{"id":30608,"date":"2025-08-13T09:55:18","date_gmt":"2025-08-13T09:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=30608"},"modified":"2025-08-27T05:33:59","modified_gmt":"2025-08-27T05:33:59","slug":"abschrift-joseph-roth-die-generallinie-eisenstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=30608","title":{"rendered":"Abschrift Joseph Roth  Die Generallinie (S. M. Eisenstein)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PDF-Abschrift-Roth-Die-Generallinie.pdf\">PDF Abschrift Roth Die Generallinie<\/a><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Joseph-Rothklein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"301\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Joseph-Rothklein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-30623\" style=\"width:161px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Joseph-Rothklein.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Joseph-Rothklein-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Joseph Roth Abbild im Klappentext des Buches &#8222;Berliner Saisonbericht&#8220;. Der Fotograf wird dort nicht genannt.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>(Zeichen 9.886) Abschrift aus Joseph Roth aus Berliner Saisonbericht   (Unbekannte Reportagen und journalistische Arbeiten 1920-39 Herausgegeben und mit einem Vorwort von Klaus Westermann)                                                                                                                                                                                                                                             <\/p>\n\n\n\n<p>Feuilletons: Die Generallinie (Seite 356-361) Der Russe S. M. Eisenstein [Sergei Michailowitsch Eisenstein \u0421\u0435\u0440\u0433\u0435\u0439 \u041c\u0438\u0445\u0430\u0439\u043b\u043e\u0432\u0438\u0447 \u042d\u0439\u0437\u0435\u043d\u0448\u0442\u0435\u0439\u043d Sergej Michajlovi\u010d \u0116jzen\u0161tejn] \u2014 ein atavistischer Mechanismus [Fremdw\u00f6rterbuch: Atavismus = das Wiederauftreten von Merkmalen der Vorfahren, die den unmittelbar vorhergehenden Generationen fehlen (bei Pflanzen, Tieren und Menschen)] zwingt mich manchmal, die Initialen seiner beiden Vornamen f\u00fcr die \u00fcbliche Abk\u00fcrzung eines bereits historischen Pr\u00e4dikats zu halten \u2014 gilt unter den Sachverst\u00e4ndigen des Films als einer der genialsten Regisseure dieser Zeit. Wenn ich in den nachfolgenden Zeilen \u00fcber seinen letzten Film <em>\u00bbDie Generallinie\u00ab<\/em> einiges zu schreiben gedenke, so wage ich damit keineswegs, sein Werk, wie man zu sagen pflegt, vom \u00bbsachlichen Standpunkt aus\u00ab zu beurteilen und mir die Rechte jener Kenner zu usurpieren, [Fremdw\u00f6rterbuch: usurpieren  = widerrechtlich die (Staats) gewalt an sich rei\u00dfen] die infolge einer Neigung oder Notwendigkeit in den Zeitungen regelm\u00e4\u00dfig Filme kritisieren. Ich vertraue den Sachverst\u00e4ndigen, die mir versichern, die \u00bbGenerallinie\u00ab sei \u00bbfilmisch\u00ab hervorragend, und traute ich mir selbst ein Urteil zu, ich traute mich kaum, es auch drucken zu lassen. Immerhin erinnere ich mich noch genau der Ergriffenheit, mit der ich zum erstenmal den Eisensteinfilm <em>\u00bbPotemkin\u00ab<\/em> abrollen sah, und der leidenschaftlichen Emp\u00f6rung, die in mir einige seiner Bilder \u2014 man war versucht, sie \u00bbgeharnischte Bilder\u00ab zu nennen \u2014 wachgerufen haben. Andere, von den Kritikern besonders ger\u00fchmte Stellen, sogenannte \u00bbphotographische Meisterleistungen\u00ab war ich geneigt, eher als kunstgewerbliche Meisterst\u00fccke zu betrachten. Verdienste des Apparats ebenso, wie desjenigen, der ihn dirigierte, Folgen eines Einfalls und eines Spieltriebs, dessen Resultate sehr oft \u00fcbersch\u00e4tzt werden \u2014 im Film wie auf anderen Gebieten. Die sogenannte \u00bbk\u00fcnstlerische Wirkung\u00ab eines auf ungew\u00f6hnliche Weise photographierten Kanonenlaufs beruht zum Teil auf dem psychologisch wichtigen Moment der \u00dcberraschung, die der Zuschauer nur selten als gesonderte Empfindung erlebt, die er vielmehr mit Ergriffenheit verwechselt. Die karikierenden und auf eine sehr direkte Wirkung berechneten Stellen, wie jene von dem physisch l\u00e4cherlichen Marinearzt und den Maden in den Fleischrationen der Matrosen, glaubte ich als k\u00fcnstlerische Billigkeit agnoszieren [Fremdw\u00f6rterlexikon: 1) anerkennen 2) die Identit\u00e4t feststellen] zu m\u00fcssen und \u2014 k\u00fcnstlerisch betrachtet \u2014 vorausgesetzt, da\u00df ich es als Nichtfachmann \u00fcberhaupt durfte \u2014 als fehlerhaft und verlogen. Denn innerhalb dieser durchaus, sogar erschreckend realistischen Welt des meuternden Kriegsschiffes durften die Maden in den Fleischrationen nicht gr\u00f6\u00dfer erscheinen, als sie wirklich waren, und es war au\u00dferdem billig, den Marinearzt in dem Ma\u00df winzig erscheinen zu lassen, in dem man die W\u00fcrmer vergr\u00f6\u00dferte. Ein so l\u00e4cherlich kleiner Doktor wirkte schon durch seine Physis aufreizend, besonders, wenn er so gro\u00dfe W\u00fcrmer als gar nicht vorhanden bezeichnete. Und je besser mir der Film im ganzen gefiel, desto sehnlicher w\u00fcnschte ich, sein trefflicher Regisseur h\u00e4tte in mir die gleiche Emp\u00f6rung hervorzurufen vermocht, wenn der Doktor mittelgro\u00df und die Maden winzig geblieben w\u00e4ren. Sogenannte Kunstmittel sind selten auch Mittel der Kunst. Und also sah ich den \u00bbPotemkin\u00ab zum zweitenmal bereits mit wacheren Sinnen und erm\u00fcdeter Leidenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Immerhin: der \u00bbPotemkin\u00ab war ein Riesenerfolg, und die \u00bbGenerallinie\u00ab mu\u00dfte nach einigen Tagen abgesetzt und aus einem gro\u00dfen Kino in ein kleineres verbannt werden. Nun ist f\u00fcr mich, einen ziemlich erfolglosen Schriftsteller, der Erfolg zwar keineswegs ein Kriterium, und die Zahl imponiert mir so wenig, da\u00df sie mich sogar mi\u00dftrauisch zu machen imstande w\u00e4re. Allein, den Sowjets imponiert die Zahl, imponiert auch der Erfolg. Wer eine Massenwirkung zu erzielen bestrebt ist, wer sogar Konzessionen macht, wer diese Konzessionen, sein Talent und die Kunst \u00fcberhaupt mit seiner Weltanschauung erkl\u00e4rt, ja, wer die Kunst und sein Talent und sein Werk nur entschuldbar findet, wenn sie in den Dienst seiner sogenannten Weltanschauung getreten sind \u2014 der ist allerdings verpflichtet, aus der Erfolglosigkeit seines Werkes Konsequenzen zu ziehen. Er gestatte mir f\u00fcr einen Augenblick, es f\u00fcr ihn zu tun \u2014 und ich will versuchen, den Erfolg des \u00bbPotemkin\u00ab und die Erfolglosigeit der \u00bbGenerallinie\u00ab aus dem Thematischen zu erkl\u00e4ren: im ersten Film Eisensteins handelt es sich um eine Anklage gegen das zaristische Ru\u00dfland. Dieses war, jedenfalls nach westeurop\u00e4ischen Begriffen, eine verdammensw\u00fcrdige Angelegenheit. Man mag vor Westeuropa so wenig Respekt haben, wie zum Beispiel ich selbst: Kosakenstiefel und Nagajkas [Fremdw\u00f6rterbuch aus Lederstreifen geflochtene Peitsche der Kosaken u. Tataren] waren ihm immer ebenso peinlich gewesen, wie ihm heute die Weltrevolution peinlich sein mag. Diese direkte Tyrannenmethode, diese osteurop\u00e4ische Nagajkatradition h\u00e4tte das sogenannte \u00bbwesteurop\u00e4ische Gewissen\u00ab (vor dem Kriege scheint es eine Art Verantwortung f\u00fcr europ\u00e4ische Kultur im Westen gegeben zu haben) auf jeden Fall gegen Ru\u00dfland revolutionieren k\u00f6nnen. Der Potemkinfilm fand also eine allgemeine Anerkennung, weil er die (angeblichen oder wirklichen) Abscheulichkeiten des zaristischen Ru\u00dflands anklagte. Die \u00bbGenerallinie\u00ab findet keinen Beifall, <em>weil sie die Vorz\u00fcge Sowjetru\u00dflands verherrlicht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Worum handelt es sich bei der \u00bbGenerallinie\u00ab? <em>Um die Segnungen der Zivilisation. <\/em>Maschinen kommen in ein Dorf. Das Dorf ist mi\u00dftrauisch gegen Maschinen. Allm\u00e4hlich aber \u00fcberwinden es, \u00fcberzeugen es die Maschinen. Die Maschinen erobern das Dorf. Und wo die Sense m\u00e4hte, arbeitet der Traktor. Und wo der Traktor arbeitet, flie\u00dft der Segen. Und der Sinn der \u00bbGenerallinie\u00ab ist der: die Zivilisation ist eine herrliche Sache. Die sturen Bauern gehn hinter dem bl\u00f6den Pflug. Sie bebauen ihre Felder h\u00f6chst mangelhaft. Sie haben also wenig Getreide. Das ganze Dorf hat wenig zu essen. Da aber das Dorf ein Teil der Sowjetunion ist, hat die Sowjetunion weniger zu essen. Wenn die Sowjetunion weniger zu essen hat, leidet dass Weltproletariat Mangel. Das Proletariat aber soll keinen Mangel leiden, denn es mu\u00df siegen. Also mu\u00df das Dorf Maschinen haben. Das ist nat\u00fcrlich nicht der Inhalt des Films, wohl aber seine Tendenz und besonders der Sinn seines Titels. Dieser Titel will hei\u00dfen: dies ist die Generallinie, auf der Sowjetru\u00dfland zu marschieren hat, die Stalin uns vorzeichnet. Weg mit den Pfl\u00fcgen! Traktoren her! Gesteigerte Produktion! Alle R\u00e4der gehen laut. Ru\u00dfland wieder aufgebaut! Der Film ist, er gesteht es selbst, ein Propagandaplakat f\u00fcr die Industrialsierung des russischen flachen Landes.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun \u2014 was dIe Industrialisierung betrifft, so sind wir im Westen die geborenen Fachleute. Die Maschinen haben <em>wir<\/em> erfunden, und die Segnungen der Zivilisation sind eine von den Schmonzes, an denen unser westliches Vokabular so reich ist und die in Sowjetru\u00dfland ein \u00bbProgramm\u00ab werden. Wir wissen beinahe nicht mehr, wie ein Pflug aussieht, vor lauter Traktoren, Melkmaschinen und landwirtschaftlichen Ger\u00e4ten. Unsere Milch schmeckt nach Elektrizit\u00e4t, unsere Butter nach Pappendeckel, seit Jahrzehnten haben wir kein Brathuhn gegessen, das eine richtige Henne ausgebr\u00fctet h\u00e4ttet, unsere D\u00f6rfer stinken nicht nach D\u00fcnger, sondern nach Asphalt, unsere Bauern haben Telephon und Normaluhren und fahren mit Aktentaschen im Auto auf die Felder, wie Bankbeamte ins B\u00fcro. Wenn bei uns zu Lande irgendwo ein Hahn kr\u00e4ht, fragen wir uns, ob&#8217;s nicht ein Tierstimmenimitator im Radio ist, und es fehlt nicht viel, so geben die strotzenden Euter unserer K\u00fche keine fl\u00fcssige Milch mehr, sondern Konservenb\u00fcchsen aus Blech. Mit Maschinen also imponiert man uns nicht. So weit w\u00e4ren wir bereits industrialisiert und aufgebaut. Ja, allm\u00e4hlich beginnt unser Widerwille gegen Konserven so stark zu werden, wie es unser Abscheu vor Kosakenstiefeln war.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-c9ce7cd2-3ba5-4c82-968f-05de6784f6d6\">Man gestatte mir an dieser Stelle ein kleines privates Gest\u00e4ndnis, damit sachliche Mi\u00dfverst\u00e4ndnisse vermieden werden. Mein Mangel an Begeisterung f\u00fcr landwirtschaftliche Maschinen, elektrisch erzeugtes Brot und chemische Eierspeisen resultiert nicht etwa aus einer Veranlagung zum Schollendichter oder aus einer Vorliebe zur Landschaft. Niemals habe ich auch nur in zehn Zeilen bukolische [Fremdw\u00f6rterbuch: Bukolik = Hirten oder Sch\u00e4ferdichtung] oder romantische Talente verraten, niemals \u00f6ffentlich eine der beliebten Jahreszeiten besprochen, ja, selbst einen kurzfristigen Sommeraufenthalt vermeide ich gern, flie\u00dfendes Wasser, warm und kalt, im Zimmer, scheint mir eines der wichtigsten Erfordernisse der Existenz. Dennoch ist ein Hahnenschrei meinem Ohr angenehmer als eine Autohupe, eine Kuhglocke freundlicher als eine Telephonklingel, und der Gesang der Sensen sympathischer als das Gedr\u00f6hn eines Traktors. Ich begreife selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df die Autohupen, die Telephonklingeln und die Traktoren die H\u00e4hne, die K\u00fche und die Sensen allm\u00e4hlich zum Schweigen bringen werden, und ich mache mir wenig aus einer so <u>selbstvert\u00e4ndlichen<\/u>, [selbstverst\u00e4ndlichen?] wenn auch peinlichen Entwicklung der Welt. Aber l\u00e4cherlich wie die Bukoliker erscheint mir der Romantiker der Technik, der den Traktor imposant findet und dem die Konservenmilch besser schmeckt, der sich an Chemikalien delektiert und auf den Motor stolz ist. Und die \u00bbGenerallinie\u00ab, die Stalin dem russischen Volk und dem Weltproletariat vorzeichnet und die Eisenstein uns vorfilmt, propagiert nicht nur den Traktor, sondern auch den naiven Stolz auf den Traktor. Sie preist nicht nur die Resultate des Fortschritts, sondern auch den Fortschritt. Sie w\u00fcnscht nicht nur die Zivilisation, sie betet auch zu ihr. Sie macht in der Tat aus der Zivilisation die neue Religion, kein Opium f\u00fcr das Volk mehr, kein Schlafmittel, sondern Wachmittel, ein Putz- und Nutzmittel vielleicht auch. Stehe ich aber vor der Wahl, ein \u00fcberm\u00e4chtiges Walten zu erkennen: im Brutofen oder in der br\u00fctenden Henne, so ziehe ich die Henne vor, und obwohl ich mich noch an das Gedr\u00f6hn der russischen Kirchenglocken sehr wohl als eine St\u00f6rung meiner privaten Ruhe erinnern kann, f\u00e4llt es mir schwer, das n\u00fctzliche Wunder einer Telephonklingel als eine Art Garantie f\u00fcr eine segensreiche Gegenwart anzuh\u00f6ren oder als eine frohe Botschaft f\u00fcr die Zukunft.Und da nach der offiziellen Kunsttheorie der Sowjets der Inhalt und die Tendenz eines Kunstwerks seinen Wert <em>allein<\/em> bestimmen, Eisenstein selbst dieser Meinung sein d\u00fcrfte, bin ich, ein Nichtkenner der Filmgesetze, ausnahmsweise einmal in der Lage, frank sagen zu k\u00f6nnen: die Generallinie ist ein schlechter Film. Und Eisenstein mu\u00df mir recht geben. Der Mi\u00dferfolg des Films zeugt gegen ihn (fast ebenso, wie zum Beispiel meine materiellen Mi\u00dferfolge f\u00fcr mich zeugen).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Potemkinfilm fand eine g\u00fcnstige Bereitschaft: das humane Gewissen Europas, das immer ein Feind des Zarismus gewesen war. Die \u00bbGenerallinie\u00ab findet \u00fcberhaupt keine Bereitschaft: erstens, weil unsere Maschinenm\u00fcdigkeit zu gro\u00df ist; zweitens, weil uns Stalins (und selbst Lenins) Programm zu banal ist. Wir haben ganz andere, viel kompliziertere Sorgen. Und allerdings auch noch einen Rest von romantischer Zuneigung zum \u00bbr\u00e4tselhaften Osten\u00ab, der sich so l\u00e4cherlich krampfhaft bem\u00fcht, alle seine R\u00e4tsel zu erkl\u00e4ren, nach der Methode der beliebten Ecke in der Zeitung: Aufl\u00f6sung folgt in der n\u00e4chsten Nummer . . . (Aus Joseph Roth, Der Scheinwerfer (Essen), M\u00e4rz 1930 (Abgeschrieben aus dem Buch Joseph Roth, Berliner Saisonberichte, Unbekannte Reportagen und journalistische Arbeiten 1920-39, herausgegeben und mit einem Vorwort von Klaus Westermann, erschienen im Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch, K\u00f6ln 1984) Aus dem Klappentext: &#8222;Joseph Roth (1894-1939) wuchs in Galizien auf. studierte in Lemberg und Wien Germanistik. nahm am 1. Weltkrieg teil. Ab 1918 war er Journalist in Wien. reiste sp\u00e4ter als st\u00e4ndiger Mitarbeiter der<em> Frankfurter Zeitung<\/em> durch Europa. 1933 ging Roth nach Frankreich ins Exil: er starb 1939 in Paris. (ISBN 3 462 01660 1)<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Stalines-Januar-1990-Cahiers.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"729\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Stalines-Januar-1990-Cahiers-729x1024.jpg\" alt=\"Les Fantomes de Staline\" class=\"wp-image-29277\" style=\"width:100px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Stalines-Januar-1990-Cahiers-729x1024.jpg 729w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Stalines-Januar-1990-Cahiers-214x300.jpg 214w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Stalines-Januar-1990-Cahiers-768x1078.jpg 768w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Stalines-Januar-1990-Cahiers-1094x1536.jpg 1094w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Stalines-Januar-1990-Cahiers-1200x1685.jpg 1200w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Stalines-Januar-1990-Cahiers.jpg 1216w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Cahiers du Cinema Januar 1990<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/image-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"815\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/image-1.png\" alt=\"Tier\" class=\"wp-image-10573\" style=\"width:183px;height:auto\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zeichnung Helga Bachmann<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Eisenstein_Tisse_Aleksandrov_Disney.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"660\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Eisenstein_Tisse_Aleksandrov_Disney.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-30678\" style=\"width:155px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Eisenstein_Tisse_Aleksandrov_Disney.webp 640w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Eisenstein_Tisse_Aleksandrov_Disney-291x300.webp 291w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">v.l.n.r. Grigorij Alexandrow, Sergej Michailowitsch Eisenstein, Walt Disney, Edvard Tiss\u00e9 (Kameramann) in den USA<\/figcaption><\/figure>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/By-nc-sa_color.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"486\" src=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/By-nc-sa_color.png\" alt=\"Creative commons.org\" class=\"wp-image-1755\" style=\"width:173px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/By-nc-sa_color.png 720w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/By-nc-sa_color-300x202.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">cc<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PDF Abschrift Roth Die Generallinie (Zeichen 9.886) Abschrift aus Joseph Roth aus Berliner Saisonbericht (Unbekannte Reportagen und journalistische Arbeiten 1920-39 Herausgegeben und mit einem Vorwort von Klaus Westermann) Feuilletons: Die Generallinie (Seite 356-361) Der Russe S. 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