Aus dem Fotolabor von Larry Lazarus, Wexstrasse 42

Im Februar 2026 ist Larry Lazarus gestorben. Er war wirklich ein Könner, der die von mir geerbten Glasnegative von Werner Hensel und Rudolf Meyer und anderen Photographen aus dem Verein „Freie Vereinigung von Amateurphotographen zu Hamburg“ (gegründet 1898) erneut vergrößert hat. Hier kommt eine kleine Auswahl.

Larry Lazarus

Die Gallery ist noch offen bis zum 14. Juni 2026. Die Öffnungszeiten findet man im Netz, wo ich diesen Text gefunden habe:

„Larry Lazarus, geboren in London und von F.C. Gundlach nach Hamburg geholt, um dessen Dunkelkammer zu leiten, war über Jahrzehnte prägende Figur der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie in Hamburg. In seiner Dunkelkammer brachte er die Werke anderer Fotograf:innen ins Licht. Mit THE LAZARUS LEGACY – photographs steht nun erstmals umfassend sein eigenes fotografisches Werk im Mittelpunkt. Kuratiert von seiner Tochter Joya Erlebach, zeigt die Ausstellung analoge Silbergelatine-Abzüge aus mehreren Jahrzehnten. Lazarus’ Fotografien sind geprägt von Licht, Schatten, Kontrast, Komposition und einer besonderen Verbindung von Auge, Handwerk und Lichtarbeit. Sie zeigen seine Art, durch die Welt zu gehen: melancholisch, humorvoll, präzise, zärtlich und manchmal „hübschhässlich“, wie er selbst gesagt hätte. Die Ausstellung ist eine Würdigung seines Lebenswerks, ein persönlicher Abschied und zugleich die letzte Einzelausstellung der Gallery Lazarus in der Wexstraße.“

Zeichnung Helga Bachmann
Creative commons.org
Fotos von Werner Hensel,
Rudolf Heinrich Meyer
und Jens Meyer