{"id":9356,"date":"2019-08-11T20:53:51","date_gmt":"2019-08-11T20:53:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=9356"},"modified":"2022-07-04T10:30:46","modified_gmt":"2022-07-04T10:30:46","slug":"wilfried-weinke-zwei-buecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=9356","title":{"rendered":"Wilfried Weinke Zwei B\u00fccher"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">(erschien zuerst in der der &#8222;Zeitschrift<\/span> <span style=\"font-size: large;\">f\u00fcr Geschichtswissenschaft&#8220;, Berlin Heft 7\/8 &#8211; 2019)<\/span> <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Wilfried Weink<\/span><span style=\"font-size: large;\">e \u00fcber die B\u00fccher:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Roland Jaeger: Foto-Auge Fritz Block. Neue Fotografie &#8211; Moderne Farbdias<\/b><\/span><span style=\"font-size: large;\">. Scheidegger &amp; Spiess, Z\u00fcrich 2018, 336 S.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Erika Eschebach, Helena Weber (Hg.): Fred Stein. Dresden. Paris. New York.<\/b><\/span><span style=\"font-size: large;\"> Sandstein Verlag, Dresden 2018. 240 S.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Beide M\u00e4nner waren j\u00fcdischer Herkunft. Beide konnten in die USA emigrieren. Beide wurden professionelle Fotografen, obwohl sie urspr\u00fcnglich andere Berufe aus\u00fcbten oder anstrebten. Die Rede ist von dem aus Hamburg stammenden Fritz Block (1889-1955) und dem in Dresden geborenen Fred Stein (1909-1967).<\/span><\/span><!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Architektur- und Kunsthistoriker <\/span><span style=\"font-size: large;\"><i>Roland Jaeger<\/i><\/span><span style=\"font-size: large;\">, der sich zuletzt durch die gemeinsam mit Manfred Heiting herausgegebenen \u201eAutopsie\u201c-B\u00e4nde zu deutschsprachigen Fotob\u00fcchern zwischen 1918 und 1945 einen Namen gemacht hat, ver\u00f6ffentlichte eine sowohl im Umfang wie im Layout beeindruckende Monografie zu Fritz Block. Seit seiner Dissertation \u201eBlock &amp; Hochfeld. Die Architekten des Deutschlandhauses. Bauten und Projekte in Hamburg 1921-1938. Exil in Los Angeles\u201c (1996) ist er seinen Protagonisten forschend verbunden geblieben. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Block war einer der Erbauer des \u201eDeutschlandhauses\u201c, einem der wichtigsten Bauwerke im Hamburg der Zwanziger Jahre; die Diskussion um den geplanten Abriss des Geb\u00e4udes schlug in j\u00fcngster Vergangenheit Wellen bis in die \u00fcberregionale Presse und wurde als ein die Stadtidentit\u00e4t zerst\u00f6render Skandal eingestuft. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Block hatte sich nicht allein auf seine Rolle als Architekt dieser markanten Geb\u00e4udekomplexes beschr\u00e4nkt, sondern auch die Bauausf\u00fchrung und den -fortschritt fotografisch dokumentiert. Seine Bildstrecken ver\u00f6ffentlichte er in der illustrierten Presse wie in Fachzeitschriften. Doch der fotografierende Architekt nahm auch andere Motive in den Sucher seiner Kamera, so die Elbbr\u00fccken Hamburgs, die Industrie- und Werftanlagen, die Schwimmdocks im Hamburger Hafen, die Elbfischer von St.Pauli, Kinder in Hagenbecks Zoo oder Clowns im Zirkus Sarrasani. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Aber auch Blocks Stadt- und Reisefotografie, die ihn schon vor 1933 nach Paris, Marseille, an die C\u00f4te d\u2019Azur, nach Algerien und Tunesien f\u00fchrten, nehmen in <\/span><span style=\"font-size: large;\"><i>Jaegers<\/i><\/span><span style=\"font-size: large;\"> Darstellung breiten Raum ein. Sie wird nicht allein durch pr\u00e4chtige schwarz-wei\u00df Fotografien illustriert, sondern auch durch den Kontext ihrer Ver\u00f6ffentlichungen in den Kupfertiefdruckbeilagen der illustrierten Presse der Weimarer Republik zus\u00e4tzlich dokumentiert.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Rund 4.000 Aufnahmen entstanden w\u00e4hrend einer mehrw\u00f6chigen Reise durch die USA, die Block 1931 unternahm. Allein 100 Seiten seiner Monographie widmet <\/span><span style=\"font-size: large;\"><i>Jaeger<\/i><\/span><span style=\"font-size: large;\"> dieser fotografischen Exkursion Fritz Blocks. Dessen Fotografien erfassten architektonische Besonderheiten amerikanischer Metropolen: nat\u00fcrlich das Empire State Building, das H\u00e4usermeer und die Stra\u00dfenschluchten Manhattans, Details der Brooklyn- wie der George Washington-Bridge, den Broadway bei Nacht, aber auch die Ford-Fabrik in Detroit, das Schlachthofgel\u00e4nde in Chicago sowie Industrieanlagen in Los Angeles. Dank seiner Leica-Kleinbildkameras gelangen ihm sympathische wie humorvolle Aufnahme von Stra\u00dfenszenen, von Passanten und Kindern. Seine umfangreichen Bildstrecken trugen Titel wie \u201e5th Avenue in Newyork\u201c, erschienen in der \u201eSchweizer Illustrierten Zeitung\u201c. Fotoreportagen wie \u201eHarlem\u201c, \u201eDie Ford-Fabrik\u201c, \u201eAmerikanerinnen und amerikanische Kinder alle Rassen\u201c und \u201eDie Enkel des grossen Winnetou\u201c ver\u00f6ffentlichte er in der illustrierten Presse Hamburgs.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Nach der Macht\u00fcbertragung an die Nationalsozialisten gab es f\u00fcr Fritz Block keine Chance mehr, seine erfolgreiche T\u00e4tigkeit als Fotograf in Deutschland fortzusetzen. Die \u201eDeutschen Nachrichten\u201c, das \u201eOrgan der Deutschv\u00f6lkischen Freiheitsbewegung\u201c, setzten seinen Namen auf eine \u201eListe der Juden und Ausl\u00e4nder\u201c. Im Herbst 1933 erfolgte Blocks Ausschluss aus dem Bund Deutscher Architekten. Eine in der ersten Jahresh\u00e4lfte 1938 angetretene Weltreise diente der Vorbereitung der Emigration. Nach der Pogromnacht kurzzeitig im KZ Sachsenhausen inhaftiert, gelang dem Ehepaar Block noch im November 1938 die endg\u00fcltige Ausreise aus Deutschland.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Dort wandte sich Block der Farbfotografie zu, bezeichnete sich selbst als \u201ecolor photographer\u201c. Bis 1954 versandte er, unterst\u00fctzt von seiner Frau, unter der Gesch\u00e4ftsbezeichnung \u201eDr. Block Color Productions\u201c Farbdia-Serien zu Architektur, Kunst, Design und Technik. Diese gerade f\u00fcr den Bereich der Exilfotografie ungew\u00f6hnliche wie einmalige Leistung w\u00fcrdigt <\/span><span style=\"font-size: large;\"><i>Jaeg<\/i><\/span><span style=\"font-size: large;\">er in einem selbstverst\u00e4ndlich farbig illustrierten Kapitel mit der \u00dcberschrift \u201eSchule des Sehens in Kodachrome\u201c. Der Autor liefert mit dieser vielfache Entdeckungen bietenden und hervorragend gestalteten Monografie einen wichtigen Beitrag zu einem in der einschl\u00e4gigen Literatur \u00fcbersehenen Fotografen j\u00fcdischer Herkunft.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Auch der 1909 geborene Fred Stein, Sohn eines Dresdner Rabbiners, absolvierte keine Fotografenlehre. Er hatte Rechtswissenschaften studiert und sein Referendariat begonnen, als er im Juni 1933 aus Gr\u00fcnden der \u201eRasse und nationaler Unzuverl\u00e4ssigkeit\u201c Berufsverbot erhielt. Politisch interessiert, engagierte er sich in der j\u00fcdischen Jugendgruppe \u201eKameraden\u201c; sp\u00e4ter wurde er Mitglied der \u201eSozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands\u201c (SAP). Auch nach der Macht\u00fcbertragung an die Nationalsozialisten setzte er die antifaschistische Agitation fort. Doch angesichts zunehmender Gef\u00e4hrdung floh er im Herbst 1933 gemeinsam mit seiner Frau nach Paris. Das gemeinsam angeschaffte Hochzeitgeschenk, eine Leica-Kleinbildkamera, erm\u00f6glichte den Wechsel ins fotografische Metier. Wie Stein r\u00fcckblickend urteilte: \u201eDresden vertrieb mich, so wurde ich Fotograf.\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Im letzten Jahr kehrte Fred Stein nun durch seine Fotografie in seine Geburtsstadt zur\u00fcck. Von April bis Oktober 2018 zeigte das dortige Stadtmuseum eine umfassende Retrospektive. Parallel erschien ein von den Museumsverantwortlichen herausgegebenes Katalogbuch, das schon im Titel die drei Lebensstationen Fred Steins benennt: Dresden, Paris, New York.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Stein, der sich auf autodidaktischem Wege zum anerkannten Fotografen entwickelte, nutzte die franz\u00f6sische Hauptstadt, die sehr schnell zu einem Zentrum deutscher und \u00f6sterreichischer Emigranten wurde, f\u00fcr zahlreiche exzeptionelle Portr\u00e4ts von Ernst Bloch, Bertolt Brecht, Arthur Koestler, Klaus Mann u.v.a. Willy Brandt, der mit Fred Stein befreundet war, charakterisierte ihn als avantgardistischen, brillanten Fotografen. Dank seiner Kamera, die ihm eine hohe Mobilit\u00e4t, unterschiedliche Perspektiven und serielles Fotografieren bot, schuf er auch atmosph\u00e4risch dichte Aufnahmen von Stra\u00dfenszenen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Nach der Besetzung Frankreichs als \u201efeindlicher Ausl\u00e4nder\u201c interniert, gelang Fred Stein 1940 die Flucht aus dem Lager. Dank der Hilfe von Varian Fry und dem \u201eEmergency Rescue Committee\u201c konnte er gemeinsam mit Frau und Tochter im Mai 1941 von Marseille aus in die USA emigrieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Wie in Paris galt Fred Steins Interesse zuerst dem Stra\u00dfenleben seiner neuen Heimat. Der Sucher seiner Kamera erfasste die Skyline wie die Stra\u00dfenschluchten Manhattans, die Wolkenkratzer, die Billboards, den Autoverkehr, aber auch die Stra\u00dfen belebende Menschen, die Schuhputzer, die spielenden Kinder in Harlem. All diese Aufnahmen zeichnen sich durch eine von Empathie gepr\u00e4gte Sichtweise des Fotografen aus. Zu diesen Fotos gesellten sich sp\u00e4ter auch charakteristische Portr\u00e4ts von Hannah Arendt, Martin Buber, Marc Chagall, Marlene Dietrich, Albert Einstein, Thomas Mann, Arnold Sch\u00f6nberg u.a. Als Fred Stein, seit 1952 amerikanischer Staatsb\u00fcrger, im Alter von 58 Jahren starb, stand im Nachruf des New Yorker \u201eAufbau\u201c, dass die Zeitung in ihm \u201eeinen guten und zuverl\u00e4ssig treuen Freund und hochgesch\u00e4tzten Mitarbeiter\u201c verloren h\u00e4tte. Steins Archiv sei f\u00fcr viele Zeitungen und Verlagsh\u00e4user st\u00e4ndige Quelle fotografischer Bedarfsdeckung gewesen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Die vom Dresdener Stadtmuseum vorgelegte deutsch-englische Ver\u00f6ffentlichung leuchtet das wahrlich bewegte Lebens Fred Steins facettenreich aus. Die ansprechend illustrierte Biografie des Fotografen, der die Frau an seiner Seite w\u00fcrdigende Text, die Erinnerungen des 74j\u00e4hrigen Sohnes Peter an seinen Vater bereichern den Blick auf die vorz\u00fcglich gedruckten Schwarz-Wei\u00df-Fotografien von Fred Stein.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Wilfried Weinke<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">(erschien zuerst in der der &#8222;Zeitschrift f\u00fcr Geschichtswissenschaft&#8220;, Berlin Heft 7\/8 2019) <a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?attachment_id=9424\" rel=\"attachment wp-att-9424\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9424\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DeutschlandhausStahlskelettbau.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"464\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DeutschlandhausStahlskelettbau.jpg 620w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DeutschlandhausStahlskelettbau-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/span>Stahlskelettbau Deutschlandhaus. Foto Staatsarchiv Hamburg<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/pdfWilfried-Weinke-\u00fcber-zwei-B\u00fccher2.pdf\">pdfWilfried Weinke \u00fcber zwei B\u00fccher2<\/a><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?attachment_id=5234\" rel=\"attachment wp-att-5234\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5234 alignleft\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/G\u00e4nsemarkt1984.jpg\" alt=\"\" width=\"384\" height=\"545\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/G\u00e4nsemarkt1984.jpg 478w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/G\u00e4nsemarkt1984-211x300.jpg 211w\" sizes=\"auto, (max-width: 384px) 85vw, 384px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?attachment_id=2834\" rel=\"attachment wp-att-2834\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2834 alignleft\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AltePostkarteG\u00e4nsemarktmitDH-1.jpg\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"119\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?attachment_id=3221\" rel=\"attachment wp-att-3221\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3221 alignnone\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/By-nc-sa_color.png\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"134\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/By-nc-sa_color.png 720w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/By-nc-sa_color-300x202.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 85vw, 199px\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"justify\">Foto oben. Alte Postkarte (1932?), Foto links: Deutschlandhaus 1989, Foto rechts unten Deutschlandhaus 1989 Fotos von Jens Meyer. Leider (nach dem Wiederaufbau) ohne Kino.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?attachment_id=9403\" rel=\"attachment wp-att-9403\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9403 alignleft\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DeutschlandhausG\u00e4nsemarkt.jpg\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"370\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DeutschlandhausG\u00e4nsemarkt.jpg 516w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DeutschlandhausG\u00e4nsemarkt-201x300.jpg 201w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 85vw, 248px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?attachment_id=8642\" rel=\"attachment wp-att-8642\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8642 alignright\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/milpferd_einauge-1024x686.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"163\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/milpferd_einauge-1024x686.jpg 1024w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/milpferd_einauge-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/milpferd_einauge-768x515.jpg 768w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/milpferd_einauge.jpg 1070w\" sizes=\"auto, (max-width: 244px) 85vw, 244px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?attachment_id=9399\" rel=\"attachment wp-att-9399\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9399 alignright\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/serveimage.jpeg\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/serveimage.jpeg 325w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/serveimage-244x300.jpeg 244w\" sizes=\"auto, (max-width: 241px) 85vw, 241px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?attachment_id=9467\" rel=\"attachment wp-att-9467\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9467 alignleft\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7365klein.jpg\" alt=\"\" width=\"298\" height=\"398\" srcset=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7365klein.jpg 500w, https:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/IMG_7365klein-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 298px) 85vw, 298px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(erschien zuerst in der der &#8222;Zeitschrift f\u00fcr Geschichtswissenschaft&#8220;, Berlin Heft 7\/8 &#8211; 2019) Wilfried Weinke \u00fcber die B\u00fccher: Roland Jaeger: Foto-Auge Fritz Block. 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