigen Jahren noch als Besitzer jener Kinos fungiert hat?<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Nat\u00fcrlich nicht. Manchmal begegnet ihnen die Kassiererin, manchmal der Vorf\u00fchrer, aber schon der Buchhalter ist dem Publikum, also uns, nicht bekannt. Eine weitere Tatsache kommt auch aus den Krimis. Verstecken l\u00e4sst sich etwas am besten, wenn es mit einer anderen Sache, m\u00f6glichst der gleichen Sache, zusammen liegt. Also Fleisch am besten bei Fleisch und Papier bei Papier verstecken. Diese Erkenntnisse haben eine weite Verbreitung. Wenn man also Papier nicht mehr rechtzeitig vernichten kann, dann versteckt man es besten bei anderem Papier und erfindet Vorschriften, nach denen es nicht gelesen und ver\u00f6ffentlicht werden darf.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Im Falle der j\u00fcdischen Mitb\u00fcrger brauchte man keine \u00c4ngste zu haben. Alles gut in Archiven versteckt und erst in 50 Jahren zug\u00e4nglich. Das wird bei uns Datenschutz genannt, ist aber doch nur T\u00e4terschutz. Sehr wirksam. Und nat\u00fcrlich: v\u00f6llig absichtslos. Die Opfer, die noch lebten, waren froh, dass sie noch lebten und wollten auch nicht daran erinnert werden, wie das damals war, als man ihnen mit dem Tod drohte und die anderen vernichtet worden.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die Filmindustrie bildet f\u00fcr den Teil, der sich vor der Kamera abbildet, eine kleine Ausnahme. Das Schicksal der Schauspieler war schnell aufgekl\u00e4rt. Die meisten waren, so sie es konnten, geflohen, einige waren umgebracht worden und man erfuhr von ihrem Leidensweg, aber alle, die hinter der Kamera waren, mit Ausnahme vielleicht des Regisseurs und des Kameramannes waren dem Publikum nicht interessant genug, um nach ihnen zu suchen. In dieser Reihenfolge belegen Kinobesitzer den letzten Platz.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><strong>Kurz:<\/strong> Als ich 1987 anfing, nach den Kinobesitzern zu suchen, hatte noch niemand vor mir gesucht und deshalb nat\u00fcrlich auch nichts gefunden. Ich hatte am Anfang schon berichtet, dass ich als Jahrgang 1946 schon daran gew\u00f6hnt war, f\u00fcr den fraglichen Zeitraum von 1933 &#8211; 1945 angelogen zu werden. Schon als ganz kleiner Junge mit sechs oder sieben Jahren hatte ich den Eindruck, dass etwas ganz Schreckliches in dieser Zeit passiert war.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Dass niemand sagen konnte, wie es passiert war und niemand von denen, die um mich herum waren, war an dem Schrecklichen beteiligt, bis auf meinen Onkel (genannt Onkel Otto, genauer Dr. Otto Averdieck, Rechtsanwalt). Ein \u00fcberzeugter Nazi. Ich erinnere mich nicht mehr, ob er seiner Sache noch so sicher war. Damals. Aber auf jeden Fall war er der einzige, der die Augen offen hatte, der zugab, dabei gewesen zu sein. Der von Beruf Jurist war. Das war der einzige. Im besten Falle bekam man keine Antworten, wenn man Fragen stellte und wenn man Antworten bekam, dann stellte sich sp\u00e4ter heraus, dass man angelogen worden war.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Damit bin ich aufgewachsen. Ich habe schon berichtet, dass ich als Kind der Meinung war, die Kommunisten w\u00e4ren Schuld an diesem gro\u00dfen Ungl\u00fcck mit den zwei verlorenen Kriegen und allem was dazu geh\u00f6rt. Ich fand es als Kind deshalb auch richtig, dass die Partei von diesen b\u00f6sen Menschen verboten war. Erst sp\u00e4ter kam ich drauf, dass die, die immer so f\u00fcr Ruhe und Ordnung sprechen, die Konservativen, f\u00fcr diese Kriege verantwortlich waren und dass im Gegensatz dazu es grade die Kommunisten waren, die diese Kriege nicht wollten. Das geh\u00f6rt nat\u00fcrlich dazu.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die KPD ist heute noch verboten, die NPD nicht. Um zu den Kinos zur\u00fcckzukehren. Ich habe inzwischen eine gro\u00dfe Menge an Wissen angeh\u00e4uft \u00fcber die Enteignung dieser Kinos, aber es gibt kaum Neugier danach.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Vor einigen Jahren gab es zwei Autoren, die ein sog. \u201cHamburger Kinobuch\u201d vorbereitet und dann auch ver\u00f6ffentlicht hatten. Bei der Vorbereitung dieses Buches hatte ich beide kennengelernt und ihnen auch s\u00e4mtliche Fakten, die ich zu jener Zeit wu\u00dfte, zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Sie haben von diesem Wissen keinen Gebrauch gemacht und so ein v\u00f6llig unhistorisches Kinobuch vorgelegt. Ich hoffe, dass in ihrer Generation so was nicht mehr passiert. Auch nat\u00fcrlich in der Hoffnung, dass Wiederholungen nicht stattfinden werden.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u00a0Ich danke f\u00fcrs Zuh\u00f6ren.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Vom Original Manuskript \u00fcbertragen am Montag, d. 2. Juni 2014<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Vorgetragen<\/b><\/span> am: <b>28. Mai 2008 in der Uni Hamburg, aber bisher nicht ver\u00f6ffentlicht\u00a0<\/b> Foto Jens Meyer<a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/By-nc-sa_color.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4213 alignleft\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/By-nc-sa_color.png\" alt=\"By-nc-sa_color\" width=\"140\" height=\"94\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/nilpferd_tumb.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4189 alignright\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/nilpferd_tumb-1024x815.png\" alt=\"nilpferd_tumb\" width=\"157\" height=\"124\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/04051942.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-6660\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/04051942-1024x780.jpg\" alt=\"04051942\" width=\"640\" height=\"487\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_2712Stoperstein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-3878\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_2712Stoperstein-1024x682.jpg\" alt=\"IMG_2712Stoperstein\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_2712Stoperstein-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_2712Stoperstein-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/pdfAbschrift-LBB-vom-27-Juli-1938.pdf\">pdfAbschrift-LBB-vom-27-Juli-1938<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/lbb_beil2ff-1.pdf\">lbb_beil2ff<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/FritzKuhnertUFAAuszugausBEricht15Seiten.pdf\">PDF FritzKuhnertUFAAuszugausBEricht15Seiten<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/henschelkalender1.pdf\">PDF<\/a><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/henschelkalender1.pdf\">henschelkalender1<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>pdf Vortrag f\u00fcr Studentinnen Vortrag vom 28. 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