Freie Vereinigung in der Gallery Lazarus Auswahl 13 Fotos (III)

Negative im Format 9 x 12 sind von diesen Fotos vorhanden. Wer eine Vergrößerung auf Barytpapier kaufen möchte, wendet sich an:

Werner Hensel (1968Erster Vorsitzender des Vereins). Der Dank für die Geburt unserer Vereinigung steht einigen edlen Damen aus bestem Hause zu. Sie waren die Ursache, dass sich die 1895 gegründete Gesellschaft zur Förderung der Amateur-Photographie, die räumlich und finanziell auf Rosen gebettet war, spaltete. An der Stätte klassischen Hanseatentums, im Dachgeschoss des Patriotischen Gebäudes an der Trostbrücke, tagte die erwähnte Gesellschaft von Liebhaberphotographen. Dieser Verein bestand aus namhaften Damen und Herren unserer Stadt Hamburg und des Auslandes. Sein Zweck: Man wollte die “schönen” Künste  der noch sehr jungen Photographie fördern. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten waren Förderer, Idealisten und Gönner. Unter ihnen auch zweihundert Damen. Der 1. Vorsitzende Ernst Juhl und das Ehrenmitglied Prof. Dr. Alfred Lichtwark, Direktor der Hamburger Kunsthalle, machten Hamburg damals zu einem Zentrum der internationalen Kunstphotographie. Sie organisierten zwischen 1893 und 1903 10 Photo-Ausstellungen mit internationaler Beteiligung in der Kunsthalle. Es wurde hervorragend fotografiert, erfolgreich verkauft, gefeiert usw. Es ging mitunter sehr lebhaft an der Trostbrücke zu. Meistens waren die Damen in der Überzahl und wurden mit Handküsschen begrüßt. “Mann” erschien im Frack und die Dienerschaft wartete geduldig bis endlich der photographische Plauder-Arbeitsabend sein Ende gefunden hatte. Dieses alles stand unter dem Motto hoher künstlerischer Amateurphotographie. Die Beiträge waren hoch und manche Damen wohl auch etwas hochnäsig. Kurz, eines Tages platzte dem Kaufmann Seifarth der Kragen. Er hielt eine Brandrede, missbilligte die Anwesenheit der Frauen ohne Kamera in einem Männerverein und bezeichnete sie als die Spalter der Förderung. Die “Feinen” blieben, die “Könner” verließen die Förderung.“ (Werner Hensel)PDFWernerHenselFVVAZH

Photograph Werner Dietrich Hensel, geb. am 14. Dezember 1893 im Hamburg. Gest. am 06. Januar 1986 in Hamburg. Er wurde 93 Jahre alt. Seine letzte Wohnanschrift war in einem Pflegeheim von Pflegen und Wohnen in Hamburg Harburg. An der Rennkoppel 1. Eine Reihe von Fotos und Grafiken gibt es in verschiedenen Hamburger Museen. Werner Hensel war ein Freund von Rudolf Heinrich Meyer. Zusammen waren sie Mitglieder der Freien Vereinigung von Amateurphotographen zu Hamburg e. V. Ein Verein, den es 2020 immer noch gibt.

Brief von Stinky Müller an seinen Freund Peer

Wer die Überschrift des Artikels Hamburger Kinos sagen Netflix und Co. den Kampf an“ vom 9.3.19 von Jan Haarmeyer und Volker Behrens in die amerikanische Suchmaschine eingibt, kann ihn lesen, ohne zu bezahlen. „Brief von Stinky Müller an seinen Freund Peer“ weiterlesen

Schiffe Fotos von Werner Hensel, Rudolf Heinrich Meyer, John Holler und . . .

Fotos von Werner Hensel, Rudolf Heinrich Meyer, John Holler (Pamir), Helmut Schönberger und sechs, ganz kleine, von mir selber.

Jens Meyer

pdfGalleryLazarusEinige dieser Fotografien von Werner Hensel und Rudolf Heinrich Meyer sind als Glasnegative im Format 9 x 12 vorhanden. Wer eine Vergrößerung auf Barytpapier käuflich erwerben möchte, wendet sich an:

Reisekamera aus Holz 10 x 15 mit Goerz Doppel -Anastigmat F=21 cm in verdecktem Schneckengang. Die Kamera stammt aus dem Besitz des Photographen Paul Wutke gekauft bei Tietgen & Co in Hamburg.

Auf der Suche nach Ludwig Averdieck

Erinnerungen an die Zukunft der Vergangenheit Auf der Suche nach Ludwig Averdieck Förderantrag für einen Film. Exposee (1982) pdfErinnerungenaneinenDeserteur

Die Gräber wurden gepflegt. Man stieg von Motorrollern auf Kleinwagen um. Unbequeme Menschen waren längst vergessen. Nur einige Steine mit Namen konnte man noch lesen. Halb vergammelt. Moos und Schimmel bedeckten die Steine. Buchsbaumhecken, Heldengedenksteine. Jeden Sonntag der Ausflug mit meinem Vater zu seinem Vater. Stinkiges Blumenwasser und alte Frauen. „Auf der Suche nach Ludwig Averdieck“ weiterlesen

Dem einen das Bein – dem anderen den Wald

Dem einen der Wald – dem anderen das Holzbein

Erinnerungen an einen Deserteur

Zeichen: 18.223. Ich weiß nicht, ob es ihnen manchmal auch so geht wie mir: Beim Aufräumen finde ich einen alten Text wieder und denke, wieso wollte den Text damals niemand veröffentlichen? So ging es mir mit diesem. Damals, das war 1983. Ich war Maschinenschlosser in einer Rüstungsschmiede. Genauer: Auf der Werft von Blohm & Voss. Eine Karriere, die übrigens nach zwei Jahren plötzlich von der Personalabteilung der Firma beendet wurde. „Dem einen das Bein – dem anderen den Wald“ weiterlesen

Haselbergstrasse 20 in Köln – die dunkle Seite

Aus meinem Brief an das Finanzamt Köln West: (abgeschickt am 15. Februar 2019, bisher ohne Antwort) . . . Es ist Dienstag, d. 12. Februar 2019. 11.00 Uhr. Ich bin auf der Aachener Straße in Köln. Auf der Suche nach dem Finanzamt Köln West. Das Fahrrad habe ich geliehen. Die Aachener Straße in Köln ist lang und breit, zwei Spuren in der einen Richtung, zwei in der anderen. Der Fahrradweg ist schmal, der Fußweg auch. In der Mitte fährt die Straßenbahn. In Junkersdorf beginnt die Reise. Ich halte Ausschau nach einem hässlichen Gebäude, das rechts oder links der Aachener Straße sein soll. Ich komme bis zum Rudolf Platz, sehe viele hässliche Gebäude, aber an keinem taucht der Name Finanzamt auf. Am Rudolfplatz frage ich einen jungen Mann nach dem Weg zum Finanzamt. Als er bemerkt, dass ich ein Anliegen habe, nimmt er sofort die Stöpsel aus den Ohren und sieht in seinem      i Pad nach. Ich denke, freundliche Leute sind das, die Kölner, und so hilfsbereit.
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