{"id":9867,"date":"2019-09-30T09:09:28","date_gmt":"2019-09-30T09:09:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=9867"},"modified":"2019-10-03T21:10:43","modified_gmt":"2019-10-03T21:10:43","slug":"aus-gegebenem-anlass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=9867","title":{"rendered":"Aus gegebenem Anlass aus Hamburg"},"content":{"rendered":"<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-9867-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/tagesdosis-20190920.mp3?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/tagesdosis-20190920.mp3\">http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/tagesdosis-20190920.mp3<\/a><\/audio>\n<p><strong><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-20-9-2019-der-blinde-fleck-podcast\/Tagesdosis <\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">20.9.2019 \u2013 Der blinde Fleck (Podcast)<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\"><em><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Ein Kommentar <\/span><\/span><\/em><strong><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">von Dagmar Henn.<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn heute die gro\u00dfe Volksgemeinschaft der Klimafreunde auf die Stra\u00dfe geht, dann gibt es ein Thema, mit dem sie sich gewiss nicht befasst: die Containerschifffahrt. Eigenartig, oder? Schlie\u00dflich sind Containerschiffe so ziemlich die gr\u00f6\u00dften Dreckschleudern und CO2-Emittenten, die man sich denken kann.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201e<em><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Allein die f\u00fcnfzehn gr\u00f6\u00dften Schiffe der Welt<\/span><\/span><\/em> <em><a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/kultur\/wissen\/schifffahrt-das-schmutzigste-gewerbe-der-welt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">sto\u00dfen pro Jahr so viele Schadstoffe aus wie 750 Millionen Autos<\/span><\/span><\/a><\/em><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">,\u201c (1) berichtete das Schweizer Fernsehen unter dem charmanten Titel <\/span><\/span><em><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">\u201aDas schmutzigste Gewerbe der Welt\u2018<\/span><\/span><\/em><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> und berief sich auf <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/imperia\/md\/content\/nabude\/verkehr\/140623-nabu-hintergrundpapier_containerschifftransporte.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eine Studie des Naturschutzbundes<\/a> (2). Und diese f\u00fcnfzehn gr\u00f6\u00dften Schiffe sind mit hoher Wahrscheinlichkeit in deutschem Besitz.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Nur selten ist von diesen Schiffen zu h\u00f6ren. Eine der wenigen Erw\u00e4hnungen der Schiffe in deutschem Besitz <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/de\/aktuelles\/strategische-vorausschau-der-arktisdialog-25808\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">findet sich auf der Seite des Verteidigungsministeriums<\/a> (3): <\/span><\/span><em><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">\u201eDeutsche Reedereien besitzen die viertgr\u00f6\u00dfte Handels- und die gr\u00f6\u00dfte Containerschiffsflotte der Welt.\u201c<\/span><\/span><\/em><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Wenn man es noch genauer sagen will: \u00fcber die H\u00e4lfte der gr\u00f6\u00dften Containerschiffe haben deutsche Besitzer.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Das erkl\u00e4rt nat\u00fcrlich einiges. Unter anderem, warum ausgerechnet die Gr\u00fcnen so erbitterte Gegner der chinesischen One Road- One Belt- Initiative sind, die den Warentransport per Containerschiff weitgehend durch einen Transport per Bahn ersetzen will, der den Schadstoffaussto\u00df verringern w\u00fcrde. Immerhin m\u00fcssen die Schiffe, die auf drei\u00dfig Jahre Einsatz berechnet sind, erst einmal gen\u00fcgend Rendite einfahren, Umwelt hin oder her. Sonst m\u00fcsste die HSH-Nordbank, deren Gesch\u00e4ft vor allem in der Finanzierung solcher Schiffe lag und die f\u00fcr die Erweiterung der deutschen Containerflotte zeitweilig zum gr\u00f6\u00dften Schiffsfinanzierer der Welt aufstieg, <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/Milliarden-fuer-die-HSH-Trauerspiel-in-fuenf-Akten,hshnordbank1134.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein drittes Mal mit staatlichen Geldern gerettet werden<\/a> (4).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Nirgends ist der Einfluss der norddeutschen Pfeffers\u00e4cke direkter zu sehen als bei Fridays for Future. Schlie\u00dflich steht die Familie Reemtsma an der Spitze der \u201aBewegung\u2018. In den USA nennt man solche \u201aBewegungen\u2018 Astroturfing; weil nat\u00fcrlich entstandene Bewegungen Graswurzel-Bewegungen genannt werden, und Astroturf der gr\u00f6\u00dfte US-amerikanische Hersteller f\u00fcr Kunstrasen ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Reemstmas d\u00fcrften, <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/hamburg\/von-mensch-zu-mensch\/article212234009\/Die-Rangliste-der-80-reichsten-Hamburger.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wie die meisten ihrer Hamburger Klassengenossen<\/a> (5), die Ottos (Otto Versand), die Jahrs (vorm. Gruner + Jahr Verlag) oder die Claussens (vorm. Beiersdorf Konsumg\u00fcterkonzern), das eine oder andere Milli\u00f6nchen in diesen Schiffen stecken haben. Warum sollte also die eigene Brut den Blick auf diese Renditequelle lenken, nur weil sie gar so dreckig ist?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">\u00dcbrigens ist auch die transatlantische Treue f\u00fcr die Pfeffers\u00e4cke und ihre politischen Ableger kein Selbstzweck; wer die gr\u00f6\u00dfte Containerflotte betreibt, hat gern ein wenig milit\u00e4rischen Schutz in brenzligen Gegenden, und es ist immer noch g\u00fcnstiger, den bundesdeutschen Steuerzahler die Dienste der US-Navy entgelten zu lassen, als f\u00fcr andere Varianten wom\u00f6glich selbst Steuern zahlen zu m\u00fcssen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Denn selbstverst\u00e4ndlich kann man davon ausgehen, dass nicht nur die Flaggen, unter denen diese Schiffe fahren, nicht deutsch sind (weil man damit keine deutschen Tarife zahlen muss), sondern auch die Firmen, die die Schiffe betreiben, in irgendeinem Steuerparadies angesiedelt sind; deutsch ist da nur das Geld, das in die Schiffe geflossen ist, und die Eigent\u00fcmer, die gelegentlich die Schecks einstreichen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Es w\u00e4re \u00fcbrigens, so der Bund Naturschutz, gar nicht so teuer, zumindest Ru\u00df und Schwefel aus den Abgasen der Schiffe zu entfernen. 500 000 Euro kostet so eine Anlage, f\u00fcr ein Schiff, das hundert Millionen Euro kostet. Ein Schn\u00e4ppchen, geradezu. Aber schon klar, Rendite ist wichtiger.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Dabei w\u00e4re das die wirkungsvollste CO2-Steuer, und sie w\u00fcrde weder die Pendler noch die Armen belasten: eine Strafsteuer f\u00fcr die Eigner der Containerschiffe, sofern diese nicht nachweisen k\u00f6nnen, dass ihre Schiffe auf die aktuell m\u00f6gliche umweltfreundlichste Art betrieben werden. Wie oben bereits zitiert, f\u00fcnfzehn Schiffe entsprechen 750 Millionen Autos. Hier mal zu den Daumenschrauben zu greifen und die Gelegenheit zu nutzen, weil die Eigner ja Landsleute und damit dem deutschen Recht unterworfen sind, w\u00e4re wirkungsvoll und n\u00fctzlich. Und es m\u00fcssten nur jene verzichten, denen es im Alltag ohnehin nicht auffallen d\u00fcrfte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Was den Pfeffers\u00e4cken und ihren Compagnons am Herzen liegt, ist allerdings etwas g\u00e4nzlich Anderes. Goldman Sachs und weitere Finanzriesen<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/klima-515-finanzkonzerne-fordern-schaerferen-klimaschutz-a-1287462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> haben gestern erst eine Erkl\u00e4rung \u201af\u00fcr Klimaschutz\u2018 abgegeben<\/a> (6). Was sie dabei treibt, l\u00e4sst sich erkennen, wenn man ihre \u201aForderungen\u2018 genau liest (f\u00fcr hiesige Regierungen sind das schlicht Befehle, schlie\u00dflich steht die Allianz auch mit auf der Liste). Ganz unschuldig ist da auf der einen Seite von einer Besteuerung von CO2 die Rede, wie es die Jugendabteilung gerade auf der Stra\u00dfe gefordert hat, und dann von F\u00f6rderung f\u00fcr private Investitionen in CO2-arme Energieerzeugung.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Um zu erl\u00e4utern, wozu das dient, muss man an die Privatisierung der Autobahnen erinnern. Das eigentliche Ziel dieses Raubs \u00f6ffentlichen Eigentums war die Rendite-Garantie von 5% j\u00e4hrlich, die aus Steuermitteln erfolgt. Also nicht nur, dass die normalen Erwerbst\u00e4tigen dieses Landes gemeinschaftliches Eigentum verloren haben, sie sollen auch noch aus ihren Steuern den gro\u00dfen Kapitalanlegern eine garantierte Rendite von 5% j\u00e4hrlich finanzieren, die ansonsten nur noch unter hohem Risiko zu haben ist, weil die Zinsen global nach wie vor niedrig sind\u2026<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Es gibt zu viel anlagebed\u00fcrftiges Kapital, und zu wenige Anlagem\u00f6glichkeiten. Leider muss man hinzuf\u00fcgen, dass die Hinnahme von \u201aLohnzur\u00fcckhaltung\u2018 und serienweisen K\u00fcrzungen im Sozialbereich auch noch dazu beigetragen haben, die Menge dieses heimat- wie nutzlosen Kapitals zu erh\u00f6hen; die deutsche Exportwalze, die auf der Verarmung der deutschen Bev\u00f6lkerung beruhte und unsere europ\u00e4ischen Nachbarn deindustrialisiert, schadet noch einmal, wenn die Gewinne zur\u00fcckflie\u00dfen und nach einer neuen profitablen Heimat suchen. Weil in der Produktion nichts mehr zu holen ist, flie\u00dfen sie in Krankenh\u00e4user, Privatschulen, Autobahnen und, demn\u00e4chst in diesem Theater, in CO2-arme Energieerzeugung.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Denn es ist letztlich ganz egal, ob diese Energieerzeugung f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der Bev\u00f6lkerung funktioniert, ob sie wirklich CO2-arm ist oder ob sie \u00fcberhaupt eine positive Energiebilanz hat, die Bilanz, um die es wirklich geht, ist die der Investoren, die schon daf\u00fcr sorgen werden, dass sie eine garantierte Rendite erhalten. Darauf ist die Bundesregierung schlie\u00dflich inzwischen dressiert, siehe Autobahnprivatisierung. Reinholen kann man das ja \u00fcber die Besteuerung (und noch h\u00f6here Energiepreise). Womit ein weiterer Grund f\u00fcr das Schweigen zum Thema Containerschiffe erkennbar wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Aus sauberer Containerschifffahrt l\u00e4sst sich keine zus\u00e4tzliche Rendite zaubern. Im Gegenteil, das w\u00fcrde die Rendite f\u00fcr die Eigner senken. Und man schie\u00dft sich nicht gern ins eigene Knie.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Nicht wahr, Frau Neuhaus und Frau Reemtsma?<a href=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/?attachment_id=7995\" rel=\"attachment wp-att-7995\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7995 alignleft\" src=\"http:\/\/www.medienberatungev.org\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Tieresehendichan2klein.jpg\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"140\" \/><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<h1 class=\"western\"><strong><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Alles richtig Frau Henn, was Sie nicht ber\u00fccksichtigen: Vermutlich fahren alle diese Schiffe mit dem sog. Masut (Mazut) Treibstoff! Der war schon damals, als ich noch zur See gefahren bin (1968), besonders billig und besonders sch\u00e4dlich. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"> Hier ein Angebot aus dem Internet von heute (30.09.2019): <\/span><\/span><\/strong><\/h1>\n<h1 class=\"western\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">MAZUT M100 F<\/span><\/span><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">OB Referenz Preis: 290,00\u00a0USD ($) &#8211; 300,00\u00a0USD ($) \/ Metrische Tonne | 50000 Metrische Tonne\/Metrische Tonnen (Min. Order). <\/span><\/span><\/h1>\n<h1 class=\"western\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Das ist so was wie Teer. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Das wird (so war es 1968) erst bei 350 Grad fl\u00fcssig. Viel waere gewonnen, wenn diese Schiffe normales Gas\u00f6l tanken (Diesel) w\u00fcrden. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">(Der ehemalige Schiffsingenieursassistent von der OPDR)<\/span><\/span><\/h1>\n<h3 class=\"western\"><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Der Deutschlandfunk<\/strong> teilt mit: (<\/span>Montag, 30.09.2019)<\/span><\/h3>\n<h3 class=\"western\"><strong>\u201e<span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Schmutziger Treibstoff\u00a0 <\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Aber: Schwer\u00f6l ist einer der schmutzigsten Treibstoffe \u00fcberhaupt. Vor allem aufgrund seiner Schwefelemissionen. Ein Kreuzfahrtschiff zum Beispiel, so der Naturschutzbund Deutschland NABU, st\u00f6\u00dft an einem einzigen Tag so viele Schadstoffe aus wie eine Million PKW.<\/span><\/span><\/h3>\n<p>Deshalb werden die Umweltvorschriften f\u00fcr Schiffe auf See 2020 versch\u00e4rft: Dann d\u00fcrfen weltweit nur noch Treibstoffe eingesetzt werden, die h\u00f6chstens 0,5 Prozent Schwefel enthalten. Viele Schiffsschornsteine wurden deshalb bereits mit speziellen Filtern ausger\u00fcstet. Eine Alternative f\u00fcr Schwer\u00f6l w\u00e4re LNG \u2013 Liquid Natural Gas, verfl\u00fcssigtes Erdgas. Oder Marinediesel. Der ist zwar weniger umweltsch\u00e4dlich als Schwer\u00f6l, aber immer noch hundertmal dreckiger als Stra\u00dfendiesel.<\/p>\n<p>Doch Marinediesel ist sehr viel teurer als Schwer\u00f6l. Und bei LNG ist die Umr\u00fcstung teuer und die Verf\u00fcgbarkeit ungewiss, erkl\u00e4rt Niels Groenewold, als er per SMS erf\u00e4hrt, dass die Vorstenbosch endlich eingelaufen ist. Mit dem Auto geht es Richtung Hafen. Es st\u00fcrmt. Und es hat angefangen zu schneien.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu;\"><span style=\"font-size: large;\">Deutschlandfunk 30.09.2019\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><strong>3. Oktober 2019<\/strong><\/p>\n<p>Neuere Informationen besagen, da\u00df den Reedern das Verfeuern von Schwer\u00f6l und Mazut in der deutschen Bucht und auf Elbe und Weser verboten ist. Es konnte mir allerdings Niemand dar\u00fcber Informationen geben, ob, wie und vom wem das Verbot kontrolliert wird.<\/p>\n<p>(Der Assi von der OPDR)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-20-9-2019-der-blinde-fleck-podcast\/Tagesdosis 20.9.2019 \u2013 Der blinde Fleck (Podcast) Ein Kommentar von Dagmar Henn. Wenn heute die gro\u00dfe Volksgemeinschaft der Klimafreunde auf die Stra\u00dfe geht, dann gibt es ein Thema, mit dem sie sich gewiss nicht befasst: die Containerschifffahrt. Eigenartig, oder? Schlie\u00dflich sind Containerschiffe so ziemlich die gr\u00f6\u00dften Dreckschleudern und CO2-Emittenten, die man sich denken kann. \u201eAllein &hellip; <a href=\"https:\/\/www.medienberatungev.org\/?p=9867\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eAus gegebenem Anlass aus Hamburg\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4613,440,1290,1291,876,1912,2308,5023,1289,2309,2043,2121,5025,2033,5021,5022,2120,4650,4795,5024,671,2032,5026,1466,1,1685,1868],"tags":[3592,5031,1038,3808,5032,1486,5028,5029,3807,5030,5027],"class_list":["post-9867","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-4613","category-blohm-voss","category-deutsche-werft-finkenwerder","category-deutsche-werft-reiherstieg","category-elbe","category-elbe-17","category-fregatte-475","category-gasoel","category-hapag-2","category-hermes-buergschaften","category-howaldtswerke-hamburg","category-hsh-nordbank","category-man","category-maratha-progress","category-masut","category-mazut","category-reeder","category-schiffe","category-schlieker-werft","category-schweroel","category-schwimmdock","category-stapellauf","category-sulzer","category-trockendock","category-uncategorized","category-zeise-propeller-fabrik","category-zeise-propellerfabrik","tag-blohm-voss","tag-gasoel","tag-hapag","tag-hsh-nordbank","tag-maersk","tag-man","tag-masut","tag-mazut","tag-reeder","tag-schweroel","tag-sulzer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9867","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9867"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9867\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9899,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9867\/revisions\/9899"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienberatungev.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}