{"id":7009,"date":"2018-06-12T12:55:16","date_gmt":"2018-06-12T12:55:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=7009"},"modified":"2018-06-16T19:40:42","modified_gmt":"2018-06-16T19:40:42","slug":"wir-haben-niemals-beansprucht-die-fuehrer-der-arbeiterklasse-zu-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=7009","title":{"rendered":"Wir haben niemals beansprucht, die F\u00fchrer der Arbeiterklasse zu sein"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">DIE ROLLE DES INTELLEKTUELLEN IN DER PARTEI<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">In der Nr. 7 dieser Zeitschrift ist von einem Aufsatz meines Freundes Kurt Hiller die Rede; die Arbeit hat in der &gt;Weltb\u00fchne&lt; gestanden und ist hier einer scharfen Kritik unterzogen worden. Ich erbitte das Gastrecht dieses Blattes, um etwas Grunds\u00e4tzliches dazu zu sagen.<\/span><\/span><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Es ist anzunehmen&lt;, schreibt Hans Conrad, &gt;dass sich die Herausgeber der &gt;Weltb\u00fchne&lt; mit dem Hillerschen Programm solidarisieren.&lt; Das tun sie nicht. Die &gt;Weltb\u00fchne&lt; ist eine Trib\u00fcne, in der die gesamte deutsche Linke in des Wortes weitester Bedeutung zu Worte kommt; wir verlangen von unseren Mitarbeitern Klarheit, pers\u00f6nliche Sauberkeit und guten Stil. Ob dieser Grundsatz richtig ist oder nicht, ist eine andere Frage; so habe ich das Blatt von meinem verstorbenen Lehrmeister Siegfried Jacobsohn \u00fcbernommen und so habe ich es an Carl von Ossietzky weitergegeben, der keinen Finger breit von dieser Richtung abgewichen ist. Die &gt;Weltb\u00fchne&lt; verzichtet bewu\u00dft auf ein starres Dogma; bei uns wird diskutiert.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Was wird nun diskutiert?<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Als ich im Jahre 1913 in die &gt;Weltb\u00fchne&lt; eintrat, begann ihr Herausgeber sich mit Politik zu befassen; ich best\u00e4rkte diese Neigung, wo ich nur konnte, und das Blatt stand damals ungef\u00e4hr links von den Sozialisten. Weil es kein festes Programm hatte, konnte es in der Revolution nicht f\u00fchrend sein. Ich lege aber den gr\u00f6\u00dften Nachdruck auf diesen Satz:<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Wir haben niemals beansprucht, die F\u00fchrer der Arbeiterklasse zu sein.<\/strong><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Dies vorangeschickt, wollen wir folgende S\u00e4tze betrachten, die hier zu lesen gewesen sind:<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> &gt;Die Trag\u00f6die Deutschlands ist nicht zuletzt die j\u00e4mmerliche Halbheit seiner &gt;linken&lt; Intellektuellen, die da \u00fcber den Parteien thronten, weil es &gt;einem in den Reihen nicht leicht gemacht wird&lt; (um mit Kurt Tucholsky zu sprechen). Diese Leute haben 1918 gl\u00e4nzend versagt, sie versagen noch heute. Ihre F\u00fchrerrolle war und ist kl\u00e4glich, einfach j\u00e4mmerlich, denn die lieben Leutchen glaubten und glauben, dass sie blo\u00df auf das Podium zu steigen brauchen, um den Beifall des Volkes entgegenzunehmen. Aber das &gt;Volk&lt; hat diese Neulinge gar nicht verstanden, und jetzt klagen unsere \u00fcberklugen Musens\u00f6hne daf\u00fcr die Dummheit der Proleten an und beginnen \u2013 soweit sie nicht l\u00e4ngst in die Gefilde der Ullstein- und anderer Konzerne zur\u00fcckgekehrt sind \u2013 zu wehklagen oder ihre billigen Weisheiten und Rezepte \u00e0 la Hiller an den Mann zu bringen.&lt;<br \/>\nWir sprechen aneinander vorbei.<br \/>\nIn einem Aufsatz &gt;Gebrauchslyrik&lt; (eine in der &gt;Weltb\u00fchne&lt; erschienene Besprechung der Gedichte Oskar Kanehls, die den Lesern dieses Blattes kostenlos zur Verf\u00fcgung steht) habe ich versucht, die ungl\u00fcckliche Rolle des deutschen linken Intellektuellen in den Arbeiterparteien zu skizzieren. Ich formuliere hier noch einmal, sch\u00e4rfer.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Der Intellektuelle schreibe sich hinter die Ohren:<\/strong> <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Er ist nur unter zwei Bedingungen \u00fcberhaupt befugt, in die F\u00fchrung einer Arbeiterpartei einzutreten: wenn er soziologische Kenntnisse besitzt und wenn er f\u00fcr die Arbeitersache pers\u00f6nliche Opfer bringt und gebracht hat. Lenin hat beides vereint. Erf\u00fcllt der Intellektuelle diese Bedingungen nicht, so darf er allenfalls als bescheidener Helfer in den Reihen des Proletariats mitk\u00e4mpfen; er erwarte nichts Besonderes von der Partei; er strebe nicht nach Posten und P\u00f6stchen; er wage es nicht, vor eine Versammlung von Streikenden zu treten und sie mit sch\u00f6nen Worten zum Durchhalten zu ermahnen. Geht es in den Stra\u00dfenkampf, dann schie\u00dfe er mit \u2013 oder schweige. Er ist ein Sympathisierender \u2013 mehr nicht.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong> Die Partei schreibe sich hinter die Ohren:<\/strong><br \/>\nFast jeder Intellektuelle, der zu ihr kommt, ist ein entlaufener B\u00fcrger. Ein gewisses Mi\u00dftrauen ist am Platze. Dieses Mi\u00dftrauen darf aber nicht jedes Ma\u00df \u00fcbersteigen.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"><br \/>\nEs ist ungemein bezeichnend, dass der Vorwurf: &gt;Der Kerl lebt zu gut&lt;, nie, niemals von einem Arbeiter zu h\u00f6ren ist, sondern immer nur von jenen Viertel- und Halb-Intellektuellen, die in der Partei arbeiten. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Es gibt heute einen Snobismus der schwieligen Faust, der unertr\u00e4glich geworden ist. Wer ist Hans Conrad? Wer spricht? Ein Mann, der acht Stunden am Schraubstock steht? Das ist nicht anzunehmen; er k\u00f6nnte sonst diese Zeitschrift nicht machen. Er wird mir seinen Stammbaum entgegenhalten \u2013 der ist kein Beweis. Die versteckte oder offene Feindseligkeit, der unsereiner in den Arbeiterparteien begegnet, ist ebenso gro\u00df wie die Freundlichkeit, die wir bei den klassenbewu\u00dften Arbeitern finden; die f\u00fchlen mit dem todsichern Instinkt ihrer Klasse, wer da zu ihnen kommt: einer, der aus kleinb\u00fcrgerlichen Kreisen herkommt; einer, der b\u00fcrgerlich lebt \u2013 und einer, der nicht l\u00fcgen will. Denn es w\u00e4re eine verdammte L\u00fcge, sich den Kragen abzubinden und den Proleten zu &gt;markieren&lt;. Hier wird nicht markiert. Wir sitzen zwischen zwei St\u00fchlen und haben erkannt:<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Der Kampf der Arbeiterklasse f\u00fchrt zum Siege; er ist gerecht. Wir haben es sehr schwer, uns von der Grundlage unserer Erziehung, unserer Ausbildung, unserer Arbeit loszul\u00f6sen. Man schilt uns von der B\u00fcrgerseite her: Bolschewisten. Man mi\u00dftraut uns von der Funktion\u00e4rseite der Arbeiterparteien her \u2013 niemals haben uns die Arbeiter mi\u00dftraut, sofern wir uns zur\u00fcckhaltend und sympathisierend angeschlossen haben. Wer mitarbeitet und den Mund nicht aufrei\u00dft, ist bei den Arbeitern immer willkommen gewesen.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Nein, man macht es uns nicht leicht, weil man unsere Aufgabe verkennt. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Die Forderungen Conrads sind richtig, aber sie sind falsch begr\u00fcndet. Zun\u00e4chst wollen wir uns diese milit\u00e4rische Formulierung von dem &gt;Versagen&lt; abgew\u00f6hnen; das sind Kriegsformeln, die bei verst\u00e4ndigen Leuten keine Geltung mehr haben. Eine Revolution ist kein Parademarsch, \u00fcber den man nachher die Kritik abnimmt und Noten austeilt. Jeder marxistisch gebildete Arbeiter wei\u00df, dass die Saal-Revolution im Jahre 1918 nichts gewesen ist; jedes Fundament hat gefehlt (das sieht Conrad richtig), die Intellektuellen haben kaum einen Anteil an den Geschehnissen (das sieht Conrad nicht richtig). Die Partei aber macht einen ungeheuren Fehler.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Wenn Kurt Hiller sein Heil in den Zwischengruppen zwischen SPD und KPD sucht, wenn er sich an \u00fcberparteiliche Organisationen klammert, so tut er das bestimmt nicht zu seinem Vergn\u00fcgen. Er wird seine Erfahrungen gemacht haben. Man k\u00f6nnte einwenden: Das liegt an ihm. Dann la\u00dft mich sagen, dass er nicht allein dasteht.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Das \u00fcbertriebene Mi\u00dftrauen der kleineren Funktion\u00e4re dem Intellektuellen gegen\u00fcber ist auf Konkurrenzangst zur\u00fcckzuf\u00fchren. Diese Furcht ist meist begr\u00fcndet. Der wirkliche Vorwurf der mangelnden Stetigkeit, die vielen von uns innewohnt, das (in Deutschland besonders gro\u00dfe) Mi\u00dftrauen gegen den &gt;Unordentlichen&lt; haben dazu gef\u00fchrt, dass in der SPD solche Mittelm\u00e4\u00dfigkeiten wie Ebert, Wels, Noske \u00fcberhaupt zur Macht kommen konnten. Hier habt ihr das mahnende, schlechte Beispiel vor Augen. Vergegenw\u00e4rtigt euch doch einmal, wie so ein Mensch wie Fritz Ebert \u00fcberhaupt so hoch steigen konnte. Das ist leicht erkl\u00e4rt:<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Ebert ist der Bonze, der immer zur Stelle gewesen ist. Er war dieser euch allen bekannte Typus, der keine Sitzung vers\u00e4umt; der auf jedem Zahlabend seinen Mann steht; der seine Listen in Ordnung hat . . . Ihr werdet sagen: Na, ist das vielleicht ein Vorwurf? \u2013 und ich fahre fort: er ist einer gewesen, der nichts als das getan hat. Er hatte keinen Funken Kampfgeist. Man sagt, er habe schon in den ersten Tagen des November, als alles drunter und dr\u00fcber ging, brav seine Akten aufgearbeitet wie ein Regierungsrat \u2013 darin ist er der ganze Mann. Ein Papiermensch.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Tritt nun ein flammender, feuriger, starker Kerl in die Organisation, dann werden die Listenmenschen unruhig. &gt;Was will der hier?&lt; Nichts. &gt;Einen Posten f\u00fcr sich?&lt; Nein. &gt;Dann soll er uns auf alle F\u00e4lle hier nicht unsern Laden durcheinander bringen . . . keine neuen Sachen . . . wie sieht \u00fcberhaupt sein Mitgliedsbuch aus . . . &lt; <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Und wenn der Intellektuelle dann nicht sehr viel Begeisterung, nicht sehr viel Liebe zur Arbeitersache besitzt, dann zuckt er die Achseln und geht. Verloren haben beide Teile.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Es wird uns auch geistig nicht leicht gemacht.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Ich habe niemals irgendeinen &gt;Krach&lt; mit Parteiinstanzen gehabt; aber es geh\u00f6rt eine unb\u00e4ndige Geschicklichkeit dazu, nicht anzuecken. Guter Stil? Mi\u00dftrauen. Scharfe Formulierung, die \u2026 sitzt&lt;? Der Bursche geistreichelt. Bewu\u00dfte demagogische Wirkung auf die Frauen \u2013 eine Sache, die die Arbeiterparteien fast immer vernachl\u00e4ssigt haben? B\u00fcrgerliche Zeitungsmanieren. Nein, so geht es nicht. Wer meine Arbeit kennt, wei\u00df, dass ich nicht den K\u00fcnstler in der Samtjacke darstelle, der sich einbildet, seine Gedichtlein seien das wichtigste auf der Welt. Disziplin mu\u00df sein. Aber tats\u00e4chlich ist es heute so, da\u00df die Freiheit, die der Intellektuelle genie\u00dft, bei den b\u00fcrgerlichen Bl\u00e4ttern &#8211; innerhalb des Rahmens dieser Bl\u00e4tter &#8211; gr\u00f6\u00dfer ist als in der Arbeiterpresse. (Die Gegner, die mich zitieren, werden die Worte &gt;innerhalb des Rahmens dieser Bl\u00e4tter&lt; fortlassen.) <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Der sozialdemokratische Redakteur hat viel mehr Angst vor seinen Lesern als Ullstein und Mosse zusammen; die Pr\u00fcderie, die Angst, die Sucht, am Herk\u00f6mmlichen zu kleben, ist bei den Arbeiterbl\u00e4ttern bedeutend gr\u00f6\u00dfer als dort: denn sie werden von Leuten geleitet, deren Gesinnung man sehr genau und deren F\u00e4higkeit man sehr ungenau gepr\u00fcft hat. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Niemals d\u00fcrfte ein Arbeiterblatt so gesetzt und gedruckt werden, wie es redigiert wird. Die Partei schl\u00fcge mit Recht einen sch\u00f6nen L\u00e4rm. Da\u00df aber diese Redakteure, die es gewi\u00df nicht leicht haben, einfach ihr Handwerk nicht verstehen, das ist eine Sache, die schmerzt. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Sie schmerzt; denn sie w\u00e4re besser zu machen. Sie ist unter diesen Umst\u00e4nden sehr schwer besser zu machen: Ihr la\u00dft uns nicht heran. Ihr wi\u00dft es alles besser.<br \/>\nDies ist keine Kandidatenrede. Wir sind weit voneinander. Wir sollten zueinander.<br \/>\nIch danke f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, hier haben sprechen zu k\u00f6nnen. Ich will nicht &gt;recht&lt; behalten \u2013 diese S\u00e4tze sind f\u00fcr die Diskussion da. Hans Conrad wird nicht das billige Mittel w\u00e4hlen, mich &gt;abzuf\u00fchren&lt; \u2013 in seinem eigenen Blatte hat jeder recht. Darauf kommt es auch gar nicht an. Es kommt nur auf eins an: <i>zu arbeiten f\u00fcr die gemeinsame Sache<\/i>.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>K.T. (Kurt Tucholsky). Erstver\u00f6ffentlichung in Front Heft 9. Seite 250 (Die Front, herausg. v. Hans Conrad). Zitiert nach der Gesamtausgabe. D\u00fcnndruck. Drei B\u00e4nde. Band III. 1929 -1932. Seite 13 \u2013 17.<\/strong><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Tieresehendichan3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6877 alignright\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Tieresehendichan3-1024x780.jpg\" alt=\"Tieresehendichan3\" width=\"138\" height=\"105\" \/><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p>Mittwoch 13. Juni 2018. Wieder was gelernt. Auch beim Abschreiben und Kopieren kann man Fehler machen. Das merkt man beim Lesen der Tucholsky Texte relativ schnell. Also noch mal die D\u00fcnndruck Ausgabe hervorgez\u00fcckt. Einige Stellen des Textes habe ich eigenm\u00e4chtig fett markiert, die im Original (D\u00fcnndruck Ausgabe)\u00a0 nicht fett gedruckt sind.\u00a0 Ich hoffe Herr Tucholsky, auf seiner Wolke, mit runterbaumelnde Beine nimmt nicht \u00fcbel. Oder waren es runterbaumelnde F\u00fc\u00dfe? Mu\u00df ich noch mal nachsehen. In der D\u00fcnndruckausgabe. Band III. Seite 1099 &#8211; 1100.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DIE ROLLE DES INTELLEKTUELLEN IN DER PARTEI In der Nr. 7 dieser Zeitschrift ist von einem Aufsatz meines Freundes Kurt Hiller die Rede; die Arbeit hat in der &gt;Weltb\u00fchne&lt; gestanden und ist hier einer scharfen Kritik unterzogen worden. 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